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76 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 4,3Weiterempfehlung: 84%
Score-Details

76 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Leider sehr weit weg von all den Versprechen und einstigen Zielen

2,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Design / Gestaltung in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Wie schon erwähnt besteht der Großteil der Angestellten aus ganz tollen Menschen. Pausen und das Miteinander haben immer Spaß gemacht. Schade ist nur, dass am Ende das Negative zusammengeschweißt hat anstatt das gemeinsame Streben für eine gute Sache. Man saß gemeinsam im sinkenden Boot und freute sich auf menschlicher Ebene, wenn ein/e Kollege/in weiterzog und einen neuen Weg einschlug.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nur noch Zahlen wertzuschätzen anstatt die Menschen wird sich auf Dauer nicht auszahlen.

Verbesserungsvorschläge

Das schnelle Wachstum der ersten Jahre sollte nicht als selbstverständlich und normal angesehen werden. Nach einem starken Aufschwung wird man erstmal stagnieren. Dass sich alles nur noch um Gewinne, die Größe der Firma, sowie Einkommen der obersten Etage dreht, ist sehr schade. Die einstige Mission der Nachhaltigkeit rückt immer mehr in den Hintergrund und dient fast nur noch als Fassade. Mitarbeiterorientierte Ideen & Innovationen haben leider mit dem dritten Gründer das Unternehmen verlassen.

Arbeitsatmosphäre

Als ich 2021 dort angefangen hab, startete alles super: Nette Kollegen, zugängliche Führungskräfte, klare nachhaltige Ziele, Menschlichkeit und eine Mission. Mit dem schnellen Wachstum des Unternehmens stieg jedoch auch die Gier nach mehr und das Ego der Gründer. Mit dem Austreten eines von drei Gründern war die Veränderung der Ziele von echten (und personenorientierten) Werten zu Umsatz getriebenen Zielen schnell deutlich.
Die Kommunikation, Wertschätzung und Menschlichkeit lies nach und die interne Stimmung kippte mehr und mehr.

Dass Bewertungen auf dieser Plattform in den Onboarding Prozess integriert werden, sowie regelmäßig von Mitarbeitern der Führungsebene geschrieben werden, um den Score hoch zu halten, ist einfach nur traurig und irreführend.

Image

Es ändert sich aktuell sehr. Wo everdrop vor zwei, drei Jahren noch als toller Arbeitgeber stand, ist es jetzt eine sehr heikle Geschichte. Man weiß nie, ob nicht doch die nächste unerwartete Kündigungswelle vor der Tür steht, wie sicher Versprechen der Personalabteilung sind und ob Zusicherungen von Bewerbungsgesprächen nur heißte Luft waren.

Work-Life-Balance

Flexible Arbeitszeiten sind ein großer Teil der Werbung neuer Mitarbeiter.
Sollte man mal einen Arzttermin haben oder mal remote arbeiten wollen, ist das in der Regel auch kein Problem.

Sobald man aber wirklich seine Arbeitszeit flexibel gestalten möchte und nach 8 Stunden Arbeit gehen/den Arbeitstag beenden möchte, erntet man vorwurfsvolle Blicke und die Voraussetzung auch darüber hinaus Team-Meetings beizutreten.

Meiner Meinung nach gehört zu einer guten Work-Life-Balance auch ein Gehalt, das einem das Leben in München einigermaßen finanziert, was hier leider vergeblich gesucht wird.

Karriere/Weiterbildung

Interne Meetings und Workshops sollen der Weiterbildung dienen. Leider sind jedoch einige Kollegen in Führungspositionen selbst kaum erfahren und in ihrem ersten Job nach dem Abschluss. Der Lernwert außerhalb der internen Vorgänge ist daher recht gering.

Gehalt/Benefits

Was anfangs noch verständlich war, da man als Startup kein Spitzengehalt zahlen kann, wurde nach und nach kein Argument mehr. Die Anforderungen zum Beitrag an guten Umsätzen steigen, die Entlohnung für gute Leistung leider aber nicht.
Senior Leistung wird erwartet, gezahlt aber Junior Gehalt. Das fördert leider langfristig keine Motivation.

Wenn es nach den Gründern und der Personalabteilung geht, ist ein Teil der "Wertschätzung", dass es zwei mal die Woche Lunch für alle gibt, so wie hier und da Pizza & Bier nach Feierabend.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die Idee hinter der Marke ist natürlich Nachhaltigkeit, die Umsetzung auf erster Ebene auch gut. Danach ist es ein bisschen kritisch zu betrachten. Anstatt die Mitarbeiter für den öffentlichen Nahverkehr zu bezuschussen, wird damit argumentiert, dass es ja genügend Parkplätze vor Ort gäbe. Auch bei der Auswahl der Kooperationspartner wird Reichweite und Umsatz über den Nachhaltigkeitsgedanken gestellt, was sehr schade ist.

Kollegenzusammenhalt

Der Punkt, der mich definitiv länger im Job gehalten hat, als es gesund war: Die Kollegen und das Miteinander. In fast jedem der Teams werden Kollegen zu Freunden und man hält sich gegenseitig und miteinander über Wasser. Wären die Menschen dort nicht so toll gewesen, hätte ich bereits viel früher das Handtuch geworfen.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt kaum "ältere Kollegen". Es arbeiten einige Leute im Unternehmen die in ihren 40ern sind. Diese dienen auch hier in Antworten immer wieder als "ältere Kollegen". Natürlich wird hier kein Unterschied zu anderen gemacht, ob ich das jedoch als "ältere Kollegen" betiteln würde, ist fragwürdig ;)

Vorgesetztenverhalten

Hier möchte ich gerne unterscheiden:

Die Teamleitungen sind in der Regel sehr offen, wertschätzend und fördernd dem Mitarbeiter gegenüber. Ich konnte mit meiner Teamleitung über alles auf Augenhöhe sprechen, was die Arbeit sowie die eigene Persönlichkeit im Unternehmen angeht, ohne mich "klein" fühlen zu müssen.

