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kununu Prüfprozess
51 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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kununu Prüfprozess
51 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Stimmung unter den Kollegen ist toll, die Vielfalt der Aufgaben, die Agentur möchte nach vorne und ist bereit dafür zu investieren.
Das Verhältnis zwischen Workload und Gehalt. Aber das ist in Agenturen meistens der Fall. Das Arbeitstempo ist schnell, wer nicht mithalten kann oder stressresistent ist, ist hier fehl am Platz.
Mehr Leute für spezialisierte Aufgaben einstellen
Langfristig diese "In den Medien ist das so"-Arbeitsweise vollständig tilgen. Es bringt nicht, gute Arbeitskräfte mit Überstunden zu verbrennen. Wer entspannt 9to5 macht und erholt und motiviert zur Arbeit erscheint, arbeitet länger und besser für das Unternehmen.
Innerhalb der vieler Teams ist die Stimmung sehr gut. Wenn Dinge nicht gut laufen, dann wird intern eher über den Kunden als übereinander gewettert. Das klingt nicht sonderlich konstruktiv, ist für das Teamgefüge aber äußerst gesund.
Das variiert von Team zu Team. Leider schleicht sich immer wieder der toxische Agentur-Arbeitsethos der frühen 2000er ein. Sprüche wie "Halber Tag?", wenn man um 18 Uhr geht, gibt es immer noch. Wer das Spiel mitspielt, ist allerdings auch ein Stück selber Schuld. Man muss sich behaupten und hier und da auch mal sagen: "Sorry, das wird heute nichts mehr." Das trauen sich aber sehr wenige. Diejenigen die es doch tun, haben meiner Erfahrung nach aber auch nie irgendwelche Nachteile zu spüren bekommen.
Ab einem gewissen Punkt geht es nicht weiter, es sei denn, man opfert sich massiv für das Unternehmen auf. Wer wirklich aufsteigen will muss Überstunden ableisten, am Wochenende Pitches vorbereiten und um 22 Uhr noch mit Kunden telefonieren. Gute Arbeit alleine reicht da nicht. Für alle anderen ist maximal ab dem "Senior"-Titel Schluss.
Habe ich selten so gut erlebt. Man muss nicht jede*n mögen, aber unterm Strich herrscht ein sehr netter, respektvoller Umgang miteinander wo meiner Erfahrung nach nur wenige quer schlagen.
Sehr Teamabhängig. Ich habe bislang nur beste Erfahrungen gemacht, allerdings auch diverse "Horrorgeschichten" aus anderen Teams gehört.
Man gibt sich gerne transparenter, als man es eigentlich ist. Die Bemühungen sind da, aber immer werden doch sogenannte "politische" Entscheidungen gefällt, die jenseits von C-Level für Ratlosigkeit und Stirnrunzeln sorgen.
Sehr wechselhaft. Hier zählt Eigeninitiative. Wer sich einbringt bei Dingen, die einen interessieren, kann spannende Sachen machen.
Den Ernst der Lage hat man, wenn auch sehr spät, endlich erkannt und mit der Einführung der Position eines People Managers auf die Kündigungswelle reagiert. Ein Schritt in die richtige Richtung.
"Ist halt eine Agentur" kann nicht die Antwort auf alles sein, woran sich Mitarbeitende stören. Es kann nicht sein, dass Vorgesetzte Schnappatmung bekommen, wenn man über die Einführung eines Betriebsrats spricht. Obstkorb, üppige Weihnachtsfeiern und Kneipe sind KEIN Ausgleich für unzählige Überstunden. Derartige Benefits haben vielleicht vor 15 Jahren funktioniert, aber nicht mehr im Jahr 2021. Hier fehlt es einfach an Innovation und der Bereitschaft, veraltete Strukturen zu überdenken und anzupassen.
Hört den Mitarbeiter*innen zu, nehmt sie ernst und gebt ihnen nicht ständig das Gefühl, austauschbar zu sein. Sie sind es letztendlich, die den Betrieb am Laufen halten.
Viel Druck von oben, die meisten Mitarbeiter*innen sind einfach nur müde, hohe Fluktuation und schwer nachvollziehbare Personalentscheidungen sorgen für Frust und Verunsicherung.
Faktor 3 hat ein großes und namhaftes Kunden-Portfolio. Man bemüht sich nach außen, das Bild einer Agentur zu prägen, die modern, innovativ und divers ist. Außendarstellung und innere Strukturen klaffen jedoch auseinander.
