Gut am Arbeitgeber finde ich
Mitarbeiterevents
man spricht sich mit "Du" an
Lockere Art
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Blind gegenüber der unzufriedenen Lage der Mitarbeiter
Gespräche bzgl. Probleme werden zwar geführt, jedoch tut sich zu wenig
Man muss der Geschäftsführung viel hinterherlaufen, selbst wenn es um etwas geht, was direkt von der Geschäftsführung aufgetragen wurde. Sehr anstrengend, sehr zeitintensiv, sehr unnötig und führt zu Unruhen im Arbeitsbereich.
Verbesserungsvorschläge
falkemedia sollte mehr auf seine Mitarbeiter achten. Es gibt zwar Mitarbeiterevents, bei denen sich der Arbeitgeber auch viel Mühe gibt und die wirklich ein Erlebnis sind, aber das allein reicht nicht. Der Alltag bei falkemedia ist unglaublich stressig, keine Wertschätzung... Hier sollte man als erstes Verbesserungen vornehmen und evtl. mehr eingestellt werden.
Nicht so häufig Veränderungen durchführen. falkemedia ist ein sehr kreatives Unternehmen und es werden immer wieder Prozesse "optimiert". Was natürlich positive Auswirkungen haben kann, diese jedoch zu häufig geschehen, als dass man sich an die Veränderung gewöhnen und richtig umsetzen kann und dann ist es lediglich Zeitverschwendung. Wenn Optimierungen, dann gezielt und längerfristig dranbleiben, bevor etwas neues angegangen wird.
Arbeitsatmosphäre
Die Athmosphäre unter den Kollegen war top. Es fühlte sich eher wie eine Art Familie an als lediglich nur Arbeitskollegen. Zusammenhalt war eigentlich immer vorhanden, besonders unter den Kollegen, die direkt miteinander arbeiten. Auch Unterstützung und Zusammenarbeit hat in den meisten Fällen gut mit den direkten Arbeitskollegen geklappt. Leider schwappte die Arbeitsathmosphäre nach einem Jahr meiner Ausbildung ins Negative über, da die Auftragslage definitiv zu viel für die Anzahl der Mitarbeiter war. Viele waren überfordert, die Arbeit wurde nicht mehr wertgeschätzt, obwohl jeder mind. 130% gegeben hat. Traurig ist, dass es der Arbeitgeberseite scheinbar egal war wie sich die Arbeitnehmer fühlten, da man auch häufig mit den Problemen allein gelassen wurde. Die Probleme wurden definitiv angesprochen, auch wenn nur von einem kleinen Teil, getan hat sich in der Zeit, in der ich noch da war, jedoch nichts. Was natürlich zu Frustrationen der Kollegen fühlte und eine Antihaltung gegenüber der Firma. Zudem ist der Informationsfluss eher schlecht, weswegen sich manche Arbeitsprozesse unglaublich in die Länge ziehen, eigenständiges Arbeiten verhindert wird und sich Fehler einschleichen.
Karrierechancen
Kann ich nicht viel zu sagen, habe aber das Gefühl, dass die Aufstiegschancen schnell ihre Grenze erreicht haben (Hörensagen von Arbeitskollegen). Daher neutrale 3 Sterne.
Arbeitszeiten
40 Std/Woche + viele Überstunden. Selbst als Azubi kommt man nicht drumherum, Überstunden zu leisten. Und diese fallen nicht gerade niedrig aus. An für sich habe ich keine Probleme, mehr Stunden zu leisten als im Vertrag vereinbart wurde, aber auch hier ist es wieder eine Sache des Entgegenkommens des Arbeitgebers. In den meisten Fällen bekommt dieser gar nicht mit, wie viel man wirklich leistet und es wirkt so, als wenn Überstunden als etwas selbstverständliches gesehen werden. Natürlich muss man selbst sehr hinterher sein, dass diese nicht untergehen und sie abbummeln kann. Ansonsten arbeitet man für lau. Manchmal ist es nur sehr schwierig, Überstunden abzubummeln, da einfach zu viel zu tun ist.
Ausbildungsvergütung
Definitiv zu wenig für den Einsatz! Azubis (so war es zumindest bei mir) haben schnell den Status eines vollbezahlten Arbeitnehmers (man arbeitet sehr selbstständig, bekommt viel Verantwortung, etc..), erhalten aber nur einen Bruchteil.
Die Ausbilder
Meine eigentliche Ausbilderin hat ihren Job wirklich gut gemacht. Gut erklärt, sodass ich alles verstand, gute Aufgaben gegeben, bei denen ich auch wirklich etwas lernen konnte, stand immer unterstützend zur Seite, es gab regelmäßig Feedbackgespräche. Ich habe mich gut aufgehoben gefühlt. Aufgrund von Mutterschutz und Elternzeit war sie zeitweise nicht mehr im Unternehmen, sodass ich einen neuen Ausbilder erhielt. Seit dem Zeitpunkt kam leider nichts, was mich an einen Ausbilder erinnert hat. Die letzten 1 - 1,5 Jahre gab es kein Feedbackgespräch, auch nicht am Ende der Ausbildung. Ich muss gestehen, dass meine Arbeitskollegin, mit der ich mir ein Büro geteilt und der ich zugearbeitet habe, mir mehr eine Ausbilderin war als mein eigentlicher Ausbilder. Was vielleicht auch daran lag, dass der Ausbilder gar nicht die Zeit hatte, auszubilden. Kam mir so vor, dass es lediglich darum geht, dass jemand auf dem Papier steht, egal ob er ausbilden kann oder nicht...
Spaßfaktor
Auch wenn es schnell sehr anspruchsvoll wird, bringt es einen großen Teil der Zeit wirklich Spaß die Aufgaben zu bewältigen. Auch durch die Kollegen, ist es eine Freude zur Arbeit zu gehen. Es wird viel gelacht.
Aufgaben/Tätigkeiten
Die Aufgaben die ich erhalten habe bzw. der Tätigkeit, der ich nachgegangen bin haben mich absolut auf das Arbeitsleben als Arbeitnehmer vorbereitet. Sie waren abwechslungsreich: von der Organisation von Events, typische Büroarbeit, bishin zur Verkostung des Mittagsessens, Kundengespräche und und und. Es ist definitiv genügend Abwechslung vorhanden, sodass es eigentlich nie langweilig wird. Ich wurde häufig ins kalte Wasser geschmissen, was natürlich seine Vor- und Nachteile hat. Rückblickend überwiegen die Vorteile, da meiner Meinung so am besten der Umgang mit neuen Tätigkeiten am gelernt wird und man unglaublich darin wächst. Und sollte man mal nicht zurecht kommen, kann immer nach Unterstützung gefragt werden, die einem eigentlich auch gegeben wird.
Variation
Sehr abwechslungsreich, siehe "Aufgaben/Tätigkeiten"
Schon im Bereich "Assistenz der Geschäftsführung" war es sehr bunt. Bin dann noch die Stationen "Buchhaltung" und "Redaktion" abgegangen. In der Redaktion war ich ein bisschen "Mädchen für alles". Ich habe mich um alles, außer um redaktionelles an sich gekümmert. Viel organsiert, vorbereitet, zugearbeitet, etc... Bis auf die Buchhaltung (was jedoch an meinem persönlichen Interessen liegt) war alles abwechslungsreich.
Respekt
Nach meiner Auffassung respektiert jeder den anderen. Sei es unter Kollegen oder das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Lediglich Wertschätzung ist sehr wenig vorhanden.