Leider werden den Teamleitungen jedoch nur ein gewisser Freiraum und Entscheidungen freigeräumt, sodass beispielsweise Gehaltsverhandlungen nach wie vor von "ganz oben" geleitet und begrenzt werden. Somit ist kein Platz für Verhandlungen da. Feedbackgespräche dienen lediglich dem eigenen Wachstum, die endgültige Entscheidung trifft am Ende dann jedoch der Gründer selbst, der teilweise die einzelnen Mitarbeiter nicht wirklich kennt, geschweige denn sie auseinander halten kann.

Eine Chance auf Beförderung gibt es zudem nicht entsprechend der Leistung und des Wachstums, sondern danach, in welchem (persönlichen) Verhältnis man mit der Gründern steht.
So fehlt es leitenden Vorgesetzten teils an Erfahrung und Professionalität.

Arbeitsbedingungen

Ein schönes Office mit hochfahrbaren Tischen, ergonomischen Schreibtischstühlen und (meistens) funktionierendem WLAN ist vorhanden. Auch bekommt man natürlich einen Laptop und das Zubehör gestellt. Das Büro ist jedoch sehr großräumig und laut. Wer sich konzentrieren möchte, muss definitiv im Home Office bleiben, bei all den Meetings, die den Kalender bei everdrop füllen.

Kommunikation

Was anfangs als transparent und offen angepriesen wurde, nahm mit der Zeit ab. Anstatt Transparenz zu zeigen, wird den Mitarbeitern nun teilweise Kommunikation über eigene Entscheidungen/Veränderungen (wie Kündigung, Teamwechsel, o.ä.) verboten, Gehälter werden willkürlich nach Beliebtheit bei der obersten Führungsetage vergeben und anstatt Erfolge zu feiern, wird teils "gedroht" mit Aussagen wie "du kannst ja froh sein, während einer Inflation überhaupt noch einen Job zu haben".

Am Ende bleibt aber natürlich das Argument: "Wir sind doch wie eine Familie."

Gleichberechtigung

Was die Geschlechter angeht, wird hier definitiv kein Unterschied gemacht. Auch internationale Kollegen gibt es einige und die Firmenkommunikation wird auf Englisch gehalten, sodass hier jeder willkommen ist.

Das große Gefälle kommt dann in den Positionen selbst. Nur eine Handvoll von Mitarbeitern wird ernst genommen, deren Meinung und Ideen geschätzt. Der große Rest ist definitiv "nur" Angestellte/r und wird im unteren Einkommensbereich gehalten.

Interessante Aufgaben

Wenn man selbst mit Motivation an die Arbeit geht, ist persönliches Wachstum bis zu einem gewissen Punkt durchaus möglich. Da Eigeninitiative, Engagement und Mehrarbeit natürlich immer gerne gesehen ist. Für ein Praktikum, einen Werkstudentenjob oder einen ersten Job als Junior daher recht zugänglich.

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Ich hätte mir keinen besseren Werkstudentenjob wünschen können!

4,7
Empfohlen
Ex-Werkstudent/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Besonders gut an everdrop finde ich die flachen Hierarchienebenen, die es einem ermöglichen Ideen einzubringen und sich zu entfalten! Zudem wusste ich die ausgewogene Arbeitsatmosphäre sowie die Fürsorge meines Teamleads sehr zu schätzen

Arbeitsatmosphäre

Offenes und dynamisches Team, All hands on Mentalität

Work-Life-Balance

Neben der Möglichkeit flexibel & remote zu arbeiten gab es viele coole Benefits wie beispielsweise Sportangebote, Events oder Workshops

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wird hier besonders groß geschrieben und definitiv gelebt

Kollegenzusammenhalt

Wird hier besonders groß geschrieben

Umgang mit älteren Kollegen

Respektvoll

Vorgesetztenverhalten

Respektvoll, harmonisch und herzlich

Arbeitsbedingungen

Fair

Kommunikation

Offene und transparente Kommunikation im Team aber auch in der gesamten Company

Gleichberechtigung

100%

Interessante Aufgaben

Trotz Alltagsaufgaben auch vielseitige Projekte


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

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Kollegenzusammenhalt und Arbeitsatmosphäre top

4,2
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Finanzen / Controlling in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

In meiner Zeit bei everdrop war die Arbeitsatmosphäre immer angenehm.

Work-Life-Balance

Für mich persönlich lief alles im Rahmen ab. Natürlich gab es mal Überstunden, die nach Absprache mit dem CFO wieder eingelöst werden durften. Ich habe damals andere Abteilungen gesehen, die überdurchschnittlich viel Mehrarbeit geleistet haben.

Karriere/Weiterbildung

Auch ein Grund warum ich damals das Unternehmen verlassen habe, waren in meiner Abteilung die fehlenden Karrierechancen.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt mit Kollegen war immer vorbildlich.

Umgang mit älteren Kollegen

Sehr junges Team

Vorgesetztenverhalten

Mein Vorgesetzter hat sich immer vorbildlich verhalten. Wir hatten ein sehr gutes Verhältnis und konnte auch jederzeit offen über schwierige Themen sprechen. Er hat auch definitiv kein Mikromanagement betrieben und uns sehr viel Freiraum in der Ausführung unserer Aufgaben gegeben.

Arbeitsbedingungen

Das neue Office ist sehr schön, jedoch nicht unbedingt funktional für einen Arbeitsplatz. Gespräche aus den oberen Stockwerken können mitgehört werden. Akustik generell eher schlecht und sehr laut. Lage in München sehr schön. Nachdem Home Office damals an der Tagesordnung war, habe ich mich jedoch sehr gefreut immer mal wieder ins Office zu fahren.

Kommunikation

Die Transparenz innerhalb des Unternehmens und zu Entscheidungen war verbesserungswürdig.

Interessante Aufgaben

Soweit zeittechnisch möglich durfte ich mich eigenständig in neue Themenfelder einarbeiten, was damals sehr viel Spaß gemacht hat. In meinem ursprünglichen Bereich wurden die Aufgaben jedoch sehr verteilt, was dazu geführt hat, dass ich meine Expertise nicht vollumfänglich einbringen konnte.