Mehr Work als Life und absolut nicht zeitgemäß. Calls vor 8 Uhr, Schulterblicke oder Serientermine nach 18 Uhr und Wochenend-Arbeit sind keine Seltenheit. Wenn es brennt, sitzt man auch schon mal bis 22 Uhr vor dem Rechner. Selbst Praktis, Studis und Volos bleiben von Überstunden nicht verschont. Der Tag ist mit Meetings so durchgetaktet, dass man oft nicht mal Zeit hat, um seine eigentliche Arbeit zu erledigen oder Mittagspause zu machen - da schiebt man sich halt zwischen Call Nummer 6 und 7 ein Brötchen zwischen die Backen. Es gibt keine feste Reglung für Ausgleichstage. Wird einer auf Anfrage genehmigt, muss die in der freien Zeit nicht geleistete Arbeit nachgeholt werden. Ergo: Die Ausgleichstage sind eine Farce. Daher nimmt auch kaum jemand dieses "Angebot" wahr. Wer bei einem Pitch hilft und deswegen Überstunden auf sich nimmt, bekommt aber ein "Danke schön" auf Slack.
Es gibt eine große Reihe an internen Academys, Arbeitsgruppen und Workshops. Wissenstransfer wird ohnehin großgeschrieben. Das Problem: Leider findet man im Arbeitsalltag selten Zeit, sich wirklich weiterzubilden. Zertifikate oder Ähnliches gibt es nicht, eine Teilnahme hat daher keinen Einfluss auf den beruflichen Aufstieg.
Man muss auch schon mal nach der Beförderung (neuer Titel) in eine mehrmonatige Vorleistung treten, um eine Gehaltserhöhung zu rechtfertigen. Verhandlungen gleichen eher einer Fürbitte und ziehen sich über Wochen. Hier gilt weniger das Leistungsprinzip, vielmehr ist das Verhandlungsgeschick entscheidend. Wer schlecht verhandelt, bekommt wenig. Kann man so machen, ist halt selten fair, da Gehalt nicht Leistung und Verantwortung entsprechen.
Vor der Pandemie: "Lass mal Flieger zum nächsten Pitch-Termin in Offenbach nehmen." Nach der Pandemie: "WIr HaBn eiNe GrÜN unT bunt thEMNwOCHe!! wiR lieBn Muter NatUr!!!" [Zitate sind von Autor*in frei erfunden und gemäß Art. 5 Abs. 3 GG von der Kunstfreiheit geschützt]. Kurz gesagt: Man ist seit Kurzem bemüht, das Thema intern und extern auf die Agenda zu packen. In erster Linie jedoch, um daraus ein Produktangebot für Kunden zu schaffen. Die verhärteten Agenturstrukturen werden nicht aufgebrochen.
Man sitzt im gleich Boot und leidet zusammen. In einigen Teams ist der Zusammenhalt stark, man hilft sich stets gegenseitig. In anderen Teams kocht jeder aber auch mal sein eigenes Süppchen. Da wird dann auch in vertraulichen Gesprächen ganz offen abgelästert. Einige Kolleg*innen reden eben lieber über andere als mit ihnen. Das ist toxisch für jedes Teamgefüge.
Ein pauschales Urteil wäre aus meiner Sicht nicht fair, da jede*r Vorgesetzte unterschiedlich ist. Es gibt Vorgesetzte, die einem den Rücken stärken und stets ein offenes Ohr für die eigenen Anliegen haben. Den meisten, so meine Erfahrung, fehlt es jedoch an Führungskompetenz. Da werden Kunden auch mal Jobs mit unrealistischen Timings versprochen, ohne Absprache mit denjenigen zu halten, die die Arbeit letztendlich erledigen. Zudem kommen viele Leads aus der alten PR-Schule und haben wenig Plan von der Entwicklung der Medien.
Das neuere Bürogebäude ist modern, mit Licht geflutet und gut ausgestattet. Die Technik ist auf dem neuesten Stand. Wenn man Pech hat, sitzt man in einem Großraum-Büro mit hohem Lärmpegel.
In All-Hands-Meetings möchte man eine agenturweite Transparenz schaffen. Kritische Themen werden allerdings nicht behandelt oder nur sehr oberflächlich angerissen. Personalentscheidungen (insbesondere Kündigungen) gehen teilweise an den Teams vorbei. Dass ein*e Kolleg*in die Agentur verlassen hat, erfährt man auch mal erst, wenn er*sie nicht mehr da ist. First-Point-of-Information ist Küche, Flur oder Raucher*innen-Ecke (auch wenn man nicht raucht).
Das Kunden-Portfolio ist schon groß, hier findet man eigentlich überall spannende Projekte, bei denen man sich einbringen kann. Natürlich fallen auch viele nervige Jobs an, aber das gehört dazu.
