Innovation als Motor für die Zukunft
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es wird sehr viel getan um die MA "bei Laune" zu halten. Wer das anders sieht sollte sich bei anderen Firmen umsehen....die können sich in der Regel eine Scheibe von Festo abschneiden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
"Rede nicht darüber, tu es!" Karriere sollte wieder an den jeweilgen Erfolg geknüpft sein. Tolle Power Point Präsentationen haben uns nicht hier her gebracht. Leider ist das ein wenig in Vergessenheit geraten. Man sieht es inzwischen häufig dass im Zuge des Talentmanagements versucht wird aus Low-Performern Rennpferde zu machen. Das wird nichts.
Verbesserungsvorschläge
Der Handlungsspielraum der leitenden Angestellten ist sehr groß, wenn an diesen Stellen etwas in Schieflage gerät wird VIEL zu spät gegengesteuert. Das Feedback ist nicht aussagekräftig solange nur die direkt Berichtenden und somit direkt abhängigen befragt werden. Zudem weht noch der personelle Hauch von ex CEO's durch die Gänge.
Arbeitsatmosphäre
Da Festo eine geringe Fluktuation hat, arbeiten die Kollegen in vielen Abteilungen schon lange zusammen. Dies schafft i.d.R. eine gute Atmosphäre
Kollegenzusammenhalt
Man kennt sich und hilft sich. Bewohner gibt es überall. Hier gilt: selber machen zur Not.
Vorgesetztenverhalten
Problem hier: Für die kleinsten Posten als Abteilungsleiter werden Assesment Center bemüht um die angehenden Führungskräfte auf Herz und Nieren zu prüfen. Es werden in leitenden Positionen regelmäßig Personen durch eine wild-card plaziert oder durch interne Seilschaften hochgelobt. Insbesondere im Bereich der Innovation und Forschung tauchen Führungskräfte auf die kein "blau-graues Festo Blut" haben und aus Gründen der Karriere sich keine Mühe geben das Erfolgsgeheimnis von Festo zu erspüren. Das wird mittelfristig Konsequenzen haben.
Kommunikation
Regelmäßige Townhall Meetings helfen die Situation die Zahlen und Ziele bis auf die operativen Ebenen gut zu kommunizieren
Interessante Aufgaben
Im Zuge der Innovation wird es selten langeweilig