Image

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gleichberechtigung

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Starke Lernkurve und Interessante Projekte aber die Führung lässt zu wünschen übrig.

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

-Office im Grünen
-Mobile Work
-nette Kolleginnen
-Laptop wird gestellt

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

-schlechte Gehälter
-Micromanagement
-Meetings bis 18 Uhr
-Intransparente Kommunikation gegenüber Mitarbeitern
-Kein Diensthandy

Arbeitsatmosphäre

Meist wird Wertschätzung und Dankbarkeit gegenüber den Mitarbeitern nur dann gezeigt, wenn es für eine Weile mal wieder nicht so rund lief und die Leads daran erinnert werden, dass man ja loben "muss" - im Laufe der Zeit wird es dann aber meist wieder vergessen und die Wertschätzung bleibt aus.

Image

Image ist nach aussen gut. Kenne aber kaum wen, der nicht schon über die Kündigung nachgedacht hat.

Work-Life-Balance

Mobile Work ist unkompliziert möglich, Urlaub kann bei Absprache auch über längere Zeiträume genommen werden. Leider gibt es keine wirklichen Kernarbeitszeiten, Meetings werden von 09-18 Uhr eingestellt, früher Feierabend zu machen ist daher schwierig.

Karriere/Weiterbildung

Für externe Weiterbildungen gibt es kaum Budget. Bezüglich persönlicher Weiterbildung muss man stark hinterher sein und den Teamleads Meetings einstellen. Hierfür ist bei den meisten aufgrund der vielen Projekte keine Zeit und so bleibt das Development aus.

Gehalt/Benefits

Auch wenn man noch ein Startup ist: Wer bei den Großen mitspielen will sollte auch zahlen wie die Großen, um die Mitarbeiter halten zu können. Gerade für einen Standort wie München sind die Gehälter teils lächerlich.

Kollegenzusammenhalt

Ich habe bei Everdrop viele nette Menschen kennengelernt und es sind sehr gute Freundschaften entstanden.

Vorgesetztenverhalten

Viele Teamleads haben ihre Stelle nur dank der langen Firmenzugehörigkeit. Führungskompetenzen und die Fähigkeit, Mitarbeiter zu entwickeln, sind daher oft nicht gegeben. Entscheidungen sind häufig nicht nachvollziehbar. Es wird selten auf die Meinung von Mitarbeitern mit Expertise gehört, sondern lieber auf das eigene Bauchgefühl. Es wird sehr wenig Entscheidungsfreiraum gegeben und die Gründer betreiben starkes Micromanagement, als Mitarbeiter kommt man sich hier oft nur wie ein Werkzeug oder der verlängerte Arm vor. Ziele werden auch nach vielen potentiellen Learnings unrealistisch und viel zu hoch gesteckt. Die Mitarbeiter schwimmen in Arbeit - alles hat höchste Priorität und soll ASAP erledigt werden.

Arbeitsbedingungen

An sich ein sehr schönes Office im Grünen, allerdings lässt sich dort nicht Konzentriert arbeiten, da Onlinemeetings vom Platz aus geführt werden. Es gibt zwar eine Hand voll Meetingräume, allerdings sind diese meist durch einzelne telefonierende Personen belegt. Die Anschaffung von Meetingboxen wird nicht in Betracht gezogen. Telefongespräche müssen mit dem privaten Smartphone getätigt werden, Everdrop stellt weder ein Diensthandy noch Kopfhörer zum telefonieren.

Kommunikation

Ein wöchentliches Meeting dient dazu die Mitarbeiter über Erfolge, personelle Veränderungen und Fuck-Ups zu informieren. Leider blieb hier die Kommunikation in Sachen Finanzen solange aus bis sie unumgänglich war..

Interessante Aufgaben

Interessante Aufgaben und Projekte. Wenn man sich neuen Themen annehmen möchte wird dies meist begrüßt, allerdings wird dabei nicht darauf geachtet, ob sich Mitarbeiter zu viel zutrauen.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Wenn die Familie und das Gründer-EGO dem nachhaltigen Unternehmenserfolg im Wege steht

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kollegen. Es sind einige Freundschaften durch meine Zeit bei everdrop entstanden.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Dass die Gründer sich nicht rausziehen können. Die Vision nicht gelebt wird und so langsam jeder das sinkende Schiff verlässt. Wirklich enttäuschend, das ganze Potenzial mit dem WC-Reiniger Pulver im Klo runterzuspülen.

Verbesserungsvorschläge

Die Expertise der Angestellten wird aktuell kaum genutzt, sondern mit gefährlichem Halbwissen und Bauchgefühl das Unternehmen gegen die Wand gefahren. Also Ego zurückstellen und den Angestellten die Verantwortung überlassen.
Zudem muss damit aufgehört werden Machtkämpfe zwischen den Abteilungen zu führen und gemeinsam daran gearbeitet werden die Vision zu erreichen.

Arbeitsatmosphäre

Es herrscht mittlerweile ein Klima, das kälter kaum sein könnte. Die Belegschaft und Führungsebene stehen besonders im Produkt-Team zumeist auf zwei verschiedenen Seiten. Anstatt Lob zu verteilen wird schneller, höher, weiter gefordert. Und das, während die limitierenden Faktoren die Entscheidungsresistenz und fachliche Inkompetenz der Gründer und Teamleads ist. Verantwortung wird symbolisch übertragen, nur um am Ende die Angestellten doch wieder zu übergehen oder überstimmen.

Image

Die beiden Gründer sind mehr mit ihrem Selbstmarketing beschäftigt als mal in das Unternehmen reinzuhören und die Meinungen der Angestellten ernstzunehmen.
Ich hatte zuletzt das Gefühl, dass nur noch wenige den Schein nicht durchschaut haben und noch wirklich an die Vision glauben.
Würde man sich an Vision und Mission halten müsste man wohl eine 180° Drehung machen.

