Leider noch nicht im aktuellen Jahrhundert angekommen...
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Montagsessen...
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Liste der Kritikpunkte ist leider länger. Homeoffice wird nur ungern gesehen, obwohl es im Bewerbungsprozess aktiv beworben wurde. Anfragen zum mobilen Arbeiten werden kritisch hinterfragt, und in der Probezeit ist Homeoffice grundsätzlich nicht möglich. Auch Urlaubsanträge werden teilweise mit Misstrauen behandelt.
Ein weiteres Problem liegt in der Führungsebene: Viele Positionen sind unglücklich besetzt, während andere Mitarbeitende deutlich besser geeignet wären. Wer keine Führungsverantwortung hat, wird kaum gefördert und oft klein gehalten. Kontrolle steht über Vertrauen – nahezu alles wird mehrfach überprüft, und es gibt detaillierte Vorgaben selbst für Kleinigkeiten wie Abwesenheitsnotizen oder externe E-Mails. Das Arbeitsumfeld erinnert dadurch stark an eine Behörde.
Zudem ist die Abhängigkeit von Geldgebern sehr deutlich spürbar. Statt die eigenen Werte zu vertreten, wird von den Mitarbeitenden erwartet, sich den externen Anforderungen vollständig anzupassen. Kritik oder eigenständige Meinungen werden nicht geschätzt. Respekt, Wertschätzung und offene Kommunikation bleiben dadurch auf der Strecke.
Angesichts dieser Erfahrungen sind die vielen positiven Bewertungen nur schwer nachvollziehbar.
Verbesserungsvorschläge
Leider wirkt das Unternehmen in vielen Bereichen, als wäre es in der Vergangenheit stehen geblieben. Um neue Mitarbeitende langfristig zu gewinnen und zu halten, reicht es nicht aus, im Bewerbungsprozess ein positives Bild zu vermitteln – diese Werte sollten auch tatsächlich im Arbeitsalltag und in der Unternehmenskultur gelebt werden. Mitarbeitende, die keine anderen Unternehmen kennen, empfinden vieles als gut, während jene mit Vergleichserfahrungen meist schnell wieder gehen.
Arbeitsatmosphäre
Ähnelt einer Behörde... ein "du" ist quasi ein Ordern, den man sich verdienen muss.
Kommunikation
Ist ok.
Kollegenzusammenhalt
Gibt es nicht. Jeder ist sich selbst der nächste
Work-Life-Balance
Nicht vorhanden - Feste Dienstpläne und eigentlich kein Home-Office gewollt
Vorgesetztenverhalten
Von Vorgesetzten kommen mitunter Aussagen, die rechtlich oder menschlich grenzwertig und fragwürdig sind.
Interessante Aufgaben
Wenn man Behördenarbeit mag - sicherlich.
Gleichberechtigung
Eher das Gefühl, dass Männer in der Führungsebene lieber gesehen sind.
Umgang mit älteren Kollegen
O.K.
Arbeitsbedingungen
kann mich nur wiederholen - wie eine Behörde
Umwelt-/Sozialbewusstsein
denke O.K.
Gehalt/Benefits
schlecht
Image
Nach Außen wird ein gutes Bild bewahrt.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungsmöglichkeiten vorhanden.