Es gibt viele unglaublich nette, talentierte, kreative Menschen. Man kann, wenn man möchte und mit den richtigen, motivierten Leuten zusammenarbeitet, jede Menge lernen. Das Kundenportfolio ist riesig und vielseitig, jeder kann seine Nische finden. Gleichzeitig habe ich in vielen meiner ehemaligen Kolleg*innen auch enge Freund*innen gefunden.
Man gibt sich transparent, ist es aber eigentlich nicht.
Die interne Kommunikation ist, trotz Verbesserungen, stark ausbaufähig, ebenso wie die Wertschätzung, sowohl was einfaches Lob, Aufstiegsmöglichkeiten als auch Gehälter betreffen. Leistungen und Verantwortung stehen in keinem Verhältnis zum ausbezahlten Gehalt. So lässt man im Endeffekt nur enttäuschte Mitarbeitende zurück und die Agentur sollte sich ernsthaft die Frage stellen, wie wichtig ihnen die Zufriedenheit der Belegschaft ist - ganz besonders in Zeiten, in denen durch viel Home Office und Kontaktbeschränkungen sämtliche Benefits des Arbeitsmodells „Agentur“, das viel beschworene "Agency Life", wegfallen. Insgesamt betrachtet ist in den letzten Monaten der Eindruck entstanden, dass falsche Prioritäten gesetzt werden. Zum Beispiel wird im Agenturmeeting nicht thematisiert, dass jede Woche jede Menge Menschen die Agentur verlassen (darunter langjährige, erfahrene Senior*innen, Berater*innen und Team Leads – also auch echter Brain Drain), obwohl der Flurfunk glüht und Verunsicherung herrscht. Unverständlich und nur noch eine Frage der Zeit, bis sich das auch auf den Kundenstamm auswirkt.
Gerade in Bezug auf Perspektiven und Aufstiegsmöglichkeiten muss mehr Transparenz herrschen und Absprachen eingehalten werden. Wirklich dringender Verbesserungsbedarf besteht in der Personalabteilung. Gegenwärtig ist diese mit Familienmitgliedern bzw. engsten Freunden der GF besetzt. Aus meiner Sicht ein echtes Problem, da durch diese Konstellation für die Mitarbeitenden keine Instanz vorhanden ist, der man sich anvertrauen könnte. Das bedeutet: Man muss wirklich aufpassen was man sagt, denn leider wird hier Verschwiegenheit auch nicht immer groß geschrieben und Kritik oft persönlich genommen. Die Agentur wäre gut beraten, in eine stärker unabhängige Personalabteilung zu investieren. So könnten wichtige Stellen (u.a. Teamleads, Seniorberater*innen) kompetent und schnell nachbesetzt werden, statt die Aufgaben einfach intern weiter zu verteilen. Wohin das führt zeigt die aktuelle Kündigungswelle eindrücklich. Auch sollte es nicht verboten sein, über die Einführung eines (Achtung ganz böses Wort im Agenturbusiness) Betriebsrats nachzudenken und auch von Seiten der GF dessen Vorteile zu erkennen.
Die Agentur ist Dienstleister, dessen muss man sich bewusst machen. Die Arbeit ist geprägt von Druck und hoher Geschwindigkeit, sowohl intern als auch extern von Kundenseite. Es gibt viele coole Leute, mit denen man gerne zusammenarbeitet und mit denen man auch bei der Arbeit (und noch mehr nach der Arbeit) viel Spaß haben kann. Vor Corona und der Verschiebung ins Digitale hätte es einen Stern mehr gegeben. So überwiegen die negativen Seiten.
Von außen betrachtet sehr gut. Die Agentur ist in namhaften Rankings gut positioniert, Awards werden gewonnen, die Kundenliste liest sich wie ein Who is who. Das führt aber gleichzeitig dazu, dass man sich vielleicht größer fühlt als man ist. Denn die Abgangswelle seit Beginn 2021 hat Auswirkungen auf Kundenteams. Nur mit internen Verschiebungen wird das nicht aufzufangen sein. Das drückt nicht nur auf die Stimmung, wenn immer mehr Arbeit auf immer weniger Mitarbeitende verteilt wird. Sondern das merken auch Kunden, wenn ihre langjährigen Ansprechpartner*innen gehen und die Informationen darüber erst spät kommuniziert werden. Das hinterlässt keinen guten Eindruck und ist einfach schlechter Stil. Wäre ich Kunde, hätte ich dringende Fragen an die GF.
