153 von 493 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
153 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
153 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Arbeitsbedingungen, Gesundheits-und Vorsorgeoptionen, Sozialbewusstsein,
Wie viel unreflektierte "Macht" bei einzelnen lag, wodurch dann ganze Prozesse und Weiterentwicklungen blockiert wurden, auch um deren Gesicht zu wahren. Die unterstellten Mitarbeiter:innen müssen das dann kompensieren.
Meistens gut.
Vertrauensarbeitszeit und teils unterbesetzt.
Es wurden tolle Gesundheitsleitungen für die MA eingeführt
Ich hatte nicht das Gefühl, mich inhaltlich weiterentwickeln zu können.
Sehr gut. Das Miteinander war, bis auf sehr wenige Ausnahmen die man überall hat, gut.
Das Unternehmen ist sehr jung. Mir ist gegenüber "Älteren" nichts aufgefallen.
Das ist super random, ich habe dort motivierte und gute Führungskräfte kennengelernt, leider hatte ich das Glück nicht und bin gegangen. Zumindest wurde meine direkte FK auch hinauskomplementiert.
Höhenverstellbare Tische, Obstkorb, Getränke, HO Möglichkeit
Die Kommunikation, vor allem in unserem Bereich war leider nicht gut. Meine Führungskraft hat Infos einzeln gestreut, meine Kolleg:innen und ich mussten diese dann wie ein Puzzle zusammensetzen.
Das Gehalt war ok, es gab finanziellen Support in Corona,
Ich hatte den Eindruck, es wäre dem Unternehmen wichtig
Weniger. Es gab einiges, das hätte angegangen werden müssen, leider stand zwischen den Bedarfen und der Umsetzung die Führung, die vor sich hin geschoben und blockiert hat.
Viel persönliche Flexibilität, Entfaltung. Ausprobieren wird in der Regel belohnt. Man darf viel Initiative zeigen
Wer hier was werden will, muss als Social Justice Warrior mitspielen. Wehe du trittst dem Falschen auf den Fuß, oder äusserst eine unliebsame, abweichende Meinung - dann ist deine Karriere oder einfach nur fairer Umgang mit dir vorbei.
Projektvergabe sollte automatisiert, Tool assestiert ablaufen. Fair, egal wer in welcher Abteilung ist. Solange das nicht klappt, liegen Gehälter, Status, Projecte, etc in den Händen weniger Strickzieher im Hintergrund.
Angenehm.
Super. Darauf wird sehr viel Wert gelegt.
Ist nicht schlecht, aber jeder ist hier gefühlt für sich. Durch Untergruppen in Abteilungen gibt’s auch Silo Kämpfe. Läuft aber zumindest gesittet vonstatten.
Allgemein gut. Sehr laissez faire.
Gibt nichts zu meckern
Die Strukturen für gute Kommunikation sind da, Schulungen und Beweisstück dafür auch, allerdings können manche Menschen ihr Ego nicht beiseitelegen
Gehalt ist ok. Je nachdem ob dein Vorgesetzter dich mag, gibt’s auch mal mehr als beim Rest der Belegschaft. Seltsamerweise wird hier wenig auf Fairness gelegt. Ich meine das aus Erfahrung, denn dass sie dafür Prozesse und Strukturen haben ist eine andere Sache.
Wird übertrieben darauf geachtet.
- Viele nette Kollegen
- Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten/Selbstverwirklichung
- Eigene Situation hängt stark von der/dem Vorgesetzten ab, an der/dem man hängt
Es gibt idR immer die Möglichkeit über verschiedene Projekte neues auszuprobieren. Die Bandbreite an Projekten ist groß.
Offene Kritik wird zensiert oder gelöscht. Keine kritische Auseinandersetzung mit den eigenen Strukturen/Vorgehen.
Faire, Markgerechte Bezahlung, speziell für die Ost-Standorte wäre wünschenswert. Es gibt wirklich keine Begründung, warum jemand in einem ostdeutschen Standort oder komplett Remote im selben Projekt für die selbe Arbeit und den selben Tagessatz beim Kunden bis zu 30% weniger Geld bekommen soll.
Großraumbüro. Nahezu jeder arbeitet an einem anderen Projekt. Wenig zusammenhalt. Teambuilding findet in Events in der Freizeit statt. In der Arbeitszeit muss auf Kundenprojekte gearbeitet werden.
