6 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Einer der erfolgreichsten privaten Radio- und Medienunternehmen Deutschlands. Wer die Medienlandschaft aktiv mitgestalten möchte und eine dynamische Arbeitsumgebung sucht, ist hier genau richtig.
Durch das hohe Tempo in der Medienwelt kann es phasenweise sehr intensiv werden, das muss man mögen.
Die FFH Mediengruppe bietet im Sales-Bereich einen attraktiven Mix aus Professionalität, Leidenschaft und Entwicklungsmöglichkeiten. Wer Vertrieb nicht nur als Beruf, sondern als Berufung sieht, wird hier begeistert arbeiten.
Absolute Empfehlung, sowohl für Einsteiger als auch erfahrene Sales-Profis!
& Arbeitsausstattung:
Geräumige, lichtdurchflutete Büros, die man selbst gestalten kann. Direkte Lage am Kurpark. Spaziergänge in den Mittagspausen. Sehr angenehme und positive Atmosphäre. Moderne
Büroausstattung und Klimaanlagen im ganzen Haus. Kantine mit geräumigem Innen- und Außenbereich mit abwechslungsreicher Speisekarte (auch vegetarisch, vegan). Kostenlose Parkplätze (mit E-Ladesäulen). Regelmäßige Events und Konzerte.
Das Image der FFH Mediengruppe lässt sich mit einem Wort beschreiben: nahbar, und das gilt sowohl für die Außenwahrnehmung als auch für die interne Unternehmenskultur.
Lokale Verbundenheit und Regionalstolz.
Die FFH Mediengruppe steht als eine der bekanntesten privaten Rundfunkanbieter in Hessen für tief verwurzelte Heimatverbundenheit. Marken wie HIT RADIO FFH, planet radio und 80er radio harmony sind feste Größen im Alltag vieler Hörer: vom Wetterbericht bis zur Musik mit Herz.
Moderne Markenführung. Das Unternehmen strahlt jugendliche Frische und Innovation aus: Neue Formate, Podcasts, Social-Media-Aktivitäten und Mega-Events wie FFH Just White zeigen, dass die FFH Mediengruppe den Wandel der Medienlandschaft aktiv mitgestaltet.
Verlässlichkeit und Nähe. Die Moderation ist authentisch, freundlich und emotional nah am Publikum, das schafft Vertrauen.
Die Sender sind keine anonyme Medienmaschinerie, sondern ein echtes Sprachrohr für die Region.
Die FFH Mediengruppe zeigt, dass Sales nicht automatisch „always on" bedeutet.
Stattdessen wird eine gesunde Balance zwischen Engagement im Job und privaten Freiräumen aktiv gefördert.
Vertrauensarbeitszeit statt starrer
Stundenvorgaben: Das Team organisiert sich eigenverantwortlich, was besonders in aktiven Vertriebsphasen Freiräume schafft.
Meetings werden so geplant, dass private Termine und Familienzeit nicht untergehen.
Innendienst, Außendienst und Homeoffice können problemlos kombiniert werden.
Weiterentwicklung statt Komfortzone. Konstruktives Feedback und regelmäßige Coachings, die nicht kontrollieren, sondern gezielt und sehr individuell fördern.
Mix aus Fixum und Provisionen sowie verschiedenen Boni
Sales lebt von Teamgeist, und das wird hier vom Großteil großgeschrieben. Natürlich gibt es den ein oder anderen mit spritzen Ellbogen.
Besonders positiv: konstruktives Feedback und regelmäßige Coachings, die nicht kontrollieren, sondern gezielt fördern. In Strategie-Meetings ist jede Meinung willkommen, das stärkt die Eigenverantwortung und Motivation.
Entscheidungen, Zielsetzungen und Entwicklungen im Vertrieb werden offen kommuniziert. Regelmäßige Team-Updates schaffen Klarheit über Zahlen, Prioritäten und Vertriebsstrategien. Regelmäßige 1:1-Gespräche ermöglichen eine ehrliche Rückmeldung zu Performance und Potenzialen. Die Kommunikation erfolgt konstruktiv und lösungsorientiert, egal ob im Weekly-Call oder beim spontanen Austausch im Lounge-Bereich bei einer Tasse Kaffee oder Tee.