Work-Life-Balance

Home-Office, Workation und flexibles Arbeiten sind tatsächlich Themen, die gut umgesetzt sind. Dennoch macht der Großteil der Angestellten unbezahlte Überstunden (gerne auch mal 60, 70 Stunden die Woche). Und auch Meetings gehen teils bis 18 Uhr oder verhindern eine Mittagspause, weil sonst keine Zeit wäre.
Wer früher kommt, darf zudem nicht ohne weiteres früher gehen und muss sich in der Regel Kommentare gefallen lassen.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt sehr vereinzelte Möglichkeit Schulungen oder Weiterbildungen zu machen, jedoch nur wenn sie maximal viel bringen bei minimalen Kosten.
Die meisten sonstigen Weiterbildungen/Workshops werden intern von den Teamleads übernommen, die selber vielleicht erst noch ein paar Schulungen zum Thema Teamleitung nötig hätten.

Gehalt/Benefits

Das ein Startup nicht die höchsten Löhne anbietet, sollte klar sein. Aber für München ist die Entlohnung insbesondere bei den Überstunden eher mau. Gehaltsverhandlungen werden auch nur sehr ungern gemacht und stellen keine ehrlichen Verhandlungen dar.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Dem Wunsch nachhaltige Produkte zu machen überwiegt immer mehr der Gedanke vom Massenmarkt.
Man hat viele Prozesse aufgebaut, die eine nachhaltigere Produktentwicklung auch in Hinblick auf Qualität zulassen würden. An diese wird sich jedoch nicht gehalten.

Kollegenzusammenhalt

Wirklich das einzige was viele aktuell noch am bleiben hält sind die Kollegen. Man hat durch die zwei Lager Angestellte und Führung eine Umgebung geschaffen, in der die KollegInnen für einander da sind und sich den Rücken stärken (müssen).

Vorgesetztenverhalten

Die Teamleads sind meiner Meinung nach mehr damit beschäftigt ihr Familiengeflecht innerhalb des Unternehmens zu schützen als sich mal kritisch zu hinterfragen.
Mittlerweile häufig vorgebrachte Verbesserungsvorschläge am Führungsstil und im Umgang zwischen den Ebenen wird gekonnt ignoriert.
Ehrliche Kommunikation wird bei der Einstellung ausgerufen, um dieses Versprechen bei jeder Situation zu brechen. Und das Feedback ist standardmäßig das gleiche, egal ob man sich weiterentwickeln möchte oder gekündigt hat.

Arbeitsbedingungen

Im Büro ist es oft sehr laut, da alle gleichzeitig in verschiedenen Meetings sind.
Das Geld für die Designermöbel könnte man zwar sinnvoller nutzen, aber dadurch wurde insgesamt ein ansehnliches Büro geschaffen.

Kommunikation

Die einzige Kommunikation, die funktioniert, ist die, die zwischen den Angestellten stattfindet. Ansonsten werden wöchentliche Meetings als Pflichtveranstaltungen angesetzt, weil sich sonst keiner mehr das oberflächliche Gelaber der Gründer anhören würde. Transparente und ehrliche Kommunikation sind hier eine Fehlanzeige. Die finanzielle Situation oder strategische Ausrichtung werden auch nur in der Führungsebene inkl. Teamleads weitergegeben, sodass Entscheidungen oftmals unverständlich und nicht erklärt bleiben.

Gleichberechtigung

Abgesehen vom C-Level bestehen die gleichen Chancen für alle

Interessante Aufgaben

Das noch vorhandene Potenzial wird schlichtweg nicht genutzt. Ein Streben der Angestellten innovative und nachhaltige Produkte zu entwickeln, wird grundlegend missachtet, sodass man Duftkerzen und die x-te Duftvariante entwickeln muss.


Umgang mit älteren Kollegen

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Mein einstiger Traum-Arbeitgeber wurde leider zum Albtraum-Arbeitgeber

2,9
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- 1x pro Woche wird ein Mittagessen gestellt
- Flexibilität durch Remote und Home Office nach eigenem Gusto
- Zusammenhalt innerhalb des Teams trotz der Situation (was aber eher nichts mit dem Arbeitgeber zu tun hat, sondern mit den Menschen selbst)
- Selbstständiges Arbeiten und vielfältiger Aufgabenbereich als Praktikant möglich, sofern man das möchte

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Auch wenn sich everdrop mit den Zusatzqualifikation des "Mental Health First Aider" mancher Mitarbeiter schmückt, wird das Problem des Burnout bzw. der Überarbeitung leider nicht ernst genug genommen. Persönlich habe ich allein in meinem eigenen Team bei mind. 3 Personen mitbekommen, dass sich die mentale Verfassung in diese Richtung bewegt. Hier muss noch einiges getan werden und die "Wertschätzung" wirklich gelebt werden. Der Workload ist viel zu hoch. Hilferufe nach Unterstützung im Team werden nicht gehört.

Praktikanten und Werkstudenten fühlen sich ausgenutzt, es wird monatelang von Übernahme gesprochen, gegen Ende des laufenden Vertrags ist plötzlich kein Budget mehr für eine Vollzeitstelle da. Man wird stattdessen von einem neuen Praktikanten ersetzt. Ist günstiger.
Andere wichtige Stellen werden dafür garnicht nachbesetzt, so gibt es seit ca. einem Jahr keinen Teamlead Design mehr.

Auf mein Arbeitszeugnis musste ich übrigens 3 Monate lang warten, trotz fast wöchentlicher Nachfrage meinerseits. Als es endlich in meinem Briefkasten lag, war das Papier total zerknittert. Zudem hatte ich 3 Monate infolge Fehler in meiner Gehaltsabrechnung, mir wurde zu wenig ausgezahlt.

Verbesserungsvorschläge

Vorab: ich möchte mich gern einer anderen Bewertung, die hier schon online ist anschließen. Ich wünsche mir von HR keine ellenlange Antwort mit Rechtfertigungen zu den oben genannten Punkten sondern dass mein Feedback und das Feedback der anderen Mitarbeitenden ernst genommen und reflektiert wird.

