97 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
97 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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97 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Holakratie erlaubt einem ein hohes Maß an Selbstbestimmung. Man muss aber auch ein hohes Maß an Selbstorganisation mitbringen. Den Gestaltungsmöglichkeiten bei Europace sind kaum Grenzen gesetzt. Man hat den Support und das Vertrauen der Vorgesetzten. Flache Hierarchien sind nicht nur Modewort, das wird hier gelebt.
Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind kaum Thema.
Die Kompetenzen von diversen Rollen müssten dringend geschärft und ganz klar kommuniziert werden. Es reicht leider nicht, zu behaupten, man hätte flache Hierarchien und jeder dürfe seine Ziele selbst setzen. Das stimmt einfach nicht und das Ergebnis ist Willkür und die Weigerung auf Seiten der Entscheidungsträger, Verantwortung für ihre Entscheidungen zu übernehmen.
Eine Firma voller Coaches, die sich alle gegenseitig coachen. Das Niveau bewegt sich dabei auf dem vom Sparkassen-Motivationskalender-Sprüchen und ist sehr kindisch.
Wer hierbei nicht mitmacht gilt als Spalter oder wird gleich gefeuert, weil das "Mindset" nicht passt. Übrig bleibt dann irgendwann eine Firma voller Ja-Sager und Wegducker, die sich den ganzen Tag um sich selbst drehen.
Der Gegensatz zwischen dem kommunizierten Selbstbild (selbstorganisierte Teams + flache Hierarchien + moderne Arbeitsbedingungen) und der Realität (autoritäre Kommunikation + willkürliches Festlegen von Arbeitsbedingungen abhängig von der jeweiligen Führungskraft) ist absolut befremdlich.
Die Möglichkeit, Zusatzurlaub zu erwerben, ist super.
Die pseudo-flachen Hierarchien führen zu Dysfunktionalität in Teams. Auf der einen Seite wird Partizipation performt in Form von sinnlosen Meetings, in denen nichts von Substanz entschieden wird. Auf der anderen Seite werden von Rolleninhabern ohne Rücksprache mit den Teammitgliedern tiefgreifende Entscheidungen bezüglich der Teamstruktur, der Teammitglieder und der Art der Zusammenarbeit getroffen, die eigentlich laut Rollenbeschreibung überhaupt nicht in der Kompetenz dieser Rolleninhaber liegen. Das ist alles sehr willkürlich.
Letztendlich herrschen hier also komplett autoritäre Strukturen vor, die man aber so nicht benennen darf, weil das dem Selbstbild der Firma widersprechen würde. Das hat natürlich Auswirkungen auf den Zusammenhalt im Team und führt zu geringer psychologischer Sicherheit.
Die Führungskräfte scheinen zu denken, sie wären dazu da um die Mitarbeiter psychologisch zu bewerten und zu betreuen. Davon abgesehen, dass dafür die Qualifikation fehlt, ist das grenzüberschreitend und unprofessionell.
Die Kompetenzen von diversen Rollen müssten dringend geschärft werden.
Die heile Welt, in der der Mensch im Mittelpunkt steht, wird zweimal wöchentlich kommuniziert. Währenddessen werden regelmäßig Mitarbeiter "gegangen" oder gefeuert, explizit nicht wegen der Kompetenz sondern wegen "Mindset".
Vor lauter Teambuilding, Teammeetings und Teamziele setzen geht völlig unter, dass hier eigentlich ein Produkt gebaut werden soll. Das Produkt wird dann auch nicht gebaut, denn man ist ja mit Teambuilding, Teammeetings und Teamziele setzen schon völlig ausgelastet. Wenn man als Softwareentwickler darauf hinweist, dass man ja hier sei um Software zu entwickeln und man möchte, dass das die primäre Tätigkeit sei, wird einem das übel genommen.
Gute und klare Kommunikation vom Unternehmensvorstand. Nette Kollegen, schönes, großes Office - offene Unternehmenskultur.
Fällt mir nichts gravierendes ein und auf.
Vielleicht noch mehr internationale Mitarbeiter:innen einstellen.
