35 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
35 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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35 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Gut ist der Zusammenhalt der Mitarbeiter auch Standort übergreifend.
Ich werde die ganzen Sachen in Stichpunkten runter schreiben.
Was alles schlecht an dem Arbeitgeber Fahrrad XXL Meinhövel ist:
-Bezahlung
-Ausnutzung
-Leere Versprechungen machen
-es wird unterschieden zwischen den einzelnen Häusern gemacht
-wenn man sich beschwert wird man beschwichtigt
-Beruf und Familie/Freizeit unter einem Hut zubekommen ist ja überall nicht leicht. Doch hier ist es nicht möglich.
-Zahlen einfach Stundenaus in der Saison und im Winter darf man dann abfeiern. Dann aber auch nicht sowie man möchte.
-Man sagt ich brauche da frei es fehlt ja nur einer, dann wird gesagt gucken wir.
-Es wird jemand gekündigt oder hat gekündigt dann denkt die Personalabteilung sich egal die anwesenden Mitarbeiter schaffen das ja und man hat ja Kosten gespart.
Das ganze macht macht die Mitarbeiter krank, wird aber nicht gesehen. Oder es wird ignoriert.
Was dem Unternehmen helfen würde ich alle Verkäufer gleich behandeln, egal von welchen Standort.
Wenn man nicht nur mindestens Lohnt zahlt, hätte man wahrscheinlich mehr Mitarbeiter. Was zufolge hätte das Mitarbeiter nicht für drei arbeiten müssen. Das würde auch dazu führen, dass die Kunden auch besser behandelt werden können.
Es wäre auch von Vorteil für die Firma Mitarbeiter zuzuhören und die Potentiale fördern.
Also die Kollegen sind super und echt toll.
Doch von den meisten Vorgesetzten, kann ich nicht viel sagen. Die meisten sind wie ein Fähnchen im Wind. Sagen so und machen anderes oder sagen nichts, wenn zwei Mitarbeiter diskutieren vor der Führungskraft wird sich rausgehalten. Oder es werden Versprechungen gemacht die nicht eingehalten werden.
Mehr Geld bekommt man nur in Bochum, Gelsenkirchen oder im Zentrallager. In den ersten beiden Hausern bekommt man auch als Verkäufer Provision, für das Haus in Dortmund gilt das nicht. Und wenn man wechseln möchte ist das der Personalabteilung egal. Und man wird mehrfach vertröstet. Wenn man mit einem der beiden Geschäftsführer spricht, wird entweder auf die Personalabteilung (eine Person) oder die Geschäftsführer Fragen diese Person.
Da fragt man sich wem das Unternehmen gehört und wem nicht.
Bezüglich der Karriere kann ich mich viel zusagen, doch ich kann nicht sagen das dieses Unternehmen Potenzial in Mitarbeiter gesehen und gefördert wird.
Mitarbeiter ausnutzen, in andere Abteilung rein gezwungen.
Daran ist man in dem Unternehmen großartig.
Arbeitsbedingungen sind unterirdische
Da die Mitarbeiter sobald Sie länger da sind und Wünsche äußern, die nicht umgesetzt werden. (Z.B. einen Samstag im Monat frei) Sind die meisten Mitarbeiter Ü40.
Ob man das Vielfalt nennen kann lass ich mal dahingestellt.
Nix, nur die Arbeitskollegen waren positiv
Leider alles am Anfang wir alles gut geredet nur irgendwann kommt die Realität und man will nur weg
Auf Mitarbeiter hören und auf Bedürfnisse eingehen
Das man das Problem kennt und trotzdem nichts tuht
Das Personal anfangen einfach nicht ernst genommen werden und wenn man dan kündigt so tut als wäre nichts gewesen und man die Schuld dem Mitarbeiter zuschiebt .
Das Personal Gespräche nicht nur aus heißer Luft und leeren Versprechungen besteht.