„Ist halt Agentur“ hört und liest man auch hier in diesem Zusammenhang leider viel zu oft. Und viel zu oft wird es nahezu klaglos hingenommen. Nochmal: Ja, eine Agentur ist Dienstleister. Das bedeutet aber nicht, dass man sich einerseits von Kunden alles gefallen lassen, sofort und immer erreichbar sein muss und andererseits der eigene Arbeitgeber genauso den Druck auf einen erhöht. Wenn die viel beschworene „Extrameile“ gegangen werden soll, dann muss auch das Gehalt stimmen und Überstunden bezahlt werden. Es ist nur ein Job. Es ist nicht das ganze Leben. Das sollte man sich immer bewusst machen.
Die Karriereleiter beginnt üblicherweise mit dem Volontariat und kann unter bestimmten Voraussetzungen (entweder genug Ellenbogen oder niemandem auf die Füße treten) hoch gehen bis zur Seniorberatung. Es gibt die „F3 Academy“ als internes Weiterbildungsprogramm. Mit unterschiedlichen Schwerpunkten, allerdings ist aus meiner Wahrnehmung nach vor allem das Thema Social Media im Fokus. Die Academies werden intern aus dem Kollegium gehalten, externe Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es, soweit mir bekannt, nicht.
Branchenüblich ist wohl das richtige Attribut. Das heißt im Agenturbusiness leider: große Sprünge machst du hier nicht. Natürlich weiß man irgendwo, worauf man sich bei einer Agentur einlässt. Aber das ist stillschweigendes Akzeptieren des Status Quo. Es kann nicht sein, dass sich teilweise noch immer Formulierungen wie „Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten“ in den Arbeitsverträgen finden. Insbesondere für den Arbeitsaufwand in Verbindung mit der Verantwortung ist es aber viel zu wenig. Gerade auch auf unteren Hierarchiestufen, bei den Volos und Praktis stehen die Gehälter in keinem Verhältnis zu den Lebensbedingungen in Hamburg. Hier sollte dringend nachgebessert werden.
Nichts gegen harte Gehaltsverhandlungen, aber es kann nicht sein, dass einem sofort (angeblich) fixe Gehaltsgrenzen für die jeweilige Stufe als Deckel vorgegeben werden, ganz egal, wie viele Kunden man betreut, wie viel Verantwortung man trägt, wie viel Erfahrung man hat oder was für Erfolge man erzielt hat. Auch hier wäre mehr Transparenz angebracht.
Das Bewusstsein ist absolut vorhanden und wird durch engagierte Mitarbeitende vorangetrieben. Auch in der Beratung findet sich das Thema neuerdings verstärkt, was sich auch in der Einstellung eines Head of Sustainabilty widerspiegelt.
Bezogen auf mein ehemaliges Team: Sehr guter
Kolleg*innenzusammenhalt.
Man konnte jeden um Unterstützung oder Rat/Einschätzung bitten. Vor der Pandemie war der Zusammenhalt natürlich noch viel besser, da die Agentur mit dem großen Garten und vielen kleinen oder größeren Events viele Möglichkeiten bot und wirklich Pluspunkte hatte. Das können digitale Events leider nicht ersetzen.
Keine negativen Erfahrungen.
Sehr unterschiedlich. Auf teaminterner Ebene (Team Lead) sehr gut und vertrauensvoll, eine echte Bezugsperson, die sich für das Team einsetzt. Auf der Ebene darüber (Unit) wird es schon schwieriger. Hier macht man leider schnell die Erfahrung, nur mit Vorwürfen konfrontiert zu werden, die einzig das Ziel haben, dich als Mitarbeitenden in die Defensive und schlechtere Ausgangslage zu bringen. Leadership Skills ausbaufähig.
Es hat sich in den vergangenen Jahren sehr viel getan. Durch den Teilumzug in ein modernes Bürogebäude wurden im Haupthaus Kapazitäten und Entwicklungsmöglichkeiten frei. Das wurde genutzt, um Gemeinschaftsflächen neu, offen, hell und modern zu gestalten. Die Technik insgesamt okay, wenn auch nicht State of the Art. Was allerdings gar nicht geht und es daher nur zwei Sterne gibt: insbesondere während der Pandemie, aber auch schon zuvor z.B. auf Events/Kundenterminen etc. wurde erwartet, dass die Telefone auf die privaten Handys umgestellt und diese damit auch geschäftlich genutzt werden – ohne wenigstens das Angebot einer Zuzahlung (z.B. bei Nutzung mobiler Daten) zu machen. Ganz davon abgesehen, dass das ein Sicherheitsrisiko und ein Datenschutzthema ist.