Sehr angenehm. Ich arbeite gern hier und verstehe mich mit (fast) allen meinen Kollegen sehr gut. Es herrscht ein freundlicher und kollegialer Ton, man unterstützt sich gegenseitig wo man kann und ich habe das Gefühl, dass wir alle auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten.
In der Branche natürlich sehr bekannt - für Branchenfremde noch nicht. Sympathisch, nicht abgehoben.
Beste Work-Life Balance, die ich jemals erlebt habe. Ich fühle mich angenehm herausgefordert, habe anspruchsvolle Ziele, kann mir aber auch immer meine Zeit einteilen, wie es für meine Lebensphase passt. Hier kann man wirklich von Balance sprechen. Ich kann meine Familie und Arbeit zum ersten Mal wirklich unter einen Hut bringen. Das finde ich sehr zeitgemäß.
Absolut faire Bezahlung!
Klare Kommunikation über Ziele, Erwartungen und auch Freiraum für persönliche Entwicklung wird geboten. Alle Ziele des Unternehmens sind klar und transparent kommuniziert.
Besonders in remote Zeiten ist eine gute Kommunikation das A und O. Hier gibt es verschiedenste Kanäle und Formate die für die interne Kommunikation genutzt werden, so dass ich mich zu jeder Zeit über alle Projekte und wichtigen Themen des Unternehmens sehr gut informiert fühle. Ich empfinde die Kommunikation immer wertschätzend unnd konstruktiv.
Absolut! Ich kann auch immer eigene Ideen reinbringen und umsetzen.
many different options
I really enjoy working with my colleagues - they are fun to work with, smart and reliable. I enjoy playing foosball during lunch or an (remote) after work drink. I really enjoy sharing my ideas with them and get support to implement them!
perfect for me - I never heard from one of my "bosses": "You are not ready for this yet.."
Thats why I love to work for Europace - I can learn so much every day.
really nice office and home office options
I never get told what to do - it's more about myself thinking of what I could do to create the best results to achieve our team goals.
Sehr angenehm. Alle sind sehr motiviert, freundlich, hilfsbereit und wir haben viel Spaß. Das zieht sich durch alle „Führungsebenen”, wobei wir auf Grund der Holakratie keine richtige Hierarchie wie im klassischen Unternehmen haben.
Europace ist ein etabliertes FIntech mit sehr innovativen und neuen Ideen.
Sehr gut, wenn man es sich selbst gut einteilt. Man darf an allen Projekten mitwirken, daher kann es schnell dazu kommen, dass es auch zu viel werden kann. Man darf sich aber auch selbständig wieder aus Themen rausziehen, sodass man einen guten Ausgleich hat und keine Überstunden machen muss.
Sehr gut: Es gibt ein Weiterbildungsbudget und ein People Lead (fachlich Vorgesetzter ), der 3x Mal im Jahr auf die persönlich Entwicklung der einzelnen Mitarbeiter schaut. Man darf sich in alle Richtungen weiterentwickeln und die Organisation achtet sehr darauf, dass jeder soch dort hin entwickelt, wo die Person gerne hinmöchte. (Fachliche Weiterentwicklung und/oder Fürhungsweiterbildungen).
Sind sehr gut – Gehalt könnte (wie fast überall) gerne etwas höher sein, aber im Verhätnis zur Arbeitsbelastung, und Arbeitsbedingungen ein perfekter Deal.
Das Office ist so eingerichtet, dass auf Umweltschutz geachtet wird, z.B. haben wir nur zentrale Mülleimer und keine am Arbeitsplatz, elektrischer Sonnenschutz, der auf die Sonne reagiert, eine eigene Binenkollonie in unserem Konzern, Sprudelwasser aus der Wasserleitung
Sehr ausgeprägt. Alle sind super nett und hilfsbereit. Ich fühle mich sehr wohl bei der Arbeit.
Europace ist relativ jung, wobei es auch einige Mitarbeiter gibt, die sogar schon bis zu 20 Jahren bei Europace arbeiten. Es ist ein schöner Mix und der Umgang ist sehr angenehm, da ältere Kollegen gerne Impulse von den neuen / jüngeren Kollegen aufnehmen und die Neuen natürlich sehr viel von der Erfahrung der „Älteren” lernen können.
