29 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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29 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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29 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Kollegen! Das Produkt.
Die Personalabteilung. Der Umgang durch die Führungskräfte.
Geht wieder mehr auf die Mitarbeiter ein. Stärkt die Basis und macht nicht alles im kleinen Kreis.
Die ist durch die Führungskräfte nicht mehr so gut.
Könnte deutlich stärker sein.
Die könnte besser und moderner sein.
Man kommt nicht mehr weiter. Es wird lieber von extern besetzt.
Das Gehalt ist gut aber die neuen Bonus und Gehaltsentwicklungen sind nicht wirklich gut.
Das ist ok.
Der Zusammenhalt der Kollegen ist Klasse. Auch wenn es Mal kracht, kommt man danach schnell wieder zusammen. Aber man hat den Eindruck, dass es nicht erwünscht wird, dass man sich gut versteht.
Der ist neutral.
Ist leider gar nicht gut. Es gibt nur wenige vorgesetzt, welche führen können oder empathisch sind.
Die sind sehr gut. Neues Büro und eine Ausstattung die OK ist.
Es wird nur mit den Führungskräften kommuniziert und dann ist man darauf angewiesen, was diese weitergeben. Über Projekte wird immer nur im kleinen Kreis gesprochen.
Es wird da unterschiedlich gehandelt.
Oft die selben aber diese machen spaß.
Das großartige Kollegium, den starken Zusammenhalt untereinander und die hilfsbereite, offene Zusammenarbeit.
Die Führungskultur habe ich als wenig wertschätzend und von Misstrauen geprägt erlebt. Fachlicher Widerspruch wurde häufig persönlich genommen, unterschiedliche Sichtweisen fanden kaum Gehör und statt konstruktiver Konfliktlösung standen nach meinem Empfinden Schuldzuweisungen und Loyalitätserwartungen im Vordergrund. Das Kollegium hingegen war großartig und der Zusammenhalt ausgesprochen positiv. Allerdings habe ich wahrgenommen, dass viele Mitarbeitende mit genau diesen Problemen in der Führung ebenfalls unzufrieden waren.
Die Führungskultur kritisch hinterfragen, mehr Vertrauen in die Mitarbeitenden setzen und unterschiedliche Meinungen als Bereicherung statt als persönlichen Angriff verstehen. Konflikte sollten offen und sachlich geklärt werden, ohne vorschnelle Schuldzuweisungen. Vor allem sollte die Geschäftsführung die Perspektiven der Mitarbeitenden ernst nehmen und bei weitreichenden Personalentscheidungen beide Seiten anhören.
Sehr gut! Coole Zusammenarbeit im Team mit regelmäßigen Gesprächen
Die meisten stehen mit vollem Herzen dahinter!
Viele Mitarbeitende sind über die Arbeitszeit hinaus erreichbar oder machen Überstunden, was aber abgegolten werden kann.
Hab ich nicht viel zu mitbekommen
Sehr gut für einen Werkstudent
Wird verbessert!
Sehr wertschätzende Atmosphäre
Es handelt sich um ein sehr junges Team
Gespräche auf Augenhöhe, Ideen werden wertgeschätzt und konstruktive Feedback Gespräche
Alles da was man braucht
Man weiß immer, was bei den anderen passiert :)
Umfeld ist zwar männerdominiert, aber keinerlei Diskriminierung
Sehr divers und immer was Neues!
Auch bei hoher Intensität herrscht ein faires Miteinander
Das Image ist nicht schlecht, aber phasenweise etwas angekratzt mit Luft nach oben. Aber daran wird auch gearbeitet.
Flexible Arbeitszeiten und immer die Möglichkeit, nach Absprache noch flexibler zu agieren. Familiäre Belange werden ebenso berücksichtigt wie gesundheitliche.
Wer will, kann. Siehe "Interessante Aufgaben"
Eine allgemeine Aussage ist hier schwer zu treffen aufgrund von Unkenntnis anderer Gehälter. Als persönliche aussage Daumen hoch.
Großzügige Subvention in Sachen Mobilität.