Das ist das Tolle am Sales: jeder Tag ist anders und somit immer interessant.
Zudem gibt es immer neue Konzepte, Strategien und Ideen - es wird also nie langweilig.
Ich bin schon lange im Unternehmen und habe viele Veränderungen miterlebt. Es gab gute Phasen, aber in letzter Zeit fühlt sich einiges einfach nicht mehr stimmig an. Die Arbeitsweise wird immer technischer, der menschliche Aspekt bleibt dabei leider oft auf der Strecke.
Führung ist da, aber eher strukturell. Persönliche Gespräche oder ehrliches Interesse an der Person werden immer seltener. Es wird viel über Prozesse und Ziele gesprochen, aber wenig gefragt wie es einem wirklich geht.
Man gibt sich sehr modern, auch nach aussen hin, aber das was intern gelebt wird, passt nicht immer dazu.
Die Ausstattung ist in Ordnung, die Rahmenbedingungen auch – aber das reicht nicht aus, um sich wirklich verbunden zu fühlen. Man fühlt sich mehr wie ein Teil im System, als jemand der mitgestaltet.
Ich will garnicht alles schlecht reden, es gibt viele engagierte Kollegen. Aber es fehlt an echter verbindung und zuhören auf Augenhöhe.
Positiv hervorzuheben sind die angebotenen Sozialleistungen, die Möglichkeit eines Firmenwagens, eine bezuschusste Kantine sowie kostenfreie Getränke und Kaffee am Arbeitsplatz. Auch die flexible Handhabung privater Termine wird – bei entsprechender Kommunikation – grundsätzlich unterstützt.
Das Unternehmen bietet regelmäßig interne Events, Mitarbeitendenpartys und schafft so ein Gefühl von Gemeinschaft und Zugehörigkeit. Im Team herrscht grundsätzlich eine hilfsbereite Grundhaltung, und Kolleginnen und Kollegen stehen einander bei Fragen oder Herausforderungen unterstützend zur Seite.
FFH tritt zudem als modernes Medienhaus mit hoher regionaler Exklusivität auf und bietet in dieser Hinsicht ein besonders spannendes Arbeitsumfeld innerhalb der hessischen Medienlandschaft.
Mein persönlicher Eindruck: Vieles wirkt nach außen glänzend – doch intern überwiegt der Eindruck von Fassade und gekünsteltem Interesse an den Mitarbeitenden. Im Zentrum stehen Umsatz, Zielerreichung für die Gesellschafter sowie die Wahrung eines makellosen Außenbildes.
Was hingegen deutlich zu kurz kommt, ist echte Wertschätzung – sowohl gegenüber der geleisteten Arbeit als auch auf persönlicher Ebene. Authentisches Interesse am einzelnen Mitarbeitenden ist kaum spürbar.
Wer bereit ist, sich vollständig in die „FFH-Bubble“ einzufügen, keine kritischen Fragen zu stellen und zu allem Ja und Amen sagt, kann sich in diesem System womöglich zurechtfinden. Wer jedoch eine eigene Haltung hat, diese vertreten möchte und aufrichtiges Gehör erwartet, sollte sich vermutlich nach einem Arbeitgeber umsehen, der echte Dialogbereitschaft und wertschätzende Unternehmenskultur lebt.
Aufgrund der komplexen Unternehmensstruktur ist eine tiefgreifende Veränderung aus meiner Sicht nur schwer realisierbar. Dabei ist ein grundlegender Wunsch nach Wandel in weiten Teilen der Belegschaft durchaus spürbar. Doch solange zentrale Führungspositionen unverändert bleiben, ist ein echter Kulturwandel kaum denkbar – ganz nach dem bekannten Prinzip: Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken.
Die Arbeitsatmosphäre ist stark von Leistungsdruck geprägt, der sich langfristig auf das psychische Wohlbefinden auswirken kann. Es wird zwar ein Bild von Zusammenhalt vermittelt, in der Realität steht jedoch häufig der individuelle Vorteil im Vordergrund.
Das Team besteht überwiegend aus langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Dadurch ist es für neue Kolleginnen und Kollegen oftmals schwierig, sich in bestehende Strukturen einzufinden oder Zugang zum sogenannten „Inner Circle“ zu erhalten.