Verbessert durch das digitale Format alle 3-4 Wochen. Zuvor gab es den sog. „First Friday“ der gefühlt öfter abgesagt oder verschoben wurde, als dass er stattgefunden hat. Ungenügend ist die Kommunikation in Bezug auf Abgänge. Man wird, wenn überhaupt, erst kurzfristig informiert, bzw. darf erst kurzfristig die Kolleg*innen einweihen. Auch Kunden werden teilweise erst nach dem Abgang in Kenntnis gesetzt. Das hinterlässt einen faden Beigeschmack.
Einiges hat sich in den letzten Jahren entwickelt. Zuletzt beispielsweise vermehrt eingesetzte gendergerechte Sprache – auch in der Kommunikation mit und für die Kunden.
Spannende Kunden, spannende Projekte, große und vielseitige Entwicklungsmöglichkeiten – wer die Motivation mitbringt kann hier wirklich sehr viel lernen und seinen Bereich finden.
Schöner Garten...
Beschwerden der Mitarbeiter:innen werden nicht angenommen und Feedback nicht umgesetzt. Es wird viel versprochen und nichts davon gehalten. Der Begriff "Ausbildung" wird ganz bewusst genutzt, um wenig Gehalt bei voller Leistung zahlen zu können.
Das Feedback der Mitarbeiter:innen in den HR-Gesprächen tatsächlich aufnehmen und umsetzen. Wenn man eine "Ausbildung" anbietet, muss man auch ausbilden.
Die Kolleg:innen waren alle sehr nett, die Atmosphäre insgesamt weniger gut. Dass in wenigen Monaten bestimmt ein Viertel der Belegschaft gekündigt hat, hat für viel Stress und Druck auf die anderen gesorgt. Ging ein Seniorberater wurde ein Volontär eingestellt, der den Job übernehmen sollte. Das war der Grundsatz. So waren die Volontär:innen überfordert und die anderen Leute im Team nicht genug unterstützt. Aber so versucht die Agentur halt möglichst wenig Geld für Mitarbeiter:innen auszugeben.
Wer die Ausbildung abschließt hat zwar eine gute Chance übernommen zu werden, jedoch muss man sagen, dass man zu dem Zeitpunkt bereits ein-eineinhalb Jahre den Job ausgeführt hat, auf den man sich dann bewirbt. Denn wer als Volontär:innen oder Trainee anfängt, macht ab Tag drei den normalen Beraterjob.
Überstunden sind die Regel.
Absolut unangemessen für ein Volontariat oder Trainee. Auch wenn das in der Branche üblich ist, muss man sich fragen, ob es okay ist, Menschen so wenig zu zahlen, dass sie davon kaum leben können. Wenn man jetzt noch dazunimmt, dass die Volontär:innen und Trainees eigentlich normale Beraterjobs unter dem Titel "Volontariat/Trainee" machen, wird es noch schlimmer. Dinge wie ein HVV-Zuschuss wurden im Bewerbungsgespräch als Ausrede für wenig Gehalt gewählt - der Zuschuss beträgt 15 Euro für ein 80 Euro Ticket......
Ausbilder:innen gibt es keine, nur Mentoren und das auch nicht für jeden. Man hat durchaus versucht für mich als Mentor:in da zu sein, aber durch den Workload der Leute gab es eigentlich keinen Raum für Ausbildung. Die versprochenen Workshops und Weiterbildungen entpuppten sich als interne, einstündige Zoomvorträge alle paar Wochen, immer zu den gleichen Themen. Tatsächliche externe Workshops fanden auch auf Nachfrage nicht statt.
Größtenteils tolle Kolleg:innen, mit denen man sich gemeinsam über all die Dinge ärgern konnte, die nicht liefen, das war durchaus spaßig. Die Aufgaben waren eher stumpf.
Die Zeit, die man tatsächlich "ausgebildet wurde" lässt sich wohl auf einige Tage zusammenfassen. Den Rest der Zeit übernahm man normale Aufgaben ohne viel Einarbeit, wie sie die Kolleg:innen in höheren Positionen auch hatten. Halt nur ohne das entsprechende Gehalt. Geschichten von neuen Volontär:innen, die in Zoomcalls weinten, weil sie nach wenigen Wochen und ohne Ausbildung allein für große Kunden verantwortlich waren und sich vollkommen überfordert fühlten, waren bekannt. Auch dass Kolleg:innen mit Burn-Outs gehen oder offen ansprechen, dass sie darauf zusteuern und von der Agentur und HR nicht gehandelt wird, passierte.
Verschiedene Abteilungen lernt man grundsätzlich nicht kennen, man bleibt die gesamte Ausbildung über in dem gleichen Team. Ich bin durch mehrfaches Ansprechen von Teamlead und HR sowie eine Portion Glück ein bisschen weiter rumgekommen als andere und konnte mehr verschiedene Aufgaben wahrnehmen.
