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19 von 97 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Umgang mit älteren Kollegen
kununu Score: 3,3Weiterempfehlung: 47%
Score-Details

19 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Wo Licht ist, ist auch Schatten - wohin man sich stellt und ob man sich mit dem Licht bewegt, hat man selbst in der Hand

3,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Europace AG in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Chance für jeden MA, seinen eigenen "Great place to work" zu schaffen!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

geringe Synergien innerhalb des Konzerns und oft unklare Strategien und Visionen. Keine Vorsorge in guten Zeiten für Kehrtwenden im Markt.
Hinsichtlich Weiterempfehlung: Weiterempfehlung an Freunde bedeutet für mich zu sagen: "Verlass Deinen AG, bei uns ist es besser". Ich rede hier also von echten Freunden, nicht von Bewerbern oder Bekannten, die aktuell eh ihren AG verlassen möchten und eh etwas suchen. Aufgrund der aktuellen finanziellen Lage des Konzerns kann ich das einfach nicht tun. Vor einem Jahr war das noch anders (siehe auch Hypoport IR Mitteilung und bilanzielle Entwicklung).

Verbesserungsvorschläge

Verbindet die Unternehmungen wieder strategisch miteinander für ein "Großes Ganzes", natürlich ohne die individuellen Stärken zu vernachlässigen. Schafft für die Mitarbeiter:innen wieder ein gutes Gefühl, Teil von Hypoport/Europace zu sein und wertschätzt in guten Zeiten die aktuell hingenommenen Einschränkungen. Mehr ehrliche Transparenz von oben nach unten zu Entscheidungen und Strategien schaffen.

Arbeitsatmosphäre

Es gibt ein leichtes Gefälle auf den Produktkreisen nach oben. Man arbeitet ja aber größtenteils in seinem Team. Da ist es meist so gut, dass auch gern private Zeit in Teamtreffen investiert wird, weil man sich mag. Ist dies nicht so, hat man es selbst in der Hand, das Team zu wechseln.

Image

Hat durch die Baufi-Krise gelitten, zuvor aber auch schon zweigeteilt. Die führenden Marken des Konzerns sind in der Verbraucherwahrnehmung super. Das Image bei Geschäftspartnern ist auf der Beziehungs- und Innovationsebene gut, allerdings in der Umsetzung angekratzt. Vieles dauert zu lange, vielleicht auch durch zu viele Mitdiskutierer und zu wenig Macher oder aber auch mal strategische Umsetzungsanordnungen.

Work-Life-Balance

Auch hier liegt es in der Eigenverantwortung, da der Konzern alle Freiheiten gibt. Theoretisch könnte man seine Arbeitszeit auch ab 22 Uhr beginnen, den Morgen verschlafen und mit seinen Kindern nach Schulschluss Zeit verbringen. Auch wird das Thema von Führungskräften gefördert und immer wieder angesprochen. Unsere Vorstände leben dies auch vor. Die andere Seite der Medaille ist die aktuelle Situation, dass durch ausgesetztes Recruiting und parallelen Kündigungen die MA-Zahl kleiner wird und der Workload höher. Wer seine externen Kunden "liebt" macht aber eh mehr als 40 Stunden - hat aber auch Spaß dabei. Leider hat die Holding direkte Unterstützungen in eine APP verfrachtet und z.B. funktionierende Betriebssportgemeinschaften ins Abseits gedrängt.

Karriere/Weiterbildung

Wenn man selbst die Initiative übernimmt, gut möglich. Derzeit aber eingeschränkt durch die aktuellen Rahmenbedingungen des Konzerns

Gehalt/Benefits

Die Gehälter sind individuell aber dem Markt im Schnitt hinterher. Es gibt auch mal angeordnete 0-Runden, allerdings mit Ausnahmen "nach Nase" - offiziell natürlich Leistung. Wer verhandeln kann, wird gut bedient sein. Schade ist, dass man sich oft auch wie ein Bittsteller fühlt. Die Sozialleistungen sind unterdurchschnittlich. Hervorgehobene Punkte sind in den letzten 10 Jahren zum Standard geworden. Lediglich die Flexurlaub-Thematik scheint noch besonders zu sein (man kann sich Urlaubstage erkaufen).

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ist nur in den Köpfen der Mitarbeiter:innen, wird aber nicht sichtbar durch die Unternehmen getrieben.

Kollegenzusammenhalt

Natürlich auch teamabhängig, wer aber länger da ist, kennt auch in anderen Teams und Schwestergesellschaften sowie der Holding Personen, mit denen man mal auch ehrliche Worte sprechen kann. Was ich nicht erlebt habe ist Neid und Missgunst und es werden auch keine "Bomben" gestreut, die den Zusammenhalt stören könnten.

Umgang mit älteren Kollegen

Ich ziehe ein Stern ab, da Alter und Zugehörigkeit keine Rolle spielen. Ich weiß nicht, ob es gut ist, dass verdiente MA, die teils über 10 Jahre tolle Leistungen erbracht haben und dann 2 Jahre nicht mehr so performen zum Gehen bewegt werden. Allerdings macht dies auch den Platz für andere frei, die der gemeinsamen Sache mehr helfen. Zumindest gibt es so kein "Ausruhen auf Altlasten".

