EVA Fahrzeugtechnik GmbH als Arbeitgeber

EVA Fahrzeugtechnik GmbH

Resümee der letzten 2 1/2 Jahre: Seriöses und innovatives Unternehmen!

2,6
Empfohlen
Ex-Führungskraft / ManagementHat bis 2017 im Bereich Forschung / Entwicklung bei EVA Fahrzeugtechnik GmbH in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Flexible Arbeitszeiten, Internationalität, Erfindungsreichtum ;
- kritische Themen werden durch die Geschäftsführung zeitnah angenommen;
- Homeoffice;
- 5 Tage unbezahlten Urlaub bei Kind krank Situationen;
- Die Leistung der Personalabteilung ist sehr zu loben. Immer da, wenn man sie braucht;
- Möglichkeiten das Unternehmen mit zu gestalten;
- zukunftssicheres Unternehmen, weiter so;
- wie versprochen, hier ein Feedback nach meinem Ausscheiden. Für Rückfragen könnt ihr mich gerne jederzeit kontaktieren, es gibt ja wenige die Ende Februar die Firma verlassen haben. :) Meine Kontaktdaten sollten bekannt sein, gerne könnt ihr euch auch an das Personal wenden. Danke für die tolle Zeit;

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es gibt nichts schlechtes, nur Verbesserungsvorschläge.

Verbesserungsvorschläge

- Nachhaltigkeit;
- Mehr Motivation und Wertschätzung der Mitarbeiter durch die Vorgesetzten ;
- für bereits besuchte Seminare vielleicht nicht nochmal anmelden;
- Werte der EVA durch die Vorgesetzten nicht nur predigen, sondern auch leben;
- Vorgesetzte besser schulen, anständiges und faires Miteinander, Vorbildfunktion wahrnehmen;
- Mehr Klarheit in den Anweisungen;
- Beleidigungen und Diskriminierungen von Vorgesetzten keine Brutstätte geben, stärker eingreifen;

Arbeitsatmosphäre

- Der Arbeitsalltag wurde durch die Unterstützung der Personalleitung deutlich entspannt. Danke hierfür;
- Die Arbeitsatmosphäre im kleinen Büro war sehr angenehm;
- Als Führungskraft hatte ich ein Laptop und ein Diensthandy, das mir die Arbeit erleichterte (gibt es sogar nun unternehmensweit);
- sehr gute Arbeitsatmosphäre im Ex-Team elektr. Antriebe
- erschwert wurde die Arbeit leider durch die IT Themen (z.B. Skype, Netzwerkverbindungen, Outlook, etc.), die schlechte Ausstattung der Besprechungsräume (z.B. fehlende Jabra Spinnen) und die fehlende Unterstützung meiner Vorgesetzten;

Kommunikation

- Die Kommunikation und der Austausch zwischen den Kollegen war sehr gut;
- Trotz wöchentlichen Teammeetings wurden wichtige Themen außer Acht gelassen, z.B. Umstrukturierung, Umzug;
- Außer den Teammeetings gab es wenig bis kaum Austauschrunden mit den Vorgesetzten. War sicherlich auch der Gegebenheit geschuldet, dass das Team auf zwei Standorte aufgeteilt war und der Teamleiter dementsprechend an beiden Standorte Präsenz zeigen musste. (- weiterer Grund für das Ausscheiden);
- Zudem der starke Anstieg der Teamgröße hat den Kontakt zum Teamleiter erschwert;

Kollegenzusammenhalt

- Also im Ex-Team elektr. Antriebe kann ich beruhigt sagen, dass sich andere Abteilungen zum Thema „Kollegenzusammenhalt“ eine oder auch zwei Scheiben abschneiden können. Das soll natürlich nicht heißen, dass es in den anderen Abteilungen schlecht ist. :)
- Kollegenzusammenhalt auch über die Abteilungen hinweg war top, sei es einen Vertreter für die Bierrunden zu finden oder der Austausch in Know-How-Runden.

