6 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Arbeitsatmosphäre ist meiner Erfahrung nach stark von der jeweiligen Auftragslage abhängig. In eher unpersönlichen Meetings, in denen das Quartal oder der Monat zusammengefasst wird, gibt es nur selten Lob von Vorgesetzten. Dieses wirkt häufig wie eine Pflichtaussage, um das Team bei Laune zu halten.
In stressigen Phasen zeigt sich meiner Meinung nach zudem fehlende Führungserfahrung. Es werden gezielt zwei bis drei einzelne Personen hervorgehoben, während das restliche Team ebenfalls stark belastet ist. Das führt zu Missgunst und Unverständnis innerhalb des Teams.
Beim Thema Image habe ich den Eindruck gewonnen, dass nach außen hin ein sehr positives Bild vermittelt wird, das sich nicht immer vollständig mit den internen Erfahrungen deckt. Aus meiner Sicht wirkt es teilweise so, als würde der Fokus stärker auf die Außendarstellung gelegt als auf die tatsächlichen internen Strukturen und Prozesse.
Meiner Erfahrung nach lassen sich Termine und Kinderbetreuung grundsätzlich individuell gestalten. Es gibt ein flexibles Arbeitszeitmodell mit einer Kernarbeitszeit von 9 bis 16 Uhr. Der Arbeitsbeginn kann zwischen 7 und 9 Uhr liegen, entsprechend endet der Arbeitstag zwischen 16 und 18 Uhr. Termine während der Arbeitszeit sind in der Regel kein Problem und können innerhalb der Teams abgestimmt werden. Auch kurzfristige Termine lassen sich meist gut organisieren. Urlaub ist jedoch stark von der Auftragslage abhängig. Ich habe leider auch bereits erlebt, dass genehmigter Urlaub von Kolleg:innen wieder storniert werden musste, weil sich die Planung im Nachhinein als fehlerhaft herausgestellt hat. Da schätzungsweise 90 % der Mitarbeitenden vollständig aus dem Homeoffice arbeiten, lässt sich der Arbeitsalltag grundsätzlich sehr flexibel gestalten. Es gibt jedoch zwei bis drei Abteilungen, die diese Flexibilität aufgrund ihrer Aufgaben oder internen Strukturen nicht im gleichen Maße nutzen können. Zusätzlich wird in stressigen Phasen erwartet, dass Überstunden geleistet werden.
Beim Thema Karriere und Weiterbildung habe ich den Eindruck gewonnen, dass Entwicklungsmöglichkeiten nicht gleichmäßig verteilt sind. Aus meiner Wahrnehmung heraus scheinen eher einzelne bevorzugte Personen Zugang zu Weiterbildungsangeboten zu erhalten, während andere weniger berücksichtigt werden. Während meiner Zeit im Unternehmen habe ich zudem nicht beobachtet, dass in meinem Team aktiv Weiterbildungen wahrgenommen wurden, weder auf Führungsebene noch im Team selbst im Hinblick auf fachliche Entwicklung. Dadurch entsteht aus meiner Sicht der Eindruck, dass das Thema Weiterbildung im Arbeitsalltag nur eine untergeordnete Rolle spielt.
Beim Thema Gehalt und Sozialleistungen habe ich persönlich andere Erfahrungen gemacht, als es nach außen kommuniziert wird. Es wird häufig betont, dass die Gehälter über dem Branchendurchschnitt liegen, was ich so nicht bestätigen kann. Aus meiner Wahrnehmung bewegt sich die Vergütung eher im unteren Bereich, und es entsteht der Eindruck, dass Entwicklungsspielräume beim Gehalt begrenzt sind. Auch bei Veränderungen der Position oder des Aufgabenbereichs konnte ich beobachten, dass Gehaltsanpassungen nicht proaktiv erfolgen. Stattdessen scheint es häufig erforderlich zu sein, diese aktiv anzustoßen und mehrfach nachzufragen, bevor es zu entsprechenden Gesprächen kommt. Dabei wirkt es aus meiner Sicht so, dass die Bezahlung weniger an der tatsächlichen Erfahrung oder den übernommenen Verantwortlichkeiten orientiert ist, sondern stärker an internen Vorstellungen. Es gibt eine Gutscheinkarte, die monatlich mit etwa 20 € aufgeladen wird. Klassische Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld oder ein 13. Monatsgehalt werden meines Wissens nach nicht angeboten.
Positiv hervorzuheben ist, dass Überstunden bezahlt werden.
Der Kolleg:innenzusammenhalt schwankt stark. Hinzu kommt, dass es unterschiedliche Teams gibt, in denen die Teamleitungen sehr individuell agieren. Je nachdem, in welchem Team man arbeitet, kann man Glück oder Pech haben. Die meiner Erfahrung nach propagierte „offene Fehlerkultur“ existiert so nicht. Offene Fragen oder Fehler werden in einzelnen Gruppen thematisiert, wobei einzelne Teammitglieder dabei an den Pranger gestellt werden, anstatt gemeinsam nach Lösungen zu suchen oder das Gespräch zu suchen. Da Gehaltsanpassungen stark an individuelle Performance geknüpft sind, entsteht zusätzlich ein Klima, in dem Fehler vermieden oder auf andere Kolleg:innen geschoben werden. Hauptsache, man selbst bleibt unbehelligt. Dieses Verhalten zeigt sich sowohl innerhalb der Teams als auch auf Führungsebene. In meiner persönlichen Erfahrung habe ich wahrgenommen, dass einige Kolleg:innen, die schon lange im Unternehmen sind, bestimmte Aufgabenbereiche stärker für sich behalten. Dabei hatte ich den Eindruck, dass Wissen nicht immer aktiv weitergegeben wird. Das führte aus meiner Sicht dazu, dass manche Kolleg:innen sich dadurch in ihrer Entwicklung eingeschränkt fühlen können.