Vorgesetztenverhalten

Direkt liegt es natürlich an den Menschen und dies ist sehr divers. In teilen kann man sich seinen PeopleLead aber selbst aussuchen.
Wer aber PeopleLead wird oder ist, liegt oft weniger an der menschlichen Qualifikation. "Wer sich hervortut oder besondere Leistungen erbringt, muss doch auch eine gute FK sein.." leider ist dies ein Dilemma, was sich durch 80% der deutschen unternehmen zieht.

Arbeitsbedingungen

Die Ausstattung ist perfekt. Auch Dir aus, ob WIN oder MAC, HomeOffice, Großraumbüro oder Einzelkabine. Höhenverstellbare Schreibtische, große Monitore und rückenschonende Schreibtischstühle. Dazu Wasser und Softdrinks for free. Mehr geht in meinen Augen nicht, bzw. muss nicht sein.

Kommunikation

Innerhalb der Team klasse, in der Theorie auch über alle Ebenen. jedoch nimmt dort die Ehrlichkeit ab, wenn mal etwas nicht so klasse ist. So sind Schönredner und Ja-Sager sehr "laut". Die Position, zu kritisieren und gehört zu werden, muss man sich erarbeiten.

Gleichberechtigung

Es gibt keine Bevor- oder Benachteiligungen nach Geschlecht, Herkunft und/oder Beeinträchtigungen. Für das ggf. vorhandenen Gedankengut einzelner MA kann die Firma nichts. Sollte dies aber öffentlich werden und zum Nachteil anderer MA werden, bin ich mir 100% sicher, dass dieser MA nicht mehr lange für uns arbeiten wird.

Interessante Aufgaben

Hier kann ich nur sagen: Wenn man meint, keine interessanten Aufgaben zu haben, ist man selbst schuld. Die holakratische Organisation lässt einem genug Spielraum, um sich in interessante Rollen zu begeben, das Team zu wechseln oder einfach nur seinen Wunsch an fachliche oder disziplin. FK zu äußern. Natürlich gehören auch mal einfache Pflichtaufgaben dazu. Was soll den ein Regionalbahn-Triebfahrzeugsführer sagen, der jeden Tag 8x die gleiche Strecke bedient.

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Bedingt zu empfehlen - nichts für Leute, welche sich im New Work Kontext schwer tun.

3,5
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT bei Europace AG in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Wenig Druck (was auch zwei Seiten hat), hohe Familienfreundlichkeit, viele Events zu 'normalen' Zeiten, kollegialer Umgang.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Organisation Common Knowledge:
Auch nach mehr 3 Jahre waren mir bestimmte Dinge nicht bewusst oder ich musste sie auf harte Tour lernen. So bestimmte Benefits, Besonderheiten der Postannahme am Service Desk usw. Dokus über Prozesse sind sehr verstreut und tlw. in mehreren Systemen abgelegt.

Rollen und Fähigkeiten:
Es ist schwierig, jmd 100% auf seine Domäne oder Accountabilities festzunageln. Man muss ggf. 4x fragen bis man rausbekommt, wer denn nun welchen Teil von einem Problem lösen kann. Das führt tlw. zu absurdem Ping-Pong. Auch gibt es das gefühlte Verhältnis von 10% sehr guten Umsetzern und 90% Delegierern, die von 10% Umsetzern profitieren.

Management und Kommunikation
Natürlich muss ein Management nicht lang und breit jede winzige Entscheidung erklären. Was schon erklärungswürdig schien, war die ausgesetzte Gehaltsrunde zur Coronakrise in Kombination mit der bei jedem All-Hands verkündeten Nachricht, wie stark das Unternehmen abhebt. Beide Dinge sind unabhängig voneinander natürlich legitim. Aber wieso kommuniziert man beides so unglücklich nah beieinander?

Verbesserungsvorschläge

Mehr echte Challenge mit dem echten Markt.
Das trifft nicht nur auf Techniker Gehälter zu, sondern auch auf die Konkurrenz aus dem Fintech Bereich. Aktuell zehrt das Unternehmen von Erfolgen aus der Vergangenheit.

Weniger Baustellen aufmachen, mehr Zuverlässigkeit in den Core Komponenten.
Das Unternehmen spielt mit vielen Satelliten rum und will partout in den B2C rein. Das ist ok, aber auch die schönsten UI rettet nichts, wenn die Core-Komponenten dauernd ausfallen.
Hier einfach mal Satelliten Projekte hart evaluieren und auflösen. Mehr Staffing in den Core, ins Reporting, ins Commercial und all die anderen "nicht-so-sexy-Komponenten", die den Daily Cash generieren.

Toollandschaft einschränken:
Es existieren für alle Probleme mittlerweile bis zu 3 Tools, tlw. auch innerhalb eines Teams. Das ist nicht nur für Compliance ein Grauen.

Weniger 'Conference-Driven' aufstellen.

Arbeitsatmosphäre

Innerhalb der Teams so weit gut. Zwischen den Teams wird es schon schwieriger.

Gut geregelt innnerhalb der Techniker ist es durch das InnerSouce Prinzip.

Image

Da aktuell sehr B2B lastig kennt fast niemand die Marke außerhalb der Spezialisten. Und da oft als White-Label hinter anderen Anbietern, gibt es selbst dort wenige, die wirklich wissen, was sich hinter Europace verbirgt bzw dass es unter der Haube läuft.

