Neue Äste, alte Vögel, gleiche Hinterlassenschaften
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Leider hat sich das Unternehmen in den letzten Jahren deutlich zum Negativen entwickelt. Besonders enttäuschend ist, dass Manager, die maßgeblich zur aktuellen Situation beigetragen haben, weiterhin in ihren Positionen sitzen – und gleichzeitig darüber entscheiden, welche Mitarbeiter gehen müssen. Wie soll unter diesen Voraussetzungen eine objektive Entscheidung getroffen werden?
Statt das Wohl des Unternehmens in den Mittelpunkt zu stellen, entsteht der Eindruck, dass persönliche Interessen und eigene Prämien teilweise wichtiger sind.
Auch bei Personalentscheidungen scheinen Leistung, Kompetenz und Performance nicht immer ausschlaggebend zu sein. Vielmehr zählt offenbar, wen man kennt und wie gut man vernetzt ist. Für engagierte Mitarbeiter ist das äußerst frustrierend.
Viele sehr gute und erfahrene Kollegen haben das Unternehmen bereits verlassen. Dadurch geht wertvolles Know-how verloren. Mitarbeitern wird teilweise sogar vermittelt: „Sie können sich doch einen neuen Job suchen.“
Eine Umstrukturierung sollte Probleme lösen und das Unternehmen zukunftsfähig machen. Wenn jedoch die Verantwortlichen bleiben, sich lediglich die Strukturen neu sortieren und am Ende gute Mitarbeiter gehen müssen, bleibt die Frage: Was hat sich tatsächlich verändert?
Es fehlt an einer konsequenten Ausrichtung nach Leistung, Verantwortung und Kompetenz sowie an einer fairen und transparenten Führungskultur. Schade, denn das Unternehmen hatte einmal deutlich mehr Potenzial.
Kollegenzusammenhalt
Guter Zusammenhalt in der S2Gophase

