3 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
eine gewisse Entscheidungsfreiheit bei der Materialwahl und das "Persönliche", es wird geduzt.
Ich denke, es ist genug beschrieben um zu verstehen, was ich schlecht finde.
Strukturaufbau, mehr Interesse am Mitarbeiter, bessere Organisationen, bessere Kommunikation,...
Ich finde, die Arbeitsatmosphäre könnte nicht schlimmer sein. Ich finde, es ist sehr angespannt, fehlende Organisationen, schlechte Kommunikation und Strukturen die nicht Chaotischer sein könnten. Vom Vorgesetzten oder bzw. von dem Vorarbeiter hört man nicht viel. Ich finde, das Betriebsklima könnte auf jeden fall verbessert werden.
Ich finde, das Image ist nicht sehr Positiv. Nicht viel Positives über Mitarbeiter gehört. Und auch leider selber viel mitbekommen.
Ich finde, die Work-Life-Balance ist nicht gegeben. Es gibt viele Fahrten außerhalb des Arbeitsgebietes. Fahrten wurden nur eine davon bezahlt. Teilweise war man durch die Fahrten bis spät abends unterwegs. Teilweise 13-15 Stunden. Freizeit hatte man in der Firma nicht viel. Man wurde spät Abends/Sonntags kontaktiert und man hatte nicht mal am Wochenende seine Ruhe.
Ich finde, es wird von Weiterbildung gesprochen wie Lehrgänge, es wird nur nicht viel in die Tat umgesetzt. Ausbildung kann man meines wissens dort machen.
Ich finde, es bilden sich Untergrüppchen in der Firma. Die sich gegeneinander ausspielen. Viele Lästereien und wenig vertrauen.
Ältere Kollegen wurden eingestellt. Ich finde, sie machen aber keinen extremen glücklichen Eindruck.
Ich finde, das Vorgesetztenverhalten ist nicht Professionell. Viele Gespräche wurden angehört, umgesetzt wurde aber fast nichts. Oder wie schon erwähnt, vergessen. Man hat oft das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden.
Ich finde, die Arbeitsbedingungen sind nicht so Positiv. Viele weite Fahrten, wenige oder fehlende Gerätschaften um arbeiten zu können.
Ich finde, die Kommunikation ist nicht vorhanden. Wenn man doch versucht zu kommunizieren, wird es nach kurzer Zeit vergessen oder einfach ignoriert. Fehlende Informationen zu Kundenaufträge.
Ich finde, der Arbeitgeber zahlt so, wie man es ausgehandelt hat.
Egal, welches Geschlecht, welche Herkunft. Jeder ist Willkommen.
Standardmäßige Malerarbeiten. Streichen, Lackieren, Bodenlegen, Kleinschäden, Tapezieren, Spachteln...
Die Duz-Kultur, die beachtliche Vernetzung zu durchaus prominenten Kunden, eine gewisse Entscheidungsfreiheit bei der Materialwahl/-hersteller.
Leider deutlich mehr, als für eine gemeinsame Zukunft erträglich wäre.
Strukturen, Strukturen, Strukturen!
Beginnend bei der Objektbesichtigung und der Erstellung von Angeboten. Das elementare Arbeitsschritte nicht erkannt und erfasst, und somit nicht durchgeführt oder dem Kunden entsprechend als Nachtrag in Rechnung gestellt werden müssen, mag Kalkül für ein zunächst günstiges Angebot, oder einfach mangelnder praktischer Erfahrung geschuldet sein, wirkt aber nicht unbedingt seriös und dieser Umstand sollte umgehend abgestellt werden.
