Wird leider jedes Jahr schlechter
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es gibt idR immer die Möglichkeit über verschiedene Projekte neues auszuprobieren. Die Bandbreite an Projekten ist groß.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Offene Kritik wird zensiert oder gelöscht. Keine kritische Auseinandersetzung mit den eigenen Strukturen/Vorgehen.
Verbesserungsvorschläge
Faire, Markgerechte Bezahlung, speziell für die Ost-Standorte wäre wünschenswert. Es gibt wirklich keine Begründung, warum jemand in einem ostdeutschen Standort oder komplett Remote im selben Projekt für die selbe Arbeit und den selben Tagessatz beim Kunden bis zu 30% weniger Geld bekommen soll.
Arbeitsatmosphäre
Großraumbüro. Nahezu jeder arbeitet an einem anderen Projekt. Wenig zusammenhalt. Teambuilding findet in Events in der Freizeit statt. In der Arbeitszeit muss auf Kundenprojekte gearbeitet werden.
Kommunikation
Absprachen werden nicht eingehalten. Versprochene Verbesserungen nicht umgesetzt und tot geschwiegen. Die ganze Kommunikation um den Gehalts und Beförderungsprozess ist ein Witz. Man bekommt mit wenigen Tagen oder Stunden Vorlauf einen Termin für das Jahresgespräch in dem es darum geht ein Protokoll auszufüllen um zu beweisen, dass sich der Vorgesetzte um einen Bemüht. Aus den dort kritisierten Themen ist bei mir noch nie etwas positives hervorgegangen.
Work-Life-Balance
Man darf Projekte ablehnen, wenn die Arbeitsbedingungen einem nicht passen. Allerdings wird einem nahe gelegt, dass es auch nicht ewig so sein wird. Da ich nie länger ohne Projekt war gabs hier aber nie wirklich heftigen Druck.
Vorgesetztenverhalten
Ich sehe meinen Vorgesetzten alle paar Tage mal im Büro. Zu tun hab ich mit ihm kaum. Ich habe nicht das Gefühl geführt zu werden sondern verwaltet.
Interessante Aufgaben
Abhängig vom Projekt. War bei mir bisher ok.
Arbeitsbedingungen
Die Großraumbüros sind sehr laut und das Platzbuchungssystem wird kaum verwendet. Es ist relativ anarchisch. Wenn ich konzentriert arbeiten will bleibe ich zuhause, ins Büro gehe ich um meine Kollegen zu treffen. Produktiv sein fällt mir im Büro schwer aufgrund der Rahmenbedinungen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Rüstungsprojekte werden mehr oder weniger heimlich in das Portfolio mit aufgenommen und versucht den Mitarbeitern irgendwie schön zu reden und zu beschwichtigen. Kritische Auseinandersetzungen auf internen Plattformen werden zensiert/gelöscht.
Gehalt/Benefits
Egal wie viel Gewinn die Exxeta macht, egal wie viel ich mich im Projekt anstrenge, zum Gehaltsprozess höre ich seit jetzt drei jahren immer das selbe: "Aufgrund der wirtschaftlichen/ungewissen Lage, leider keine Gehaltserhöhung möglich."
Für Absolventen und in den ersten Jahren sind die Gehälter ok aber später steigt man hier offenbar nur wenn man Verkaufsabschlüsse beim Kunden vorweisen kann.
Image
Niemand der ein paar Monate hier gearbeitet hat nimmt das ernst, wie sich die Exxeta nach außen darstellt. Über "people first" kann man nur lachen wenn man den Alltag kennt.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungen werden bezahlt. Wirklich eine Karriere sehe ich nicht wenn man nicht gut darin ist Kunden etwas zu verkaufen