Work-Life-Balance

Sehr gut. Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind mehr als gegeben. Auch der Umgang während der Corona Pandemie war vorbildlich und ich habe anderes von Unternehmen von Bekannten gehört.
Hier würde ich mir wünschen, dass die Firma die Vereinbarkeit von Beruf und Familie noch stärker bei der Anwerbung von Fachkräften in den Vordergrund stellt.

Karriere/Weiterbildung

Großes Plus. Gerade für die Entwicklung in Richtung Cloud hat das Unternehmen kaum Kosten gescheut, die entsprechende Belegschaft weiter zu bilden.

Gehalt/Benefits

Gehalt geht natürlich immer besser. Leider verweigert das Unternehmen standhaft die Challenge mit Techniker-Gehältern am echten Markt. Das kann langfristig doppelt teuer werden. Es gibt ein ganz gute BU.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umwelt: Soweit nicht erkennbar. Parkplätze werden von Firmenseite unterstützt, ein Nahverkehrs-Jobticket nur begrenzt. Job-Rad gab es mal. Der Status ist aktuell unklar.

Sozial: ich habe zumindest keine Projekt oder Engagements in diese Richtung mit bekommen. Was aber auch an meiner Aufmerksamkeit liegen kann.

Kollegenzusammenhalt

Generell:
Eigentlich gut, doch an einige Stellen wird Politik betrieben. Das ist meines Erachtens aber Geschmackssache. Gut, wenn man es vorher weiß.

Techniker:
Hier wird einem meistens sehr gut geholfen. Das Inner Source Prinzip ist vorbildlich und man wird schnell zur Selbsthilfe gebracht. Ist auf jeden Fall ein Prinzip, welches ich aus dieser Zeit mitnehmen werde.
Bei Incidents ist eigentlich jeder zur Stelle und trägt soviel bei, wie er/sie kann.

Umgang mit älteren Kollegen

Scheint kein Thema zu sein. Der Alterdurchschnitt ist generell eher bei 40 als bei 30. Altersdiskriminierung ist mir so nicht aufgefallen.

Vorgesetztenverhalten

Auch hier: Ambivalent. Mit der Trennung von disziplinarischer Führungskraft und People Lead (Lead Link) bin ich persönlich schwierig zurecht gekommen. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass ein Lead auch fachlich relativ nah an dem sein muss, was die Leute tun, die geführt werden sollen.
Es herrscht Konfliktscheuigkeit gepaart mit unehrlichem Verhalten.

Arbeitsbedingungen

Rechner sind meist state of the art und man kann wählen zwischen verschiedenen Systemen.
Große Bildschirme werden auf fürs Homeoffice bereit gestellt.

Generell ist der Tech-Support sehr zu- und umgänglich im Rahmen der Opening Hours.

Was ich verstehen konnte, warum Linux Rechner Möglichkeit angeboten wurden, die arge Problem mit dem Office WLAN und auch MS Teams hatten. Bei diesen Problemen wurden die Betroffen, Stand jetzt, auch nicht weiter vom Tech-Support unterstützt. Wenigstens ein Hinweis in diese Richtung, bevor man sich für ein System entscheidet, wäre hier hilfreich.

New Work ist nicht für jeden. Häufig hatte ich das Gefühl, ich muss wirklich 'ALLES' selbst organisieren und operiere, mangels klarer Vorgaben, im 'luftleeren Raum'.

Selbstorga kann natürlich klappen wenn es genügend Commitment auch für unattraktive Aufgaben gibt. Ich hatte aber selten das Gefühl, dass dies vorhanden war, sondern eine kleine Zahl armer Teufel sich dieser erbarmt hat.
In diesem Kontext bei EP erlebte ich die Selbstorga leider eher als vorhersehbares Chaos - bin aber wie gesagt kein großer Verfechter von New Work.

Kommunikation

Auch hier wieder die Unterscheidung: innerhalb der Teams gut, teamübergreifend verbesserungswürdig. Ziemlich intransparent wird es zwischen Management und operativen Teams. Dazu später mehr.

Sehr negativ ist die irgendwie immer unzielgerichtet Strategie. Es gibt zwar abstrakte Ziele, aber sie werden manchmal kommentarlos gestrichen.

Sgn. EPKs (EP-Konferenzen) bilden meist den absoluten Kern der Ausrichtung der Projekte. Durch diese 'conference-driveness' sind langfristige Innovationen schwierig. Die Kosten und der Nutzen dieser Konferenzen werden leider auch nie evaluiert.

Gleichberechtigung

Soweit ich weiß, keine auffällige Diskriminierung. Es scheinen mir wenig Frauen in Führugnspositionen, jedoch kenne ich mich mit dem Organigram nicht gut aus. zur Diversity generell: Auf jeden Fall ist die Belegschaft stark 'biodeutsch', was wohl an der vergangene Policy liegt, dass man nur die Domänensprache Deutsch unterstützt und daher nur MA mit sehr guten Deutschkenntnissen einstellt.
Source Code ist daher häufig Deutsch, was mir am Anfang seltsam vorkam. Zumindest in letzter Zeit scheint sich hier aber der Wind zu drehen.
Generell waren in den Tech-Teams mehr Frauen vertreten als ich das bisher von anderswo gesehen habe.

Interessante Aufgaben

Ebenso ambivalent: Vorgaben von Oben/Außen gibt es selten. Zwar existieren Ziele in abstrakter Form, doch werden die manchmal stillschweigend begraben. Man kann aber, wenn man sich selbst gut organisiert, viel lernen und sich mit den Technologien seiner Wahl beschäftigen, wenn man sie gut verargumentiert. Auch Geschmackssache.