Wo Menschen sind, gibt es Reibung. Das ist der Normalfall. Der Zusammenhalt ist jedoch insgesamt gut.
Keinerlei Benachteiligung, auch nicht bei Neueinstellung. Insgesamt herrscht ein ausgewogenes Verhältnis im Unternehmen.
Fördernd und fordernd, kommunikativ, fair.
Großraumbüro ist naturgemäß gewöhnungsbedürftig. Die Ausgestaltung der Räume und Arbeitsplätze ist modern und angenehm. Zudem gibt es einige Rückzugsmöglichkeiten in Form verschieden großer Besprechungsräume.
Meetings finden im regelmäßigen Turnus statt, Infos und Entscheidungen kommuniziert und Fragen beantwortet. Darüber hinaus finden regelmäßig 1:1-/Feedbackgespräche statt
Voll und ganz!
Spannende Branche, spannende Aufgaben. Individuelle Entwicklung und (Mit-)Gestaltung ist gegeben, hängt aber auch von ebenso individuellem Engagement ab. Wer will, der/die kann.
Die Kombination aus echtem Gestaltungsspielraum, flachen Hierarchien und einer Unternehmenskultur, die Veränderung nicht fürchtet, sondern aktiv vorantreibt. Man merkt, dass hier Menschen arbeiten, die wirklich etwas bewegen wollen.
Wer in einem schnell wachsenden Unternehmen arbeitet, kennt das: Prozesse halten manchmal nicht ganz mit dem Tempo mit. Aber genau das ist auch die Chance – und die wird hier aktiv angegangen.
Noch mehr Vertrauen in die Eigenverantwortung der Teams – wer ambitionierte Ziele setzt, kann auch ambitionierten Mitarbeitenden noch mehr Freiraum geben.
Durch die Investorenübernahme sowie den Wechsel in der Geschäftsführung hat sich die Arbeitsatmosphäre spürbar verschlechtert. Insgesamt wirkt das Umfeld angespannt, und es herrscht wenig Vertrauen in die zukünftige Entwicklung des Unternehmens. Unterschwellig besteht häufig die Sorge vor der nächsten Kündigung im Haus, was zusätzlich zur Verunsicherung beiträgt. Besonders kritisch ist dabei, dass Trennungen teilweise ohne vorherige Gespräche oder transparente Kommunikation erfolgen – unabhängig davon, ob ein Kündigungsschutz besteht oder nicht. Dadurch leidet nicht nur das Sicherheitsgefühl der Mitarbeitenden, sondern auch die Motivation und das Betriebsklima insgesamt.
Die Work-Life-Balance ist grundsätzlich gegeben. Es bestehen Kernarbeitszeiten von 08:30 bis 15:30 Uhr sowie flexible Zeitfenster von 07:30 bis 09:00 Uhr und von 15:30 bis 18:00 Uhr. Zudem gibt es die Möglichkeit, innerhalb der Kernarbeitszeit in Ausnahmefällen persönliche Termine wahrzunehmen.
Darüber hinaus sind zwei Tage Remote-Arbeit vorgesehen, die jedoch jeweils vorab beim direkten Vorgesetzten beantragt und genehmigt werden müssen. Unabhängig davon zeigt sich in der praktischen Umsetzung, dass abteilungsübergreifend unterschiedliche Maßstäbe angelegt werden als ursprünglich festgelegt. Teilweise entsteht dadurch der Eindruck, dass Remote-Arbeit mit geringerer Leistungsbereitschaft gleichgesetzt wird, was zu zusätzlicher Unsicherheit führen kann.
weitestgehend Papierlos, Mülltrennung wurde nun umgesetzt
Auch beim Kollegenzusammenhalt zeigen sich derzeit Herausforderungen. Der Zusammenhalt wirkt teilweise in zwei bis drei Gruppen aufgeteilt, wobei es zwar einzelne Personen gibt, die bereichsübergreifend mit vielen gut zurechtkommen, insgesamt jedoch kein durchgängiges Gemeinschaftsgefühl entsteht. Zudem sind nur noch wenige langjährige Mitarbeitende im Unternehmen, da es in der Vergangenheit zu Entlassungen kam. Bei den verbliebenen Kolleginnen und Kollegen ist zwar erkennbar, dass sie untereinander ein gutes Verhältnis haben, dennoch prägt die Gesamtsituation weiterhin das Miteinander.
