3 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Besonders positiv empfinde ich den abwechslungsreichen Aufgabenbereich und den damit verbundenen Verantwortungsumfang. Die Führungskraft und Kolleg:innen haben stets ein offenes Ohr, was kurze Abstimmungswege und eine angenehme Zusammenarbeit ermöglicht. Die flexiblen Arbeitszeiten sowie die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, schätze ich sehr und erlebe sie als gut funktionierend und unterstützend für eine ausgewogene Work-Life-Balance.
Die Felix Pöhland GmbH war immer ein sehr flexibler und professioneller Arbeitgeber. Innerhalb der Agentur wurde ein sehr freundschaftliches, aber immer professionelles Verhältnis gepflegt. Man arbeitet gemeinsam an großartigen Projekten und man hat viel Freiraum, um sich darin kreativ auszuleben.
Ich habe mich immer sehr wohlgefühlt. Es wird eine sehr offene, freundschaftliche und angenehme Arbeitsatmosphäre gepflegt.
Die Arbeitszeiten waren flexibel und auch Urlaub war ohne Probleme möglich.
Ich wurde zu jederzeit angemessen und für eine Agentur auch überdurchschnittlich bezahlt. Außerdem hat man viele Benefits, die über das Gehalt hinausgehen bekommen.
Durch viele Meetings mit dem Vorgesetzten war zu jeder Zeit klar, wohin sich die Firma entwickelt. Es wurde diskutiert und man konnte immer offen seine Meinung äußern. Diese Meinung wurde auch immer wertgeschätzt und wurde in einige Entscheidungen mit eingebunden.
Es wurde immer sehr viel Wert auf Technik gelegt und der Vorgesetzte war stets bemüht, dass alle Mitarbeitenden mit ihrem Equipment zufrieden waren. Wenn man etwas für die Arbeit gebraucht hat (z.B., verschiedenste Abos zur Bild- und Videobearbeitung, etc.), hat man das auch schnell. bekommen.
Die Kommunikation war immer ehrlich und auf Augenhöhe. Feedback wurde immer konstruktiv besprochen und Erfolge wurden anerkannt und wertgeschätzt.
Die Aufgaben waren immer kreativ und vielseitig. Ständig kamen neue Projekte hinzu, in denen man sich kreativ ausleben konnte. Man konnte einige Dinge ausprobieren und auch in Projekte reinschauen, die vielleicht erstmal nichts mit dem eigenen Aufgabengebiet direkt zu tun hatten.
Flexible Arbeitszeiten, nette Kollegen, Home Office
Vorgesetztenverhalten und Führungskultur:
Das Verhalten der Führungskraft ist aus meiner Sicht häufig unprofessionell, unehrlich und respektlos. Konstruktive Kritik oder der Wunsch nach Weiterentwicklung werden nicht gefördert. Mein Wunsch nach einer Teilzeitregelung, um mich in meiner Freizeit weiterzubilden, stand aus meiner Sicht im Zusammenhang mit meiner darauf folgenden Kündigung. Begünstigt durch die Tatsache, dass kein Kündigungsschutz besteht. Ein Zwischenzeugnis wurde verwehrt und das Arbeitszeugnis ist nicht nur formal, sondern auch inhaltlich falsch. Die zweite Fassung bleibt abzuwarten. Bei sogenannten "Mitarbeitergesprächen" wird einem zum Beispiel vorgeworfen, dass man in seiner Freizeit nicht erreichbar ist oder "nicht für das Unternehmen brennen würde". Es wird eine hohe persönliche Identifikation mit dem Job erwartet, allerdings ohne entsprechende Gegenleistung. Kritik wird selten sachlich angenommen, sondern meist persönlich genommen oder ignoriert.
Kommunikation und Organisation:
Fachliche Abstimmungen und klare Kommunikation sind leider die Ausnahme. Aufgaben werden oft unklar oder gar nicht gebrieft, sodass man sich Inhalte selbst zusammenreimen muss. Der Versuch, sich inhaltlich wichtige Informationen zu beschaffen, wird als uneigenständig gewertet. Es fehlt an Verständnis dafür, welche Informationen aus fachlicher Sicht notwendig sind und es existiert kaum bis keine Bereitschaft, diese beispielsweise beim Kunden einzuholen.
Auch organisatorisch hakt es regelmäßig. Wichtige Unterlagen muss man mehrfach anfordern und teils monatelang hinterherlaufen. Arbeitsabläufe wirken oft spontan, unstrukturiert und abhängig vom Gemütszustand der Führung. Entscheidungen sind sprunghaft und ändern sich ohne klare Begründung.
Weiterbildung und Wertschätzung:
Ich habe während meiner Zeit im Unternehmen keine Weiterbildungsangebote, Gehaltsanpassungen oder Bonuszahlungen erlebt, obwohl es ein oft besprochenes Thema ist. Leistungen werden kaum anerkannt. Wertschätzung ist nicht wirklich spürbar. Lob wirkt eher situationsbedingt oder wird eingesetzt, um Loyalität zu erkaufen.
Transparenz und Unternehmenskultur:
Es mangelt an grundlegender Transparenz, insbesondere bei Zahlen und internen Entscheidungsprozessen. Aus meiner Sicht werden Mitarbeitende nicht auf Augenhöhe behandelt. Mitbestimmung und Vertrauen gehören offenbar nicht zur gelebten Unternehmenskultur. Entlastung wird in erster Linie für die Führungsebene geschaffen, während überlastete Mitarbeitende hingehalten werden.
Fazit:
Es wird nach außen hin so getan, als sei man ein lockeres, modernes Unternehmen mit flachen Hierarchien. In Wahrheit stehen dahinter sehr konservative Vorstellungen von Führung, Loyalität und Leistung. Wer sich gut stellen will, sollte weder Kritik noch Forderungen äußern. Der persönliche Umgang kann zwar freundlich wirken, aber für mich blieben die Arbeitsbedingungen, Strukturen und die gelebte Unternehmenskultur insgesamt sehr belastend.