Auch fehlt es an Strukturen in der Planung der Baustellen und der Koordination der Gewerke. Das der Maler Flächen fertigstellt und später der Elektriker diese wieder aufschlitzt o.ä., dass wochenlang Arbeiten/Baustellen zum Erliegen kommen, weil auf Gewerke gewartet werden muss, die noch gar nicht beauftragt wurden, dass Arbeiten nicht fertiggestellt werden können, weil Arbeitsschritte nicht eingeplant/angeboten wurden und auf die Freigabe des Kunden gewartet werden muss oder weil grundlegende Fragen zur Durchführung nie oder zu spät geklärt werden, führt nicht nur beim Mitarbeiter zu Frust. Auch hier sollte dringend gehandelt werden. Die Planung von Baubschnitten und Bauablaufplänen gehören schlicht durchgeführt.
Letztlich hapert es auch an der strukturlosen Arbeitsweise auf den Baustellen selbst. Die Mitarbeiter sind oftmals weder fachlich noch kognitiv in der Lage, Baustellen selbständig abzuwickeln, werden dennoch führungslos allein gelassen.
Baustellenbesichtigungen durch Führungskräfte/Vorgesetzte sind die absolute Ausnahme. Finden sie statt, wird ein wenig Smalltalk gehalten - das war's.
Eine Überprüfung der Arbeitsqualität oder des Fortschritts habe ich bisher nie erlebt.
Möchte man die eklatanten Mängel gar nicht ansprechen und beseitigen lassen, in der Hoffnung, dem Kunden fallen sie nicht auf?
Es sollte unbedingt mehr Kontrolle von Quantität und Qualität erfolgen.
Ein "Fertig bis auf ...", zieht sich durch jedes bisher von mir besichtigte Bauvorhaben.
Oft findet dies seine Ursache in bereits an anderer Stelle genannten Gründen wie Material-und Werkzeugbeschaffung, sowie der Planung der Bauvorhaben. Oft aber scheitert es eben auch an der mangelnden Organisationsfähigkeit der Mitarbeiter vor Ort.
Dem Unternehmen fehlt es nach meiner gewonnenen Erkenntnis im Büro an fachlich kompetenten Führungskräften mit praktischer Baustellenerfahrung und ebensolchen Vorarbeitern auf den Baustellen. Aktuell führt dies dazu, dass Mitarbeiter oft unproduktiv auf den Baustellen herumstehen oder sich in strukturlosen Handlungsweisen verzetteln.
Ich bin überzeugt: Das Unternehmen könnte deutlich effizienter und gewinnträchtiger agieren, wäre es gut organisiert.
Mein Arbeitsalltag ist geprägt von chaotischen Strukturen, fehlender Organisation und daraus resultierendem Stress für die Mitarbeiter.
Das Unternehmen/Standort Hamburg ist noch recht jung. Somit lässt sich das Image schlecht beurteilen. Innerhalb des Unternehmens ist es gemischt. Viele der Mitarbeiter sind fachlich derart schlecht ausgebildet, dass ihnen weder das (eigene) schlechte Qualitätsniveau aufzufallen scheint, noch sie sich über die fehlenden Strukturen ärgern, weil sie froh sein können, überhaupt Arbeit gefunden zu haben - so mein gewonnener Eindruck.
Andere Mitarbeiter hingegen sehen die Probleme sehr deutlich, haben aber resignierend auf Gleichgültigkeitsmodus umgestellt. Ich kann das "ja ich weiß, aber es ist mir egal" der Kollegen nicht mehr ertragen.
Das Kundenklientel ist durchaus als Upperclass zu bezeichnen. Ein gewisser Qualitätsanspruch ist also durchaus gegeben und nachvollziehbar.
Es wird sich in der Zukunft zeigen, wie das Unternehmen am Markt wahrgenommen werden wird.
Es fallen bei mir viele Stunden an unbezahlten Fahrzeiten an. Da kann ein Tag auch durchaus schon mal 13 Std lang werden. Viel Platz für ein Privatleben bleibt dem Angestellten nicht.