Sehr angenehm. Kein micro Managing, viel Raum für selbst ausprobieren, Fehler machen und es besser machen. Wir arbeiten selbstorganisiert in der Holakratie. Das macht viel Spaß, weil man wirklich Themen bewegen kann, die einem wichtig sind.
Sehr gut. Man kann arbeiten, wann man möchte, es gibt keine Kernarbeitszeiten und auch keine Pflicht ins Office zu kommen (auch nicht ohne Corona). Es gibt viel zu tun, aber man wird nie unter Druck gesetzt, wenn man es an dem Tag nicht schafft und es später erledigt ist.
In der Holakratie gibt es viele Möglichkeiten strukturiert unterschiedliche Themen anzusprechen. Hinzu kommen noch die weiteren Meetings aus der Produktentwicklung: Daily Sync, Sprintplanning, Review, Retro und Tactical und Governance. Jedes Meeting hat einen anderen Schwerpunkt. Wenn es einem zu viel wird, darf man sich aber auch mal rausziehen und niemand ist böse, wenn man es nicht ins Meeting schafft.
Ja – es wir sehr darauf Wert gelegt, dass jede Person die Chance hat sich gut weiterzuentwickeln, ob Berufsstarter, Familienmutter / -vater usw.
Alle Projekte des Unternehmens sind offengelegt.
Angemessene Gehälter, klare Strukturen, weniger Buzzwords
Man sollte vorwegsagen, dass die goldenen Jahre aus denen sich die guten Bewertungen ergeben habe, eindeutig vorbei sind. Vergeigte Transformationsprozesse haben da den letzten Schubs gegeben.
Es wird zwar viel von flachen Hierarchien gesprochen, aber hinter den Kulissen ist klar, wer das sagen hat. Man darf ein bisschen Demokratie spielen, aber das ist eher fürs Marketing.
Ist halbwegs in Ordnung. Wobei Überstunden nicht bezahlt oder ausgeglichen werden. Auf jeden Fall ein Red-Flag
Die meisten sind nett und hilfsbereit. Es gibt aber auch viel Lästerei und Neid.
Auf den unteren Ebenen ist es in Ordnung, obwohl sich da auch sofort weggeduckt wird, sobald es Probleme gibt. Die Vorstandsebene kommuniziert nur noch durch einen Nebel esoterischer Kalendersprüche und Startup-Buzzwords. Das ist zwar irgendwie lustig, aber sobald man feststellt, dass die das ernst meinen, bleibt einem das Lachen so ein bisschen im Halse stecken. Die Ansprache ist so infantilisierend, dass man es kaum aushält.
Freie Wahl der Arbeitsmittel ist nett, wobei die meisten Macbooks benutzen.
Es sind seit Corona fast alle im HO, was auch daran liegt, dass die neue Niederlassung am HBF schlecht zu erreichen ist.
Am unteren Durchschnitt. Für eine Stadt wie Berlin eher eine Niedriglohn-Klitsche. Ich habe von einem ehemaligen Kollegen gehört, dass es dieses Jahr eine Gehaltsanpassung unterhalb der Inflation gibt. Da wollen sich jetzt wohl einige nach etwas Neuem umsehen.
Eigentlich ist alles fertig und das ist nicht übertrieben, hier gibt es nahezu ausschließlich Maintenance.
tolle Menschen, großartiges Büro, fantastisches Geschäftsmodell
missglückte Transition
Veränderungsprozesse professionalisieren; Produktentwicklung neu aufstellen, Englisch als Unternehmenssprache, einen Betriebsrat gründen
Immer noch sehr gut obwohl sich im Management größte "Mühe" gegeben wird, dass sich diese verschlechtert.
je größer die internen Herausforderungen werden desto mehr wird sich bemüht nach außen zu strahlen
Aufgrund fehlender Ziele und Vertrauensarbeitszeit wunderbar
es wird gerne in Mitarbeiter investiert
nicht vorhanden und wird nicht thematisiert
Direkte Führung meist sehr gut, ansonsten ausbaufähig
es gibt Montag und Freitags ein Meeting in dem alle zusammen kommen und Updates geben und bekommen.
Qualitativ sind die Meetings allerdings öfter nicht gewinnbringend sondern dienen der internen Selbstvermarktung.