Dass die Kununu-Bewertung mittlerweile im Onboarding-Prozess verlangt wird finde ich unmöglich. Zu dem Zeitpunkt kann man das Arbeitsumfeld noch garnicht subjektiv bewerten. Zu Beginn wäre meine Bewertung sicher auch eine 5-Sterne Bewertung gewesen. Mich macht es wirklich traurig, dass ich den Arbeitgeber mittlerweile keinem mehr empfehlen möchte.

Das Thema Wertschätzung wird von everdrop immer ganz groß kommuniziert. Leider kann ich das mittlerweile garnicht mehr bestätigen. Mitarbeiter, welche von Anfang an beim Unternehmen sind, kämpfen seit mind. einem Jahr um einen Anpassung des Titels, Gehaltsanpassung an den gestiegenen Workload etc. Sie haben das Unternehmen regelrecht mit aufgebaut, leider scheint das dem Unternehmen garnichts zu bedeuten.

Arbeitsatmosphäre

Der tolle Spirit, der zu meiner Anfangszeit im Sommer 2021 im Unternehmen vorhanden war ist leider nicht mehr existent.
Man ging gerne ins Büro, weil man sich gegenseitig mit guter Laune und Motivation angesteckt hat gemeinsam etwas bewegen und das Unternehmen nach vorne bringen zu wollen.
Das kann ich mittlerweile leider garnicht mehr sagen. Eher meidet man mittlerweile das Büro und arbeitet lieber von zu Hause aus, weil die Stimmung im Büro wirklich komisch und bedrückend ist. Man ist schon gestresst, bevor man das Büro überhaupt betritt.
Das ist natürlich meine persönliche Wahrnehmung, allerdings wurde mir das Gleiche auch von Kolleg:innen im eigenen Team sowie Kolleg:innen aus anderen Teams bestätigt.

Image

Ich finde leider, dass das Image des Unternehmens, das z.B. auf Plattformen wir LinkedIn verbreitet wird, nicht mir der Wirklichkeit übereinstimmt.
Es wird viel getan um das Image nach außen hin stetig zu verbessern und auch jedes Mal groß auf LinkedIn, in Pressemeldungen etc. verkündet (z.B. B-Corp, TÜV, etc.) allerdings sieht das Bild, welches (ehemalige) Mitarbeiter an Freunde und Bekannte kommunizieren ein ganz anderes (aus vorher genannten und weiteren Punkten).

Work-Life-Balance

Gut und schlecht...

+ Positiv hervorzuheben sind die Möglichkeiten zum Home Office und zum Remote arbeiten, hier ist man wirklich extrem flexibel und es gibt keine langen Abstimmungs- bzw. Freigabeprozesse beispielsweise einer Workation
+ Flexible Anpassung der Arbeitszeiten/Tage in stressigen Uni-Phasen als Werkstudent möglich
+ Power Days (Menstruierende können kommentarlos frei nehmen, wenn sie unter starken Periodenschmerzen oder anderen PMS-Symptomen leiden)

- Negativ hervorzuheben ist das Gefühl ständig erreichbar sein zu müssen. Es wird zwar nicht explizit von einem verlangt, allerdings passiert es schon des Öfteren, dass nach Feierabend eine Slack-Nachricht kommt, mit etwas was unbedingt noch heute fertiggemacht werden muss. Oder man wartet für Aufgaben die am gleichen Tag Deadline haben den ganzen Tag auf Feedback nur um dieses dann 5 Minuten vor Feierabend zu erhalten.
- Ein großer Teil der Kolleg:innen die noch im Office sind, trudeln gegen 9:30 Uhr ein. Wenn man wie ich lieber früher anfängt zu arbeiten und z.B. schon um 8 Uhr im Büro sitzt wird man schräg angeschaut wenn man gegen 16:30 Uhr nach Hause geht

Karriere/Weiterbildung

Leider kaum vorhanden.
Kolleg:innen die bereits seit der Gründung im Unternehmen sind werden Gehaltserhöhungen und Anpassungen der Jobtitel auch nach monatelangen Verhandlungen und trotz monatelanger Mehrarbeit (ausgelöst durch teaminterne Kündigungen, denn die Arbeit muss ja trotzdem gemacht werden) etc. verwehrt.
Werden neue Leute von extern eingestellt, steigen diese oftmals direkt als Senior ein und zusätzlich mit einem viel höheren Gehalt, als Mitarbeitende, die schon seit Jahren im Unternehmen sind und Monat für Monat alles geben.
Es werden also nicht die eigenen Mitarbeiter, welche das Unternehmen wie ihre eigene Westentasche kennen, in höhere Positionen entwickelt sondern lieber von extern eingestellt. Das nagt natürlich stark an der Motivation.
Weiterbildungen wie z.B. Seminare etc. gibts statt der Gehaltserhöhung.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt der Festangestellten ist mittlerweile wirklich eine Frechheit. Das Argument, dass es sich bei everdrop um ein Startup handelt, zieht wirklich langsam nicht mehr. Besonders wenn man die Gehälter anderer "Start-Ups" in München betrachtet die um einiges kürzer bestehen.

In Gehaltsverhandlungen wird immer wieder das Argument gebracht, dass man ja in einem Startup arbeitet und dass einfach gerade kein Budget da ist für eine Gehaltserhöhung. Man wird teilweise mit 5% Erhöhung abgespeist obwohl man schon mehrere Jahre im Unternehmen ist! Wo gibts denn sowas?! Es wird stolz kommuniziert, dass das Unternehmen in einer Finanzierungsrunde 80 Mio. € sammeln konnte. Natürlich wird dieses Geld dafür genutzt das Unternehmen weiter nach vorne zu bringen und fließt nicht direkt in die Gehaltszettel der MA, jedoch wird im gleichen Zuge ja auch immer mehr von den Mitarbeitenden verlangt. Das muss kompensiert werden.