Außen top innen flop
Wurde nur auf Androhung mit Kündigung kurz gewert
Mehr als festgefahren so das sogar abgestellt sich Schulungen selbst besorgt haben
Geht so mehr als Minimum war nicht drinnen trotz mehrfacher Nachfrage
Man spricht besser nicht drüber
Wer suchet der findet
Die Küche ist ganz nett.
Mitarbeiter werden als Quereinteiger in der Saison eingestellt, mit Jahresvertrag und 6 Monaten Probezeit.
Nachdem die Saison vorbei ist, werden die Mitarbeiter in der Probezeit entlassen oder teils ein Vertrag mit weniger Lohn angeboten.
Problematische Mitarbeiter werden aus den banalsten Gründen entlassen, sollten die Mitarbeiter noch guten Draht zu ihren Ex Kollegen haben, wird die Gesamte Besatzung zusammengetrommelt und vor versammelter Truppe über die Entlassung gelogen.
Sprich aktiver Rufmord.
Eine starke Überarbeitung der Personalebene.
Die Geschäftsführung, der Einkauf und die Abteilungsleiter befinden sich mental auf dem technischen Stand der frühen 2000er.
Die Fahrradbranche entwickelt sich stetig weiter, doch Meinhövel arbeitet weiter in der Massenabfertigung.
Da beide Geschäftsführer die Position nur geerbt haben, anstatt sich ernsthaft hochzuarbeiten wird hier ohne jegliches Verständnis für Kunden oder Arbeitnehmer gehandelt.
Die Atmosphäre wird von den wenigen Mitarbeitern gehalten, die dort nicht nach der Hauptsaison entlassen werden.
Es wird auf keinen Zusammenhalt im Team geachtet.
Das Image der Läden wird über die "erkauften" Google Bewertungen stark nach vorne getrieben, dadurch werden zum Großteil Neukunden in den Laden gelockt.
Diese kehren allerdings selten, nach dem ersten Kauf, wieder.
Keine freien Samstage, sowohl in der Haupt- und Nebensaison.
Auch nach Absprache mit der Teamleitung, wird dieser nicht gewährt.
Ex Mitarbeiter wurden auf Grund von "Zeit für die Familie" als nicht Unternehmensinteressiert betitelt und entlassen.
Keine Möglichkeiten auf weiterbildung, auch nach Nachfrage und Leistung nicht.
Mitarbeiter verweilen hier teils 30 Jahre im Unternehmen mit der selben Anstellung.
Gehalt wird nach guter Verhandlung etwas über Mindestlohn gezahlt.
Der Mitarbeiter darf sich dann durch Google Bewertungen in seinem Namen das Gehalt verbessern.
Saison Boni werden bei gutem verhalten gezahlt, bei schlechtem nicht.
Auch die Summe ist hier vom Verhalten gegenüber den Vorgesetzen abhängig.
Zusammenhalt unter den Kollegen ohne Führungsposition besteht, da alle mehr oder minder am selben Haken hängen.
Auch die ältere Generation wird nicht berücksichtigt.
Teilweise dürfen hier 60-70 Jährige Mirarbeiter das Lager umbauen, auf Leitern die Lichter austauschen oder 30kg eBikes in die Regale heben.
Jegliche Führungsposition ist auf maximierten Gewinn im Unternehmen aus und gibt keine acht auf Mitarbeiter und deren Wohlbefinden.
Zudem werden Gespräche mit Zeugen geführt, sprich 2 gegen einen.
Man selbst ist natürlich nicht erlaubt eine 2te Person hinzuzuziehen.
Es besteht keine Kommunikation zwischen dem Einkauf, Verkauf und der Werkstatt.
Mitarbeiter vergessen Teils Kundenaufträge über mehrere Wochen, da sich keine untereinander Abspricht.
Vorgesetzte nehmen sich die Wochenenden frei und kommen nach dem "gleitzeit" prinzip zur arbeit.
Der Mitarbeiter muss natürlich 15min vorher im Betrieb sein und bekommt die Wochenenden nicht frei.
Der Umgang mit dem Kunden ist mehr oder minder wie in jedem anderen Laden.