Sehr gute und offene Atmosphäre, flache Hierarchien. Jedem Mitarbeiter wird viel Vertrauen entgegengebracht und man kann leicht Verantwortung übernehmen.
Die Arbeit macht Spaß, man hat viele Freiheiten und Möglichkeiten Verantwortung zu übernehmen, aber auch abzugeben. Letztendlich hat man seine Work Life Balance selber in der Hand.
Kurse und Weiterbildungen werden angeboten oder bezahlt. Wer ehrgeizig ist, kann schnell Verantwortung für große Themen oder Teams übernehmen.
Tolles Team und großer Zusammenhalt sowohl innerhalb von Europace, als auch innerhalb des Hypoport Konzerns.
Viele Mitarbeiter sind seit vielen Jahren im Unternehmen, daher sind alle Altersgruppen vertreten. Alle werden gleich gut behandelt.
Es gibt grobe Ziele und Strategien, die von den Geschäftsführern vorgegeben werden. Ansonsten ist die Organisationsform in selbstbestimmten Kreisen organisiert. Klassische Hierarchien gibt es kaum.
Ein brandneues Büro mit allen Finessen. Büros haben sehr gute Ausstattung. Zahllose Goodies wie Süßigkeiten, Eis, Kaffee, Sportstudio. Momentan sehr viel Homeoffice.
Es wird viel und offen kommuniziert. Manchmal ein bisschen zu viel.
ja
In meinem Bereich ja.
Tolle Kollegen. Entspannte Atmosphäre. Wenig Motivation, da wenig tatsächliche Leistungsanreize da sind (= klare Ziele und Strategie fehlen).
Gut! Liegt aber auch daran, dass es keine konkreten Ziele gibt. Außer Balance gerät man eher aus Ziellosigkeit und aus Ärger.
Europace kann sich leider nicht mit anderen Unternehmen messen, da für Karriere vor allem in der Produktentwicklung kein professionelles Umfeld geboten wird. Das wird durch die aktuelle Transformation eher schlimmer als besser.
Selbstverständnis ist sehr positiv und "weltverbessernd". Dass die Kunden Vermittler sind (nicht bekannt für ihre Leistung am Gemeinwohl) und der Erfolg der Firma letztlich auf einer der CO2-intensivsten Branchen der Welt basiert, scheint bisher kein Thema.
Auf Teamebene ist ein guter Zusammenhalt, Freundschaften und tolle Arbeitsbeziehungen, sehr wertschätzender Umgang.
Teamleitungen häufig richtig gute Leute. Unternehmensleitung und Organisationsentwicklung/ People & Network haben sich in einer Art Transformationskult hingegeben. Strategiepräsentationen und Change-Erzählungen sind häufig vollkommen absurd. Weit entfernt von der Realität moderner Unternehmen. Es wird mit den Methoden von Life Coaches an der Unternehmens- und Produktstrategie gezimmert, statt sich Expertenwissen in die Firma zu holen. Da die Führungsebene keine Kritik mehr anzunehmen scheint, haben viele Kollegen resigniert.
Teamebene: sehr gut. Aber die Unternehmensleitung hat den Kontakt zur Mitarbeiterebene leider völlig verloren. Die Organisationsentwicklung prägt die Sprache im Unternehmen, es wird viel von "Coaching" und "Resonanz" gesprochen, bis ins Esoterische, aber dabei merkt die Führungsebene und das Transformationsteam nicht mehr, dass alle hinter ihrem Rücken nur noch die Augen rollen und wirklich keiner an den Erfolg der geplanten großen Veränderungen glaubt.
- viele Freiräume
- gute Arbeitsbedingungen
- hohe Transparenz
- zunehmend klassisches 'Management aus den 90ern'
- Kompetenzen unklar oder liegen nur zentral vor
- Selbstorga ist nur noch eine Marketing-Fassade
- der Trend ...
Fragt die Mitarbeiter mal wieder zur Abwechslung was sie denken - und hört auch auf sie.
Das Pendel zwischen Autonomie und zentraler Orientierung schlägt grad zu sehr in letztere Richtung aus.