Work-Life-Balance

- Das Ziel sollte sein, dass Work-Life-Balance einigermaßen einzuhalten. Hierzu finde ich, gehört es nicht dazu, dass man Überstunden abbauen darf/muss, sondern das man es nicht dazu kommen lässt über mehrere Wochen/Monaten am Anschlag zu fahren.
- Als Vorreiter für viele Projekte hätte ich gerne auf etwas mehr Entlastung durch meinen Teamleiter gehofft.

Vorgesetztenverhalten

- Als (Teil)-Projektleiter hätte ich von meinen Vorgesetzten bei Problemen (Diskriminierungen, …) und Kritikpunkten (fehlende Fortbildung, …) mehr Initiative erwartet. (- einer der Punkte für mein Ausscheiden aus der Firma, was ich sehr schade finde);
- Die Zwischen/-Jahresgespräche fand ich gut aufgebaut, leider in puncto „weiteres Vorgehen“ oder „Absprachen“ mangelhaft, da diese nicht eingehalten wurden;
- Hoch anzurechnen ist die Rücksichtnahme auf meine Familie, wenn mal meine Tochter krank wurde.
- Fachlich top
- Sozialkompetenz ist noch eine Baustelle

Interessante Aufgaben

Als Vorreiter für neue Projekte (auch International) fand ich die Herausforderungen immer sehr interessant. Über die Sinnhaftigkeit mancher Projektziele kann man sich gerne mal Gedanken machen. Hatte oft den Eindruck „der Kunde ist König“ auch wenn die Ziele technisch nicht erreichbar sind. Wie in der PM Schulung gelernt, man muss nicht jedes Projekt annehmen.

Arbeitsbedingungen

- Wie oben bereits erwähnt, hatte ich ein kleines Büro, somit war der Lärmpegel im Rahmen;
- Laptop;
- Diensthandy;
- Höhenverstellbarer Tisch, da man nicht jünger wird. :)
- IT Probleme überschatteten leider gerne oft den Alltag;
- Je nach Projekt schwankte meine Wochenstundenzahl zwischen 40-55h;
- Es gab eine Gemeinschaftsküche;
- Es gab viele Essensmöglichkeiten auch um die Firma herum.
- Ich konnte die Firma durch die öffentlichen Verkehrsmittel recht gut erreichen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Umweltbewusstsein ist noch ausbaufähig.

Gehalt/Sozialleistungen

- Mein Gehalt als (Teil-)Projektleiter war in Ordnung. Eine Anpassung der Gehälter an den Mutterkonzern, wie vor fast 1 ½ Jahren versprochen, wäre sicherlich gut gewesen;
- Keine Besonderheit bei den Sozialleistungen, diese sind heutzutage Standard;

Image

Ich durfte beim Hauptkunden in verschiedenen Bereichen mitwirken. Je nach Abteilung war die Resonanz unterschiedlich. In internationalen Projekten ist die Firma noch in der Phase sich zu etablieren. Es gibt noch einige Hürden wie kulturelle Unterschiede, Sprache, etc. Im Vordergrund stehen unklare Erwartungshaltungen, mit denen auch schnell ein schlechtes Image entstehen kann.

Karriere/Weiterbildung

- Das Ziel vom Karriere-Konzept ist sehr gut, jedoch ist noch ein weiter Weg bis dahin;
- Als Führungskraft wurde ich zwar gefordert, aber leider zu wenig gefördert. (- weiterer Grund für das Ausscheiden);


Gleichberechtigung

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitgeber-Kommentar

EVA Fahrzeugtechnik GmbHPersonalabteilung

Liebe/r ehemalige/r Mitarbeiter/in,

vielen Dank für deine Bewertung und dein konstruktives Feedback.

Wir sind uns darüber bewusst, dass es einige Themen gibt, die angegangen werden müssen. Dies ist auch der Geschäftsführung bekannt und es wird mit hohem Engagement an diversen Themen gearbeitet – auch dank deiner Offenheit vor deinem Ausscheiden.

Wir haben dich immer als tollen, engagierten und humorvollen Mitarbeiter erlebt und danken dir für die gemeinsame Zeit!

Wir wünschen dir für deine Zukunft alles Gute und hoffen, du findest einen für dich geeigneten Arbeitgeber.

Herzlichst
Deine EVA