Absolut NICHTS.. sie kennen dich nichtmal persönlich!! Sie sind im Haus aber ich selber habe googeln müssen, wie dudaussejen und wenn die dir auf der Fläche begegnen und du sie laut grüßt, wird nichtmal zurück gegrüßt!!
Am alles schlimmsten sind die 3 Damen vom Grill oben in der Personalabteilung .. nicht mit der Zeit und dreist in Personalgesprächen. Bei Einwänden (z.bs. Plötzlich auftauchende minusstunden) wird gefragt, ob man dafür ein Fass aufmachen will und das als Standardprogramm!!
Der Laden funktioniert NUR durch stille Post und was zwei Lieblinge zu der Personalabteilung tragen, ist gesetz.. ohne nachzufragen!!!
Nicht nur auf den beiden Lieblingen des Ladens hören (einer Verkauf und einer Werkstatt) die auf Weihnachtsfeiern schön geknuddelt werden, sondern auch mal selber sich ein Bild machen und vor allem.. sich den Kollegen auch vorstellen.
Gebündelte Atmosphäre.. Werkstatt gegen Verkauf gegen Führungskräfte und zurück
Bis auf 2-3 sind alle unzufrieden oder haben was gutes zu sagen!!
Urlaubssperre in der Saison. Kein Samstag frei
Werden bedingt angeboten
Mindestlohn knapp drüber aber pünktlich ausgezahlt
Bedingt in Grüppchen
Ältere werden eingestellt.. aber nichts bleibt längerfristig oder über ein Jahr
Null kommunizierend… 2 Bücklinge und was die sagen, zählt
Im sichtbaren Bereich für Kunden den Anschein
Null
Null
Fließband
Es geht um Fahrräder.
Schlechte Kommunikation, man fühlt sich minderwertig. Arbeit wird nicht geschätzt bzw. überhaupt gesehen
Verkaufen, oder moderne Unternehmensführungen verstehen.
Die jungen Leute waren alle sehr nett, waren aber spätestens nach einem Jahr wieder weg.
Die ältere Generation ist nicht teamfähig.
Die Stimmung war sehr schlecht. Egal welche Abteilung, es wurde sich beschwert.
Samstag Pflicht, Nachmittag Abend Pflicht. Außer das alt eingesessene Personal konnte mittags gehen.
Dank der provi, die aber 2 Monate rückwirkend ohne Absprache eingedämmt wurde war es in Ordnung. Grund Gehalt ist mieserabel, dank der Provision war es in Ordnung
Gab ein Oberkorb
Junge frische Mitarbeiter waren motiviert. Aber das war spätestens nach 2-3 Monaten dann nicht mehr der Fall, als dann das Engagement nicht nur ignoriert. Sondern trotzdem noch kritisiert wurde.
Ignorant, hochnäsig, respektlos, narzisstisch.
Der Fahrstuhl ist aus den 70ern. Bleibt ständig stecken oder öffnet auf der Hälfte der Etage.
Sicher habe ich mich darin nicht gefühlt.
Die Werkstatt ist in Ordnung ausgestattet. Aber auch eher die neue schnelle Arbeit. Fremde Räder oder alte wurden erst garnicht angenommen
Probleme wurden klein geredet, oder gar ignoriert. Selbst beim mehrmaligen Versuchen Lösungen für Probleme bei. Zeitmodell zu finden, gab es nur die Lösung das der Arbeitnehmer sich anpassen muss.
Jeder wird gleich ausgenutzt.
Naja immerhin haben die Gespräche mit den Kunden Spaß gemacht. Die haben sich über eine gute Beratung gefreut. Aber viele sich auch beschwert über Wartezeiten von über einer Stunde.
