Gut am Arbeitgeber finde ich
Freundliches Klima, nette Mitarbeiter, zentrale Lage (!) direkt am Hauptbahnhof, also auch entspannt von außerhalb mit der S-Bahn zu erreichen, gute Vergütung, gute Kantine (!), sehr gute Förderangebote bei Schwierigkeiten. Es finden Seminarfahrten und andere Aktionen für die Azubis statt, die vielseitige Erfahrungen mit sich bringen. 100%-ige Übernahmequote (!!!), ich habe eine sehr gute Stelle erhalten.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Offensichtlich das Image. Es ist nicht unbedingt angenehm vor seinen Freunden zu sagen für wen man arbeitet, gerade in der jüngsten Zeit. Dazu kommt die starke Hierarchie. Mich persönlich hat der herrschende Respekt/die Angst vor manchen Führungspersönlichkeiten am Anfang stark verunsichert. Es gibt einige Abteilungen, in der man sehr kollegial mit dem Vorgesetzten umgehen kann, oft ist das aber auch eher nicht so. Das schreckt ein wenig ab. Sobald man sich ein wenig dran gewöhnt ist es jedoch durchaus auszuhalten.
Verbesserungsvorschläge
Das Unternehmen muss sich modernisieren um für junge Leute attraktiv zu bleiben. Die Ausbildung ist mehrfach ausgezeichnet und meiner Meinung nach auch vollauf zufriedenstellend. Der Arbeitgeber Kirche steht natürlich gerade generell in der Kritik, die Menschen dahinter können jedoch nichts dafür und bemühen sich oft auch selbst für eine Weiterentwicklung der Kirche.
Arbeitsatmosphäre
Variiert, meistens jedoch positiv. Die meisten Abteilungen haben untereinander eine sehr positive Atmosphäre. Es gibt vereinzelt Stellen die eher negative Atmosphäre liefern.
Karrierechancen
Es kommt darauf an wohin man will. Die Struktur orientiert sich am öffentlichen Dienst, wenn man nicht ganz nach oben kommt, ist karrieremäßig hier "schnell" Ende. Die Übernahmequote lag die letzten drei Abschlussjahre bei 100%, es gibt also auf jeden Fall einen sicheren Einstieg ins Berufsleben mit allen Vorzügen des kirchlichen/öffentlichen Dienstes.
Arbeitszeiten
Es ist eine 39-Stunden-Woche. Nicht ungewöhnlich. Aber das Gleitzeitmodell ermöglicht einen relativ flexiblen Arbeitsalltag. Kernzeiten per se gibt es nicht, Anwesenheitszeiten müssen individuell in den Abteilungen abgesprochen werden. Es gibt kein Home-Office für Azubis, was aber primär an der IHK selbst liegt.
Ausbildungsvergütung
Keiner meiner Freunde hat in seiner Ausbildung mehr verdient. Über 1.000 € bereits im ersten Jahr und ein 13. Gehalt haben mir persönlich sogar eine eigene Wohnung in Köln sichern können.
Die Ausbilder
Super nett. Ich glaube die eine Stelle in der Azubis mit ihren Ausbildern nicht zufrieden waren wird mittlerweile auch nicht mehr besetzt.
Spaßfaktor
Es ist halt deutsche Bürokratie, nicht immer sehr spaßig.
Aufgaben/Tätigkeiten
Variiert von Traumjob und Top-Erfahrungen bis hin zu simpler und eintöniger "Azubi-Arbeit".
Variation
In den einzelnen Abteilungen können die Aufgaben teilweise monoton werden. Zum Glück wechselt man die Abteilungen etwa alle zwei Monate und das sorgt für gute Abwechslung.
Respekt
Ich selbst gehöre keiner Minderheit an, sehe aber, dass diejenigen die es tun von den Mitarbeitern respektiert werden und bei eventuellen Schwierigkeiten Rücksicht genommen wird. Als Azubi generell wird man hier gut respektiert.