Freiwillige Sozialleistungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld, Erfolgsboni, den Coronabonus, einen Inflationsausgleich etc. gibt es nicht.

Als Praktikant wurde mir jedoch zusätzlich das MVG-Ticket bezuschusst, was bei meinem Gehalt von 560€ hilfreich war.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kann man nichts negatives dazu sagen, aber das liegt glaube ich auch in der Natur des Unternehmens. Sonst würde etwas gewaltig falsch laufen.

Kollegenzusammenhalt

Ich kann nur von meinem Team sprechen, aber der Zusammenhalt in unserem Team war wirklich 1A. Auch in den schwierigsten und stressigsten Zeiten haben wir uns immer gegenseitig unterstützt und den Spaß an der Arbeit (meistens) nicht verloren. Irgendwie wie die Band, die auf der sinkenden Titanic Musik gespielt hat...

Umgang mit älteren Kollegen

Da das Unternehmen erst 3 Jahre alt ist, gibt es auf das Alter bezogen keine "älteren" Kollegen. Es gibt jedoch einige Mitarbeiter, welche schätzungsweise Mitte 40 sind.

Vorgesetztenverhalten

Leider nicht wirklich zufriedenstellend. Man hat das Gefühl, dass Führungskräfte eingestellt werden, weil sie mit den Gründern befreundet sind und nicht weil sie Führungskräftequalitäten haben. Das zeigt sich vor allem in 1:1-Gesprächen mit dem Vorgesetzten, an der Art der Kommunikation und Führung des Unternehmens allgemein bzw. wie es bei den Mitarbeitenden ankommt und auch leider an dem Umgangston den die verschiedenen Teamleads untereinander pflegen. Die Teams bekommen sowas natürlich mit und das spiegelt sich wiederum ins eigene Team wieder und schürt Unsicherheit.
Hier besteht definitiv noch Verbesserungsbedarf.

Arbeitsbedingungen

Das Büro ist super schön im Grünen gelegen und gut an die öffentlichen Verkehrsmittel angebunden. Die Nähe zur Isar und zum Tiergarten laden auf jeden Fall zu Spaziergängen in der Mittagspause oder zum Dampf ablassen ein.

Leider ist die Arbeitsatmosphäre innerhalb des Großraumbüros an manchen Tagen wirklich nicht sehr förderlich für die Produktivität. Je nach Team befinden sich manche Kolleg:innen den ganzen Tag in Videocalls, was natürlich zu einem gewissen Lärmpegel führt. Meetingräume gibt es kaum bzw. werden diese nur wenig genutzt.

Positiv ist der Personal Trainer, der 1x pro Woche kommt.

Kommunikation

Die Kommunikation ist wirklich katastrophal. So werden beispielsweise Kündigungen von direkten Teammitgliedern und Vorgesetzten bis einige Tage vor dem letzten Arbeitstag hinausgezögert. WARUM?!
Die Mitarbeiter reden natürlich untereinander und über den Flurfunk kriegt man natürlich trotzdem alles mit. Ich kann mir wirklich nicht erklären warum Dinge wie Kündigungen so "verheimlicht" werden.
Es gab allein in meinem Team zwei konkrete Beispiele: So haben mein Team und ich von der Kündigung unseres Teamleads zuerst von Kolleg:innen aus anderen Teams erfahren bevor es eine Woche später offiziell an unser Team verkündet wurde. Man fühlt sich so natürlich extrem vor den Kopf gestoßen wenn andere Teams vor einem selbst schon wissen, dass der eigene Vorgesetzte das Unternehmen verlässt.
Ein weiteres Beispiel ist unser Praktikant, von dessen Ausscheiden das Team offiziell erst 1-2 Tage vor dem letzten Arbeitstag erfahren hat. Eine Übergabe bzw. vor allem eine vernünftige "Verabschiedung" und ein Dank für die Unterstützung und Arbeit der letzten Wochen ist so nicht möglich und so ein Abgang hat meiner Meinung nach auch wenig mit der oft angepriesenen Wertschätzung zu tun.

Gleichberechtigung

Zur Gleichberechtigung der Geschlechter kann ich nichts negatives sagen

Interessante Aufgaben

Über die Aufgaben, die ich während meiner Zeit bei everdrop hatte, kann ich mich wirklich nicht beschweren. Man kann sich hier (wenn man möchte) wirklich gut ausleben, verschiedene Sachen ausprobieren und viel Verantwortung übernehmen. Als Praktikant/Werkstudent kann man wirklich sehr viel lernen und dafür bin ich dem Unternehmen auch unendlich dankbar.

Man muss aber ehrlicherweise dazu sagen, dass man als Praktikant zwar als Vollzeitarbeitskraft behandelt wird (was natürlich ein schönes und sehr erfüllendes Gefühl ist, keine typischen Praktikantenaufgaben machen zu müssen) das Praktikantengehalt von monatlichen 560€ die hohe Arbeitsleistung und das Pensum kaum rechtfertigt.

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Mehr Schein als Sein

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Die Möglichkeit für Remote & Home Office.
- Auch mit weniger Erfahrung wird/ wurde einem eine Chance gegeben, wobei das auch nachgelassen hat. Mittlerweile sucht man eher nur nach "Seniors".

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Führungsstil/ Verhalten der Vorgesetzten
- Umgang und Kommunikation mit Mitarbeiter*innen
- Fehlende Wertschätzung
- Umsetzung von Umstrukturierungen (egal, ob betrieblich notwendig oder nicht es gibt Wege Entscheidung auch menschlich zu kommunizieren)

Wie soll man bei den ganzen negativen Aspekten denken man würde überhaupt irgendwie Wertschätzung erhalten?

PS: Ich brauche keine lange und 10x abgenommene Antwort von Team Communication auf diese Bewertung und schon gar nicht den Hinweis, dass alles eine subjektive Wahrnehmung ist. Wer kununu Bewertungen in den Onboarding Prozess mit aufnimmt sollte sich fragen wozu das überhaupt notwendig ist. Selbstreflexion an dieser Stelle auch wieder = 0. Es ist KEINE subjektive Wahrnehmung sondern spiegelt die aktuelle Atmosphäre bei everdrop wieder.