Der Austausch mit neuen Kolleginnen und Kollegen oder anderen Abteilungen gestaltet sich ebenfalls schwierig. Feste Sitzordnungen in den jeweiligen Büroflächen erschweren spontane Begegnungen und das gegenseitige Kennenlernen. Dadurch bleibt auch der Aufbau von Vertrauen untereinander begrenzt, was sich zusätzlich auf die Zusammenarbeit auswirken kann.
Auch das Verhalten der Vorgesetzten wird teilweise als sehr hierarchisch wahrgenommen. Möglicherweise ist der Druck von oben hoch, dennoch entsteht stellenweise der Eindruck von Überforderung. Das Auftreten wirkt mitunter aufgesetzt, und Aussagen bleiben häufig inhaltlich wenig konkret, was Orientierung und Vertrauen erschwert.
Zudem scheint der Fokus stark auf Meetings und Abstimmungsrunden zu liegen, während operative Arbeit und klare Ergebnisse gelegentlich in den Hintergrund treten. Dies kann den Eindruck verstärken, dass viel besprochen, aber vergleichsweise wenig umgesetzt wird, was sich wiederum auf Motivation und Effizienz auswirkt
Jeder Bekommt einen Laptop, notwendiges Equipment etc.
Auch die interne Kommunikation trägt zur angespannten Stimmung bei. Entscheidungen werden häufig von oben herab vermittelt und wirken bereits endgültig, ohne erkennbaren Spielraum für Einwände, Rückfragen oder alternative Perspektiven. Dadurch entsteht der Eindruck, dass konstruktiver Austausch nur eingeschränkt gewünscht ist, selbst wenn andere Sichtweisen möglicherweise sinnvoll wären.
Zudem ist der direkte Austausch stark auf die jeweilige Führungsebene beschränkt. Persönliche Bedenken, Wünsche oder Anregungen lassen sich jedoch oft besser in einem offenen, direkten Gespräch vermitteln. Die derzeitige Kommunikationsstruktur erschwert diesen Dialog und verstärkt das Gefühl, nicht ausreichend gehört zu werden.
Auch die abteilungsübergreifende Kommunikation erscheint verbesserungswürdig. Teilweise entsteht der Eindruck, dass einzelne Bereiche eher isoliert agieren und jede Abteilung „ihre eigene Suppe kocht“, anstatt geschlossen als gemeinsames Ganzes aufzutreten. Dies erschwert nicht nur die Zusammenarbeit, sondern kann auch zu Missverständnissen, ineffizienten Abläufen und einem fehlenden Wir-Gefühl im Unternehmen führen.
das Thema Gehalt zunehmend für Unzufriedenheit. Besonders auffällig ist, dass langjährige Mitarbeitende deutlich mehr verdienen als neu eingestellte Kräfte in vergleichbaren Positionen. Eine transparente oder nachvollziehbare Angleichung ist bisher nicht erkennbar.
Das neu eingeführte Vergütungssystem wirkt eher wie eine Hinhaltetaktik, da konkrete Gehaltsanpassungen über mehrere Jahre hinweg hinausgeschoben werden. Dadurch entsteht der Eindruck, dass finanzielle Entwicklungsmöglichkeiten zwar in Aussicht gestellt, aber nur sehr langsam oder gar nicht umgesetzt werden.
Insgesamt gibt es positive Ansätze im Unternehmen, doch beim Thema faire und zeitnahe Bezahlung besteht aus meiner Sicht deutlicher Verbesserungsbedarf.
Positiv hervorzuheben sind zudem einige Zusatzleistungen, wie drei großzügige Arbeitgeberzuschüsse, das Dienstrad-Leasing (eigenes Produkt) sowie vermögenswirksame Leistungen, die einen echten Mehrwert darstellen.
kann ich nicht beurteilen habe hier keinen negativen oder Positiven Fall mitbekommen
- Hohes Potenzial im Bikeleasing‑Bereich, das aus meiner Sicht durch die Organisationsstruktur gut weiterentwickelt werden könnte.