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Top-Arbeitgeber mit großem individuellen Gestaltungsspielraum und herzlicher Atmosphäre

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Europace AG in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Freundlichkeit aller und die Freiheiten, die ich habe, um meine Arbeit und die Ergebnisse zu gestalten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Zu viel leckeren Pudding in den Firmenkühlschränken.

Verbesserungsvorschläge

Bekannter werden, um mehr Bewerber:innen anzuziehen.

Arbeitsatmosphäre

Bei Europace werden keine Posten besetzt, sondern Menschen gesucht, die das Team bereichern - fachlich wie menschlich.
Die besondere Organisationskultur und -struktur (Holakratie) ermöglicht einen großen Gestaltungsspielraum bei der Definition eines Jobs und der Weise, wie er umgesetzt wird.
Mitdenken und selbständiges Handeln ist ausdrücklich erwünscht!

Image

Europace ist dafür, dass das Unternehmen Marktführer ist sowie in Bezug auf seine wunderbare Unternehmenskultur viel zu wenig bekannt.

Work-Life-Balance

Arbeite von wo du willst.
Und wenn du 10 Tage Urlaub mehr im Jahr möchtest, dann ist auch das möglich.

Karriere/Weiterbildung

Ich entscheide selbst, was ich lernen will, um meinen Job gut zu machen.

Kollegenzusammenhalt

Die Kolleg:innen sind immer wahnsinnig hilfsbereit und unterstützen einander. Ich habe noch nie ein böses Wort gehört, auch nicht über Dritte.

Umgang mit älteren Kollegen

Erfahrung wird sehr geschätzt.

Vorgesetztenverhalten

Es herrscht eine Kultur des Miteinanders: Man arbeitet gemeinsam an denselben Zielen. Vorgesetzte im klassischen Sinne gibt es nicht.

Arbeitsbedingungen

Neueste Technik versteht sich von selbst.
Jede:r entscheidet selbst über den Arbeitsort (Büro / Homeoffice / Antarktis etc.).

Kommunikation

Alle sind ansprechbar - einschließlich des Vorstands.

Gleichberechtigung

...jedweder Art ist selbstverständlich.
Jährlich gibt es "automatische" Gehaltsrunden, bei denen die Teams entscheiden, wer welche Erhöhung erhält.

Interessante Aufgaben

Man hat volle Handlungsfreiheit, solange die eigene Arbeit auf die Unternehmens- bzw. Teamziele einzahlt.


Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Europace AG als Arbeitgeber

5,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Design / Gestaltung bei Europace AG in Berlin gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Sehr angenehm. Alle sind sehr motiviert, freundlich, hilfsbereit und wir haben viel Spaß. Das zieht sich durch alle „Führungsebenen”, wobei wir auf Grund der Holakratie keine richtige Hierarchie wie im klassischen Unternehmen haben.

Image

Europace ist ein etabliertes FIntech mit sehr innovativen und neuen Ideen.

Work-Life-Balance

Sehr gut, wenn man es sich selbst gut einteilt. Man darf an allen Projekten mitwirken, daher kann es schnell dazu kommen, dass es auch zu viel werden kann. Man darf sich aber auch selbständig wieder aus Themen rausziehen, sodass man einen guten Ausgleich hat und keine Überstunden machen muss.

Karriere/Weiterbildung

Sehr gut: Es gibt ein Weiterbildungsbudget und ein People Lead (fachlich Vorgesetzter ), der 3x Mal im Jahr auf die persönlich Entwicklung der einzelnen Mitarbeiter schaut. Man darf sich in alle Richtungen weiterentwickeln und die Organisation achtet sehr darauf, dass jeder soch dort hin entwickelt, wo die Person gerne hinmöchte. (Fachliche Weiterentwicklung und/oder Fürhungsweiterbildungen).

Gehalt/Benefits

Sind sehr gut – Gehalt könnte (wie fast überall) gerne etwas höher sein, aber im Verhätnis zur Arbeitsbelastung, und Arbeitsbedingungen ein perfekter Deal.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Office ist so eingerichtet, dass auf Umweltschutz geachtet wird, z.B. haben wir nur zentrale Mülleimer und keine am Arbeitsplatz, elektrischer Sonnenschutz, der auf die Sonne reagiert, eine eigene Binenkollonie in unserem Konzern, Sprudelwasser aus der Wasserleitung

Kollegenzusammenhalt

Sehr ausgeprägt. Alle sind super nett und hilfsbereit. Ich fühle mich sehr wohl bei der Arbeit.

Umgang mit älteren Kollegen

Europace ist relativ jung, wobei es auch einige Mitarbeiter gibt, die sogar schon bis zu 20 Jahren bei Europace arbeiten. Es ist ein schöner Mix und der Umgang ist sehr angenehm, da ältere Kollegen gerne Impulse von den neuen / jüngeren Kollegen aufnehmen und die Neuen natürlich sehr viel von der Erfahrung der „Älteren” lernen können.

Vorgesetztenverhalten

Sehr angenehm. Kein micro Managing, viel Raum für selbst ausprobieren, Fehler machen und es besser machen. Wir arbeiten selbstorganisiert in der Holakratie. Das macht viel Spaß, weil man wirklich Themen bewegen kann, die einem wichtig sind.