Zwischen den Kolleg:innen habe ich den Umgang als sehr respektvoll kennengelernt. Zwischen Teamlead und Mitarbeiterinnen leider weniger, [durch Faktor 3 zensiert].
Die Menschen, die ich kennenlernen durfte und die Türen, die mir der Name F3 öffnet.
Die HR und die Geschäftsleitung sind insofern arrogant, als dass sie glauben, dass sie immer so weiter machen können und Menschen immer wieder ersetzen. Eure Leute sind nicht nur Nummern. Sie arbeiten echt viel für euch und wollen dafür die Wertschätzung erhalten, die ihnen zusteht.
- Hört euren Leuten zu
- Nehmt Kündigungen nicht persönlich, sondern lernt daraus
- Ersetzt Senioren nicht mit Junioren
- Erkennt Potenziale in den Leuten und fördert sie
- Hört Kritiker*innen zu und nicht nur denen, die euch in den Himmel loben
- Achtet mehr auf die Vibes und das "Wellbeing" eurer Leute, es gehen nicht umsonst reihenweise alte Hasen. Und nein, das ist nicht die normale Fluktuation, das ist tiefe Frustration
- Stellt euch besser auf Gen Z und Y ein. Sie wollen wertgeschätzt werden und damit ist weder eine Kneipe, noch ein Garten gemeint, sondern flexible Arbeitszeiten, faire Bezahlung, Perspektiven usw.
Meine Team-Kolleg*innen waren einsame Spitze. Ich haben allerdings hauptsächlich bei F3 gearbeitet, als noch keine globale Pandemie am Start war. Ich kann mir (leider) sehr gut vorstellen, dass die Arbeitsatmosphäre digital nicht ansatzweise so gut ist, denn F3 lebt davon vor Ort zu sein. Homeoffice stand vor Corona beispielsweise nie zur Debatte.
Das Image ist Dank der vielen, tollen Kunden super – zumindest nach Außen. Aber wer gut in der Agenturwelt (insbesondere in Hamburg) vernetzt ist, hört sicher mehr von unzufriedenen (Ex-)Mitarbeiter*innen als von zufriedenen. Wer zufrieden ist und sich wertgeschätzt fühlt, wechselt ja in der Regel auch nicht einfach so den Arbeitgeber.
Sagen wir so: Man wächst ja mit seinen Aufgaben.
Überstunden sind der Standard und werden nicht bezahlt oder anderweitig ausgeglichen. Ich habe noch nie von jemandem dort gehört, dass er/sie die Überstunden abbummeln konnte. Und für mich ist eine Kneipe, ein Garten, ein Sommerfest, eine Weihnachtsfeier oder Ähnliches keine Freikarte, um sich im Arbeitsalltag nicht mehr um das Wohlbefinden der Mitarbeiter*innen sorgen zu müssen.
Hauseigene "Kurse", die leider wenig mit Weiterbildung in dem Sinne gemein haben. Ganz, ganz viel Nachholbedarf, vor allem, wenn das in den Bewerbungsgesprächen so angepriesen wird.
Sagen wir so: Es gibt durchaus Differenzen zwischen "wie viel ist mir meine Zeit wert" und "wie viel ist meinem Arbeitgeber meine Zeit wert". Wer hier anfangen will, sollte hoch einsteigen und sich nicht drücken lassen.
Wie schon erwähnt, mein Team war spitze, inklusive Team-Lead. Ich habe Freund*innen für's Leben gefunden und tolle Kontakte knüpfen können. Aber: Der Zusammenhalt ist eben nur so gut, weil es sich gemeinsam besser ertragen lässt. Daher auch meine Mutmaßung, dass es während der Pandemie zu viel Frust bei den Mitarbeiter*innen gekommen ist, dem sie keine Luft machen konnten.
Ich kann mich nicht daran erinnern, dass aktiv ältere Kolleg*innen eingestellt wurden. Die, die es gibt (und das sind jetzt auch nicht super viele), sind eben schon eine ganze Weile dort.
Kurzum: Der Fisch stinkt immer zuerst am Kopf.
Team-Lead: Spitze, gibt aber massive Unterschiede.
HR: Ausbaufähig. Ich hatte nie das Gefühl einer unabhängigen HR gegenüber zu sitzen, die die Interessen der Mitarbeiter*innen vertreten, sondern eher die der Geschäftsleitung.
Geschäftsleitung: Hat sich jetzt nicht so wahnsinnig für den Großteil der Arbeiterbienen interessiert, sehr distanziert. Vielleicht wäre es nett ALLEN Mitarbeiter*innen eine geöffnete Tür anzubieten.
Generell: Nicht besonders offen für Impulse aus der Belegschaft, so mein Eindruck.