- Zentraler Standort in Köln nahe dem Reichensperger Platz, sehr gut erreichbar mit Fahrrad und ÖPNV.
- Flexiblere Handhabung der Kernarbeitszeit (09–15:30 Uhr) – nach Rücksprache mit der Teamleitung können auch private Termine innerhalb dieses Zeitfensters wahrgenommen werden, was zur Work‑Life‑Balance beiträgt.
- Gleitzeit mit Überstundenkonto, was ich als wertschätzend empfunden habe, da Mehrarbeit transparent erfasst wird.
- Mobiles Arbeiten an zwei Tagen pro Woche, was zusätzliche Flexibilität ermöglicht.
- Veraltete Unternehmenskultur mit stark ausgeprägten Silos statt interdisziplinärer Zusammenarbeit. Entscheidungen werden aus meiner Sicht häufig auf oberster Ebene allein getroffen, während operative Mitarbeitende wenig einbezogen werden. Teamleiter treten teils als alleinige Experten auf, was aus meiner Wahrnehmung zu Mikromanagement und einem ressourcenorientierten statt führungsorientierten Umgang führt. Der hohe Präsenzanteil verstärkt für mich das Gefühl von Kontrolle.
- Ungleichbehandlung zwischen Teams sowie fehlende Rückendeckung durch die Geschäftsführung bei teamübergreifenden Konflikten.
- Mangel an offener Kommunikation, da ehrliche Meinungen häufig nur im vertraulichen Rahmen geäußert werden.
- Traditionelle Denkweisen werden als moderne Best Practices verstanden, obwohl aktuelle Organisationsmodelle eher auf interdisziplinäre Zusammenarbeit setzen.
- Kritisches Hinterfragen von Entscheidungen wird aus meiner Sicht wenig gefördert und teilweise als persönlicher Angriff interpretiert.
- Starke Abhängigkeit von externen Dienstleistern, deren Expertise oft höher bewertet wird als die interner Mitarbeitender. Das habe ich als mangelnde Wertschätzung erlebt, was sich aus meiner Sicht negativ auf Engagement und Motivation auswirkt.
- Keine erkennbaren Weiterentwicklungsmöglichkeiten für Mitarbeitende.
- Fehlende Unterstützung für Teamleiter, um moderne Führungsstile zu erlernen. Ich habe überwiegend Ressourcenmanagement statt echter Führung wahrgenommen.
Dies ist meine persönliche Einschätzung.
Vertrauen in die Expertise der Mitarbeitenden
Ich erlebe, dass externe Dienstleister mit ihren Perspektiven oft schneller Gehör finden als interne Kolleg:innen. Das kann den Eindruck vermitteln, dass die interne Expertise weniger Gewicht hat. Ich wünsche mir, dass die internen Stimmen – gerade als diejenigen, die das Unternehmen täglich mitgestalten – stärker einbezogen und wertgeschätzt werden. Vertrauen in die eigenen Mitarbeitenden ist aus meiner Sicht ein zentraler Hebel für nachhaltige Entwicklung.
Gemeinsame Kultur- und Strategieentwicklung
Die Organisation befindet sich im Wandel – und das ist eine große Chance. Ich wünsche mir, dass dieser Wandel gemeinsam mit dem Geschäftsführer gestalten würde. Kultur ist kein Projekt einzelner Teams, sondern Ausdruck der gemeinsamen Haltung. Wenn alle Mitarbeitende aktiv eingebunden werden, entsteht nicht nur mehr Identifikation, sondern auch ein starkes Signal der Wertschätzung.