Meiner Erfahrung nach hat bisher keine:r der Teamleitungen eine offizielle Schulung in Führung oder Teammanagement erhalten. Das Unternehmen ist noch jung, und viele Personen in höheren Positionen verfügen über wenig bis keine Führungserfahrung. Viele sind eher „reingerutscht“, was sich in mangelnder Führungskompetenz bemerkbar macht. Häufig wird eher auf die eigene Position geachtet, und es besteht ein starkes Bedürfnis, nicht zur Zielscheibe zu werden. Dies führt teilweise dazu, dass Fehler vertuscht oder nicht offen angesprochen werden. Eigentlich wäre es Aufgabe der Teamleitungen, das Team zu fördern, besser zu machen, den Zusammenhalt zu stärken und eine positive Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass dies oft negativ bewertet wird. Erfolge oder Initiativen des Teams werden kaum anerkannt, stattdessen liegt der Fokus auf Problemen und Kritik wie das „Haar in der Suppe“ suchen.
Informationen zu Erfolgen oder Entwicklungen der Firma werden meiner Erfahrung nach nur selten geteilt. Zwar wird versucht, diese zu kommunizieren, jedoch wirken die Informationen häufig abstrakt. Stattdessen wird mehrfach betont, dass persönliche Ziele erreicht wurden.
Zudem werden bei Firmenevents teilweise Informationen geteilt, die den Mitarbeitenden, die nicht anwesend sind, vorenthalten bleiben. Dadurch entsteht schnell Buschfunk, was zu Unsicherheit und Unruhe im Team führen kann.
Dass vor allem das Team mit seiner Arbeit maßgeblich zu diesen Erfolgen beigetragen hat, wird meiner Meinung nach dabei zu wenig berücksichtigt.
Vor allem das Betriebsklima, der Zusammenhalt und die flexible Gestaltung der Arbeitszeit.
Tolle Atmosphäre, denn hier liegt auch der Fokus der Geschäftsführung und Teamleiter:innen.
Außerdem gibt es Saisonale Events, bei denen auch die Remote Mitarbeiter:innen oft anwesend sind.
40h Woche aber auch kurzfristige Krankheitsausfälle sind einfach zu kommunizieren und werden von Vorgesetzten und Mitarbeiter:innen akzeptiert.
Obwohl erst seit 2018 am Markt ist bereits die 3. Generation an Auszubildenden im Unternehmen, die wirklich gut betreut werden.
Weiterbildungen für andere Mitarbeiter:innen (z.B. Englisch Kurs) werden angeboten.
Gehalt leicht überdurchschnittlich. Steuerfreie Benefits (Sachbezugskarte). Betriebliche Altersvorsorge wird angeboten.
Keine Mülltrennung, dafür wird jedoch darauf geachtet, so viel wie möglich ohne Papier zu arbeiten.
Die "älteren" Mitarbeiter:innen sind grade um die 40 Jahre. Aufgrund der guten Zusammenarbeit im gesamten Team wäre aber auch bei "noch älteren" Personen vermutlich alles 5 von 5.
Sehr schönes Büro. Aber auch Remote Work wird angeboten, falls erwünscht, was geschätzt die hälfte der Mitarbeiter:innen in Anspruch nimmt.
Die Branche Branding & Packaging bietet ziemlich viel Abwechslung, auch wenn sich natürlich teilweise Aufgaben wiederholen.
Viele einfache Prozesse finden jedoch auch automatisiert statt.
Die offene Art der Vorgesetzten und den Zusammenhalt der Mitarbeiter … ein Arbeitgeber zum Wohlfühlen
Durch das schnelle Wachstum war vieles zurrest recht chaotisch. Aber durch gute Kommunikation und die Einbindung der Mitarbeiter läuft es nun an fast allen Ecken rund
Ich würde sagen: in der modernen Agentur lassen Arbeitsplatzausstattung und Klima nichts zu wünschen übrig.
Ich persönlich bin im Homeoffice und kann so perfekt die Arbeit in mein Leben integrieren. Zusätzlich gibt es Gleitzeit und die Möglichkeit die Überstunden (die es ja nunmal und jeder Agentur mal gibt) flexibel abzufeiern.
Für die Branche eher hoch. Es wird viel für die Mitarbeiter getan und immer mal wieder etwas neues angedacht. (Zuschuss zur Rente z.B.)
Wir nennen uns liebevoll die Boldis und fühlen uns als Agentur-Familie, und das obwohl wir so schnell gewachsen sind.
Ich bin die „Agentur-Omi“ und fühle mich in kleinster Weise anders oder etwa schlechter behandelt als die jungen Kollegen
Kommunikation auf Augenhöhe. Sehr faires Verhalten und immer ein offenes Ohr. Weiter so!
Neueste Ausstattung, höhenverstellbare Tische und teilweise klimatisierte Büros. Dazu Kaffee, Tee und Müsli … was will man mehr?
Die Mitarbeiter werden weitestgehend in Entscheidungen mit einbezogen. z.B. durch Umfragen und Testphasen für neue Arbeitszeitregelungen.
Verpackungsdesign at it’s best … Ich komme selbst aus der Katalogproduktion und liebe die abwechslungsreichen Designs, Kunden und Verpackungsarten.