Niemand der ein paar Monate hier gearbeitet hat nimmt das ernst, wie sich die Exxeta nach außen darstellt. Über "people first" kann man nur lachen wenn man den Alltag kennt.
Man darf Projekte ablehnen, wenn die Arbeitsbedingungen einem nicht passen. Allerdings wird einem nahe gelegt, dass es auch nicht ewig so sein wird. Da ich nie länger ohne Projekt war gabs hier aber nie wirklich heftigen Druck.
Weiterbildungen werden bezahlt. Wirklich eine Karriere sehe ich nicht wenn man nicht gut darin ist Kunden etwas zu verkaufen
Egal wie viel Gewinn die Exxeta macht, egal wie viel ich mich im Projekt anstrenge, zum Gehaltsprozess höre ich seit jetzt drei jahren immer das selbe: "Aufgrund der wirtschaftlichen/ungewissen Lage, leider keine Gehaltserhöhung möglich."
Für Absolventen und in den ersten Jahren sind die Gehälter ok aber später steigt man hier offenbar nur wenn man Verkaufsabschlüsse beim Kunden vorweisen kann.
Rüstungsprojekte werden mehr oder weniger heimlich in das Portfolio mit aufgenommen und versucht den Mitarbeitern irgendwie schön zu reden und zu beschwichtigen. Kritische Auseinandersetzungen auf internen Plattformen werden zensiert/gelöscht.
Ich sehe meinen Vorgesetzten alle paar Tage mal im Büro. Zu tun hab ich mit ihm kaum. Ich habe nicht das Gefühl geführt zu werden sondern verwaltet.
Die Großraumbüros sind sehr laut und das Platzbuchungssystem wird kaum verwendet. Es ist relativ anarchisch. Wenn ich konzentriert arbeiten will bleibe ich zuhause, ins Büro gehe ich um meine Kollegen zu treffen. Produktiv sein fällt mir im Büro schwer aufgrund der Rahmenbedinungen.
Absprachen werden nicht eingehalten. Versprochene Verbesserungen nicht umgesetzt und tot geschwiegen. Die ganze Kommunikation um den Gehalts und Beförderungsprozess ist ein Witz. Man bekommt mit wenigen Tagen oder Stunden Vorlauf einen Termin für das Jahresgespräch in dem es darum geht ein Protokoll auszufüllen um zu beweisen, dass sich der Vorgesetzte um einen Bemüht. Aus den dort kritisierten Themen ist bei mir noch nie etwas positives hervorgegangen.
Abhängig vom Projekt. War bei mir bisher ok.
Kolleg*innen und Kultur im Unternehmen, sowie Weiterbildungsangebote.
Siehe Gehalt.
Versuchen, gute Mitarbeitende zu halten und fair zu entlohnen. Ein als schlecht empfundenes Gehalt demotiviert massiv. Ein angemessener Lohn verhindert Unzufriedenheit. Anscheinend ist das im Management noch nicht bekannt.
Sehr gut, viele nette Kolleg*innen und offene Kultur.
Intern wird leider nicht mehr so gut über die Firma geredet.
Abhängig vom Projekt aber in der Regel top.
Ein Karrierepfad ist vorhanden. Es gibt sehr viele Weiterbildungsangebote und -möglichkeiten.
Das Gehalt ist etwas unter dem Branchendurchschnitt. Das Hauptproblem ist aber, dass man keinen Fortschritt macht und ständig vertröstet wird. Stattdessen wird unnötiges Geld für Entertainer am Sommerfest ausgegeben oder für das Sponsoring der U19-Mannschaft eines Radrennstalls, zu dem es keinerlei regionale Verbindungen gibt. Aktuell wird das Gehalt eher abgebaut, da nicht mal ein Inflationsausgleich drin ist.
Ist mir noch nichts bekannt.
Das Team ist super
Mir ist noch nichts Negatives aufgefallen.
Abhängig vom Vorgesetzten. Bei mir ist es sehr gut.
Man bekommt alles was man benötigt.
Auf Team-Ebene gut, darüber hinaus herrscht wenig bis gar keine Transparenz.
Noch nicht genug Frauen in Führungspositionen. Ansonsten top.
Hängt stark von der Auftragslage und dem Projekt ab.
