Großartiger Arbeitgeber – doch die Arbeitslast bringt viele ans Limit
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Möglichkeiten
- Vision & Philosophie
- Innovationskraft
- Bezahlung
- meine direkte Führungskraft
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Pauschale 35h Wochen bis zu einer EG15 unabhängig der tatsächlichen Tätigkeit
- der Glauben an die deutschen Standorte und deren Leistungsfähigkeit und die DNA gehen verloren - auch wenn das anders kommuniziert wird
- Ineffizienzen werden durch Billig-Lohnfertigung ersetzt statt die tatsächlichen Ursachen anzugehen und zu optimieren (langfristig Image-Verlust und noch mehr black holes)
Verbesserungsvorschläge
- weniger Gießkannenprinzip wenn es um strategische Regulierung geht und mehr realitätsnahe Entscheidungen (selektiv)
- strategisch weitreichende Entscheidungen mit wirklichen Insidern besprechen, statt Top-Down
- Geschwindigkeit der Internationalisierung und dessen Sinnhaftigkeit in Bezug auf Investitionen genauer hinterfragen
- Top-Level-Management solle Tools, die Ihnen als Entscheidungs- und Bewertungsgrundlage gegeben werden genauer auf deren Nutzen prüfen
- Kannibalisierung zwischen deutschen Standorten und Auslandsstandorten genauer hinterfragen
Arbeitsatmosphäre
- Überwiegend positives Mindset
- WIR-Gefühl ist „noch“ vorhanden
Image
- wenn man den Bewerbungsprozess sowohl intern als auch extern ignoriert
Work-Life-Balance
- mir persönlich nicht so wichtig, denn ich gehe gerne zu Arbeit und zwei Tage Wochenenden reichen mir
- für mein Geschmack zu viel Life und zu wenig Work an vielen Stellen, was den pauschalen 35h Wochen bis zu einer EG15 geschuldet ist
Karriere/Weiterbildung
- wenn ein betrieblicher Bedarf gesehen wird gibt es 50% Förderung bei den Kosten
- intern wird auch sehr viel angeboten (Training in the Job)
Gehalt/Benefits
- mit die beste Vergütung in der Region bezogen auf die Branche und tarifliche Bezahlung gemäß IG-Metall (Festo-Leistungszulagen on top zur tariflichen)
Umwelt-/Sozialbewusstsein
- es wird dahingehend viel geschult und sensibilisiert
- das Unternehmen investiert viel (in bessere Bedingungen für Mitarbeitende und alternative Energien etc.)
Kollegenzusammenhalt
- egal wo man anfragt i. d. R. immer hilfsbereit und kompetent
- Unterstützung über die eigentliche Verantwortung hinaus
- es entsteht jedoch ein immer größer werdendes Ungleichgewicht bzw. unterschiedliches Verständnis von Zusammenarbeit wenn es um gewisse Bereiche geht
Umgang mit älteren Kollegen
- rücksichtsvoll und lösungsorientiert
Vorgesetztenverhalten
- bis auf einzelne Ausnahmen - die sich primär in niedrigeren Level vorfinden - sehr positive Erfahrungen
Arbeitsbedingungen
- alles was der heutige Standard fordert und noch mehr (Ergonomie voll im Fokus)
Kommunikation
- Abteilungsübergreifend sehr offen
- auch zwischen Schwester-Werken
- selbst vom Top-Level-Management viel Transparenz über strategische Entscheidungen
- Transparenz isoliert für einzelne strategische Abteilungen geht immer mehr verloren
Gleichberechtigung
- nichts Gegenteiliges in knapp 13 Jahren feststellen können (seit Beginn der Ausbildung)
Interessante Aufgaben
- ich für meinen Teil kann dies mit 5 Sternen bewerten
- wer will und wirklich liefert wird i. d. R. auch gesehen und gefördert - auch wenn kein Mustertitel im Werdegang vorzufinden ist
- natürlich gibt es auch monotone Aufgaben, die gibt es aber überall, wo Serienfertigung stattfindet und mehrere tausend Mitarbeitende beschäftigt werden

