Ihr Unternehmen?

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Essentra 
Components 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Ein Ort, an dem Motivation stirbt

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Essentra Components GmbH in Nettetal gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kollegen, die im täglichen Wahnsinn zu Mitverschwörern wurden – immerhin konnte man gemeinsam über das Chaos lachen, bevor man innerlich schrie.Und die gelegentlichen "Events", die eher einer Flucht aus der Realität glichen als echter Feierlaune.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Dass Versprechen so zuverlässig gebrochen werden wie ein billiger Kugelschreiber, Kommunikation ein Mythos ist und der Umgang mit Mitarbeitenden eher an ein schlecht inszeniertes Theater erinnert – nur ohne Applaus. Führung - eine einzige Achterbahnfahrt zwischen Ignoranz und Chaos. Karrierechancen - Fehlanzeige. Und Work-Life-Balance ist hier wohl das größte Märchen seit Rotkäppchen. Wer hier bleibt, hat offensichtlich ein Talent fürs Leiden.

Verbesserungsvorschläge

Wie wäre es, wenn man mal anfangen würde, die Versprechen aus dem Marketing-Blätterwald tatsächlich zu erfüllen? Ich weiß, revolutionär! Kommunikation könnte man ja auch mal ausprobieren – so richtig, mit Worten, nicht nur in Rätseln oder per Kaffeesatzleserei. Vielleicht darf man den Mitarbeitenden auch mal zuhören, anstatt sie als wandelnde Probleme zu sehen? Work-Life-Balance könnte man auch tatsächlich leben – statt nur auf bunten Postern. Karrierechancen? Gibt’s nicht nur auf dem Papier, sondern auch für diejenigen, die es wirklich wollen (kein Hexenwerk). Und Weiterbildung darf gern mehr sein als der jährliche PowerPoint-Marathon. Kurz gesagt: Weniger Theater, mehr echte Führung – dann klappt’s vielleicht auch mit der Motivation.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre war eine Mischung aus Misstrauen, Druck und passiv-aggressivem Schweigen. Wertschätzung gab’s nur als leere Worthülse, echte Anerkennung suchte man vergeblich – außer man schleimte sich gezielt nach oben. Lob? Nur für die Lieblinge. Kritik? Gab’s reichlich – gerne in der Runde, nie konstruktiv. Vertrauen ins Team? Fehlanzeige. Dafür gab’s Kontrollwahn bis zur Erschöpfung und eine Stimmung, bei der man sich schon beim Betreten des Büros gefragt hat, wer heute dran ist mit runtergemacht werden. Wer hier noch lächelt, hat entweder innerlich gekündigt oder ist neu.

Kommunikation

Kommunikation wurde hier großgeschrieben – also vermutlich irgendwo auf dem Leitbild im Intranet, das niemand je gelesen hat. Ansonsten war sie so präsent wie der Chef selbst. Informationen wurden nach dem Zufallsprinzip verteilt – mal über drei Ecken, mal gar nicht. Meetings dienten primär zur Selbstdarstellung der Führung und zur Verwirrung der Belegschaft. Entscheidungen fielen im Hintergrund, die Umsetzung durfte man dann erraten. Rückfragen waren zwar theoretisch erlaubt, praktisch aber so gern gesehen wie Eigeninitiative – nämlich gar nicht. Wer wirklich wissen wollte, was los ist, war auf Kaffeemaschinen-Detektivarbeit und Bauchgefühl angewiesen. Kommunikation? Eher eine spannende Mischung aus Stille, Missverständnissen und Flurfunk in Endlosschleife.

Kollegenzusammenhalt

Der wahre Zusammenhalt bestand darin, sich heimlich gegenseitig zu versichern, dass man nicht allein verrückt wird – es sind alle betroffen. Man wuchs zusammen, nicht durch Teamevents oder gemeinsame Ziele, sondern durch gemeinsames Leiden, Augenrollen und Sarkasmus-Pingpong in der Kaffeeküche. Wer neu war, wurde schnell integriert – in den geheimen Klagezirkel über Management, Prozesse und die nächste absurde Entscheidung von oben. Echtes Teamgefühl? Ja, aber nur auf dem Level: "Wenn du kündigst, nehme ich dich geistig mit." Sobald es aber um Anerkennung, Ressourcen oder Entlastung ging, hieß es: Jeder für sich, und der Letzte macht das Protokoll.

Work-Life-Balance

Work-Life-Balance wurde hier durchaus thematisiert – meistens in Motivations-Mails oder PowerPoint-Folien mit Sonnenuntergangsbild. In der Realität glich sie eher einem spannenden Rätsel: Wo genau war nochmal der Life-Anteil versteckt? Arbeitszeiten waren „flexibel“, was bedeutete: flexibel verlängerbar. Feierabend war ein Konzept für Schwache. Wer den Begriff Work-Life-Balance im Meeting erwähnte, konnte sich gleich auch verabschieden – von beidem.

