Sobald man Kündigt zeigen die Leute ihr wahres Gesicht!
Gut am Arbeitgeber finde ich
VWL
Akademie
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Da vermutlich noch einiges über den Anwalt laufen wird (peinlich), kann ich diesbezüglich noch nicht zu 100 % Stellung nehmen. Aber die Überschrift lässt Großes erwarten.
Verbesserungsvorschläge
Die VBI sollte endlich das bekommen, was sie verdient. Wenn sie geht, gibt es das nächste große Problem. Aber nach Aussage, dass jeder ersetzbar ist, wartet man vielleicht nur darauf, dass sie geht.
Auf die Mitarbeiter hören und nicht vor Problemen ausweichen oder weglaufen. Es kann nicht sein, dass die Mitarbeiter alles selbst in die Hand nehmen müssen.
Notwendige Dinge besorgen, z. B. Werkzeug, Wuchtmaschine… Es gibt noch mehr, aber das müsst ihr selbst herausfinden.
Arbeitsatmosphäre
Was zunächst vielversprechend begann, entwickelte sich schleichend zu einer untragbaren Belastung. Der Druck nahm stetig zu -- von allen Seiten, unaufhörlich. Die guten Mitarbeiter wurden weniger unqualifizierte wurden eingestellt auf kosten der noch verbleibenden guten Mitarbeiter. Zahlen wurden zum Maß aller Dinge. Menschlichkeit wich der reinen Funktionalität. Man ist nicht länger Individuum, sondern nur noch eine Kennzahl im System.
Image
Leider hört man viel Negatives – sowohl intern als auch aus anderen Service Centern. Doch anstatt die wahren Probleme anzugehen, wird entweder gar nichts verändert oder es werden Dinge geändert, die nie das eigentliche Problem waren. Das frustriert, weil man das Gefühl bekommt, dass echtes Zuhören und Verstehen nicht stattfindet.
Work-Life-Balance
Work-Life-Balance? Auf dem Papier vielleicht. In der Realität fühlt es sich eher so an, als müsste man für jede geleistete Überstunde betteln. Und wenn man dann endlich mal frei bekommt, wird es inszeniert, als hätte man einem einen großen Gefallen getan – als müsste man ewig dankbar sein. Dabei wird völlig ausgeblendet, wie sehr man sich in der Saison verausgabt, wie viel Energie und Zeit man investiert. Am Ende zählt nur eins: dass die Zahlen stimmen – für die Jahresendprämie des SCL.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Auf der einen Seite pflanzt man Bäume, um auf medialer Ebene gut dazustehen, auf der anderen Seite wird jedoch unfassbar viel Energie verschwendet, indem man in einem maroden Gebäude arbeitet, in dem die Heizung mehr Energie verbraucht als alles andere. Hinzu kommen Leuchtstoffröhren statt moderner LED-Beleuchtung und eine insgesamt völlig ineffiziente Nutzung von Ressourcen.
Karriere/Weiterbildung
Viel Potential - wenn es genutzt werden würde vom SCL.
Kollegenzusammenhalt
Zumindest der Kollegenzusammenhalt war gut – allerdings ausschließlich abseits des SCL
Vorgesetztenverhalten
Es wurde so viel Arbeit angenommen, dass man sie oft nur noch bewältigen konnte, wenn Kollegen sogar ihre Pausen opferten. Pausen, die eigentlich gesetzlich und menschlich selbstverständlich sein sollten. Doch stattdessen wurden den Kunden völlig überzogene Versprechen gemacht – und wir durften es ausbaden. Wieder einmal auf dem Rücken der Mitarbeiter. Hauptsache, die Zahlen stimmen am Ende.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen in der Werkstatt sind katastrophal. Im Lager gibt es Schimmel, um den sich niemand kümmert. Fehlendes oder kaputtes Werkzeug wird kaum nachbestellt, was die Arbeit unnötig erschwert. Zudem werden veraltete Programme zur Achsvermessung eingesetzt.
Geräte mit denen niemand richtig arbeiten kann, weil immer etwas fehlt oder kaputt ist. Insgesamt sehr unprofessionell und unzumutbar. Nach außen hin soll natürlich alles gut aussehen. Deshalb werden vom SCL auch Reparaturen angenommen, bei denen die Hälfte an Materialien fehlt. Spricht man solche Mängel an, kommen dann Aussagen wie 'Ich bin doch kein Mechatroniker' oder ähnliches. Von einem SCL, der seit 40 Jahren im Dienst ist, kann man ja wenigstens Grundwissen erwarten. Offensichtlich ist aber selbst das nicht vorhanden
Kommunikation
In der Regel lief alles in Ordnung. Allerdings kam es mehrfach vor, dass wichtige Informationen von Kunden nicht an die Werkstatt weitergegeben wurden. Nach außen wurde jedoch der Eindruck erweckt, als sei dies geschehen – sodass man am Ende selbst als Schuldiger dagestanden hat.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt und die Sozialleistungen liegen weit unter dem Branchendurchschnitt. Trotz der hohen Arbeitsbelastung und der ständigen Überstunden wird dies nicht entsprechend honoriert. Die wenigen zusätzlichen Leistungen sind kaum erwähnenswert und bieten kaum Anreize, sich langfristig zu binden. Insgesamt fühlt sich das Entlohnungspaket mehr wie ein Minimum an, das nicht im Einklang mit den Anforderungen und dem Engagement der Mitarbeiter steht.
Interessante Aufgaben
Mal so mal so