Abgesehen von einer unfassbaren Flut an Abdeckmaterialien, die durch mehrfache Verwendung/den Einsatz von Vlies minimiert werden könnte, gibt es augenscheinlich kein Konzept zur Müllentsorgung. Immer wieder wird Müll abgefahren, auf anderen Baustellen zwischengelagert und erst später entsorgt. Nicht nur ein Kostenfaktor, sondern auch eine Umweltbelastung.
Das die Firma kein Materiallager besitzt, sorgt für reichlich Anbruchgebinde, die letztlich - mangels Unterbringungsmöglichkeit - irgendwann entsorgt werden müssen.
Über das Sozialbewusstsein eines Unternehmens, das den Mitarbeitern oft nicht einmal eine Waschgelegenheit oder die PSA zur Verfügung stellt, lasse ich mich besser nicht aus.
Innerhalb der Niederlassung Hamburg haben sich kleine Grüppchen gebildet, die durchaus gut zusammenhalten. Jede von ihnen erachtet sich allerdings als elitär und arbeitet keinesfalls der anderen zu.
Stets freundlich, wirkt allerdings nur aufgesetzt. Echte Wertschätzung oder gar Lob fehlt gänzlich. Getroffene Aus-/Zusagen gelten nur so lange, wie es grad genehm ist.
Unstrukturierte Handlungsweisen und Arbeitsabläufe, Konzept- und planloses Management in der Führungsetage.
Es mangelt meiner Auffassung nach nicht an fachlich/theoretischem Wissen, scheitert aber mangels praktischer Erfahrungswerte sowohl bei der Planung der Objekte, als auch bei der Abwicklung.
Positiv hervorzuheben ist sicherlich, dass durchaus die Bereitschaft besteht, die Mitarbeiter mit ausreichend Werkzeug auszustatten. Bei Kleinwerkzeugen hat man freie Hand und beschafft auf Rechnung selbst - was leider teils sehr verschwenderisch ausgenutzt wird.
Bei größeren Anschaffungen ist ebenfalls kein Geiz vorhanden, die Beschaffungswege sind mir aber deutlich zu lang. Dies, und organisatorische Defizite führen immer wieder dazu, dass der Arbeitsfluss zum Erliegen kommt, weil benötigte Geräte nicht/nicht rechtzeitig verfügbar sind.
Angeschaffte oder bereits im Bestand befindliche Geräte sind oft am Bedarf der Bediener/des Einsatzzwecks vorbei gekauft und wurden großteils unfassbar unpfleglich behandelt.
Könnte aus meiner Sicht schlechter nicht sein. Es gibt keine klaren und inhaltlich/fachlich korrekte Arbeitsanweisungen - alles geschieht auf Zuruf, wobei relevante Informationen oft nicht weitergegeben werden.
Am Gehalt habe ich nichts zu kritisieren. Allerdings handelt das freilich jeder selbst aus und es orientiert sich ja auch stets an Kompetenz und Berufserfahrung.
Sozialleistungen werden allerdings keine geboten. Selbst die Möglichkeit der VWL wurde mir nicht angeboten.
Hier gibt es nichts zu meckern. Geschlecht oder Herkunft spielen absolut keine Rolle.
Sonderlich anspruchsvolle Aufgaben erwarten die Mitarbeiter nicht. Es sind die klassischen Malerarbeiten, die ich als das kleine 1x1 des Handwerks bezeichnen würde. Bedauerlicherweise scheint das Unternehmen selbst damit sowohl bei der Konzeption, als auch der Durchführung hoffnungslos überfordert. Das Qualitätsniveau der ausgeführten Arbeiten erlaube ich mir als erschreckend zu bezeichnen- sowohl aus fachlicher Sicht, als auch aus ästhetischen Gesichtspunkten. Als von der DESAG geprüfter Sachverständiger maße ich mir an, dies recht gut beurteilen zu können.
"Ein Arbeitgeber, der auf Mitarbeiter eingeht und faire Bezahlung bietet, verdient Bestnoten in meiner Bewertung!"