Flexibilität im Arbeitsort – Fokus auf Wirkung statt Präsenz
Die aktuelle Begrenzung auf zwei mobile Arbeitstage empfinde ich als wenig zeitgemäß – insbesondere angesichts der Herausforderungen in Großraumbüros. Ich wünsche mir mehr Vertrauen in die Selbstorganisation und die Möglichkeit, den Arbeitsort flexibel zu wählen – orientiert an der Aufgabe und dem gewünschten Ergebnis. Wenn die Leistung stimmt, sollte der Ort keine Rolle spielen. Eine Kultur, die auf Wirkung statt Präsenz setzt, fördert Motivation und Eigenverantwortung.
Nähe zur Geschäftsführung – Dialog statt Filter
Trotz der überschaubaren Unternehmensgröße erlebe ich eine gewisse Distanz zwischen Geschäftsführung und operativen Mitarbeitenden. Termine von operativen Mitarbeitenden mit Geschäftsführer werden über Teamleitungen abgesagt, Anliegen gefiltert weitergegeben – und damit geht oft wertvolles Potenzial verloren. Ich wünsche mir mehr direkte Dialoge auf Augenhöhe, in denen Impulse ungefiltert gehört und Vertrauen aktiv gelebt wird. Gerade in herausfordernden Zeiten ist gegenseitiges Vertrauen aus meiner Sicht der Schlüssel, um gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln und als Organisation zusammenzuwachsen.
️ Klare Rückendeckung und faire Zusammenarbeit
Ich nehme wahr, dass einige Teams regelmäßig im direkten Austausch mit der Geschäftsführung stehen, während andere weniger eingebunden sind. Das führt mitunter zu Spannungen und Schuldzuweisungen – selbst dann, wenn Entscheidungen zentral getroffen wurden. Ich wünsche mir eine klare, sichtbare Rückendeckung durch die Geschäftsführung, die das gesamte Unternehmen stärkt. Dazu gehört für mich auch, dass alle Teams über ihren eigenen Verantwortungsbereich hinausblicken, die Herausforderungen anderer verstehen und sich gegenseitig unterstützen. Nur wenn sich alle Mitarbeiter als ein großes, interdisziplinäres Team agieren, kann das Unternehmen gemeinsam Ziele erreichen.
️ Selbstverantwortung statt Bevormundung
Ein konkretes Erlebnis hat mich nachdenklich gestimmt: Ein geplanter Termin mit der Geschäftsführung wurde über meine Teamleitung abgesagt – mit der Begründung, ich hätte heute andere operative Aufgaben. Ich hatte mich intensiv vorbereitet und mich auf den Austausch gefreut, weil er mich motiviert hat. Die Absage hingegen wirkte demotivierend. Aufgrund meines vorherigen beruflichen Hintergrunds bin ich es gewohnt, meine Prioritäten selbstverantwortlich zu steuern. Ich wünsche mir mehr Vertrauen in die Selbstorganisation der Mitarbeiter und eine Kommunikation auf Augenhöhe – gerade bei Themen, die persönliches Engagement und strategisches Denken erfordern.
Silos aufbrechen – Geschäftsmodell weiterdenken
Die aktuelle Verdichtung in einem Bereich und die stärkere Hierarchisierung erscheinen mir nicht ausreichend, um auf die Dynamik des Marktes zu reagieren. Ich wünsche mir mehr Raum für interdisziplinäre Zusammenarbeit und strategische Weiterentwicklung. Aus meiner Sicht braucht es mehr Flexibilität, Effizienz und Nachhaltigkeit in der Entwicklung. Dafür müssen die beteiligten Bereiche gemeinsam neu denken, Silos aufbrechen und den Mut haben, das Geschäftsmodell weiterzuentwickeln oder neue Ansätze zu erproben. Nur so kann das Unternehmen langfristig erfolgreich und zukunftsfähig bleiben.
Weiterbildung als Zukunftsinvestition
Die persönliche Weiterentwicklung ist für mich ein zentraler Faktor, um Potenziale zu entfalten und Mitarbeitende langfristig zu binden. Ich wünsche mir ein transparentes Weiterbildungsbudget pro Team – mit der Möglichkeit, individuell passende Angebote zu wählen. Ein solches Modell würde Eigenverantwortung fördern und gezielte Kompetenzentwicklung ermöglichen.