Arbeitsbedingungen

Sehr gut. Man kann arbeiten, wann man möchte, es gibt keine Kernarbeitszeiten und auch keine Pflicht ins Office zu kommen (auch nicht ohne Corona). Es gibt viel zu tun, aber man wird nie unter Druck gesetzt, wenn man es an dem Tag nicht schafft und es später erledigt ist.

Kommunikation

In der Holakratie gibt es viele Möglichkeiten strukturiert unterschiedliche Themen anzusprechen. Hinzu kommen noch die weiteren Meetings aus der Produktentwicklung: Daily Sync, Sprintplanning, Review, Retro und Tactical und Governance. Jedes Meeting hat einen anderen Schwerpunkt. Wenn es einem zu viel wird, darf man sich aber auch mal rausziehen und niemand ist böse, wenn man es nicht ins Meeting schafft.

Gleichberechtigung

Ja – es wir sehr darauf Wert gelegt, dass jede Person die Chance hat sich gut weiterzuentwickeln, ob Berufsstarter, Familienmutter / -vater usw.

Interessante Aufgaben

Alle Projekte des Unternehmens sind offengelegt.

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Arbeitgeber-Kommentar

Romina Pfeiffer, Recruiting Lead
Romina PfeifferRecruiting Lead

Vielen lieben Dank, das du dir die Zeit genommen hast, uns dein positives Feedback hier zu teilen - das tut gut zu lesen.

Mehrfachbewertung

Bester Arbeitgeber

4,9
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Europace AG in Berlin gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Arbeitsatmosphäre

Sehr gute und offene Atmosphäre, flache Hierarchien. Jedem Mitarbeiter wird viel Vertrauen entgegengebracht und man kann leicht Verantwortung übernehmen.

Work-Life-Balance

Die Arbeit macht Spaß, man hat viele Freiheiten und Möglichkeiten Verantwortung zu übernehmen, aber auch abzugeben. Letztendlich hat man seine Work Life Balance selber in der Hand.

Karriere/Weiterbildung

Kurse und Weiterbildungen werden angeboten oder bezahlt. Wer ehrgeizig ist, kann schnell Verantwortung für große Themen oder Teams übernehmen.

Kollegenzusammenhalt

Tolles Team und großer Zusammenhalt sowohl innerhalb von Europace, als auch innerhalb des Hypoport Konzerns.

Umgang mit älteren Kollegen

Viele Mitarbeiter sind seit vielen Jahren im Unternehmen, daher sind alle Altersgruppen vertreten. Alle werden gleich gut behandelt.

Vorgesetztenverhalten

Es gibt grobe Ziele und Strategien, die von den Geschäftsführern vorgegeben werden. Ansonsten ist die Organisationsform in selbstbestimmten Kreisen organisiert. Klassische Hierarchien gibt es kaum.

Arbeitsbedingungen

Ein brandneues Büro mit allen Finessen. Büros haben sehr gute Ausstattung. Zahllose Goodies wie Süßigkeiten, Eis, Kaffee, Sportstudio. Momentan sehr viel Homeoffice.

Kommunikation

Es wird viel und offen kommuniziert. Manchmal ein bisschen zu viel.

Gleichberechtigung

ja

Interessante Aufgaben

In meinem Bereich ja.


Image

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

Romina Pfeiffer, Recruiting Lead
Romina PfeifferRecruiting Lead

Vielen Dank für deine positive Bewertung und das du dir die Zeit dafür genommen hast, ein Feedback hier zu hinterlassen.

Wandel von lokaler Autonomie zu zentraler Planung mit Ja-Sager-Kultur

3,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Europace AG in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- viele Freiräume
- gute Arbeitsbedingungen
- hohe Transparenz

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- zunehmend klassisches 'Management aus den 90ern'
- Kompetenzen unklar oder liegen nur zentral vor
- Selbstorga ist nur noch eine Marketing-Fassade
- der Trend ...

Verbesserungsvorschläge

Fragt die Mitarbeiter mal wieder zur Abwechslung was sie denken - und hört auch auf sie.
Das Pendel zwischen Autonomie und zentraler Orientierung schlägt grad zu sehr in letztere Richtung aus.

Seid ehrlich nach Innen. Wenn das mit der Selbstorga nicht mehr zu den Unternehmenszielen passt, dann ist es besser das auch so zu sagen.

Für ein Software-Unternehmen fehlt im Top-Level-Management eine Developer-Perspektive.

Gebt auch Mal echte Verantwortung ab. Selbst kleine Budgets müssen vom Vorstand (und vorher X anderen) freigegeben werden. Da ist die Diskussion teurer als das Invest.

Steuert weniger über Entscheidungen und Ansagen - stattdessen wieder mit Informationen und Perspektive. Lokale Entscheidungsträger sind viel näher am Thema.

Arbeitsatmosphäre

Es gibt 2 Welten: In der lokalen Team-Blase wird offen und vertrauensvoll gearbeitet - in der Kommunikation zum (anteilig sehr kleinen) Top-Level-Management ist in wenigen Quartalen eine Blockade entstanden: Feedback wird bestenfalls ignoriert - schlimmstenfalls verlieren kritische Geister ihre Position oder gar Job.

Image

Aus der Historie heraus ist der Ruf hervorragend - wird jedoch zunehmend schlechter (sonst würde ich das hier auch nicht schreiben ...)