Seid ehrlich nach Innen. Wenn das mit der Selbstorga nicht mehr zu den Unternehmenszielen passt, dann ist es besser das auch so zu sagen.
Für ein Software-Unternehmen fehlt im Top-Level-Management eine Developer-Perspektive.
Gebt auch Mal echte Verantwortung ab. Selbst kleine Budgets müssen vom Vorstand (und vorher X anderen) freigegeben werden. Da ist die Diskussion teurer als das Invest.
Steuert weniger über Entscheidungen und Ansagen - stattdessen wieder mit Informationen und Perspektive. Lokale Entscheidungsträger sind viel näher am Thema.
Es gibt 2 Welten: In der lokalen Team-Blase wird offen und vertrauensvoll gearbeitet - in der Kommunikation zum (anteilig sehr kleinen) Top-Level-Management ist in wenigen Quartalen eine Blockade entstanden: Feedback wird bestenfalls ignoriert - schlimmstenfalls verlieren kritische Geister ihre Position oder gar Job.
Aus der Historie heraus ist der Ruf hervorragend - wird jedoch zunehmend schlechter (sonst würde ich das hier auch nicht schreiben ...)
Dank Vertrauensarbeitszeit und Autonomie beim Buchen von Urlauben liegt die Verantwortung vor allem beim Mitarbeiter selbst.
Auch dass Kinder mal im Hintergrund durchs Bild rennen (und sich keiner daran stört) war schon vor Corona-Zeiten recht normal (nur nicht so häufig :) )
Weiterbildung: Gut, dank vieler Freiräume. Potenzial gibt es bei den Budgets hierfür, die ggf. gut verargumentiert werden müssen.
Karriere: Für Techniker sehr undankbar, da keine klaren Karriere-Pfade bestehen - und Management-Position eher mit Fachkollegen besetzt werden (Lead-Developer ist also eher möglich als Team-Lead).
Viele Gehälter sind im oberen Drittel angesiedelt - allerdings gibt es aus historischen Gründen durchaus Schwankungen. Die Gehaltsentwicklung ist mal mehr mal weniger nachvollziehbar begründet.
Mülltrennung im Büro ist die einzig mir bekannte Maßnahme. Dass Diesel-Dienstwagen gefahren werden und keine sozialen Engagements der Tochter-Gesellschaft stattfinden wird mit einem vermeintlichen sozialen Beitrag durch den geschäftlichen Auftrag schöngeredet.
Man achtet aufeinander und gibt sich Feedback. Über Retros und andere Räume zum Besprechen von Themen gibt es früh und regelmäßig Möglichkeiten Probleme und Potenzial anzusprechen.
Diverse Kollegen sind mittleren Alters und ob ihrer Berufs- und Lebens-Erfahrung geschätzt. Alters-Diskriminierung ist mir nicht bekannt.
Auch hier zwei Welten: Direkte Vorgesetzte (das mittlere Management) sind in der Regel sehr gut erreichbar, nah am Menschen und Diskussions-fähig.
Das Top-Management informiert sehr gut - kann aber nicht mit kritischem Feedback umgehen. Da entsprechende "alles ist toll"-Feedback-Geber mit besseren Positionen belohnt werden (oder zumindest nicht abgestraft werden), etabliert sich eine Ja-Sager-Kultur.
Die technische Ausstattung der Mitarbeiter und Arbeitsräume ist hervorragend. Im Büro gibt es neben Café-Ausstattung auch ein Fitness-Studio und andere Benefits.
Der Support für die HomeOffice-Ausstattung (gerade in Corona-Zeiten oder auch für permanent remote Arbeitende) wird aber immer wieder abgelehnt.
Informationen werden sehr offen und regelmäßig geteilt. Entstehende Fragen können aufgeklärt werden und alle Personen sind gut erreichbar.
'Passive Elemente' wie Teilzeit, Elternzeit & Co. können konfliktfrei in Anspruch genommen werden.
Proaktiver Invest in Diversität ist aber praktisch kein Thema.
Kein Startup, daher nicht alles Greenfield und etwas Maintenance - aber auch neue Projekte gibt es dank zunehmender Microservice-Struktur und professioneller Infrastruktur und aktuellen Technologien häufig.
So verdient kununu Geld.