In meiner Zeit im Unternehmen habe ich wahrgenommen, dass sich zwischen einigen organisatorischen Bereichen unterschiedliche Sichtweisen entwickelt haben, die gelegentlich zu Spannungen führten. Aus meiner Perspektive entstand dadurch teilweise der Eindruck von getrennten „Lagern“, was die Zusammenarbeit erschwert hat. Auch die Zusammenlegung mehrerer Teams unter eine gemeinsame Führungsebene hat aus meiner Sicht den Druck für einige Mitarbeitende erhöht.
Ich habe außerdem erlebt, dass bestimmte Teams häufiger in den direkten Austausch mit der Geschäftsführung eingebunden waren als andere. Für mich hatte das zur Folge, dass Informationen und Stimmungen unterschiedlich transportiert wurden, was aus meiner Sicht nicht immer zu einer positiven Gesamtatmosphäre beigetragen hat.
Im Arbeitsalltag habe ich beobachtet, dass sehr stark externe IT-Dienstleister einbezogen wurden. Mein Eindruck war, dass internes Fachwissen nicht immer vollständig genutzt wurde, obwohl entsprechende Expertise vorhanden war. Für mich wirkte das so, als würde das vorhandene Wissen im Unternehmen nicht immer die Wertschätzung erhalten, die es verdient.
Dies entspricht meiner persönlichen Wahrnehmung.
Das Image des Unternehmens habe ich als eher gering ausgeprägt wahrgenommen, was vermutlich auch an der überschaubaren Größe und geringen öffentlichen Präsenz liegt. Im Vergleich zu einem bekannten Wettbewerber, der in der Branche deutlich sichtbarer ist, wirkt das Unternehmen aus meiner Sicht weniger etabliert. Gleichzeitig sehe ich darin Potenzial, durch gezielte Maßnahmen in Kommunikation, Sichtbarkeit und Arbeitgebermarke weiter zu wachsen. Dies ist meine persönliche Einschätzung.
Die Work‑Life‑Balance habe ich im Unternehmen sehr unterschiedlich erlebt. In einigen zentralen Bereichen kam es aus meiner Sicht regelmäßig zu Mehrarbeit, während andere Teams ihren Arbeitstag meist pünktlich beenden konnten. Für diese Mitarbeitenden war die Balance aus meiner Wahrnehmung gut gegeben.
Positiv empfand ich die klar definierten Rahmenbedingungen wie die Kernarbeitszeit von 09:00 bis 15:30 Uhr und die 38,5‑Stunden‑Woche. Mittlerweile wurde die Kernarbeitszeit etwas flexibilisiert, sodass nach Absprache auch private Termine möglich sind. Ebenso besteht die Option, bis zu zwei Tage pro Woche im Homeoffice zu arbeiten. Diese Regelung habe ich jedoch als recht streng wahrgenommen, da zusätzliche Homeoffice‑Tage nicht eigenverantwortlich entschieden werden konnten und Impulse für eine sinnvolle Präsenzgestaltung aus meiner Sicht teilweise fehlten.
Der Arbeitsalltag findet überwiegend in einem großen, offenen Büro statt. Durch Telefonate und Gespräche kam es häufig zu Störungen, und es gab nur begrenzte Ausweichmöglichkeiten. Das hat für mich die Konzentration zeitweise erschwert.
Dies ist meine persönliche Einschätzung.
Weiterentwicklungs- oder Qualifizierungsmaßnahmen habe ich in meiner Zeit nicht wahrgenommen. Aus meiner Sicht besteht hier Potenzial, Mitarbeitenden mehr Möglichkeiten zur fachlichen und persönlichen Entwicklung zu bieten. Dies ist meine persönliche Einschätzung.
