Image top, Arbeitsalltag flop
Gut am Arbeitgeber finde ich
Work-Life Balance, Umweltbewusstsein
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Führungsstil,
Verbesserungsvorschläge
Die vorhandenen Ressourcen werden nicht eingesetzt: Intern fehlt es an Budget für Weiterbildungen, Technologie oder Teamaufbau, während gleichzeitig erhebliche Mittel für externe Reisen und Besuche bei Tochtergesellschaften und Partnerunternehmen verwendet werden. Würden diese Mittel gezielter in die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und die Förderung der Mitarbeitenden fließen, wäre ein deutlich spürbarer positiver Effekt möglich.
Arbeitsatmosphäre
Nach außen wirkt Faber-Castell wie ein modernes, internationales Unternehmen mit starken Werten. Intern herrscht jedoch eine sehr angespannte Stimmung. Die meisten Teams sind dauerhaft unterbesetzt, was zu Überlastung und Stress führt.
Image
Nach Außen sehr starkes Image
Work-Life-Balance
Sehr gut. 36 Stunden, 30 Tage Urlaub, Zeitasgleich
Karriere/Weiterbildung
Grundsätzlich gibt es Angebote zur Weiterbildung, jedoch sind die Budgets dafür sehr begrenzt. In vielen Fällen fehlt die Möglichkeit, Schulungen oder Fortbildungen wahrzunehmen, die tatsächlich relevant für die eigene Weiterentwicklung wären. Obwohl das Thema Lernen und Innovation oft betont wird, spiegelt sich das in der Praxis kaum wider.
Gehalt/Benefits
Sehr gut.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Faber-Castell ist sehr Umwelt- und Sozialbewusst.
Kollegenzusammenhalt
Zwischen den Abteilungen herrscht kaum echter Zusammenhalt. Jede Einheit verfolgt ihre eigenen Ziele, oft sogar auf Kosten anderer. Anstatt gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, entstehen Silos, Misstrauen und interne Konkurrenz. Übergreifende Zusammenarbeit oder ein echtes „Wir-Gefühl“ sind selten spürbar
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen gestaltet sich häufig schwierig, da viele Veränderungen oder neue Ansätze auf deutlichen Widerstand stoßen. Offenheit für moderne Arbeitsweisen, digitale Themen oder neue Perspektiven ist in dieser Altersgruppe oft kaum vorhanden, was Innovation und Weiterentwicklung zusätzlich erschwert
Vorgesetztenverhalten
Die Führungskultur ist stark hierarchisch und wirkt in vielen Bereichen noch sehr „old school“. Einige Führungskräfte legen großen Wert auf formelle Anrede und Distanz, oft um ihre Position zu betonen. Anstatt auf Augenhöhe zu führen oder Vertrauen aufzubauen, wird Autorität demonstriert. Moderne, partizipative Führung ist eher die Ausnahme als die Regel. Intern werden Budgets in nahezu allen Bereichen stark gekürzt – von Weiterbildungen bis hin zu Investitionen in Teams oder Technologie. Gleichzeitig unternimmt der CEO, weltweite Reisen zu Tochtergesellschaften. Einsatz von Ressourcen nach außen trägt zu Frust und Unverständnis bei den Mitarbeitenden bei.
Arbeitsbedingungen
Gut.
Kommunikation
Das Top-Management ist wenig offen für neue Ideen und moderne Arbeitsweisen. Entscheidungen orientieren sich oft an Schlagwörtern oder kurzfristigen Trends, statt an fundierten Strategien. Die Kommunikation von oben nach unten ist meist hierarchisch und wenig transparent.
Gleichberechtigung
Diversität und Gleichberechtigung sind im Unternehmen kaum ausgeprägt. In Führungspositionen, insbesondere im Management Board, sind Frauen praktisch nicht vertreten. Die Unternehmensspitze ist stark homogen geprägt – überwiegend von älteren, deutschstämmigen Männern –, was sich auch in der Unternehmenskultur und Entscheidungsfindung bemerkbar macht. Eine Öffnung hin zu vielfältigeren Perspektiven wäre dringend nötig.
Interessante Aufgaben
Je nach Abteilung/Position