Man gibt sich holakratisch und transparent, aber Kritik ist nicht erwünscht. Konflikte werden durch "Trennungen" gelöst.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Hybrides Arbeiten, flexible Arbeitszeiten
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Fehlende Fehlerkultur auf Managementebene, teilweise sehr schlechte Führung, bewusstes Wegsehen, stattdessen Kritik an Mitarbeitern, die versuchen Missstände aufzudecken und zu verändern
Arbeitsatmosphäre
Ständige Umstrukturierungen machen es schwer, irgendwo richtig anzukommen. Es wird viel Flexibilität und Veränderungswille verlangt, aber Veränderungen werden hauptsächlich von oben angestoßen. Kritik zu äußern finde ich super schwierig, weil man nie weiß, ob man selbst gerade zu den Glücklichen gehört, die das dürfen, oder nicht. Die Folge ist, dass fast alles immer brav bejubelt wird. Ich fühle mich schon lange nicht mehr wirklich sicher hier. Gleichzeitig wird ständige Höchstleistung erwartet.
Image
absolut merkwürdig
Work-Life-Balance
Gut durch ein sehr flexibles Zeitmodell und viel Verständnis für z.B. kurzfristig nötige Kinderbetreuung
Karriere/Weiterbildung
Man muss sich selbst drum kümmern, aber dann ist einiges drin.
Gehalt/Benefits
ok
Umwelt-/Sozialbewusstsein
kein Fokus oder Interesse
Kollegenzusammenhalt
In vielen Teams auf der unteren Ebene gut. Durch viele Wechsel aber schwieriger für Leute, die etwas Zeit brauchen um mit anderen warm zu werden.
Umgang mit älteren Kollegen
ok, schätze ich
Vorgesetztenverhalten
Die disziplinarischen Führungskräfte führen eigentlich nur Anweisungen aus, haben scheinbar wenig Gestaltungsspielraum und auch wenig Zeit für Führung. Allgemein sehr unterschiedliches Verhalten. Ich habe bisher alles zwischen Desinteresse und Mikromanagement erlebt. Leider auch, dass alles im Vertrauen gesagte gegen einen verwendet werden kann, z.B. bei Gehaltsverhandlungen.
Arbeitsbedingungen
super office
Kommunikation
Es wird viel über Transparenz geredet. Aber an entscheidenden Stellen gibt es dann eben doch keine. Mein Eindruck ist, dass eine gesunde Fehlerkultur auf systemischer Ebene in den letzten Jahren systematisch abgebaut wurde. Ob bewusst oder unbewusst, kann ich nicht sagen. Auf jeden Fall gibt es sehr viel Selbsbeweihräucherung.
Gleichberechtigung
Eigentlich gut, aber alle Diversity Projekte aus den letzen Jahren scheinen irgendwie beendet. Es gibt außerdem kaum noch Frauen in der Softwareentwicklung.
Interessante Aufgaben
Alles in allem ja, kommt natürlich auf Team und Einsatzbereich an


