86 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
86 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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86 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich habe von 2017 bis 2022 für Eventteam in der Elbphilharmonie gearbeitet und den Job damals insgesamt sehr gern gemacht. Ende 2025 habe ich überlegt, wieder einzusteigen, da ich die Arbeit mit dem Publikum immer geschätzt habe.
Im Dezember habe ich mehrfach telefonisch Kontakt aufgenommen – sowohl mit dem Recruiting als auch mit der Personalabteilung. Mir wurde gesagt, man erinnere sich an mich, aktuell seien jedoch keine Stellen in der Elbphilharmonie frei. Stattdessen wurde mir empfohlen, mich für Einsätze in den Messehallen zu bewerben, da dort gerade gesucht werde.
Nach meiner Bewerbung wurde ich zu einer Vorstellungsrunde eingeladen, was mich zunächst verwundert hat, da ich davon ausging, dass meine Person und Arbeitsweise bekannt seien. Auf Nachfrage hieß es, man kenne mich zwar, aber die zuständige Projektleiterin für die Messehallen müsse mich noch persönlich kennenlernen. Für diesen Termin habe ich mir extra mehrere Stunden freigenommen.
Das Gespräch empfand ich von Beginn an als sehr kühl und wenig wertschätzend. Mir gegenüber wirkte die Projektleiterin distanziert und desinteressiert, während einer Mitbewerberin deutlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt wurde – unter anderem durch zugewandte Körpersprache und konkrete Gespräche über zukünftige Arbeitszeiten und nächste Schritte. Dadurch entstand bei mir früh der Eindruck, nicht wirklich erwünscht zu sein.
Kurz nach dem Gespräch erhielt ich bereits eine Absage, was mich überrascht hat. Ich habe daraufhin angerufen, um nachzufragen, wie diese schnelle Entscheidung zustande kam – insbesondere, da ich selbst noch keine Gelegenheit hatte zu sagen, ob ich weiterhin Interesse habe. Am Telefon wurde mir mitgeteilt, dass im System vermerkt sei, dass ein Wiedereinstieg meinerseits nicht möglich sei. Als Begründung wurden frühere „Vorfälle“ genannt, obwohl meine Arbeitsleistung damals als gut bewertet worden sei.
Ein möglicher Vorfall könnte eine Situation gewesen sein, in der ich ein vergessenes T-Shirt ausleihen sollte und eine Reinigungsgebühr zahlen sollte, ohne das Shirt behalten zu dürfen. Das habe ich damals kritisch hinterfragt und wurde daraufhin nach Hause geschickt. Dass so etwas Jahre später offenbar zu einem generellen Ausschluss führt, wurde mir jedoch nie transparent kommuniziert.
Was mich besonders enttäuscht hat: Wenn ein Wiedereinstieg grundsätzlich ausgeschlossen ist, hätte man mir das bereits beim ersten Telefonat offen sagen können. Stattdessen habe ich fast einen Monat investiert, mehrere Gespräche geführt und mir Zeit freigenommen – nur um am Ende festzustellen, dass die Entscheidung offenbar schon vorher feststand.
Mein Eindruck ist, dass sich das Unternehmen stark verändert hat. Wo früher ein eher menschlicher und sympathischer Umgang herrschte, wirkt das Recruiting heute sehr streng, formal und teilweise oberflächlich. Es entsteht das Gefühl, dass Äußerlichkeiten, perfektes Deutsch und ein bestimmtes Auftreten stärker gewichtet werden als Motivation, Erfahrung und Freude an der Arbeit. Dabei handelt es sich letztlich um einen Minijob mit einfachen Tätigkeiten wie Ticketkontrolle oder Garderobe.
Ich bin enttäuscht, da ich gerne zurückgekommen wäre und den Job immer mit Engagement ausgeübt habe. Umso unverständlicher ist es für mich, dass gleichzeitig regelmäßig händeringend Personal gesucht wird. Mehr Transparenz, Fairness und Sympathie im Recruiting würden dem Unternehmen aus meiner Sicht sehr gut tun.
Die Absage erfolgte nach einem online-Kennenlernen, bei dem ich ganz kurz ein paar Worte zu meiner Person sagen konnte. Darauf folgte eine 2 1/2-stündigen Führung/Vorstellung der verschiedenen Einsatzgebiete. Ein persönliches Gespräch fand nie statt. Der vorab auszufüllende Fragebogen enthielt lediglich persönliche Daten. Mit einem solchen "Bewebungsprozess" kann man m. E. einen Bewerber überhaupt nicht beurteilen und eine Absage damit begründen, dass es besser geeignete Bewerber gab.
Im Moment fällt mir nichts ein.
keine
Meine Stärken, meine Ausbildung,
Schnellere Antworten. Die App erklären, wo man Termine buchen kann.
Wenn Unterlagen zur Job Einstellung noch fehlen und nachgereicht werden müssen wäre es günstig, dies zeitnah zu kommunizieren. Erst auf meine Nachfrage hin erfuhr ich, dass noch Unterlagen benötigt werden.
Der Prozess dauert sehr lange und die BewerberInnen werden aus meiner Sicht über längere Zeit hingehalten
Ich fand alle Personen, mit denen ich im Kontakt war, super nett und hilfsbereit, aber ich habe jetzt 2 Monate insgesamt gewartet, um endlich anfangen zu können und mit so einer enormen Zeitspanne hatte ich bei einem ja nun eher niedrigschwelligen Job absolut nicht gerechnet. Vermutlich geht eure Recruiting/Personal Abteilung unter, aber ich hatte bereits zu Beginn schon gar nicht mehr mit einer Antwort gerechnet, weil es so so lange gedauert hat. Also: eine automatische Antwort an die Bewerber:innen wäre gut, wo gesagt wird, dass es alles etwas länger dauert, aber die Bewerbung eingegegangen ist, sonst denkt man nämlich, man ist untergegangen. Dann: gerne in die Mail mit den Vertragsunterlagen mitreinschreiben, dass die mit Kugelschreiber zu unterschreiben sind und nicht digital, dann spart man sich einfach einen Fehltritt und das ganze ein zweites Mal per Post losschicken zu müssen, das ist ja schon einiges an Dokumenten, was da zusammekommt. Jetzt habe ich heute morgen nach ewiger Wartezeit mal per Email nachgefragt, wie der Stand ist, und auf einmal kriege ich die Mail, dass es losgehen kann und ich ab jetzt arbeiten darf - einfach etwas unprofessionell. Außerdem wurde mir im Erstgespräch ein Vertragsmodell erklärt (geringfügig werkstudentisch), was es so dann gar nicht gab und mir das Recruiting erzählt hat, dass ich so eine Option nicht wählen kann. Insgesamt wäre schön, wenn genauer erklärt werden würde, wann sich jemand bei einem meldet und wann man es selber tun muss, das war oft unklar. Ich denke, wenn ich vorher gewusst hätte, wie lange das alles dauert, hätte ich mich gar nicht erst beworben :( und das ist ja total schade, man möchte ja gerne bei euch arbeiten. Man möchte aber auch gerne schnell loslegen. Vielleicht lässt sich ja etwas von meinem Feedback irgendwie umsetzen.
Mir hat der Bewerbungsprozess sehr gefallen und habe keine Verbesserungsvorschläge
So verdient kununu Geld.