Work-Life-Balance

Dank Vertrauensarbeitszeit und Autonomie beim Buchen von Urlauben liegt die Verantwortung vor allem beim Mitarbeiter selbst.
Auch dass Kinder mal im Hintergrund durchs Bild rennen (und sich keiner daran stört) war schon vor Corona-Zeiten recht normal (nur nicht so häufig :) )

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung: Gut, dank vieler Freiräume. Potenzial gibt es bei den Budgets hierfür, die ggf. gut verargumentiert werden müssen.
Karriere: Für Techniker sehr undankbar, da keine klaren Karriere-Pfade bestehen - und Management-Position eher mit Fachkollegen besetzt werden (Lead-Developer ist also eher möglich als Team-Lead).

Gehalt/Benefits

Viele Gehälter sind im oberen Drittel angesiedelt - allerdings gibt es aus historischen Gründen durchaus Schwankungen. Die Gehaltsentwicklung ist mal mehr mal weniger nachvollziehbar begründet.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mülltrennung im Büro ist die einzig mir bekannte Maßnahme. Dass Diesel-Dienstwagen gefahren werden und keine sozialen Engagements der Tochter-Gesellschaft stattfinden wird mit einem vermeintlichen sozialen Beitrag durch den geschäftlichen Auftrag schöngeredet.

Kollegenzusammenhalt

Man achtet aufeinander und gibt sich Feedback. Über Retros und andere Räume zum Besprechen von Themen gibt es früh und regelmäßig Möglichkeiten Probleme und Potenzial anzusprechen.

Umgang mit älteren Kollegen

Diverse Kollegen sind mittleren Alters und ob ihrer Berufs- und Lebens-Erfahrung geschätzt. Alters-Diskriminierung ist mir nicht bekannt.

Vorgesetztenverhalten

Auch hier zwei Welten: Direkte Vorgesetzte (das mittlere Management) sind in der Regel sehr gut erreichbar, nah am Menschen und Diskussions-fähig.
Das Top-Management informiert sehr gut - kann aber nicht mit kritischem Feedback umgehen. Da entsprechende "alles ist toll"-Feedback-Geber mit besseren Positionen belohnt werden (oder zumindest nicht abgestraft werden), etabliert sich eine Ja-Sager-Kultur.

Arbeitsbedingungen

Die technische Ausstattung der Mitarbeiter und Arbeitsräume ist hervorragend. Im Büro gibt es neben Café-Ausstattung auch ein Fitness-Studio und andere Benefits.
Der Support für die HomeOffice-Ausstattung (gerade in Corona-Zeiten oder auch für permanent remote Arbeitende) wird aber immer wieder abgelehnt.

Kommunikation

Informationen werden sehr offen und regelmäßig geteilt. Entstehende Fragen können aufgeklärt werden und alle Personen sind gut erreichbar.

Gleichberechtigung

'Passive Elemente' wie Teilzeit, Elternzeit & Co. können konfliktfrei in Anspruch genommen werden.
Proaktiver Invest in Diversität ist aber praktisch kein Thema.

Interessante Aufgaben

Kein Startup, daher nicht alles Greenfield und etwas Maintenance - aber auch neue Projekte gibt es dank zunehmender Microservice-Struktur und professioneller Infrastruktur und aktuellen Technologien häufig.

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Arbeitgeber-Kommentar

Romina Pfeiffer, Recruiting Lead
Romina PfeifferRecruiting Lead

Vielen Dank, dass du deine Perspektive zu unserer Zusammenarbeit geteilt hast. Wir freuen uns sehr darüber, dass du Europace als Arbeitgeber in vielen Punkten gut, teilweise sogar sehr gut beurteilst – zum Beispiel im Hinblick auf Kommunikation, Umgang mit älteren Kollegen:innen und Work-Life-Balance.
Wir haben ein starkes Bestreben allen Mitarbeiter:innen gleichwertig und auf Augenhöhe zu begegnen. Es tut uns leid, wenn uns dies nicht gelungen ist. Selbstorganisation ist für uns eine Selbstverständlichkeit und gehört zu unseren Erfolgsfaktoren. Als Mitarbeiter:in bei uns hast du die Freiheit etwas bewegen zu können und auch Nein zu sagen. Um deine Punkte im Detail zu besprechen, würden wir uns freuen, wenn wir gemeinsam in den Dialog kommen können. Du erreichst mich via E-Mail (romina.sievert@europace.de) oder telefonisch (+49 151-58045543). Selbstverständlich kannst du dich auch jederzeit an die Vertrauensmitarbeiter:innen von Europace/ Hypoport wenden oder alternativ dazu empfehle ich dir direkt mit deinem People Lead das Gespräch zu suchen. Wir bieten dir aber auch die Möglichkeit, mit einer neutralen, aber fachlich kompetenten externen Person zu sprechen - das Fürstenberg Institut.
Wir würden uns sehr freuen, wenn wir dich auch weiterhin von unseren Europace-Stärken und unseren Werten überzeugen und gemeinsam mit dir an den Punkten arbeiten können, die dich stören.

Es wird leider nicht besser...

2,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Europace AG in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Hilfsbereite Kollegen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Unehrliche Kommunikation, schlechte Gehälter

Verbesserungsvorschläge

Weniger inhaltsloser Gerede und einen Funken Ehrlichkeit.