Irgendwie nichts
Alles
Zwischen Möchtegern Leiter(Personal,Einkauf, Logistik alle raus schmeißen, die kosten nur, weil alle Asbach uralt sind und bringen eh nichts. Sollen mal in Rente gehen :))
Schrecklich
Aussen hui innen pfui
Tja, Samstag nie frei
Viele ungelernte Kräfte
Naja könnte besser sein
Viele falsch
Wissen nicht was in den Abteilungen geschieht
Schwierig
Keine
Trotz der genannten Herausforderungen berichten viele ehemalige Mitarbeitende, dass sie den Schritt, das Unternehmen zu verlassen – ob freiwillig oder nicht – nicht bereut haben. Die dort gesammelten Erfahrungen stärken die persönliche Widerstandsfähigkeit und helfen, die Bedeutung guter Arbeitsbedingungen zu schätzen.
Die Arbeitsatmosphäre ist von einem tiefen Misstrauen zwischen Belegschaft und Führung geprägt, persönliche Wertschätzung oder transparente Kommunikation fehlen weitestgehend. Der Führungsstil ist autoritär und wenig mitarbeiterorientiert, was sich in hoher Fluktuation und einer gedrückten Stimmung widerspiegelt. Die Kommunikation im Unternehmen ist unstrukturiert und häufig unklar, ein systematisches Onboarding oder klare Zuständigkeiten existieren kaum. Arbeitsbedingungen sind rückständig und durch permanente Unterbesetzung sowie fehlende Flexibilität stark belastet. Die Work-Life-Balance ist katastrophal, besonders in der Saison wird von den Mitarbeitenden volle Präsenz und Einsatz ohne Ausnahmen erwartet. Sozialleistungen sind minimal, Gehaltsanpassungen unregelmäßig und oft individuell zu verhandeln. Insgesamt fehlt es an echten Entwicklungschancen, Wertschätzung und einer positiven Unternehmenskultur.
Viele der angesprochenen Herausforderungen und Missstände sind für einen Großteil der Belegschaft offensichtlich und sollten den verantwortlichen Personen bekannt sein. Es stellt sich daher die Frage, ob die bestehenden Zustände tatsächlich gewollt sind oder ob eine grundlegende Veränderungsbereitschaft vorhanden ist. Für die Zukunft wäre es wichtig, offene Kommunikation zu fördern, die Mitarbeiterzufriedenheit ernst zu nehmen und aktiv an einer Verbesserung der Unternehmenskultur und der Arbeitsbedingungen zu arbeiten.
Ich wünsche dem Unternehmen viel Erfolg bei der notwendigen Weiterentwicklung.
Die Arbeitsatmosphäre im Unternehmen war von einem hohen Maß an Misstrauen geprägt – sowohl seitens der Belegschaft als auch der Führungsebene. Mitarbeiter wurden nicht als wertvolle Teammitglieder wahrgenommen, sondern eher als austauschbare Produktionsfaktoren. Die Trennung von langjährigen Kolleginnen und Kollegen, sei es freiwillig oder unfreiwillig, wurde meist kommentarlos hingenommen. Kündigungen erfolgten teilweise aus nicht nachvollziehbaren Gründen – etwa aufgrund berechtigter Hinweise auf vertragliche Vereinbarungen oder aufgrund vermeintlicher Illoyalität – ungeachtet des bestehenden Bedarfs oder der fachlichen Leistung.
Der Führungsstil lässt sich insgesamt als autoritär und wenig mitarbeiterorientiert beschreiben. Persönliche Wertschätzung, transparente Kommunikation oder die Förderung eines positiven Betriebsklimas waren kaum erkennbar. Dies spiegelte sich in einer hohen Fluktuation, einem auffällig hohen Krankenstand sowie einer insgesamt gedrückten Stimmung im Arbeitsalltag wider. Viele Beschäftigte erfüllten nur noch das Nötigste, waren innerlich gekündigt oder zählten die Tage bis zum nächsten Urlaub – auch bedingt durch die saisonale Struktur der Branche.
Das Unternehmen hatte über viele Jahre ein gutes Ansehen und konnte auf eine treue Kundschaft zurückblicken. Aktuell jedoch ist das Image stark beschädigt. Sowohl die Qualität als auch die Quantität der Mitarbeitenden konnten mit dem früheren Ruf nicht Schritt halten. Dies führte dazu, dass viele Kundinnen und Kunden negative Erfahrungen machen mussten, die teilweise an Peinlichkeiten grenzten.