Die Gehälter wurden in meiner Zeit stets pünktlich ausgezahlt. Da im Unternehmen wenig offen über Gehälter gesprochen wird, kann ich zur internen Transparenz oder Vergleichbarkeit keine Einschätzung geben. Die angebotenen Benefits habe ich als eher reduziert wahrgenommen. Es gibt eine betriebliche Altersvorsorge, einen Zuschuss zum Bikeleasing sowie zwei feste Homeoffice‑Tage pro Woche für Mitarbeitende in der Zentrale. Seit Kurzem organisiert eine interne Arbeitsgruppe gelegentlich kleinere Events, ergänzt durch eine jährliche Weihnachtsfeier. Dies ist meine persönliche Einschätzung.
Das Umwelt- und Sozialbewusstsein habe ich in meiner Zeit als eher begrenzt wahrgenommen. Ich gehe jedoch davon aus, dass dieses Thema künftig stärker an Bedeutung gewinnen wird, da die neue Teamleiterin, die im Juni 2025 gestartet ist, ein besonderes Interesse am Klimaschutz mitbringt. Aus meiner Sicht bietet dies Potenzial, entsprechende Initiativen weiter auszubauen und nachhaltiger im Unternehmen zu verankern. Dies ist meine persönliche Einschätzung.
Den Kollegenzusammenhalt habe ich insgesamt als eher gering erlebt. Es gibt einzelne Mitarbeitende, die gut miteinander harmonieren, dennoch hatte ich den Eindruck, dass der Austausch teamübergreifend begrenzt ist. Die neu eingeführten Mitarbeiterevents fand ich grundsätzlich positiv, auch wenn ich wahrgenommen habe, dass sich die Geschäftsführung mit bestimmten Teams stärker verbunden fühlt. Aus meiner Sicht kann sich das auf die Dynamik zwischen den Bereichen auswirken.
Ehrliche Rückmeldungen habe ich häufig eher im vertraulichen Rahmen erhalten. Direktes, offenes Feedback war aus meiner Wahrnehmung seltener, was den Austausch manchmal erschwert hat. Zudem habe ich eine eher problemorientierte als lösungsorientierte Arbeitsweise erlebt. Statt Herausforderungen gemeinsam zu analysieren und konstruktiv anzugehen, wurde aus meiner Sicht häufiger über Probleme gesprochen, ohne sie im Team aktiv anzugehen.
Diese Einschätzung spiegelt ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen wider.
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Die Teamleiter wurden nach meinem Verständnis vor allem aufgrund ihrer fachlichen Expertise in ihre Rolle berufen. In meiner Wahrnehmung fehlten jedoch teilweise wichtige Führungskompetenzen wie konstruktives Feedback, Coaching oder die Fähigkeit, Mitarbeitende zu inspirieren und weiterzuentwickeln. Ich hätte mir einen stärker kooperativen und transformationalen Führungsstil gewünscht.
Die Führungskultur habe ich insgesamt als stark hierarchisch erlebt, geprägt durch eine klare Top‑down‑Ausrichtung. Möglichkeiten zur gemeinsamen Entscheidungsfindung waren aus meiner Sicht begrenzt. Zudem hatte ich den Eindruck, dass einige Teamleiter Schwierigkeiten hatten, klare Strukturen und Prozesse zu etablieren und vorzuleben. Auch das Thema Wertschätzung wurde aus meiner Sicht nicht immer konsequent gelebt, etwa wenn Arbeitsabläufe durch spontane Unterbrechungen oder unangekündigtes Betreten von Meetings unterbrochen wurden.
Positiv hervorheben möchte ich, dass es einzelne Teamleiter gab, die aktiv versucht haben, moderne Werte und eine offenere Kommunikation in ihren Teams zu fördern. Diese Ansätze habe ich als sehr wertvoll empfunden.
Dies ist meine persönliche Einschätzung.
Die Arbeitsausstattung umfasst Notebook, Headset und bei Bedarf ein Smartphone. Mein Eindruck war, dass das Notebook teilweise älter war, jedoch besteht grundsätzlich die Möglichkeit, bei Bedarf neue Hardware zu erhalten. Für Mitarbeitende in der Zentrale gelten zwei feste Homeoffice‑Tage pro Woche, während die restliche Zeit vor Ort gearbeitet wird. Durch das große Gruppenbüro entsteht ein spürbarer Geräuschpegel, wobei die Klimaanlage im Sommer für ein angenehmeres Arbeitsumfeld sorgt.
