Verbesserungsvorschläge
Nur Praktikanten einstellen, wenn diese auch wirklich gebraucht werden und beschäftigt werden können.
Kompetenzen von Personen in den Führungspositionen überprüfen.
Den Praktikanten den Mindestlohn zahlen, damit diese keine Mehrkosten haben.
Arbeitsatmosphäre
Mein Vorgesetzter war völlig überfordert mit seinen eigenen Aufgaben. Er hat sich meistens in seinem Büro verschanzt und ihn hat es wenig interessiert was die Praktikanten machen. Montags kam er nicht selten erst mittags und am Freitag verließ er oft frühzeitig das Büro. Begründung: Er pendelte und würde von unterwegs aus arbeiten. Für mich als Praktikant war er also kaum greifbar.
Image
Was der große FC Bayern für ein Image hat und welcher großartige Mia San Mia Werbeslogan nach Außen getragen wird, ist ja mehr als bekannt.
Was ich dort erlebt habe entspricht nichts von dem.
Work-Life-Balance
Auch wenn man keine Aufgaben hatte, blieb man trotzdem bis man die vereinbarte Arbeitszeit rum hatte um wenigstens so den Anstand zu bewahren.
Karriere/Weiterbildung
Wie gesagt, ich habe dort nichts gelernt, weder noch durfte ich Verantwortung übernehmen geschweige denn konnte ich mir zusätzliche Kompetenzen aneignen.
Ich wurde ein Stück weit traumatisiert und hoffe, dass ich niemals wieder so ein schlechtes Arbeitsverhältnis erleben werde.
Gehalt/Benefits
Als Masterstudent habe ich nichtmal den Mindestlohn bekommen & habe durch die bekanntlich hohen Miet- und Lebenskosten natürlich draufzahlen müssen um während des Praktikums in München zu wohnen und zu leben.
Deshalb ärgert es mich umso mehr wie man dort mit Praktikanten umgeht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
k.A.
Kollegenzusammenhalt
Unterschiedlich. Einige Mitarbeiter in der Abteilung waren super nett zu uns Praktikanten sobald der Vorgesetzte nicht anwesend war. Wenn der Vorgesetzte jedoch da war, verhielten sich diese anders.
Trotzdem habe ich in einzelnen Gesprächen gemerkt, dass der ein oder andere ein guter Mensch ist.
Umgang mit älteren Kollegen
Anteil an Ü40 Kollegen sehr gering
Vorgesetztenverhalten
Das Vorgesetztenverhalten war unterirdisch schlecht. Wie kann man jemanden zu einer Führung eines Teams befähigen, wenn man noch nichtmal einen Praktikanten so beschäftigen und einbinden kann, dass dieser motiviert ist und einen Mehrwert für das Unternehmen liefert.
Es gab einmal ein Gespräch während des Praktikums, wo der Vorgesetzte mir sogar gedroht hat mit einer schlechten Bewertung. Ich habe dort nämlich meinen Unmut über die Situation zum Ausdruck gebracht und gefordert, dass sich etwas ändert.
Arbeitsbedingungen
Die Hardware war eher veraltet. Das Gebäude & Räumlichkeiten war ok aber auch nicht mehr. Einzig allein hervorzuheben ist die Kantine.
Kommunikation
Die Kommunikation war miserabel. Man war frustriert, weil man eher seine Zeit abgesessen hat. Das Gefühl, dass man etwas beitragen durfte stellte sich nicht ein. Als Masterstudent erhofft man sich hier etwas ganz anderes und fragt sich warum der FC Bayern dann überhaupt einen Praktikanten einstellt.
Man hat sich eher als Belastung gefühlt anstatt als Entlastung.
Gleichberechtigung
Naja, Frauen in Führungspositionen gibt es dort nicht so häufig.
Interessante Aufgaben
Also wenn ich dann mal eine Aufgabe bekommen habe, dann beinhalteten diese meistens irgendeine Recherche, weil es sehr zeitintensiv ist und man dann erstmal beschäftigt war. Die Ergebnisse, die man dann zusammengetragen hatte, interessierten aber gefühlt niemanden. Ebenso wenn man dann mal eine PPP baute, diese zu präsentieren war nicht erwünscht.