Die flache Hierarchie, das Vertrauensarbeitszeitmodell, Flexibilität, Teamevents, Weiterbildungen
Absolut nichts negatives
Nichts wesentliches - vielleicht noch mehr internationale Projekte.
Super Zusammenhalt, Team-Events und ein positiver Vibe
Flexibles Vertrauensarbeitszeitmodell, viel Homeoffice-Freiheit, freiem Urlaub und Fokus auf Eigenverantwortung
Viel Eigenverantwortung, Schulungen und Wachstumschancen in IT-Projekten
Marktgerechtes Gehalt, Jobticket und tolle Benefits!
Nachhaltige Initiativen und faire Werte
Teams sind super unterstützend, regelgemäße Events und
offener Austausch
Sind nahbar und geben konstruktives Feedback in regelmäßigen Abständen auf Augenhöhe
Büroräume sind modern ausgestattet, es gibt ergonomische Arbeitsplätze und technische Infrastruktur unterstützt das Arbeiten. Homeoffice Möglichkeiten werden angeboten.
Sehr transparent, offen, ehrlich, direkt und regelmäßiges Feedback
Vielfältige Challenges in digitalen Transformationen
Hängt vom Standort ab. ich hatte das Glück mit sehr netten Kollegen zusammenzuarbeiten die auch der Grund waren warum ich da acht Jahre blieb.
Außerhalb - nördlich - von Karlsruhe hat man das Gefühl Standort zweiter Klasse zu sein. Ist ein süddeutsches Unternehmen und das merkt man.
bitte der Garage entwachsen und endlich zum vollwertigen Mittelständler werden.
An meinem Standort einer der Gründe warum ich solange dageblieben bin waren die dortigen Kollegen. Kontakt zu anderen Standorten war eher sporadisch und temporär, allenfalls in Projekten sah man die Kollegen.
Regional unbekannt. Hält sich aber für besonders.
Wenn man aufpasst klappt das gut. Es wird sehr gern gesehen wenn man unbezahlte Überstunden macht, z.B. bei Anreisen am Sonntag zum Projekt.
Ist Projektgeschäft, Weiterbildung und Karriere müssen hinter der Auslastung zurückstehen. Community-Arbeit ist nur in der Freizeit möglich oder ohne Bezahlung.
Mittelmaß, aber immer pünktlich gezahlt. Zielvereinbarungsbedingungen sind zu optimistisch gestaltet.
Auf dem Papier nachhaltig, in der Realtität nicht besser als der Rest. Besonders peinlich: Als IT-nahes Unternehmen keinerlei Bestreben auch im Bereich Software in irgendeiner Weise nachhaltig zu sein. Weiterhin Firmenwagen kein Problem, aber Bahncard muss begründet werden.
Hängt sehr davon ab wo man stationiert ist bzw. kann das woanders nicht bewerten. An meinem Standort war das sehr gut.
Ungewohntes Terrain für die Firma. Es wird eher nach dem Alter als den Fähigkeiten gefragt - als einer der ersten Rentner dort (der zweite meines Wissens) war das dann auch der einzige Grund für das Ende der Vertragsverlängerung. Jüngere Kollegen bringen bessere Margen?
Kann nur von meiner Situation reden. Betrifft die "oberhalb" des direkten Vorgesetzten. Zuletzt absolut enttäuschend. Verfolgen eigene Interessen und nicht die der Mitarbeiter.
Einwandfrei.
Firmeninterne Kommunikation insbesondere top-down ist stark verbesserungswürdig, insbesondere was Vorstandsentscheidungen angeht.
Theoretisch vorhanden.
Selten und eher zufällig. Langweiliges Projektgeschäft mit wenig Abwechslung. Hauptsache es wird fakturiert.
Man fühlt sich sehr frei, man darf als Arbeitnehmer vieles tun, was anderswo eher stärker von außen ge-managed wird.
Das spornt an und wenn man sowieso Lust darauf hat, kreativ an neuen Lösungen zu arbeiten, ist das genau das richtige Umfeld
Aufgrund der geringen Größe gibt es (nachvollziehbarerweise) keine Kantine o.Ä.
Das ist bei anderen (größeren) Arbeitgebern definitv ein Pluspunkt.
