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Europcar Mobility Group 
Germany
Bewertung

Danke

1,2
Nicht empfohlen
Führungskraft / ManagementHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Europcar Autovermietung in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Alles was mal gut war, eingestampft.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Fassungslos, was man aus diesen Unternehmen gemacht hat.

Verbesserungsvorschläge

Von mir bekommt ihr gar nichts mehr.

Arbeitsatmosphäre

Was hat sich diese Firma zum negativen verwandelt.

Kommunikation

Komplett weggebrochen, dass schließt die äußere wie auch innere Kommunikation ein. Hast du ein Problem, stehst du allein.

Kollegenzusammenhalt

Immer noch und das ist bewundernswert, relativ gut, aber ich bemerke die letzten Jahre auch hier eine Zersetzung. Mit Corona, der Kurzarbeit, die dilettantische Buchbinder Fusion, stetig steigender Druck und Führungswechsel in Lichtgeschwindigkeit, nagt an jedem Nervenkostüm.

Work-Life-Balance

Würde inzwischen jedes Unternehmen, was mit einer 40+- Stunden Woche + Wochenenden arbeitet, mit null bewerten. Wir leben im 21. Jahrhundert und mir will es nicht in dem Kopf hinein, warum es nicht die oberste Priorität großer Unternehmen ist, deutlich Richtung 30 Stunden Woche zu gehen.

Vorgesetztenverhalten

Licht und Schatten, wie in allen Unternehmen.

Interessante Aufgaben

Null, wirklich 0 Punkte. Früher konnte man noch weitestgehend aktiv den Markt bearbeiten, eine enge Bande mit Kunden eingehen, Zahlen analysieren, selber und selbstständig handeln. Heute ist es eine Geringschätzung für einen Verantwortlichen, der nach wie vor für alles Verantwortung trägt, aber nicht mal mehr die kleinsten Dinge entscheiden darf und die meiste Zeit damit verbringt, ein besserer Countermitarbeiter zu sein.

Gleichberechtigung

Setze ich null, da es niemals Thema war. Wer was kann kommt weiter und die Möglichkeit hatte (heute nicht mehr) jeder seit 2000.

Umgang mit älteren Kollegen

Das war mal für das Unternehmen das größte Guthaben und das haben sie gnadenlos verspielt. Ich gehe sogar soweit, dass mit älteren Kollegen respektlos und ohne Empathie umgegangen wird. Schafft man knallharte Vorgaben nicht, wird solange Druck ausgeübt, bis derjenige das Unternehmen entweder alleine verlässt, oder einfach nur noch so kaputt ist, dass es einer der nächsten vielen Langzeitkranke wird.

Arbeitsbedingungen

Fordern, fordern, Vorgaben, Druck, fordern. Die Dauerschleife seit vielen Jahren, nur ist es eine Einbahnstraße, denn man arbeitet mit uralter und langsamer Hardware, uralten Büromöbel, brüstet sich aber damit, E-Learnings zu machen, die gleichermaßen bei allen unbeliebt sind, denn es ist keine Zeit, auch von zu Hause macht es nicht wirklich Spaß und es ist nicht wertschätzend.
Das ist der einzige Punkt, wo ich ich kein Fan der Digitalisierung bin. Wertschätzung ist, wenn Mitarbeiter persönlich Schulungen von einem Menschen im geschützten Raum bekommen, sich untereinander austauschen können, ein Netzwerk knüpfen dürfen.
Es gab sogar mal Zeiten, da gab es für jeden Mitarbeiter Geschenke, eine eigene und persönlich gravierte Notizmappe, man trug mit Stolz seine Uniform, für dieses Unternehmen ist nahezu jeder durchs Feuer gegangen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Weder gut noch schlecht. Verschwendung von Ressourcen, da immer noch sagenhaft viel Papier per Post verschickt werden muss und das in 2021...
Wenn ich das in allen Standorten hochrechne, kommt da jährlich ein recht hoher und überflüssiger sechsstelliger Euro Betrag raus.
Auch Handys von Locationmanager sind nicht mehr notwendig, da diese ohnehin nur noch im Laden sind. Wieder ein sehr hoher Einsparungsbetrag. Und was soll ich sagen... ich weiß nicht wie oft ich das schon angemerkt habe, es will keiner hören.

Gehalt/Sozialleistungen

Ich darf mich nicht beschweren, da ich es mir selber ausgesucht habe. Nur so viel, bisher hat jeder, wirklich jeder als erste Reaktion auf meine Gehaltsnennung gesagt, aber netto, oder?
Vergleicht man dann Job zu Job, die Anforderungen, der Druck, die Arbeitsbelastung, dann ist das manches Mal schon etwas demütigend.

Image

Konservativ, aber wurde immer im gleichen Atemzug mit Sixt benannt. Heute verwechseln immer mehr Kunden Europcar mit Enterprise.
Das allerschlimmste ist, die Mitarbeiter selbst sind mehrheitlich nicht mehr Feuer und Flamme fürs Unternehmen.

Karriere/Weiterbildung

Früher ja, heute nicht mehr. Früher wurde man gefördert, persönlich geschult, es war alles etwas Besonderes.
Ich mag ja eigentlich diesen abgeschmackten Spruch nicht... früher war alles besser.