Die positiven Online-Bewertungen auf Plattformen wie Google spiegeln dieses Bild nur bedingt wider, da sie oft aus dem direkten Austausch zwischen Käufern und Verkäufern resultieren. Viele Mitarbeitende identifizieren sich kaum noch mit der Marke und sprechen in der Öffentlichkeit selten offen über ihre Tätigkeit im Unternehmen – nicht zuletzt aufgrund mangelnder Servicequalität.
Auch innerhalb der Fahrradbranche hat sich das Unternehmen einen bedauerlichen Ruf erworben, der seit Jahren bekannt ist, aber scheinbar wenig Anlass zur Veränderung bietet
Die Work-Life-Balance im Unternehmen war insgesamt stark unausgewogen und lässt sich als belastend bezeichnen. Die regulären Arbeitszeiten von 10 bis 19 Uhr – inklusive verpflichtender Samstagsarbeit für nahezu alle Mitarbeitenden – führten zu einer erheblichen Einschränkung der persönlichen Lebensgestaltung.
Auch in Fällen besonderer Belastung oder familiärer Härtefälle wurden nur selten Ausnahmen gemacht, was den Eindruck eines starren und wenig mitarbeiterorientierten Arbeitszeitmodells verstärkte.
Besonders problematisch war die ausgeprägte Saisonalität der Branche: Während der Frühjahrs- und Sommermonate herrschte ein nahezu durchgängiger Ausnahmezustand, in dem Freizeit weitgehend der betrieblichen Auslastung untergeordnet wurde. Überstunden, Überlastung und fehlende Erholungsphasen prägten das Bild in dieser Zeit – ohne erkennbares Bestreben, hier für Entlastung oder Ausgleich zu sorgen.
Zusätzlich verschärfte sich die Situation durch eine chronische personelle Unterbesetzung. In vielen Bereichen fehlte es dauerhaft an ausreichend Personal, was zu noch höherem Arbeitsdruck für die verbleibenden Mitarbeitenden führte.
Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind im Unternehmen praktisch nicht vorhanden. Im besten Fall wechseln Mitarbeitende fachfremd in andere Abteilungen, was meist darauf zurückzuführen ist, dass externe Rekrutierung schwierig ist und keine geeigneten Kandidaten verfügbar sind. Eine gezielte Förderung von fachlicher oder persönlicher Entwicklung findet nicht statt.
Die Vergütung liegt in den meisten Bereichen nur leicht über dem gesetzlichen Mindestlohn und ist selbst für den Einzelhandel vergleichsweise niedrig – in der Fahrradbranche jedoch üblich. Als saisonale Zusatzleistung wird eine Prämie gewährt, die jedoch jederzeit widerruflich und in ihrer Höhe und Bedingungen undurchsichtig ist. In der Vergangenheit lag diese Prämie etwa im Bereich eines halben Monatsgehalts, was vor allem in der starken Boomphase der Branche bemerkenswert ist.
Weitere Sozialleistungen sind im Unternehmen so gut wie nicht vorhanden. Zwar gibt es Bemühungen, zumindest grundlegende Standards einzuführen, um überhaupt qualifiziertes Personal zu gewinnen – diese bleiben jedoch weit hinter den Erwartungen zurück. Die Umsetzung erfolgt nur zögerlich und in einem Maß, das den tatsächlichen Anforderungen des Arbeitsmarktes nicht gerecht wird. Gehaltsanpassungen erfolgen weder automatisch noch leistungsbezogen, sondern müssen individuell verhandelt werden – ein Umstand, der sich insbesondere für Mitarbeitende nachteilig auswirkt, da es an echter Mitarbeiterbindung und transparenten Entwicklungsperspektiven fehlt.