Die Büroausstattung ist OK. In den Büros gibt keine bzw. kaum höhenverstellbaren Schreibtische, Bildschirme werden mit Papierstapeln auf die richtige Höhe gebracht, schlechte Beleuchtung, im Hochsommer ohne Klimaanlage zu arbeiten ist auch kein Highlight.
Auf der mentalen Ebene herrscht häufig viel Druck, wenig Zeit zum Durchatmen, irgendwas ist immer.
Für eine Kommunikationsagentur ganz schön schlecht. Es wird schlecht bis gar nicht kommuniziert, die HR und auch die Geschäftsleitung sind eher abgeschottet.
DEI ist jetzt nicht das Steckenpferd von F3. Frauen wie Männer arbeiten zwar dort, aber es gibt sicher durchaus den einen oder anderen sexistischen Spruch. BiPoC arbeiten kaum bei F3. Personen mit Behinderungen gar nicht. Da ist ganz sicher noch eine Menge Nachholbedarf.
Glückssache, würde ich sagen. Meine waren ganz gut.
Kundenportfolio, sie agieren am Puls der Zeit, sind bemüht den Mitarbeitern etwas zu bieten.
Distanz der Geschäftsführung zu den einzelnen Mitarbeitern, das Augenverschließen vor Kündiungswellen und Krankschreibungen, das nicht vertrauensvolle Zusammenspiel der HR untereinander aber auch mit den Mitarbeitern
Vielleicht sollte man für Kündigungen und Krankschreibungen nicht immer für das Unternehmen passende Ausreden suchen, sondern direkt hinterfragen und die Kernproblematik suchen.
... unehrlich, angespannt, giftig. Sicher nicht in jedem Team. Es gäbe so vieles zu sagen, aber es ist ermüdend, da sich am Ende doch nichts ändert. Und das ist schade, denn F3 ist eine beeindruckende Agentur, strategisch stark, kreativ, zukunftsweisend. Das beweist das Kundenportfolio. Sind die Töpfe aber erstmal gewonnen, schwächelt es an der Base. Insbesondere neue Mitarbeiter, egal in welcher Position, erhalten kein Onboarding, werden nicht sattelfest gemacht und sollen fast alleine durchs kalte Wasser schwimmen und am besten noch alle internen Prozesse kennen. Läuft aufgrund von Druck und bestehendem Chaos etwas schief, ist die Stimmung im Keller und die Mitarbeiter werden unsicher. Oder sie werden krank. Probleme dieser Art sind intern nicht neu. Und alle zeigen auf die HR. Sicher - vieles in den Beiträgen hier zum Thema Personal ist nicht falsch. Aber jede HR kann nur so agieren, wie es die Geschäftsführung zulässt. Hier sollte vielleicht mal der Kontakt zur "ausführenden Mitarbeiterschaft" gesucht und einiges hinterfragt werden. Vertrauensvolle Zusammenarbeit intern sowie mit Kunden führt schneller und gesünder zum Ziel, als ständig nur Profit und Zahlen im Kopf zu haben.
Nach Außen sehr gut. Reflektiert aber nicht wirklich das Geschehen intern.
Es ist eine Agentur mit kleinen bis sehr großen Kunden. Die Arbeitszeit definiert sich nach Größe des Etats, bestehender oder nicht bestehender Teamstrukturen sowie Fluktuationsgrad. Überstunden sind aber eigentlich "normal".
Mal so, mal so. Wenn man seine Nische findet und seine Buddies definiert, läufts super. Darüber hinaus lieber alles mit Vorsicht genießen und bloß nicht vertrauen.
Sehr passiv. Bei persönlichen Begegnungen oder in der laufenden Kundenarbeit ist das Verhalten gut. Darüberhinaus gibt es kein wirkliches Zusammenspiel mit den Mitarbeitern.
Die Kommunikation inhouse über diverse Kanäle hinaus ist gegeben. Vom Newsletter über Academies bis zu monatlichen Unternehmensupdates, aktuellste Neuigkeiten werden geteilt. Die Kommunikation zwischen den Teams und den Spezialistenteams ist ausbaufähig.
Auf jeden Fall! Das Kundenportfolio ist stark, interessant und abwechslungsreich.
Den freundschaftlichen Umgang untereinander - bis es zum Thema Gehalt, Workload oder Problemen kommt.
Den täglich aufgebauten Druck, die verschwindend geringe Unterstützung und die Ausbildungssituation.
Stellt mehr Leute ein.
Bezahlt eure Mitarbeiter besser, dann bleiben sie auch.
Stellt eine unabhängige HR ein.
Durch viele Fehlentscheidungen nicht gut.
