Fragwürdige Praxis: 13. Gehalt nur gegen Regelungsabrede, die Mitarbeitende benachteiligt. Kein fairer Arbeitgeber.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der Kollegenzusammenhalt ist stark, das Gehalt kommt pünktlich und einzelne Abteilungen funktionieren gut. JobRad ist ein Plus und manche Führungskräfte bemühen sich ehrlich um ihre Teams.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wenig Wertschätzung, schlechte Kommunikation, unsichere Arbeitsbedingungen in der Halle und starkes Nasenprinzip. Kein 13. Monatsgehalt, kaum Sozialleistungen, eingeschränkte Homeoffice-Regelung und fehlende Entwicklungsmöglichkeiten.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Wertschätzung zeigen, Kommunikation verbessern und Arbeitsschutz ernst nehmen. Klare und faire Homeoffice-Regeln für alle Bereiche schaffen, Weiterbildung fördern und Sozialleistungen modernisieren. Gleichbehandlung statt Nasenprinzip, sowie eine transparente und faire Lösung beim 13. Monatsgehalt.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre im Team ist gut, aber Wertschätzung vom Arbeitgeber fehlt häufig.
Image
as externe Image wirkt besser als die Realität. Intern gibt es viele Probleme: fehlende Wertschätzung, schlechte Kommunikation, schwacher Arbeitsschutz und kaum Sozialleistungen. Viele Mitarbeitende sehen das Unternehmen deutlich kritischer als nach außen dargestellt.
Work-Life-Balance
Homeoffice wird ungleich verteilt, einige dürfen, andere trotz gleicher Möglichkeiten nicht. Die 38,5-Stunden-Woche ist okay, aber die Klausel, dass man an Feiertagen arbeiten muss, belastet die Work-Life-Balance deutlich.
Karriere/Weiterbildung
Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind eher kaum vorhanden. Es gibt wenig Entwicklungsperspektiven, und aktive Förderung findet so gut wie nicht statt.
Gehalt/Benefits
Gehalt kommt pünktlich und es gibt einen 40-€-Bausparzuschuss. JobRad ist inzwischen vorhanden. Allerdings wird kein 13. Monatsgehalt bezahlt, keine Altersteilzeit angeboten und Sozialleistungen bleiben insgesamt hinter dem Branchenstandard zurück.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umwelt- oder Sozialbewusstsein ist kaum erkennbar. Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung spielen praktisch keine Rolle.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt ist einer der stärksten Punkte. Viele unterstützen sich gegenseitig und halten zusammen, auch wenn der Druck hoch ist. Das Team funktioniert deutlich besser als vieles, was vom Arbeitgeber kommt.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kolleginnen und Kollegen gibt es noch, aber sie werden immer weniger. Neueinstellungen betreffen überwiegend sehr junge Mitarbeitende oder Personen ohne ausreichende Deutsch-/Englischkenntnisse, was den Erfahrungsmix im Team deutlich schwächt.
Vorgesetztenverhalten
Je nach Abteilung stark schwankende Führung: Einige Vorgesetzte sind okay, andere wirken überfordert. Deutliche Bevorzugung einzelner Mitarbeitender.
Arbeitsbedingungen
Arbeitsbedingungen in der Halle sind schlecht. Arbeitsschutz wird oft in den Hintergrund gestellt. Hauptsache, die Arbeit läuft und die Zahlen stimmen. Sicherheit hat hier eindeutig keinen hohen Stellenwert.
Kommunikation
Die Kommunikation ist insgesamt schlecht. Abteilungsübergreifend funktioniert sie kaum, wichtige Informationen kommen oft viel zu spät und erreichen viele Mitarbeitende gar nicht. Dadurch entstehen unnötige Probleme und Unsicherheit.
Gleichberechtigung
Frauen werden nicht benachteiligt, hier werden alle gleich behandelt. Allerdings herrscht insgesamt stark das Nasenprinzip: Wer beliebt ist, wird bevorzugt, unabhängig von Leistung.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind oft eintönig und wiederholen sich stark. Abwechslung gibt es nur selten, und viele Tätigkeiten könnten moderner oder effizienter gestaltet werden. Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb der Aufgabenbereiche sind kaum vorhanden.