Es geht noch was, aber nur vorwärts
Gut am Arbeitgeber finde ich
Sicherer Arbeitsplatz.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das viele Entscheidungen und Beschaffungen, auch an Kleinmaterial entweder gar nicht, (ver)schleppend,oder minimal erfolgen. Das es Inselwissen gibt. Das man teilweise toleriert mit zweierlei Mass zu Messen wenns an Punkte wie verbale Aussetzer und gleichmässige Belastung der Kollegen geht. Solange es läuft . . .
Verbesserungsvorschläge
Ist man bei, aber den Mischmasch an Maschinen beseitigen. Eintausend und einen Kniff 17 muss man verinnerlichen.
Arbeitsatmosphäre
In der Produktion Laut, also Flughafenpegel. Zeitweilig unertäglich heiss im Sommer. Je nach Tätigkeit hoher Kontakt mit Öl, Fetten und punktuell Stäuben. Wer Stahl, Schmiere und Plastik mag wird sich hier wie zuhause fühlen. Am Schreibtisch moderne Technik und adäquates ergonomisches Mobiliar.
Kommunikation
Da viele Abteilungen zusammenwirken müssen, ab und zu auf Zuruf. Teilweise, sehr weit gefasste Zeitfenster die von der Realität überholt werden können. Kennt und arbeitet man dran.
Kollegenzusammenhalt
Den gibts, war mal besser. Sprachbarrieren sind hier wahrscheinlich Ursache.
Work-Life-Balance
Im 4 Schichtsystem absolutes Gift fürs Privatleben. Ist eher Work als Life und die Balance lässt missen.
Vorgesetztenverhalten
Je weiter nach oben desto besser, ist aber eher subjektiv und auch stark vom Einzelnen abhängig. Stellenweise streitbar, aber absolut normal für einen Industriebetrieb dieser Grösse.
Interessante Aufgaben
Repetetiv, wenn man Behälter montiert, bis Binomischeformeln im Dauerlauf lösen ist alles drin. Mit viel Spielraum dazwischen. Kein Tag ist gleich und Routine gibts nur begrenzt.
Gleichberechtigung
Was das Chancekriegen betrifft Top. Was man mit der anstellt liegt bei einem selbst. Umgang mit weiblichen Kolleginnen in der Produktion rar, aber da und sehr gut.
Umgang mit älteren Kollegen
Je weiter vom Fliessband weg desto besser. Auf Dauer ist das eine Knochenmühle. Klar ist man bemüht da Unterstützung zukommen zulassen wo es geht, technisch und mit Manpower, in der Praxis nur mangelhaft umzusetzen.
Arbeitsbedingungen
Es ist (schwer)Industrie, der Ton ist mitunter rauh, man hat mit Lärm, Öl, Hitze und Stress zutun. Kommt auf die Abteilung an. Hat sich in den Jahren viel getan es zu verbessern was das Drumherum betrifft, mehr Sterne gibts da leider nicht zu verteilen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Bewusstsein für die Umwelt stellt sich nicht, da gehen tausende Mülltonnen jeden Tag vom Band. Sozialbewusstsein , ja, aber ausbaufähig.
Gehalt/Benefits
Benefits gibts, muss man nur wahrnehmen. Entlohnungstechnisch für die Branche eher im unteren Drittel zuverorten, hier in der Region im oberen Drittel. Das Klettern in den Lohngruppen geht, ist aber zäh wie Kleister, zieht sich über Jahre und spiegelt nur selten das Geforderte und schon Geleistete.
Image
Hier in der Region wirklich mieser Ruf aus anderen Tagen, der ist hängen geblieben.
Karriere/Weiterbildung
Wird angeboten, durchgeführt, aber längst nicht in der Intensität wie es nötig wäre. Aber grundsätzlich möglich.