Verbesserungsvorschläge

- Den Mitarbeiter*innen zu hören und Vorschläge zumindest mal überdenken und nicht auf ehm. gut performende Strategien vertrauen.

- Führungsstil und Führungskräfte mehr hinterfragen und Fortbildungen für Führungspositionen anbieten. Nur weil man lange dabei ist, ist man nicht automatisch eine gute Führungskraft.

- Wenn Mitarbeiter*innen hinterfragen, dann hinterfragen sie Strategien nicht die Personen, die sie geschaffen haben. Vielleicht wäre es ein Anfang, dass Vorgesetzte nicht immer alles auf sich beziehen.

- Wertschätzung leben und umsetzen. Manchmal reicht auch einfach ein positives Feedback!

Arbeitsatmosphäre

Zu Beginn war ich absolut begeistert. Es gab flache Hierarchien, einen tollen Zusammenhalt, Wertschätzung und einen unfassbaren Spirit an jeder Ecke. Alle hatten Bock die Welt zu verändern!

Mittlerweile ist das nicht mehr so. Die Unzufriedenheit steigt in allen Bereichen und die Stimmung wird zunehmend schlechter. Wertschätzung gibt es nicht mehr. Die Vorgesetzten legen ein selbstverliebtes Verhalten an den Tag. Mitarbeiter*innen werden absolut nicht ernst genommen.

Unter den Kollegen ist alles toll. Man hört sich zu, versteht sich, ist sich den Zielsetzungen bewusst und versucht das Beste rauszuholen. Doch wo die gute Atmosphäre fehlt reicht auch der Teamzusammenhalt nicht mehr aus.

Es macht keinen Spaß in einem Unternehmen zu arbeiten in dem Vorgesetzte alles machen können und tun, um weiterhin selbst gut da zustehen und Mitarbeiter*innen nicht zugehört wird. Das eigene Handeln wird von Seitens des Unternehmens nicht hinterfragt. Es sind die Mitarbeiter*innen, die nicht gut genug sind oder zu wenig arbeiten. Wertschätzung = 0 in jeder Hinsicht!

Image

Wird immer schlechter. Gerade was der Umgang mit den Mitarbeiter*innen angeht. Die interne Verhaltensweise spricht sich immer mehr rum, auch extern. Das gilt nicht nur für den Marketingbereich sondern für das gesamte Unternehmen!

Work-Life-Balance

Remote & Home Office ist hier auf jeden Fall ein Pluspunkt. Leider kommt es nicht selten vor, dass Mitarbeiter*innen nach dem Feierabend noch online sind, weiter arbeiten und deutlich bei einer unnormalen Anzahl an Überstunden landen. Teilweise wird auch im Urlaub oder während man krank ist gearbeitet.

Führungskräfte schauen da nicht wirklich drauf, lassen es durchgehen und sind auch absolut kein Vorbild in dieser Sache. Man hat das Gefühl man MUSS immer erreichbar sein.

Karriere/Weiterbildung

Eher weniger möglich.

Aufstiegschancen/ Levelings werden so gut wie nicht umgesetzt. Was früher für ein Leveling ausreichend war und noch immer sein sollte ist heute "nicht mehr gut genug".

Gehalt/Benefits

Die Gehälter entsprechen nicht der Verantwortung, dem Arbeitsaufkommen und den Ansprüchen der Vorgesetzten. Ja, everdrop ist ein Start Up und das sollte dabei auf jeden Fall berücksichtigt werden, aber irgendwann ist auch das keine Ausrede mehr. Vor allem dann nicht, wenn man im Verhältnis dazu immer mehr erwartet!

Mit dem Gehalt ist es außerdem schwer seine Kosten zu decken, wenn man sich beispielsweise die Mieten in München anschaut.

Sozialleistungen gibt es nicht, was nicht dramatisch wäre, wenn das Gehalt ansatzweise passen würde.

Kollegenzusammenhalt

Wundervoll! Kann man nichts negatives zu sagen.

Umgang mit älteren Kollegen

Kollegen die lange oder von Anfang an dabei waren haben grundsätzlich ein besseres Ansehen. Ihnen wird automatisch mehr Vertrauen und Expertise zugesprochen. Neue Vorschläge werden nicht ernst genommen.

Ältere Kollegen gibt es nicht wirklich.

Vorgesetztenverhalten

Eine offene Kommunikation wird intern und extern als wichtig und notwendig kommuniziert, jedoch nicht umgesetzt.

- 1:1 Feedbackgespräche werden unterpriorisiert. Teilweise wartet man bis kurz vor Ende des Termins auf die Führungskraft oder der Termin wird auf Grund wichtigeren Terminen abgesagt. Gilt auch für Teammeetings.
- Nachfragen von Mitarbeiter*innen werden dermaßen unterpriorisiert, dass man teilweise Tage auf eine Antwort wartet und an manchen Stellen nicht voran kommt.
- Realistische Ziele gibt es nicht.
- Begründungen für Entscheidungen gibt es nicht, Nachfragen wird ausgewichen.
- Feedback wird teilweise nicht konstruktiv gegeben. Persönliche Grenzen werden überschritten in dem auf das Privatleben angespielt wird und wie sehr dieses die eigene Arbeit ggf. negativ beeinflusst.
- Selbstverliebtes Verhalten
- Feedback wird nicht angenommen bzw. läuft ins Leere, Verbesserungsvorschläge ebenfalls.
- Emotionaler Druck wird aufgebaut
- Ideen aus dem Team werden als eigene verkauft.

Aktuell laufen Umstrukturierungen, um "Effizienzen" besser zu verteilen. Diese Maßnahmen werden absolut unmoralisch umgesetzt. Kein Einzelfall!

Arbeitsbedingungen

Schönes Office, aber leider nicht zum konzentrierten arbeiten geeignet. Das Office ist sehr offen gestaltet und es gibt kaum geschlossene Bereiche. Gerade für Meetings und ein konzentriertes Arbeiten nicht gerade vorteilhaft.