Nach außen präsentiert man sich freundlich, hilfsbereit und zuvorkommend. Intern herrscht jedoch vielfach ein Klima mangelnder Transparenz, taktischer Kommunikation und geringer Offenheit.
Die Geschäftsleitung formuliert ambitionierte Zielvorgaben, deren Erreichung als unumstößlich gilt. Kritik oder Hinweise auf deren Realitätsferne sind unerwünscht – wer dennoch seine Meinung äußert, muss mit Konsequenzen rechnen, wie etwa der verpflichtenden Teilnahme an Vertriebscoachings durch externe Verkaufstrainer. Häufig wird in diesem Zusammenhang der pauschale Verweis auf mangelnde Selbstorganisation ins Feld geführt.
Nach außen präsentiert sich FFH mit einem exzellenten Image – ein Eindruck, der durch kontinuierliche Maßnahmen und gezielte Kommunikation aktiv gepflegt und auf einem konstant hohen Niveau gehalten wird.
Private Termine lassen sich grundsätzlich flexibel legen, sofern man diese im Vorfeld kommuniziert. Doch Work-Life-Balance umfasst für mich mehr als nur die Möglichkeit, Arbeitszeiten zu verschieben. Tatsächlich sind die Arbeitszeiten weitgehend festgelegt.
Homeoffice wird offiziell angeboten, in der Praxis jedoch subtil eingeschränkt – insbesondere durch die kommunizierte Erwartung, dieses auf Montag oder Freitag zu legen. Wer abweicht, etwa an einem Dienstag von zu Hause arbeitet, muss mit indirekter Rückmeldung rechnen – in der Regel nicht offen, sondern über den Umweg der eigenen Teamleitung.
Zudem führt das konstant hohe Arbeitspensum häufig dazu, dass die vertraglich vereinbarte 38-Stunden-Woche in der Realität deutlich überschritten wird. Offiziell liegt das häufig an der angeblich „verbesserungswürdigen Eigenorganisation“.
Karriereperspektiven sind begrenzt: Eine Weiterentwicklung zur Teamleitung ist grundsätzlich möglich – darüber hinausgehende Aufstiegschancen sind jedoch kaum gegeben. Auch der monetäre Anreiz dieser Position hält sich laut interner Aussagen in Grenzen: Die zusätzliche Verantwortung geht nur mit einem minimalen Gehaltszuwachs einher.
Es wird mit zahlreichen Möglichkeiten geworben – insbesondere mit dem Versprechen einer vertrauensbasierten Unternehmenskultur und einem attraktiven Vergütungssystem. In der Realität zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Am Jahresende fehlen nicht selten mehrere Tausend Euro gegenüber dem ursprünglich kommunizierten Erwartungswert.
Wird dies angesprochen, erfolgt die Rückmeldung meist ausweichend – häufig mit Aussagen wie „das hast du falsch verstanden“ oder es handele sich um ein „Missverständnis“.
Das Vergütungspaket wird von der Führungsebene als überdurchschnittlich und branchenuntypisch positiv dargestellt. Tatsächlich bewegt es sich jedoch – insbesondere für erfahrene Vertriebsmitarbeitende – auf marktüblichem Niveau.
Hinzu kommt: Um die vollen Bonusbestandteile überhaupt zu erreichen, sind nicht nur überdurchschnittliche Leistungen erforderlich, sondern oftmals auch erhebliche persönliche Zugeständnisse und ein Maß an Anpassung, das nicht mehr gesund ist. Ohne diese Voraussetzungen liegt das tatsächliche Einkommen teilweise unter dem, was in weniger anspruchsvollen Berufen – etwa im Einzelhandel an der Kasse – gezahlt wird.
Fast keine Mülleimer mehr im Büro, Fuhrpark viele E-Autos oder Hybride.
Es gibt nur noch ganz wenige Drucker, somit werden von vorne hinein unnötige Ausdrucke verhindert.