Zusätzlich zu den Freiflächen im Büro auch noch kleinere abgetrennte Räume einführen -> Die Mischung machts
Schöne Büros, es gibt Softdrinks, Gaming-Ecken u.v.m
Ich war zur Re-Branding Zeit im Unternehmen, das neue Kommunikationskonzept ist meiner Meinung nach gut gelungen
Man darf natürlich mehr arbeiten als man müsste; das ist aber optional, man darf auch seiner Freizeit Vorrang geben
Trainings bspw. zur Anforderungsanalyse sind gut gemacht; Strategieworkshops, etc. auch echt sinnvoll
Mein Team war hier gut, andere Teams kann ich nicht beurteilen
Großraumbüros können einfach manchmal echt laut werden. Im Stuttgarter Büro gibt es wenig Rückzugsmöglichkeiten
Kommunikation der Unternehmensführung ist offen und transparent
Beratung macht man nicht primär wegen des Geldes
Man kann viel erreichen und verwirklichen, wenn es zum Unternehmenserfolg beiträgt. I love it.
Es gibt immer was zu meckern, aber für mich passt es sehr gut, wenn sich die Company auch noch weiterentwickelt. KVP
Höhere Standards in den Querschnittsfunktionen. Serving Departments.
Gleichmacherei ist kein Erfolgsrezept!
Passt.
Bisher wenig schräges dazu gehört. Bin selbst im besten Alter.
Gut bis sehr gut in der eigenen Linie.
Leider sehr unterschiedlich
Für Macher eine tolle Umgebung. Wer sich ausruhen möchte ist hier falsch.
Es ist unfassbar schwer, das ganze Dilemma von Exxeta hier darzustellen. Die Personen, mit denen ich zu tun hatte, waren eigentlich durchweg alle wirklich super in Ordnung und passen damit überhaupt nicht zu dieser Firma.
Mein Chef und mein Team waren sehr nett und hilfsbereit. Der Chef hat sich auch dafür eingesetzt und immer Gelder für Fortbildung bereitgestellt. Das habe ich leider aus anderen Bereichen schon ganz anders gehört, wo selbst der Besuch von Conventions hätte selbst gezahlt werden müssen.
Die Büros und Ausrüstung sind schick, aber es sind meiner Meinung nach etwas zu viele Standorte auf zu kurze Distanzen, als dass es Sinn machen würde.
Überstundenabgeltung & variierende Aussagen:
Ich habe zum Ende meiner Zeit bei Exxeta in mehreren Projekten gearbeitet und musste dabei einige Übergaben machen. Es war unmöglich, ohne Überstunden zu bewältigen. Diese waren zwingend und eindeutig notwendig, da sonst die Projekte darunter gelitten hätten und ich auch kein Kameradenschwein sein wollte und meine Kollegen im Stich lassen wollte, weil die Kollegen eben wie bereits erwähnt alle sehr in Ordnung sind. Grundsätzlich ist eine Auszahlung der Überstunden eben nicht vorgesehen, sondern ein Freizeitausgleich, was ich verstehen kann. Nun hatte ich aber noch viel Urlaub übrig und hätte noch einiges über 50 Überstunden gehabt, was mehr als eine weitere Woche Urlaub bedeutet hätte. Das hätte nicht geklappt und Kunden unzufrieden zurückgelassen und wäre somit auch nicht im Interesse von Exxeta. Mein Offboarding musste ich mehrmals anstoßen, da ich wusste, dass diese Situation bei mir eintreten würde. Relativ spät gab es dann einen Videocall mit HR, in dem mir nochmals geschildert wurde, dass eine Auszahlung nicht angedacht ist und ich solle doch Urlaub nehmen, woraufhin ich die Situation erklärte und man sagte ja okay, dann solle mein Chef eine Mail an HR schreiben und man finde eine Lösung. Als Nebeninformation: zu der Zeit hatte ich meine Zielvereinbarung für 2025 noch nicht unterschrieben, weil sie mir nach dem letzten Jahr und diesem Disaster nicht passte und ich wurde mehrfach gedrängt, diese zu unterschreiben. Das hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, aber wurde erneut darauf hingewiesen. Ich selbst habe mich auch nochmals danach an HR gewendet, weil mein Chef nichts gemacht hatte, da er unter anderem auch mal zwischenzeitlich im Urlaub war oder aus sonst welchen Gründen. Mir waren die Hände gebunden. Kurz bevor ich dann meinen letzten Arbeitstag hatte, schrieb ich nochmals an HR und bat um Klärung, was wir nun mit meinen Überstunden machen. Wenn es 10 Überstunden wäre, hätte ich darüber hinweggesehen, aber bei einer solchen Menge, die 1,5 Wochen Urlaub bedeuten würde oder mehr, wollte ich einen Ausgleich. Als ich meine Hardware dann abgegeben hatte bekam ich die folgende Nachricht von derselben Person, die mir eine Lösung versprach an meine private E-Mail:
"Eine finanzielle Abgeltung der Überstunden ist (wie bereits mit Verweis auf die Guideline besprochen) nicht vorgesehen.
