Gut am Arbeitgeber finde ich
- sehr gute Vorbereitung fürs bevorstehende Berufsleben (alles selbst eingefordert)
- Fixe AZ
- Bezahlung nach Tarif
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- hat bis zum letzten Tag herausgezögert, ob vorgeschlagene Position auch ohne bestehen der Prüfung aktuell ist - war sie btw nicht. Lest euren Vertrag genau.
- obwohl Ex AG bestehende Schwierigkeiten, die ausgetragen werden müssen
Verbesserungsvorschläge
- macht es den langjährigen Mitarbeitern nicht so schwer aufzusteigen, dort macht sich sehr viel Frust breit
- Ehrlichkeit innerhalb der Führungsebenen, bleibt realistisch und erwartet keine Wunder
- Motivation im Sinne von kleinen Aufmerksamkeiten, selbst wenn es nur eine Schale voll Obst ist
- denkt daran, der EH ist die letzte Instanz, ohne sie können sich jegliche Mitarbeiter in der Zentrale das Köpchen wund denken
Arbeitsatmosphäre
Innerhalb des Teams, bilden sich oft Grüppchen. Selbst FKs lassen sich teilweise mitziehen. Es ist okay, heute weiß ich allerdings, dass man es auch besser haben kann.
Karrierechancen
Tatsächlich ist das einer der größten Punkte, weshalb ich nicht mehr bei Esprit arbeite. Wie bereits erwähnt, spielt das Alter eine sehr große Rolle. Betrachtet man die Anzahl der Führungskräfte unter 29 ist diese verschwindend gering. Nicht nur die jüngeren Kandidaten sehen schnell, dass die Chancen sehr schlecht stehen eine tragende Rolle zu spielen, sondern auch langjährige Mitarbeiter. Zu finden stattdessen: Strenge Hierarchien, interne Fortbildungskurse on-the-Job nötig, bei denen es viel zu viele Bewerber gibt. Es gibt kaum bis keine Chance sich weder Gehalts- noch Positionstechisch zu verbessern
Arbeitszeiten
Einzelhandelszeiten eben.. Mo-Sa/ abwechselnd in einer Spät- und eine Frühschicht Woche. An Sonn- oder Feiertagen gehen stets freiwillige vor.
Ausbildungsvergütung
Nach Tarif, für eine Aus- und Fortbildung vollkommen angemessen und fair.
Die Ausbilder
Zu meiner damaligen Zeit noch Store Managerin, heute Regional Managerin, hat mich die ersten 1 1/2 Jahre ausgebildet. Ich habe eine anspruchsvolle und strenge , allerdings sehr sehr gute Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel in Düsseldorf absolviert. Nach den ersten 1 1/2 Jahren ist dann ein Store Wechsel vereinbart. Innerhalb der Fortbildungszeit über 1 1/2 Jahre ist kein Ausbilder mehr nötig.
Parallel läuft man über Monate hinweg innerhalb des Stores, zwischenzeitlich war man dann auf Seminaren bei einem Bildungsträger für Vorbereitungskurse des KiE u. HaFi (BZE, Springe). Mir persönlich wurde immer genügend Zeit gegeben, Berichte etc. zu beenden.
Spaßfaktor
Der Spaßfaktor hält sich rückblickend betrachtet sehr in Grenzen. Gefühlt wird der Druck der Vorgesetzten an die MA weitergetragen. Teilweise Utopische Kennzahlen zu erreichen, was im gesamten Team oft zu demotivation geführt hat. An sehr vollen Tagen, ist es oft auf Grund von mangelndem gutem Personal nicht locker zu Stämmen. Wo gibt es das Problem im Einzelhandel jedoch denn nicht?
Aufgaben/Tätigkeiten
Die klassischen Dinge von Kassieren, Wareneinbauten, Inventuren, Aufräumtätigkeiten waren alle dabei. Zusätzlich gab es zur Fortbildungsphase noch Flächenverantwortungen, sowie Bearbeitungen von Personalplänen und Urlaubsplänen + E-Mail Bearbeitung.
Variation
Man musste sich sehr viel selbst einfordern. Mitauszubildende aus anderen Stores berichteten sehr viel negatives, Beispiel: Urlaube konnten nicht genehmigt werden, keine eingeräumte Zeit für Berichtshefte, mangelndes /unprofessionelles Feedback etc.
Hat man niemanden gehabt, der an einen glaubt, so ist man unter allen anderen MA untergegangen.
Respekt
Man merkt welche Generationen innerhalb der MA in den Stores überwiegen. Respekt ist vorhanden, sobald man allerdings etwas jünger als der Rest ist, wird dies oft abgetan als: Übermotivation. Ideen sind nur bedingt erwünscht. Meinungen ebenso selten..