Arbeitsatmosphäre

Es war lange ganz in Ordnung, seit dem Umzug in die neue Niederlassung und Corona ist es allerdings schlechter geworden. Der Ton ist deutlich rauer und die wöchentlichen firmenweiten Calls dienen eher der gegenseitigen Kontrolle, als dem Austausch. Zur Zeit geht mal wieder die Panik um, weil Umstrukturierungen drohen.

Image

Kennt vom Namen her kaum jemand, keine Schande aber eben auch kein Glanzstück auf dem Lebenslauf.

Work-Life-Balance

Wenig zu meckern, allerdings verschlechtert sich die Situation mit mehr Verantwortung. Es wird nicht explizit gefordert Überstunden (werden nicht bezahlt oder anders vergütet) zu machen, aber implizit sollte man für seine "Kollegen Familie" schon bereit sein sich ein wenig kaputt zu machen.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt Möglichkeiten zur Weiterbildung, allerdings hauptsächlich intern.

Gehalt/Benefits

Wenn überhaupt dann durchschnittlich.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Müll wird jedenfalls nicht getrennt.

Kollegenzusammenhalt

Schwierig. Im großen und ganzen sind alle in Ordnung. Es herrscht ein freundlicher Umgang, allerdings gibt es auch viele Befindlichkeiten und eine gehörige Portion Missgunst. Viele Kollegen sind nicht selten mehr als 10 Jahre im Unternehmen, was die üblichen Schmerzen mit sich bringt.

Umgang mit älteren Kollegen

Viele alte Kollegen, was so seine Vor- und Nachteile hat.

Vorgesetztenverhalten

Von oben wird der zugängliche Kumpelvorstand gemimt. Viele merken leider tatsächlich nicht, dass die gerade über den Tisch gezogen werden, wenn jemand mit sanfter Stimme und gratis Mate vor ihnen herum wedelt. Die Gehälter sind am unteren Durchschnitt und Mitbestimmung ist nur gewünscht, solange diese keine tatsächlichen Konsequenzen hat.

Arbeitsbedingungen

Freie Wahl der Arbeitsmittel, die Tätigkeiten leider häufig langweilig.

Kommunikation

Grundsätzlich wird einem die "Happy Family" Ideologie verkauft. Das ist zwar häufig unfreiwillig komisch, aber es fallen doch nicht gerade wenige darauf herein. Mitarbeiter-Partizipation und flache Hierarchien darf man spielen, solange es um Entscheidungen ohne Konsequenzen geht. Wenn es wirklich um etwas geht wird der Hammer rausgeholt, allerdings wird selbst das mit warmen Worten kaschiert. Einen Betriebsrat gibt es explizit nicht.

Gleichberechtigung

Sexismus existiert, aber es gibt schlimmere Läden.

Interessante Aufgaben

Das kommt aufs Team an. Es soll interessante Aufgaben geben, aber die meisten sitzen auf todlangweiligen Maintenance Positionen, die einem das letzte bisschen Motivation rauben.

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Arbeitgeber-Kommentar

Romina Pfeiffer, Recruiting Lead
Romina PfeifferRecruiting Lead

Danke für dein ehrliches Feedback, dass wir uns natürlich zu Herzen nehmen. Das du in einem Umfeld von hilfsbereiten Kollegen:innen arbeitest, schätzen wir sehr und verbindet uns.
In Zeiten von Corona, aber auch bereits zuvor, ist flexibles Arbeiten im Home-Office für uns selbstverständlich. Damit wir in Verbindung bleiben, Informationen nicht verloren gehen, gibt es die Möglichkeit montags und freitags an unserem (Remote) All-Hands-Meeting als Mitarbeiter:in teilzunehmen, ganz im Zeichen der Transparenz.
Um deine Verbesserungsvorschläge integrieren bzw. deine Unzufriedenheit besser verstehen zu können, laden wir dich zu einem Gespräch ein. Du erreichst mich via E-Mail (romina.sievert@europace.de) oder Telefon (+49 151-58045543). Selbstverständlich kannst du dich auch jederzeit an die Vertrauensmitarbeiter:innen von Europace/ Hypoport wenden oder alternativ dazu empfehle ich dir direkt mit deinem People Lead das Gespräch zu suchen. Wir bieten dir aber auch die Möglichkeit, mit einer neutralen, aber fachlich kompetenten externen Person zu sprechen - das Fürstenberg Institut.
Wir würden uns sehr freuen, wenn wir dich auch weiterhin von unseren Europace-Stärken und Werten überzeugen und gemeinsam mit dir an den Punkten arbeiten können, die dich stören.

Im Kern dann doch das typische, altbackene , deutsche Unternehmen

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT bei Europace AG in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Benefits, Arbeitszeiten

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mangel an Struktur, altbackene Firmenkultur, nicht offen für Innovation.

Verbesserungsvorschläge

Projektziele von Anfang klarer definieren und Wege finden diese zu quantifizieren, weniger "Selbstorganisation".

Arbeitsatmosphäre

Okay. Durch die eher ältere, nicht sehr "diverse" Belegschaft (Viele kommen aus dem Bereich Bankenvertrieb), herrscht eine eher ruhige, trockene, nicht wirklich lockere Atmosphäre. Extrovertiertheit wird nicht gern gesehen.