Kommunikation

Weniger ist manchmal mehr! Für alles wird ein Meeting angesetzt, was nicht mal nötig wäre und dann werden Termine teilweise bis zu 1 Stunde überzogen. Das kostet unfassbar viel Zeit und Effizienz im Workflow.

In Bezug zu den Vorgesetzten nicht vorhanden, intransparent, widersprüchlich, nicht wertschätzend.

Interessante Aufgaben

Gibt es, aber die Möglichkeiten sind je nach Team/Position unterschiedlich.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gleichberechtigung

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Toller Onboardingprozess & gute Einarbeitung

4,7
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in München gearbeitet.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungsmöglichkeiten leider aktuell noch nicht einschätzbar

Kollegenzusammenhalt

toller Zusammenhalt im Team, Teamgeist ist absolut vorhanden

Arbeitsbedingungen

sehr schönes Büro, gute Technik, höhenverstellbare Tische

Interessante Aufgaben

spannende und interessante Einarbeitung


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Gleichberechtigung

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Start-up-life wie es im Buche steht

4,1
Empfohlen
Ex-Praktikant/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Wunderschönes Office, Obst for free, Sport- und Lunchangebote. Man fühlt sich sofort willkommen und die Atmosphäre ist entspannt – jede/r kann arbeiten, wie und wo er/sie will und es herrscht ein Grundvertrauen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Gehalt für einen 40h-Praktikanten ist nicht fair


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Mixed feelings

3,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Flexibilität, Niedrige Hierarchie, New Work Benefits

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Chaos, schlechte Kommunikation, schlechte Führung, wenig Entwicklungsmöglichkeit, zu niedriges Gehalt.

Verbesserungsvorschläge

Führungskräfte-Schulung

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt niemanden über 40


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

everdrop, People & Culture Team
everdropPeople & Culture Team

Vielen Dank für dein Feedback. Wir finden jede Art von Feedback wichtig, denn nur so können wir besser werden. Es ist sehr schade, dass du in vielen Aspekten so unzufrieden bist und möchten zu einigen der genannten Punkte Stellung beziehen.

Erstmal freuen wir uns, dass Du trotz Deines negativen Gesamteindrucks auch positive Aspekte hervorgehoben hast.
Zu Deinen Kritikpunkten:
Chaos – Wir sind ehrlich davon überzeugt, dass es in unserem Unternehmen nach nur 3 Jahren schon relativ viele Strukturen und Prozesse gibt, gerade verglichen mit anderen jungen Firmen, die in so kurzer Zeit so schnell gewachsen sind.
Natürlich gibt es Tag für Tag Momente, die sich chaotisch anfühlen – das gehört zum Start-up-Alltag dazu.
Gerade auch die von Dir gelobten flachen Hierarchien und die Flexibilität sorgen dafür, dass wir alle immer wieder gegenseitig den Status Quo challengen können und wollen – so entsteht unserer Meinung nach ein Gefühl des Immer-in-Bewegung-Seins. Es ist sehr schade, dass Du dies als Chaos wahrgenommen hast.

Was die “schlechte Kommunikation” und “schlechte Führung” angeht: Dies ist natürlich eine subjektive Einschätzung – und die Frage wäre, was hast Du Dir an Kommunikation und Führung gewünscht, die Du nicht bekommen hast? Wenn Du mit “schlecht” meinst, dass zu wenig oder gar nicht kommuniziert und geführt wird – das würden wir bestreiten: Den Team Leads und dem C-Level liegt es sehr am Herzen sich in Sachen interner Kommunikation und Leadership genau zu reflektieren, sie tauschen sich dazu immer wieder aus, absolvieren Führungskräfte-Coachings, nehmen die regelmäßigen Umfrage-Ergebnisse aus dem Team ernst… jede:r einzelne Lead arbeitet ständig an sich, “besser” zu werden.

Auch die subjektive Einschätzung “zu niedriges Gehalt” möchten wir challengen – natürlich können wir noch nicht mit Großunternehmen oder Konzernen mithalten, unsere Gehälter sind sehr fair im Vergleich mit anderen Start-Ups.

Zu den Entwicklungsmöglichkeiten: Es gibt bereits seit Frühjahr 2022 ein company-weites, verpflichtendes Development-Programm, mit dem sich jede:r Einzelne, in engem Austausch mit ihrem/seinem Team Lead, weiterentwickeln kann und soll. Das Ganze basiert auf gemeinsam definierten Erwartungen und Zielen, die ganz verbindlich miteinander erarbeitet, verfolgt, besprochen und dokumentiert werden. Natürlich ist das keine Garantie dafür, dass jeder individuelle Wunsch – z.B. eine bestimmte Position zu erreichen – realisiert werden kann. Und nicht jedem geht das eigene Development schnell genug. Es ist aber unser Anspruch, dass nicht nur everdrop Tag für Tag besser wird, sondern auch jede:r einzelne Mitarbeiter:in. Jede:r soll bei uns die Möglichkeit haben, kontinuierlich dazuzulernen, sich weiterzuentwickeln und das eigene Potential auszuschöpfen.

Noch ein letzter Kommentar zu Deiner Aussage, es gäbe bei everdrop niemanden, der über 40 Jahre alt ist. Mindestens sechs Menschen bei everdrop fühlen sich jetzt seeeehr geschmeichelt. :) Darunter übrigens Team-Mitglieder, Team Leads, Gründer… Zugegeben, in so einem schnellen, dynamischen Umfeld wie in unserer Company wirken alle einfach wahnsinnig jung und fresh – egal, wie alt sie sind. Und ganz nebenbei: Die Art und Weise, wie superkollegial und auf Augenhöhe alle miteinander arbeiten – ob Student:in oder “alter Hase” – das zeichnet uns bei everdrop aus.

Wir wünschen dir für deine Zukunft alles Gute.

Liebe Grüße
Laureen

Wir setzen auf Transparenz

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