Die Mehrarbeit ist zeitnah nach Aufbau in Rücksprache mit der Führungskraft abzugelten, dies war nicht der Fall."
Es steht noch mehr drin, aber das wäre nun zu vertragsspezifisch. Begründung: der andere Teil bezieht sich auf die Zielvereinbarung und dass ich dadurch schon entschädigt wäre, was rechtlich Humbug ist. Auch nach mehrfacher Erwähnung von § 612 BGB und Versuchen meinerseits, eine einvernehmliche Lösung zu finden, wurde ich ignoriert, sodass mir nun nur der Rechtsweg bleibt und eine Entschädigung einzuklagen, was ich wirklich einen unfassbaren Abgang finde, aber zu meinem Eindruck von dem falschen "People first" Ansatz passt. Einschreiben mit Nachweis werden ignoriert und nicht einmal beantwortet, da man weiß, dass ich als Einzelperson einen erheblichen finanziellen Aufwand für das Arbeitsgericht aufwenden müsste.
Reisen:
Man bekommt kein Frühstück bezahlt mit der Begründung, dass man ja kaum reist. Ich lass das mal so stehen. Wenn ich nach Frankfurt gereist bin, wo unsere Geschäftsstelle im Bankenviertel ist, habe ich auf diesen Reisen noch aus eigener Tasche zahlen müssen, weil die Verpflegungspauschale die Preise bei einem einfachen Bäcker in der Nähe überhaupt nicht abdecken kann. Reisen sollte man auf jeden Fall meiden.
Body-Leasing:
Am Ende des Tages läuft man unter dem Schirm von Exxeta, aber wird einfach auf Projekte geworfen, um die Auslastung hoch zu halten, egal ob es einem gefällt oder nicht. So etwas kommt immer vor und das zeitweise, aber das ist hier der Dauerzustand. Als eine Person mit genügend Berufserfahrung und einer ausreichenden Vita, konnte ich mich dagegen wehren und auch kündigen, aber ein Kollege, der Quereinsteiger war, war auf einem Projekt verdammt, obwohl er auch nicht da sein wollte und das auch kundgetan hat. Dazu gab es aber kein Verständnis.
Top-Down:
Ein weiterer Fall von klassischem Top-Down waren auch Prämien für Ausschreibungen, die je nach Platzierung einen Bonus erhielten. Als Mitarbeiter hat man die Präsentation vorbereitet sowie das gesamte Thema und schlussendlich dann einen gewinnbringenden Platz belegt, auch wenn man selbst nicht auf das Projekt gebracht wurde, und vom Gewinn hat man dann nie mehr etwas gehört oder gesehen. Ich habe noch vor meinem Abgang die dafür zuständige Führungskraft konfrontiert und wurde erst ignoriert und dann wurden Ausreden gefunden. Das Geld wurde sich dann wohl in den Führungsetagen untereinander aufgeteilt. Wir wussten nicht einmal, bis wir es durch ein Update gesehen hatten, dass wir das Projekt überhaupt gewinnen konnten.
Diese Bewertung wurde mehrfach anwaltlich angezweifelt und offline genommen, bis ich Anpassungen vorgenommen habe. Da sieht man wie kritikfähig das Unternehmen ist und mit welcher Energie versucht wird die Bewertungen positiv zu halten, obwohl diese Bewertung bereits nach wenigen Tagen viel Zustimmung bekommen hat. Das ist auch der Grund warum ich die Bewertung noch negativer gesetzt habe.
Man könnte sicherlich einiges aus einem Unternehmen mit dieser Größe machen, aber dafür muss man ganz oben anfangen und die Gründer müssten das Unternehmen verkaufen. Es braucht neue Entscheidungsträger, die nicht fragwürdige Zielvereinbarungen erstellen oder erstellen lassen, die transparent arbeiten und nicht alles hinter verschlossener Türe. Es gibt zwar "triff den Vorstand"-Tage, aber vermutlich wäre ich bei meinen genannten Mängeln sofort gekündigt worden. Kritikfähigkeit existiert nicht.