Das Umwelt- und Sozialbewusstsein im Unternehmen ist kaum ausgeprägt. Im Bereich Umwelt wird hauptsächlich auf das Image der Branche bzw. der Produktpalette gesetzt, ohne dass spürbare nachhaltige Maßnahmen erkennbar wären.
Auch im sozialen Bereich steht das Label „Familienbetrieb“ im starken Gegensatz zur gelebten Unternehmenskultur. Eine tatsächliche Förderung von familienfreundlichen Strukturen oder sozialer Verantwortung lässt sich nur bedingt erkennen.
Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen war in meinem direkten Arbeitsumfeld durchweg positiv – geprägt von gegenseitiger Unterstützung, Engagement und einem hohen Maß an Kollegialität. Besonders im Vertrieb zeigten viele Mitarbeitende großes Engagement und eine hohe Eigenmotivation, was nicht zuletzt durch das provisionsbasierte Vergütungssystem begünstigt wurde.
Das Unternehmen war insgesamt stark männerdominiert, was in der Branche nicht unüblich ist. In vielen Abteilungen herrschte ein chronischer Personalmangel, verbunden mit hohem
Arbeitsdruck und mangelnder organisatorischer Unterstützung. Diese Rahmenbedingungen
führten mitunter zu Spannungen – etwa in Bezug auf die gefühlte Leistungsverteilung oder
die Wahrnehmung von (Un-)Gerechtigkeit bei Gehältern. Dennoch entwickelte sich in weiten
Teilen eine Art solidarisches Miteinander, in dem man sich gegenseitig unterstützte und die
herausfordernden Arbeitsbedingungen gemeinsam zu bewältigen versuchte.
Eine altersbedingte Benachteiligung war im Unternehmen nicht feststellbar. Auch ältere Mitarbeitende wurden eingestellt und in bestehende Teams integriert – unabhängig vom Lebensalter. Das Unternehmen zeigte sich offen gegenüber Bewerberinnen und Bewerbern im fortgeschrittenen Berufsleben, sofern die teils anspruchsvollen Rahmenbedingungen akzeptiert wurden. Damit galten grundsätzlich gleiche Voraussetzungen für alle Altersgruppen.
Das Führungsverhalten im Unternehmen lässt sich nur schwer einheitlich beurteilen, da in
vielen Bereichen schlichtweg keine klar zugewiesene oder funktionierende Führung
vorhanden war. Die Rekrutierung geeigneter Führungskräfte gestaltete sich offenbar
schwierig – sei es aufgrund begrenzter struktureller Flexibilität oder fehlender Ressourcen.
Selbst wenn Führungspositionen besetzt wurden, war deren Verbleib im Unternehmen
häufig nicht von Dauer.
In mehreren Abteilungen agierten die vorhandenen Führungskräfte eher als verlängerter
Arm der Geschäftsleitung, mit eingeschränkten Entscheidungsspielräumen und ohne
strategischen Einfluss. Es gab kaum erkennbare Führungsstrukturen oder Transparenz über
Zuständigkeiten, was bei Mitarbeitenden mitunter für Orientierungslosigkeit sorgte. In
meinem konkreten Arbeitsbereich war das Verhältnis zur direkten Führungskraft hingegen
durchweg positiv und von gegenseitigem Respekt geprägt.
Die Arbeitsbedingungen im Unternehmen sind als rückständig zu bewerten. Papierbasierte Abläufe spielen weiterhin eine zentrale Rolle, was die Effizienz der Prozesse beeinträchtigt. Zahlreiche Arbeitsabläufe sind entweder nicht ausreichend definiert oder fehlerhaft, was zu erheblichen organisatorischen Problemen führt.
Ein wiederkehrendes Problem ist die häufige Versetzung von Mitarbeitenden auf fachfremde Positionen, die meist nicht nachhaltig funktioniert und dadurch verschiedene Abteilungen negativ beeinflusst. Dies führt bei allen Beteiligten verständlicherweise zu Frustration.
