Angespannte Kultur, wenig Offenheit für Kritik, Vernetzung zählt mehr
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Eine geringe Fehler- und Kritikfähigkeit, fehlende Konsequenz bei der Aufarbeitung von Konflikten sowie eine spürbare Ungleichbehandlung abhängig von Vernetzung und Position. Fachliche Meinungen werden nicht immer wertschätzend behandelt, und Unterstützungsstrukturen greifen aus meiner Erfahrung zu kurz.
Verbesserungsvorschläge
Eine offenere Feedbackkultur, in der fachliche Kritik ausdrücklich erwünscht ist. Klare und transparente Standards im Umgang mit Konflikten, unabhängig von Position oder Vernetzung. Führungskräfte sollten stärker im respektvollen Umgang und in Kommunikation geschult werden. Betriebsrat und Personalabteilung sollten als aktive, vertrauenswürdige Anlaufstellen wahrnehmbar sein.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre empfinde ich als angespannt und wenig offen für unterschiedliche Meinungen. Mitarbeitende, die fachlich widersprechen, kritisch hinterfragen oder aus gesundheitlichen Gründen zeitweise fehlen, geraten aus meiner Sicht schnell unter Druck. Konstruktive Diskussionen werden nicht gefördert, stattdessen entsteht der Eindruck, dass Anpassung wichtiger ist als fachlicher Austausch.
Vorgesetztenverhalten
Hinweise auf Missstände oder Verbesserungsvorschläge werden häufig nicht aufgegriffen. Fachliche Meinungen werden teilweise vor anderen infrage gestellt, was ich als respektlos empfunden habe. Zudem wirkt es so, als würden für gut vernetzte Personen andere Maßstäbe gelten als für weniger sichtbare Mitarbeitende.
Gleichberechtigung
Gleichbehandlung ist aus meiner Sicht nicht durchgängig gegeben. Der Umgang mit Mitarbeitenden unterscheidet sich spürbar je nach Position, Vernetzung und Nähe zu Führungskräften. Das führt zu Unsicherheit und beeinträchtigt das Vertrauen innerhalb der Teams.
Arbeitsbedingungen
Die Personalabteilung habe ich in belastenden Situationen nicht als verlässliche Unterstützung erlebt. Anliegen wurden aus meiner Sicht nicht ausreichend aufgegriffen, und Verantwortung wurde häufig an direkte Führungskräfte zurückgegeben. In emotional schwierigen Momenten fühlte ich mich damit allein gelassen.
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War mal Herausragend.