Wenn man nicht unbedingt mehr Gehalt möchte, kann man hier Karriere machen. Mehr Verantwortung wird schnell übertragen, mehr Geld auf's Konto leider nicht.
Lang.
Entsprechend der PR-Branche - Ok, aber nicht gut.
Die Kollegen, die für einen zuständig sind, sind keine Ausbilder sondern Mentoren. Durch ihren eigenen Workload ist Ausbildung hier eher ein weit gefasster Begriff.
Es gibt zwei Szenarien für Spaß:
1. Man spricht über anderes als die Arbeit.
2. Man spricht über Dinge die der Arbeitgeber falsch macht.
Du arbeitest ab und hast kaum Zeit, deine Aufgaben mit einer gewissen Sorgfalt zu erledigen.
Die Aufgaben sind vielfältig. Da gleicht eigentlich keine Woche der anderen, leider muss man sich das was man für den Kunden machen muss selber beibringen.
Kommt auf die Stelle an - Flache Hierarchie in allen Ehren, aber Respekt bekommst du vielleicht mal für Überstunden.
Derzeit nix
HR mangelt es an HR Erfahrungen und Gefühl für Mitarbeiter. Es wird vermittelt das einem geholfen wird, tut es aber nicht. Man tut so als wüsste man von nix, weiß von den Situationen jedoch bestens Bescheid. Da fragt man sich was HR den Ganzen Tag treibt und was dieses psychologische Taktik soll?
Wenn man negative Einträge auf Kununu erhält, muss man nicht gleich mit einem positiven gebauten Template Antworten.
Nach Außen wunderbar. Innen nicht wirklich toll.
Das Image wird nach außen gut verkauft. Aber mehr auch nicht. Quantität statt Qualität.
Work-Life-Balance gibt es hier definitiv nicht. Du hast Feierabend? Dann arbeite in der Freizeit weiter und sei erreichbar. Du bist krank? Warum du nicht erreichbar? Du musst dich um deine Familie kümmern? Sei erreichbar. Du hast Überstunden? Abbauen = Nein.
Suche ich immer noch!
Zusammenhalt zwischen und innerhalb der Teams, je nachdem sind vorhanden, dass aber mit Vorsicht zu genießen.
Ist OK. Aber die älteren Kollegen werden von den jungen Küken nicht respektiert.
Geht... je nach Abteilung!
Am Anfang an hat man das Gefühl gebraucht zu werden, danach wird nur noch frust und ärger an einem abgelassen. Solange die eine Kuh Milch gibt wird Sie gebraucht, wenn nicht geschlachtet und verheizt.
Mehr oder weniger..
Das Gehalt entspricht nicht der psychischen Belastung und den Arbeitsstunden+Überstunden.
Die Nadel im Heuhaufen suchen....
Aufgaben sind spannend ja. Aber Aufgrund der nicht vorhandnen Struktur werden diese schnell nicht mehr Interessant. Versprechen gegenüber Kunden getan und nicht eingehalten.
Tolles Kollegium
Mitarbeiter-Aktionen wie Yoga, Adventskalender, Challenges, Gesundheitstag, Pflanzaktionen etc.
Teilweise fehlender Austausch zwischen den Teams
Fokus liegt oft nur auf großen Kunden
Mehr in professionelle externe Weiterbildungs-Workshops investieren
Lockeres Zusammenarbeiten mit flachen Hierarchien und guten Angeboten für die Mitarbeiter*innen
Gutes Image innerhalb der Branche
Unterschiedlich je nach Position und persönlichem Verständnis von einer angemessenen Arbeitsdosis
Eher mäßig ansprechende interne Weiterbildungs-Optionen
Durchschnittlich
Wird zunehmend in den Fokus gerückt und stückweise über eine neu-gegründete AG implementiert;
Ermöglichen von sozialem Engagement für die Mitarbeiter*innen
Starkes Teamwork und gute Wertschätzung
Keine Negativ-Beispiele bekannt
Meist professionell und gleichzeitig sehr auf Augenhöhe
Flexible Home Office-Möglichkeiten und keine strikte Kontrolle der Arbeitsleistungen;
Vertrauensbasiertes Zusammenarbeiten;
Teilweise veraltete und Büroeinrichtung, die nicht sonderlich einladend wirkt;
Größtenteils transparente Kommunikation zwischen der Geschäftsführung und dem Kollegium
Relativ heterogenes Recruiting und regelmäßige Kommunikation von Diversity-Themen
Abhängig von Kunden-Nachfrage;
teilweise werden Spezialisten-Teams für bestimmte Projekte gebildet, in denen man neue Erfahrungen sammeln kann
So verdient kununu Geld.