Keine Transparenz, keine Wertschätzung – Fortschritt und Kritik nicht erwünscht
Gut am Arbeitgeber finde ich
Work-Life Balance, Soziales und Ökologisches Bewusstsein
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Fortschritt und Innovation werden durch fehlendes Verständnis und mangelnde Budgets blockiert. Kritik wird weder akzeptiert noch ernst genommen. Es wird an den falschen Stellen gespart.
Verbesserungsvorschläge
Langjährige Mitarbeitende sollten gefördert und befördert werden, anstatt sinnlos Geld für externe Agenturen und Berater auszugeben und gleichzeitig das Budget für interne Ressourcen zu kürzen. Kritik sollte ernst genommen werden. In großen Meetings und im Intranet wird oft ein zu positives Bild vermittelt – es wirkt, als sei alles hervorragend, obwohl das nicht der Realität entspricht. Es fällt auf, dass überwiegend positive Zahlen und Erfolge präsentiert werden, vermutlich weil Boni für Manager:innen davon abhängen. Themen mit Optimierungspotenzial werden kaum angesprochen, da Kritik meist unerwünscht ist und nur Perfektion akzeptiert wird.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist sehr toxisch, da viele Mitarbeitende aufgrund des hohen Arbeitsumfang überfordert sind. Budgetkürzungen durch das Top-Management erschweren die Besetzung neuer Stellen erheblich – in der Regel wird lediglich ein Praktikant zur Unterstützung genehmigt. Dennoch wird erwartet, dass dieser Aufgaben auf dem Niveau eines Senior Managers übernimmt.
Kommunikation
Die Qualität der Kommunikation variiert je nach Abteilung. In meiner Abteilung findet sie jedoch kaum statt. Wichtige Informationen werden selten durch die Führungskraft weitergegeben – stattdessen erfährt man vieles eher über das Intranet oder den Flurfunk.
Kollegenzusammenhalt
Die Teams sind sehr klein, und die Strukturen erscheinen oft wenig durchdacht. Es herrscht spürbare Spannung zwischen Kolleg:innen und Abteilungen. Jede Abteilung arbeitet für sich, teilweise sogar gegeneinander, anstatt gemeinsam auf ein übergeordnetes Ziel zu arbeiten.
Work-Life-Balance
Die 36-Stunden-Woche ist ein großer Pluspunkt, und alle Überstunden können als freie Tage ausgeglichen werden. Auch während der Brückentage und an Weihnachten gibt es Betriebsurlaub – man muss sich also nicht um freie Tage streiten. Allerdings gibt es auch stressige Phasen, da eine einzelne Person oft Verantwortung für verschiedene Bereiche übernehmen muss, die in anderen Unternehmen auf mehrere Schultern verteilt ist.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Vorgesetzten ist stark von der jeweiligen Abteilung abhängig. In meinem Fall eher negativ. Der Austausch mit Kolleg:innen zeigt, dass auch das Top-Management stark unter Druck steht und diesen Stress an die Teams weitergibt.
Interessante Aufgaben
Man übernimmt viele unterschiedliche Aufgaben und hat dadurch zahlreiche Berührungspunkte, was die Arbeit abwechslungsreich und interessant macht. Allerdings gibt es häufiger Budgetprobleme, die die Umsetzung innovativer Ideen nicht möglich machen.
Gleichberechtigung
Es gibt fas nur Männer in Führungspositionen.
Umgang mit älteren Kollegen
Leider gibt es viele ältere Kolleg:innen, die sich häufig gegen Fortschritt, Innovationen und mehr Transparenz stellen und Ideen blockieren.
Arbeitsbedingungen
Alles auf dem neusten Stand. Ergonomische Stuhle, etc.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ein großer Pluspunkt
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist gut, jedoch fehlen transparente Strukturen für beruflichen Aufstieg und Gehaltserhöhungen.
Image
Guter image
Karriere/Weiterbildung
Das Gehalt ist gut, jedoch fehlt es an nachvollziehbaren Kriterien und transparenten Prozessen für Aufstiegsmöglichkeiten und Gehaltsentwicklungen, was langfristig demotiviert.