2 von 9 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Werkstudent:innen bei farbenkollektiv haben den Arbeitgeber im Durchschnitt mit 2,7 von 5 Punkten bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
2 Werkstudent:innen bei farbenkollektiv haben den Arbeitgeber im Durchschnitt mit 2,7 von 5 Punkten bewertet.
- flexible Arbeitszeiten
- Homeoffice-Möglichkeit
- Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen
- mangelnde Wertschätzung
- mangelnde Work-Life-Balance
- Arbeitsatmosphäre (Leistungsdruck)
Coaching und Weiterbildungsmöglichkeiten anbieten, Work-Life-Balance und Inklusion etablieren, Wertschätzung für Engagement der Mitarbeitenden
Die Atmosphäre hing mEn stark davon ab, wie sehr ich über meine Grenzen gehen konnte.
Zuerst war alles super und auch Kleinigkeiten wurden in den Himmel gelobt, überschwänglicher Dank für Mehrarbeit... aber nachdem ich privat und mit der Uni eingespannter war und nicht mehr ständig einspringen konnte, wurde das Klima die mich schnell frostig und es gab immer öfter "Kommunikationsprobleme".
Leider nicht so locker, offen und entspannt wie der erste Eindruck. Die Hierarchien waren deutlich steiler als "beworben".
Ich war eigentlich nur noch auf Slack oder in irgendwelchen Arbeitsprogrammen (inklusive Handy-Notizen im Zug) statt in der echten Welt unterwegs. Morgens - auch an freien Tagen, im Urlaub usw - ging mein erster Griff zum Handy, um zu schauen, ob es etwas für mich zu tun gibt.
Familie und Freund*innen hatten mich schon früh gewarnt, kürzer zu treten, aber ich hatte immer mehr das Gefühl, dass diese ständige Erreichbarkeit von mir bzw. uns allen erwartet wird.
Auch wenn mir die Arbeit zuerst viel Spaß gemacht hatte, war es nach einem halben bis Dreivierteljahr nur noch belastend und ich habe erst viel zu spät gemerkt, wie stark und wie nachhaltig ich mich damit ausgebrannt hatte.
Was ich gelernt habe: möglichst viel in möglichst kurzer Zeit "abliefern", einen Entwurf in 10 Varianten anbieten, Korrekturschleifen unter Hochdruck absolvieren
Was ich nicht gelernt habe: arbeitstechnisches Know-how, wie ich meine Skills verbessern kann, Weiterbildung im Bereich Marketing (bin Quereinsteigerin)
Ich habe den gesetzlichen Mindestlohn & immer pünktlich mein Geld bekommen, allerdings keine Wertschätzung für die Arbeit an freien Tagen, am Wochenende, an meinem Geburtstag usw.
Recycling-Haushaltsprodukte, Spülen statt Pappgeschirr, nachhaltige Modemarke
Mit meinen Kolleg*innen bin ich sehr gut ausgekommen und habe viel Wertschätzung für meine Arbeit erfahren. Es hat sehr viel Spaß gemacht, gemeinsam an Projekten zu arbeiten und zusammen Erfolgserlebnisse zu feiern. Schade war nur, dass während meiner Zeit sehr viele aufgehört haben und es viele Wechsel gab.
Von Teilen der Teamleitung habe ich manchmal Toleranz/Akzeptanz vermisst und mich ausgegrenzt gefühlt.
Die ältesten Teammitglieder waren während meiner Zeit dort Mitte/Ende 30, deshalb lässt sich dazu nicht viel sagen.
Wechselhaft und von Person zu Person verschieden. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass vieles von persönlicher Sympathie abhing und davon, wie weit ich über meine Grenzen gehe. Von einzelnen Personen gab es aber auch Verständnis und Entgegenkommen.
Der Arbeitsraum ist sehr kalt, was im Sommer toll und im Winter anstrengend ist. Mir wurde ein Arbeitslaptop + nötiges Zubehör gegeben, Arbeitszeiten waren flexibel.
Mit den Kolleg*innen hat die Kommunikation und Zusammenarbeit immer super geklappt. Bei der Teamleitung schien die Kommunikation stark von Wohlwollen und Tagesform abzuhängen.
So wurden die Briefings & Feedbacks immer unkonkreter und ich hatte im Lauf der Zeit immer mehr das Gefühl, dass Rückfragen nicht erwünscht sind.
Besonders schade ist das, weil ein klarer und konstruktiver Austausch mehrmals als wichtige Basis für die Zusammenarbeit benannt wurde.
Bei Antirassismus und der Gleichberechtigung von Frauen & queeren Menschen liegt fk weit vorn. Beim Thema Behindertenrecht/Antiableismus gibt es noch Raum zur Weiterbildung und -Entwicklung.
Kund*innenkontakt hatte ich selbst kaum, aber die Arbeit an unterschiedlichen Projekten war immer sehr spannend.
Die Lage des Büros
Als "Familiäres" Klima getarnte "Work-a-Holic Sekte" - passt hier besser. Unbezahlte Überstunden sind das tägliche Brot.
Die Firma hat nicht umsonst einen sehr schlechten Ruf.
Junge und unverbrauchte Talente werden sehr schnell ersetzt, weil sie entweder nicht mehr zur Arbeit erscheinen oder einen Burnout erleiden.
Wird gepredigt, gibt es aber nicht.
Ein einziges Drama. Von Trennungen und Tränen zu lauten Streitgesprächen vor allen Kollegen über private Themen. Beide spielen nach außen hin die mitfühlenden, kompetenten, und coolen Typen - sind es aber nicht.
Findet überwiegend unter 4 Augen statt, damit niemand mitbekommt, dass allen die selben leeren Versprechen aufgetischt werden. Außerdem lästert jeder über jeden, aber nichts wird offen angesprochen
Tägliche Überstunden werden weder bezahlt, noch wertgeschätzt.
Noch nie war Hartz 4 so verlockend
Praktikanten, Azubis und Festangestellte sind gleichberechtigt - gemessen am Berg der Arbeit die jeder absolvieren MUSS