Vorgesetztenverhalten

Die Führungskräfte? Eine echte Inspiration – wenn man lernen will, wie man garantiert nicht führt. Wer dachte, Führung sei etwas mit Kommunikation, Vertrauen oder gar Kompetenz, wurde hier eines Besseren belehrt. Stattdessen gab’s Stimmungen wie aus dem Wetterbericht: wechselhaft, unberechenbar, und meistens gewittrig. Entscheidungen kamen spontan, gern per Flurfunk oder nach einem Blick in die Glaskugel. Rückgrat? Nur beim Sitzen. Verantwortung wurde nach unten delegiert, Lob nach oben recycelt, und Kritik – wenn überhaupt – als persönlicher Angriff verstanden. Mitarbeitende waren primär dafür da, den Schein zu wahren und bloß keine „Unruhe“ reinzubringen. Wer mitgedacht hat, störte den Betriebsfrieden. Wer wegschaute, wurde befördert. Leadership auf dem Level: „Mach einfach irgendwas – Hauptsache, ich kann’s später abnicken oder ablehnen, je nach Laune.“

Interessante Aufgaben

Hier wurde einem versprochen, man könne sich „spannenden Herausforderungen“ stellen – was in der Praxis vor allem bedeutete, dass man endlose Wiederholungen derselben monotone Aufgaben ohne Sinn und Verstand erledigte. Kreativität? Fehlanzeige. Innovation? Nur als Lippenbekenntnis bei der nächsten Kaffeepause. Statt abwechslungsreicher Projekte gab es hauptsächlich das Gefühl, in einem Hamsterrad zu laufen – nur ohne Aussicht auf Ausstieg oder Bonus. Wenn man mal eine wirklich „interessante“ Aufgabe bekam, war sie meistens eine Krisenübung, bei der man das Chaos der Führung ausbaden durfte. Alles in allem: spannend wie ein Faxgerät aus den 90ern.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung wurde hier groß angekündigt – in der Praxis war das eher eine Showveranstaltung mit viel Dekoration, aber wenig Substanz. Diversity? Gab’s, solange alle brav in die vorgefertigten Rollen passten oder der neue Desktop-Hintergrund vorgestellt wurde. Karrierechancen waren scheinbar demokratisch verteilt – nur leider nicht fair, sondern nach dem Prinzip „Wer am besten stillhält, bekommt am meisten“. Förderung? War eher ein Mythos, von dem man sich bei gelegentlichen Powerpoints inspirieren lassen durfte. Wer nach echter Chancengleichheit suchte, landete schnell auf dem Abstellgleis oder wurde als „zu ambitioniert“ abgestempelt. Gleichberechtigung hier? Eher ein gut geschminktes Theaterstück ohne Happy End.

Arbeitsbedingungen

Die Ausstattung fühlte sich oft an, als wäre man in einem Museum für Bürogeschichte gelandet: alte Rechner, wackelige Möbel und eine Beleuchtung, die mehr Dunkelkammer als Arbeitsplatz war. Ergonomie? Ein Fremdwort – Rücken und Nacken danken herzlich. Die Klimaanlage schien entweder komplett zu fehlen oder für Dauerschwitzen bzw. Dauerfrösteln zuständig zu sein, je nachdem, wie der Wind gerade stand. Entspannungspausen? Fehlanzeige. Statt Wohlfühlatmosphäre gab’s vor allem den konstanten Begleiter namens Stress, der sich durch alle Ritzen zog. Kurz: Wer hier gesund bleiben wollte, musste entweder Glück haben oder ein echter Überlebenskünstler sein.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen wird das Thema groß promotet – tolle Schlagworte und gelegentliche „Green“-Initiativen, die vor allem gut fürs Image sind. In der Realität aber eher ein Märchen: Mülltrennung? Findet eher sporadisch statt. Energiesparen? Nur, wenn niemand hinschaut. Soziales Engagement? Mittlerweile zählt vor allem, wie wenig Aufwand man dafür betreiben muss. Nachhaltigkeit? Klingt gut, passiert aber hauptsächlich auf dem Papier. Wer hier echte Verantwortung sucht, muss sehr tief graben – oder einfach die Augen schließen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt? Absolut wettbewerbsfähig – zumindest wenn man den Wettbewerb mit dem Mindestlohn zieht. Sozialleistungen wurden zwar angeboten, aber meist eher als minimaler Pflichtteil abgehakt. Bonuszahlungen waren so selten wie ein ehrliches Lob, und wenn sie kamen, fühlten sie sich eher wie ein schlechter Scherz an. Extras? Gab es höchstens in Form von halbherzigen Firmen-Events, die den echten Mehrwert kaum wettmachen konnten. Wer hier auf finanzielle Anerkennung oder umfassende Benefits hoffte, musste schnell lernen: Wer wenig verlangt, bekommt auch wenig (zumindest gab es ab und zu mal Obst :) )

Image

Nach außen glänzt das Unternehmen wie ein Vorzeigemodell – innen wackelt die Fassade schon bedenklich. Wer nur das Marketing kennt, lebt in einer schönen Illusion.

Karriere/Weiterbildung

Karrierechancen wurden groß angekündigt – in der Praxis aber meist nur als lockende Versprechen verkauft, die nie eingelöst wurden. Die Jobs, auf die man angeblich hinarbeiten sollte, gab es entweder gar nicht oder sie waren so weit entfernt wie der Weihnachtsmann. Weiterbildung fand hauptsächlich in Form von Powerpoint-Präsentationen statt, die weder förderlich noch motivierend waren. Wer wirklich wachsen wollte, musste meist allein aktiv werden oder sehr schnell das Weite suchen. Das Unternehmen glänzt mit schönen Karriereleitern im Prospekt – in Wirklichkeit ist es eher eine Sackgasse mit Spiegeln.

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