Mitarbeiter stehen hier an letzter Stelle
Gut am Arbeitgeber finde ich
Weil ständig jemand kündigt oder krank ist trifft man viele neue Leute.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wirklich alles.
Verbesserungsvorschläge
Die Bezirksleitung, die hier in jeder zweiten Bewertung genannt wird, sollte endlich entlassen werden. Schulungen für Führungskräfte. Bonuszahlungen fürs Aushelfen. Filialleiter die ihre Dienstpläne nicht rechtzeitig erstellen erst ermahnen und dann ersetzen.
Work-Life-Balance
Über alle Regeln des Unternehmens, die eine Work-Life-Balance sichern sollten wird sich regelmäßig hinweggesetzt. Dienstpläne für die nächste Woche kommen häufig Freitags oder Samstags, erst recht wenn ein Kollege innerhalb der eigenen Filiale krank ist.
Ständiges kurzfristiges Einspringen oder Längerbleiben.
Arbeit in Früh-, Mittel- und Spätschicht, die oft innerhalb der Woche wild vermischt sind.
Karriere/Weiterbildung
Nicht existent.
Gehalt/Benefits
Gehalt nach Tarif, kein Cent mehr. Kein Bonus fürs Aushelfen, auch wenn man deutlich längere Arbeitswege auf sich nimmt. Kein Ersatz für den verschenkten freien Tag.
Ein großer Teil des Gehalts besteht aus steuerfreien Zuschlägen für Wochenend- und Feiertagsarbeit. Man zahlt also während der Beschäftigung nur Minimalbeiträge in die Altersvorsorge und im Fall einer Arbeitslosigkeit erhält man auch nur minimale Zahlungen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
In den Filialen wird Papier- und Restmüll in verschiedene Blausäcke gefüllt, wenn diese in der Zentrale ankommen landen sie alle in der selben Tonne.
Täglich werden in jeder der 60 Filialen Waren im Wert von ein paar Hundert Euro weggeworfen. Nicht ermäßigt verkauft, nicht gespendet, kein vergünstiger Verkauf am nächsten Tag.
Außerdem wird Sonntags immer das Brot vom Vortag verkauft - das wird dem Kunden zwar auf Nachfrage mitgeteilt, aber aktiv informiert wird keiner.
Vorgesetztenverhalten
Der Umgangston der Vorgesetzten ist unter aller Würde, besonders der Ton einer nicht zu nennenden Bezirksleitung. Sie brüstet sich damit, Kollegen "durch's Telefon zu ziehen".
Arbeitsbedingungen
Essman träumt davon, dass Angestellte aus purer Liebe zur Sache täglich 30 Minuten unbezahlt arbeiten: man wünscht sich, dass Mitglieder der "Essmann Family" 15 Minuten vor Arbeitsbeginn im Betrieb sind und 15 Minuten länger bleiben. Du stehst also zu Schichtbeginn umgezogen hinter der Theke? Dann bist du zu spät.
Führungskraft wird bei Essmann, wer am längsten durchhält. Keine Lehrgänge, keine Weiterbildungen, kein Kompetenztraining, keine Methoden zur Mitarbeiterführung. Sitzfleisch braucht man. So hat man dann Fillialleitungen vor sich, die keinerlei Hilfsmittel haben um in Konfliktsituationen zu schlichten oder zu vermitteln. Die nicht in der Lage sind zu delegieren, alles selbst machen wollen und Dienstpläne in ihrer Freizeit schreiben. Aber natürlich erst wenn alles andere erledigt ist, denn die interne Vorgabe Dienstpläne Donnerstags fertig zu haben ist mehr so eine Idee, statt einer Regel.
Kommunikation
Berufliche Kommunikation per WhatsApp
Interessante Aufgaben
Die gibt es hier nicht.