Eine einmalige berufliche Erfahrung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Produkte, die meisten Kollegen, die Lage.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es steckt so viel nicht genutztes Potenzial in den Menschen dieser Firma.
Arbeitsatmosphäre
Man lernt hier sehr viel über sich selbst und andere Menschen. Angst ist der größte Motivator und verändert die Menschen. Es ist eine sehr beeindruckende Arbeitsatmosphäre, zumindest von einem gewissen Standpunkt aus.
Image
Image ist immer so eine Sache. Werbung macht da oft den entscheidenden Unterschied. Die Marke selbst hat deutlich mehr Potenzial als nur Werbung.
Work-Life-Balance
Es gibt ein Überstundenkonto und wenn es das gibt, gibt es doch keine Probleme. Da darf man ruhig mal 100 Stunden drüber liegen. Als Gegenmaßnahme bekommt man dann ein Seminar für Zeitmanagement geschenkt, damit man endlich mal diese Stunden abbaut.
Karriere/Weiterbildung
Du äußerst einen Wunsch, dieser wird aufgenommen. Dann bekommst du Fortbildungen, aber nicht das, was du möchtest. Spricht auch eine Sprache.
Gehalt/Benefits
Branchenüblich
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nicht, alles was glänzt, ist auch aus Gold.
Kollegenzusammenhalt
Wie sicher in anderen Bewertungen schon erkannt, ist dieser sehr gut. Das liegt an einem allgemeinen Angstgefühl, welches die Leute dermaßen verzerrt, dass sie sich irgendwenn selbst nicht mehr erkennen. Umso stärker ist der Zusammenhalt vor allem innerhalb der jeweiligen Abteilung, da dies Menschen sind, die die eigene Gefühlswelt nachempfinden können.
Umgang mit älteren Kollegen
Siehe oben
Vorgesetztenverhalten
Eine unvergleichliche Erfahrung. Projektion eigener Probleme auf andere, direkte Angriffe auf die Psyche, aber immer schön getarnt und eine Form der Falschheit und des Egoismus, die mich sagen lassen: Probiert es aus! Entweder man lernt dazu oder man geht daran zu Grunde.
Arbeitsbedingungen
Abgesehen davon, dass man etwas isoliert war (vorrangig zwei Leute im Büro), war auf dieser Ebene alles in bester Ordnung.
Kommunikation
Statt Ehrlichkeit und Gewissenhaftigkeit an den Tag zu legen, bedient man sich lieber Manipulationen, die sehr gut den persönlichen Nerv treffen. Daraus kann man wachsen, um sich neuen Herausforderungen in seinem Leben zu widmen.
Gleichberechtigung
Die Art und Weise der Gleichberechtigung wird sehr gut in dem Film "Full Metal Jacket" von Sergeant Gunnery Hartman dargestellt.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben selbst waren vielfältig und interessant. Jedoch immer überschattet von der Ohnmacht gegenüber der Tatsache, dass jeder noch so gut geplante Handlungsschritt gegen einen verwendet wird, sobald es gerade passt.