Work-Life-Balance

Gut. Da eben viele Mitarbeiter im fortgeschrittenen Alter sind und entsprechend Familie haben, wird dem durch großzügige Home Office Regelungen und flexiblen Arbeitszeiten Rechnung getragen. Auch Überstunden wurden nie verlangt und um 18h war das Büro meistens leer.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Einerseits konnte man sich als Mitarbeiter über die Firma einen dicken SUV zu günstigen Konditionen leasen, andererseits hatte man auf dem Dach eine Bienenkolonie.

Karriere/Weiterbildung

Man kann viel lernen durch die Freiheiten in der Arbeitsgestaltung, aber Europace ist jetzt kein großer Name in der Tech Industrie, der auf dem Lebenslauf heraussticht.

Kollegenzusammenhalt

Mir ist es bereits vorgekommen, dass sich jemand bei meinem Vorgesetzten über mich beschwert hat. Ich habe niemals erfahren wer das war und was für ein Problem vorlag. Ansonsten herrscht keine große Solidarität und jeder kämpft so ein wenig für sich allein.

Umgang mit älteren Kollegen

Da gefühlt 90% der Mitarbeiter "älter" waren, war entsprechend auch der Umgang mit ihnen gut.

Vorgesetztenverhalten

In meinem Fall hat sich der Vorgesetzte etwas vor der Vorgesetztenrolle gedrückt. Dadurch kam es dazu, dass Konflikte nie resolut gelöst wurden, was sich mit der Zeit negativ auf das Arbeitsklima auswirkte.

Arbeitsbedingungen

Zumindest im alten Büro war es recht laut und eng. Gegen Ende gab es definitiv ein Platzproblem.

Kommunikation

Kommuniziert wird viel, weil Projekte und deren Ziele oft so unklar definiert werden, dass man sich immer wieder in Meetings treffen muss, um auf einen Nenner zu kommen bzgl. dessen was man überhaupt erreichen will.

Gehalt/Benefits

Gehalt etwas unterdurchschnittlich, dafür aber ganz gute Benefits wie Aktienbonus, Altersvorsorge, Equipment.

Gleichberechtigung

Es schien mir schon so, dass zumindest auf die Sensibilitäten von Frauen Rücksicht genommen wird und sie entsprechend auch in Führungspositionen vertreten sind. Andere "identitäre" Minderheiten sind bei Europace schlichtweg nicht groß vertreten gewesen, so dass man zu ihrer Gleichberechtigung keine Aussage treffen kann.

Interessante Aufgaben

Da Europace sich als holakratisch, selbstorganisiertes Unternehmen sieht, kann man sich in der Theorie viele Aufgaben selbst aussuchen und gestalten. Jedoch kommt spätestens dann doch die absolut noch existierende Hierarchie ins Spiel, wodurch viele Ideen einfach verworfen werden und man praktisch umsonst gearbeitet hat.

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Arbeitgeber-Kommentar

Romina Pfeiffer, Recruiting Lead
Romina PfeifferRecruiting Lead

Vielen Dank für dein offenes Feedback und dass Du dir die Zeit genommen hast, uns als Arbeitgeber zu bewerten! Dies ist wichtig für uns, damit wir uns als Organisation weiterentwickeln und Verbesserungen initiieren können.

Seit ca. 3 Jahren sind wir holakratisch organisiert. In dieser Zeit haben wir einiges dazugelernt und sind weit gekommen. Wir haben diese Veränderung mit Mut und dem Wissen begonnen, dass nicht alles reibungslos funktionieren wird, sondern es ein stetiges Lernen ist. Eine angenehme Arbeitsatmosphäre, kollegialer Zusammenhalt und Arbeiten auf Augenhöhe ist für uns essentiell. Es ist sehr schade, dass du dies nicht so erlebt hast.

Um dein Feedback besser zu verstehen, würden wir uns freuen, wenn wir mit dir über deine Erfahrungen sprechen können.

Wir freuen uns von dir zu hören,
Romina

Startup-Dynamik beim erfolgreichen Marktführer

4,8
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Europace AG in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

hohe Freiheitsgrade für Mitarbeiter, Soziokratie, agiles Mindset

Verbesserungsvorschläge

mehr Selbstbewusstsein im Außenauftritt, Marketing verbessern

Arbeitsatmosphäre

Die Soziokratie fordert alle Mitarbeiter gerade in Konfliktsituationen.

Image

Unicorn, Aktie des Jahres 2016, nachhaltiges Fintec (15 Jahre am Markt), Game-Changer

Karriere/Weiterbildung

Das Limit bist du!
Es gibt keine Hierachie-Strukturen die dich aufhalten - du wirst an deinem Beitrag gemessen und bestimmst selbst, was du tust.

Gehalt/Benefits

sehr fair und transparent

Umwelt-/Sozialbewusstsein

keine E-Autos als Firmenwagen

Umgang mit älteren Kollegen

es gibt keine Unterschiede

Vorgesetztenverhalten

Mir wurde niemand vorgesetzt - alle arbeiten auf Augenhöhe und im gegenseitigen Respekt

Arbeitsbedingungen

Jeder bekommt, was er braucht...

Kommunikation

Durch die Vielzahl der handelnden Akteure (jeder Mitarbeiter) ist es schwierig den Überblick zu behalten und alle Entwicklungen zu verfolgen.

Gleichberechtigung

selbstverständlich

Interessante Aufgaben

Die digitale Tranformation im Kreditmarkt zu gestalten ist mega-spannend!!!


Work-Life-Balance

Kollegenzusammenhalt

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