Die zur Verfügung gestellten Arbeitsmittel entsprechen meist nur dem Mindeststandard, und notwendige Investitionen darüber hinaus werden oft aufgeschoben oder gar nicht umgesetzt. Zusätzlich gibt es keine transparente Möglichkeit, Überstunden einzusehen, es existiert keine Gleitzeitregelung, keine Tarifbindung und kein Angebot für Home-Office.
Die Kommunikation innerhalb des Unternehmens war in vielen Bereichen unzureichend. Sowohl im Hinblick auf individuelle Arbeitsverhältnisse als auch bei fachlichen Themen fehlte es oft an klaren, rechtzeitigen und vollständigen Informationen. Es schien keine klar definierte Zuständigkeit für die interne Kommunikation zu geben, was regelmäßig zu Unsicherheiten und Missverständnissen führte.
Ein strukturiertes Onboarding oder eine systematische Einarbeitung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fand in der Regel nicht statt. Neue Kolleginnen und Kollegen erschienen oftmals unangekündigt – ebenso überraschend verließen sie das Unternehmen wieder. Selbst personelle Veränderungen auf Führungsebene wurden teilweise nur über inoffizielle Wege bekannt, was das Gefühl von Orientierungslosigkeit und mangelnder Transparenz weiter verstärkte.
Im Bereich Gleichberechtigung lässt sich dem Unternehmen kein aktiver Nachteilsausgleich oder gezielte Förderung bestimmter Gruppen zuschreiben – allerdings auch keine erkennbare Benachteiligung. Die vorhandenen Strukturen behandeln Mitarbeitende weitgehend unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder anderen persönlichen Merkmalen
gleich. Insofern kann man von einer formalen Gleichbehandlung sprechen, wenngleich diese nicht mit aktiver Wertschätzung oder individueller Förderung einherging.
Die Aufgaben im Unternehmen waren insgesamt wenig abwechslungsreich oder herausfordernd. Viele Tätigkeiten ließen sich nach kurzer Einarbeitung routiniert ausführen und boten nur begrenzten fachlichen Entwicklungsspielraum. Das ist zum Teil der Branche
sowie der Struktur eines inhabergeführten Unternehmens geschuldet, in dem klare Spezialisierungen oder Innovationsprojekte eher die Ausnahme darstellen.
Für Menschen, die Freude an der Kundenberatung im Fahrradfachhandel haben, kann sich dennoch eine gewisse Motivation aus dem direkten Kundenkontakt ergeben. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass vergleichbare Unternehmen in der Branche häufig moderner
aufgestellt sind und teils professionellere Rahmenbedingungen bieten – bei ansonsten ähnlichem Aufgabenprofil.
Das Verhalten der Vorgesetzten
Die Kommunikation, die Strukturen und das Warenwirtschaftssystem
Neues Warenwirtschaftssystem, mehr Kommunikation
Wenig Zeit für Atmosphäre, viel zu tun. Dennoch gut
Die Kundenzufriedenheit ist okay. Gibt dennoch viele Beschwerden.
Einzelhandel. Was soll man dazu sagen?
Es wird keine pro aktive Perspektive geboten. Das Unternehmen ist froh wenn das gemacht wird was im Vertrag steht.
Besser als der Mitbewerber am Markt. Dennoch zu wenig für die Arbeit.
Zu wenig Einblicke dafür.
Man muss sich schon anstrengen um überhaupt für voll genommen zu werden. Gerade von den alten Eisen des Unternehmens.
Stets gut und rücksichtsvoll.
Tendenziell gut. Sie machen auch nur was ihnen gesagt wird.
Harte Arbeit, gerade wenn es um die E-Bikes geht die in die Regale müssen
Mehr schlecht als recht. Es wird eher aneinander vorbei geredet und hinten rum gearbeitet.
Ist nichts negatives aufgefallen. Dennoch mehr Männer als Frauen
Tag ein Tag aus das selbe. Aber das weiß man auch vorher bereits.
Jeden Samstag, keine chance auf frei
Keine chance
Alles auf papier
Alle gegen alle
Arrogant und herablassend
So verdient kununu Geld.