39 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
39 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
39 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Positiv
Angenehmes Erstgespräch mit dem Recruiting.
Negativ
- Nach der Case Study zunächst nur die Rückmeldung „fachlich nicht gereicht“. Konkretes fachliches Feedback zur UX oder Produktlösung fehlte.
- Das spätere Feedback bezog sich fast ausschließlich auf die Dokumentation des Denkprozesses, obwohl Designentscheidungen bereits begründet wurden und die zentralen Hypothesen Teil des Briefings waren.
- Keine fachlichen Rückfragen oder Diskussion zu den eigentlichen Designentscheidungen der Lösung.
- Während der Bearbeitung der Case Study war die Stelle bereits nicht mehr ausgeschrieben. Dadurch entstand der Eindruck, dass der Auswahlprozess bereits abgeschlossen war.
- Der Fokus der Bewertung wirkte stärker auf der Dokumentation des Prozesses als auf der Qualität der Produktlösung - überraschend für eine Senior Product Designer Position mit Fokus auf Ownership.
Allgemein: Die öffentlich sichtbaren Produkte wirken hinsichtlich Branding und UX uneinheitlich, was die sehr hohen Anforderungen im Auswahlprozess zusätzlich schwer nachvollziehbar machte.
Europace macht hier alles richtig.
Einzig und alleinige Basis war das Ergebnis der "coding challenge", keine Vorstellung derer, kein Gespräch dazu, nichts. Dort hätte ja man Fragen zu Designentscheidungen stellen oder Sichtweisen erklären können, aber nein, einfach nur Rückmeldung das es nicht passt, weil... Dabei wurde sich stellenweise an Nebensächlichkeiten festgehalten, und die Kritik basierte teilweise auf nicht nachvollziehbaren Aussagen. Insgesamt hatte das Feedback für mich stellenweise den Charakter einer schulmeisterlichen Belehrung. Wie man sich auf diese Weise eine Meinung bilden kann, ist mir ein Rätsel. Aber ok, ist eben so.
In der Haupturlaubszeit zog sich der Prozess etwas in die Länge – was aber nachvollziehbar war und immer transparent begründet wurde.
Der Bewerbungsprozess war insgesamt sehr schnell und angenehm. Besonders positiv fand ich die zügige Rückmeldung des Recruiting-Teams, was den Ablauf sehr professionell und wertschätzend wirken ließ.
Beim technischen Interview war ich jedoch etwas überrascht. Es gab keine Rückfragen oder Diskussionen zu der zuvor bearbeiteten Take-Home-Task (4 - 6 Stunden Aufwand), die meiner Meinung nach einen guten Einblick in die praktischen Kenntnisse bietet. Stattdessen orientierte sich das Gespräch stark an generischen Fragen, wie man sie auch von AI zu einem Java-Interview erhalten könnte. Wenn meine Antworten nicht exakt mit diesen „Standardantworten“ übereinstimmten, wirkte der Interviewer unzufrieden.
Meiner Ansicht nach wäre es sinnvoller, die Take-Home-Task stärker in den Mittelpunkt des Gesprächs zu stellen, also gemeinsam über die Umsetzung, die Entscheidungen und die Lösungswege zu sprechen. So ließe sich viel besser erkennen, wie Kandidaten tatsächlich arbeiten, denken und Probleme lösen, anstatt nur zu prüfen, ob sie eine theoretische „richtige“ Antwort geben.
Im technischen Interview bestanden die ersten zehn Fragen aus einer generischen Liste wie ‚Interview questions for junior Java developer with answers‘, offenbar automatisch erstellt.
Ich habe keine Verbesserungsvorschläge. Obwohl der Einstellungsprozess lang war, empfand ich ihn als äußerst transparent, mit wertvollem Feedback in jeder Phase.
How to migrate/scale
Einzig die Terminfindung scheint manchmal schwer, aber das ist nachvollziehbar, da möglichst viele Teammitglieder einbezogen werden.
So verdient kununu Geld.