Außendienstmitarbeitende arbeiten dauerhaft im Homeoffice und verfügen dadurch aus meiner Sicht über mehr Flexibilität und Eigenständigkeit als die Kolleginnen und Kollegen in der Zentrale. Dies habe ich als eine gewisse Ungleichbehandlung wahrgenommen. Insgesamt hätte ich mir eine ausgewogenere und einheitlichere Regelung gewünscht.
Dies ist meine persönliche Einschätzung.
Im Unternehmen gibt es regelmäßige Kommunikationsformate wie monatliche Updates für alle Mitarbeitenden. Diese Struktur habe ich als informativ erlebt, gleichzeitig aber auch als sehr hierarchisch. Der Austausch mit operativen Mitarbeitenden erfolgt überwiegend über die Teamleiter, was aus meiner Sicht den direkten Dialog einschränkt. Strategische Themen wurden in meiner Zeit ausschließlich zwischen Geschäftsführung und Teamleitern besprochen, wodurch ich wenig Möglichkeiten sah, mich einzubringen.
Positiv empfand ich den Kultur‑Workshop, bei dem gemeinsame Werte erarbeitet wurden. Wie diese langfristig gelebt werden, bleibt aus meiner Sicht abzuwarten. Insgesamt hätte ich mir einen offeneren, inspirierenderen Kommunikationsstil gewünscht, der Mitarbeitende stärker einbindet und Raum für Ideen schafft. Mein Eindruck war, dass Vorschläge aus der operativen Ebene nur begrenzt berücksichtigt wurden.Dies entspricht meiner persönlichen Wahrnehmung.
Bei der Homeoffice‑Regelung habe ich Unterschiede zwischen den Bereichen wahrgenommen. Außendienstmitarbeitende, die deutschlandweit arbeiten, können dauerhaft im Homeoffice tätig sein, während Mitarbeitende in der Kölner Zentrale auf zwei feste Homeoffice‑Tage pro Woche beschränkt sind. Diese unterschiedliche Behandlung habe ich als wenig ausgewogen empfunden. Dies ist meine persönliche Einschätzung.
Interessante Aufgaben habe ich im Unternehmen sehr unterschiedlich verteilt erlebt. In meiner Wahrnehmung wurden anspruchsvollere oder strategische Themen häufig von den Teamleitern übernommen – unabhängig davon, ob die notwendige Expertise immer vollständig vorhanden war. Teilweise hatte ich den Eindruck, dass fehlendes Fachwissen durch eine starke Nutzung ChatGPT o.ä. kompensiert wurde, ohne dass interne Expertise ausreichend einbezogen wurde.
Gelegentlich habe ich erlebt, dass Aufgaben kurzfristig und eher spontan durch die Geschäftsführung einzelnen Mitarbeitenden zugewiesen wurden. Für mich wirkte das manchmal wenig abgestimmt, insbesondere wenn die betroffene Person ihre Stärken in anderen Bereichen hatte oder wenn eine Bearbeitung im Team aus meiner Sicht effizienter gewesen wäre. Insgesamt hätte ich mir eine transparentere und kompetenzorientiertere Aufgabenverteilung gewünscht.
Dies ist meine persönliche Einschätzung.
Bewertungen sagen mehr als 1000 Worte
siehe Kritik + neue Leasingzuschüsse
siehe Kritik
siehe Kritik
Neu kommt schwierig rein
Alt kommt schwer aus sich raus
Kernarbeitszeit (9-15:30) und vertraglich fixierten Wochenstunden (38,5) lassen wenig Spielraum.
Stets bemüht.
Parkplatzsituation (5€ am Tag) ist herausfordernd
Kleines Unternehmen mit zu langen Kommunikationswegen. In keine Richtung wird mal ungefiltert kommuniziert.
TOP!
Homeoffice & Gleitzeit mit Überstundenkonto
Kann nichts schlechtes sagen!
Neues modernes Büro
Man hat immer die Möglichkeit sich weiterzuentwickweln
So verdient kununu Geld.