Themensupport:
Möchte man bei Exxeta ein Thema aufbauen, dann kann man es eigentlich auch direkt wieder sein lassen. Es gibt keinerlei Support auf den Vertriebskanälen dafür. Akquise muss dann von dem Bereich, der das Thema machen möchte, selbst durchgeführt werden. So funktioniert ein Unternehmen einfach nicht.
Akquise:
Ich habe persönlich gar nichts gegen Akquise, aber wenn man das während seiner Arbeitszeit machen muss und dafür dann teilweise mehrere Arbeitstage reinsteckt und auch nichts dabei rumkommt und man dann letztendlich einfach nur weniger Auslastung und quasi fehlende Stunden hat, macht das überhaupt keinen Sinn. Bei anderen Arbeitgebern hatten wir für die Akquise Buchungsnummern, die ebenfalls in die Auslastung eingerechnet wurden.
Auslastung:
Es ist eben nicht alles einfach nur Personen auf Projekte zu bringen. Ist man einmal auf der Bank, dann wird man eben auch mit möglichen, passenden Projekten bombardiert, auch wenn sie oftmals eigentlich nicht die Skills der einzelnen Person aufgreifen. Es bleibt kaum Zeit für Weiterbildung, außer man macht es in seiner persönlichen Freizeit, was ich extrem schade finde.
Das Vertrauen habe ich zuletzt zu 100% verloren. HR hat mir in meinem Fall kurz vor Austritt bzgl. der Vergütung ausstehender Überstunden dreist ins Gesicht gelogen. Fairness gab es in Bezug auf Gehalt bspw. auch nicht, aber dazu mehr beim Gehalt. Lob von Vorgesetzten gibt es durchaus. Wieder sind es die Menschen, die den Laden zusammenhalten. Alles was die anderen Mitarbeiter angeht und auch die meisten Führungskräfte ist es eine gute Atmosphäre. Alle Rahmenbedingungen, die aber eben durch das Management gegeben werden, schaffen eine negative Arbeitsatmosphäre.
Personen, die über den Tellerrand schauen, sagen, dass sie bei Exxeta nicht glauben, alt zu werden. Die Fluktuation ist nicht umsonst so hoch. Jobanfänger können gut Praxiserfahrung sammeln, aber auf Dauer macht das Unternehmen einfach krank. Führungskräfte möchten Mitarbeitern vielleicht mehr bieten oder ein größeres Team aufbauen, aber werden dann bspw. durch Einstellungsstopps behindert. Interne Unstimmigkeiten, wenn es um die eigene Infrastruktur geht, sind da ein weiteres Beispiel.
Die Krönung folgte bereits kurz vor meinem Austritt, als man merkte, dass die Kununu Bewertungen immer mehr in den Keller gehen und man, wie eine andere Rezension schon erzählt hat, eine E-Mail an alle Mitarbeiter schickte, dass man eine positive Kununu-Bewertung schreiben soll und diese dann als Nachweis an HR schicken soll, um an einem Gewinnspiel teilzunehmen. Imagepflege geht anders. Besonders wenn man gegen negative Bewertungen mit Anwälten vorgeht.
Natürlich muss man sich immer noch an das Projekt anpassen, was vollkommen normal ist, aber sonst kann man sagen, dass auf Familie Rücksicht genommen wird und auch Urlaub meist immer genommen werden kann. Es könnte natürlich wieder Einzelfälle geben, bei denen es nicht so ist, aber im Großen und Ganzen positiv.
Mein Chef hat sich dafür eingesetzt und immer Gelder für Fortbildung bereitgestellt. Das habe ich leider aus anderen Bereichen schon ganz anders gehört, wo selbst der Besuch von Conventions hätte selbst gezahlt werden müssen. Es werden aber dennoch immer wieder klassische Schulungen angeboten. Dabei richtet es sich aber eher nur an Softwareentwickler, was verständlich ist, da die Firma nun mal zum Großteil aus solchen besteht, und einfach nur Bodyleasing an Kunden durchdrückt.
Pünktliche Auszahlung gibt es, aber variable Anteile sind durch unmögliche Zielvereinbarungen eigentlich nur ein Witz und nicht erreichbar. Wenn es Ziele gibt, die mit unter 10% Erreichung abgeschlossen werden, dann hat das Management entweder ein erhebliches Defizit in der Fähigkeit, etwas zu planen, oder man muss Vorsatz unterstellen.
Bei der Frage nach mehr Gehalt wird behauptet, man hätte schon das Maximum auf seiner Stufe, obwohl man von einem Kollegen auf derselben Stufe schwarz auf weiß gesehen hat, dass er mehr verdient. Dieses falsche Spiel zieht sich durch das gesamte Unternehmen. Mehr dazu unten bei den negativen Punkten.
Der "Umwelt zur Liebe" fährt man als normaler Angestellter nur Bahn, egal wie doof die Anbindung auch ist, es sei denn, natürlich, man gehört zum Führungspersonal, dann mach was du willst.
Man kann es unter dem Deckmantel des Umweltbewusstseins packen und ich vergebe dementsprechend fairerweise dennoch eine gute Bewertung.
Die Mitarbeiter passen nicht zum Unternehmen. Fast alle sind durchweg nett und es herrscht definitiv Zusammenhalt. Das hatte ich über mehrere Projekte hinweg. Viele Kolleginnen waren in Teilzeit oder mussten bspw. häufiger ihre Kinder abholen. Sowas haben wir trotz aller Termine etc. immer im Team gemanagt, auch bei Deadlines.
Einige sind vielleicht eben auch zu nett und lassen sich dementsprechend viel gefallen. Bis vor kurzem gab es ja auch keinerlei Betriebsrat. Es gab zu meinem Ausscheiden auch immer noch keinen einheitlichen Betriebsrat, sondern immer nur pro Standort und für manche Standorte dann eben gar keinen.
Nicht einmal ein einfaches "Danke" oder "gut gemacht" bekommt man zu hören. Stattdessen nur: "Wir hatten doch noch diese Opportunity und diese, warum hat das nicht geklappt?"
Ich möchte das in diesem Fall nur auf meinen Chef und meinen Bereich beziehen. Hier wurden ganz klar die Erwartungen transparent gemacht und man wurde auch absolut nicht unter Druck gesetzt. Das Verhältnis war zu jeder Zeit gut. Die Gehaltssache ist ein Thema für sich, wo ich aber einen meiner Chefs nicht für verantwortlich machen würde, da ihm sicherlich auferlegt wurde so zu handeln. Top-Down halt.
Hierzu kann man nichts Negatives sagen. Die Büros sind wirklich sehr schick und top gepflegt. Ausrüstung ist auch ausreichend vorhanden. Oftmals zwei Monitore mit einer Docking Station, aber manchmal auch nur einer, aber absolut ausreichend. Auch die Laptops und Firmenhandys sind keine Billigware.
In meiner gesamten Laufbahn habe ich noch nie eine derart schlechte Kommunikation erlebt. Man merkt, dass Exxeta immer noch inhabergeführt ist, was man bei den Preparation Days ja auch stolz durch die Entstehungsgeschichte mitgeteilt bekommt.
Jedes Quartal gibt es mal ein Company Update, in dem original keine Information gegeben wird. In Q1/2025 gab es dann die Zahlen aus dem letzten Jahr und diese absolute Fehleinschätzung eines für die Boni relevanten Betrags (unter 10% Zielerreichung). Ein Schelm, der da Böses denkt und Absicht unterstellt. Es wurde auch eine Mitarbeitszufriedenheitsstudie in Q4/2024 durchgeführt und dann kurz in Q1/2025 im Company Update die Auswertung gezeigt, aber keinerlei Maßnahmen abgeleitet oder Stellung genommen. Logischerweise waren nicht alle Punkte positiv, aber man hat es natürlich mit Worten wie "solide" kommentiert. Dann brauche ich auch gar keine Umfrage zu machen und die kontinuierlich negativen Kununu Beiträge sagen schon alles.
Die gibt es meiner Meinung nach zwischen Personen allgemein nicht.
Mein Bereich war eher getrennt von der klassischen Wald- und Wiesen-Softwareentwicklung und damit etwas frei gestaltbarer und auch interessanter.
Man hatte dort die Chance mitzugestalten und hat auch auf Wunsch Unterstützung bekommen.
So verdient kununu Geld.