Innerhalb der einzelnen Teams herrscht oftmals ein kollegiales Miteinander – teils entstehen sogar echte Freundschaften, die über das berufliche hinausgehen. Gleichzeitig sollte man sich bewusst sein: Es handelt sich um erfahrene Vertriebspersönlichkeiten, die es verstehen, Situationen überzeugend darzustellen – auch dann, wenn die Realität dahinter eine andere ist.
Die aktuelle Vertriebsführung agiert stark ergebnisorientiert und setzt teils unrealistisch hohe Zielvorgaben.
Problematisch ist dabei vor allem der Umgang mit abweichenden Perspektiven: In kritischen Gesprächen fühlt man sich mit seinen Einschätzungen häufig nicht ernst genommen. Eigene Meinungen werden schnell relativiert oder sogar als unrichtig dargestellt, was eine offene, lösungsorientierte Diskussionskultur nachhaltig erschwert.
In der Führungsarbeit selbst zeigen sich erhebliche Defizite: Während eine der beiden Personen stark ich-bezogen auftritt und ihre Ansichten kompromisslos durchzusetzen versucht, fehlt es der anderen an Führungskompetenz und professioneller Mitarbeiterführung. Konstruktive Rückmeldungen werden nicht selten als persönliche Angriffe gewertet – mit spürbaren Auswirkungen auf den Umgangston und das Arbeitsklima im Team.
Diese belastende Konstellation überschattet zunehmend eine inhaltlich eigentlich sehr reizvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit. Gespräche sind zwar möglich, hinterlassen jedoch häufig den Eindruck fehlender Authentizität.
Im Büro funktionieren die Systeme im Regelfall zuverlässig.
Allerdings ist die Arbeitsumgebung bei voller Besetzung herausfordernd: Die Geräuschkulisse ist bei gleichzeitig geführten Telefonaten teils so hoch, dass konzentriertes Arbeiten oder professionelle Gespräche kaum möglich sind. Rückzugsorte oder Ausweichbüros stehen in solchen Situationen nicht zur Verfügung – was den Arbeitsalltag besonders an vertriebsintensiven Tagen unnötig belastet.
Im Homeoffice sind die technischen Gegebenheiten wiederum deutlich eingeschränkt: Die Systemreaktionszeiten sind langsam, wodurch unter anderem ausgehende Telefonate nicht direkt im Workflow erfasst werden können. Diese müssen im Nachgang manuell dokumentiert werden, was die Effizienz deutlich mindert.
Darüber hinaus unterliegt jede vertriebliche Aktivität – von Telefonaten über E-Mails bis hin zu Besuchsterminen – einer umfassenden Nachverfolgbarkeit. Diese strenge Dokumentationspflicht wird von der Geschäftsleitung als normal für den Vertrieb bezeichnet. Für mich persönlich ist das jedoch ein Ausdruck von Mikromanagement und fehlendem Vertrauen – und in dieser Form nicht mehr zeitgemäß.
Gespräche finden zwar formal auf Augenhöhe statt, jedoch fehlt es spürbar an echter Bereitschaft, konstruktive Rückmeldungen oder alternative Perspektiven aus dem Team ernsthaft zu berücksichtigen. In diesem Kontext verlieren auch regelmäßig stattfindende Meetings – beispielsweise im zweiwöchentlichen Rhythmus – an Wirksamkeit, wenn die Beiträge der Mitarbeitenden letztlich kaum Beachtung finden oder folgenlos bleiben.
Karriereentwicklung: Die FFH Mediengruppe bietet exzellente Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung. Man hat regelmäßig Zugang zu Schulungen und Workshops.
Arbeitsklima: Das Arbeitsklima ist ausgesprochen positiv. Das Unternehmen fördert eine Kultur des gegenseitigen Respekts und der Zusammenarbeit, was zu einer hohen Zufriedenheit im Team beiträgt. Wie überall gibt es vereinzelt „schwarze Schafe“.
Innovation:Trotz der etablierten Marktstellung ist die FFH Mediengruppe stets bemüht, durch innovative Ansätze im Sales-Bereich wettbewerbsfähig zu bleiben. Neue Ideen und Strategien werden gefördert und belohnt.
Work-Life-Balance: Besonders hervorzuheben ist die ausgewogene Work-Life-Balance. Flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit zu Homeoffice tragen dazu bei, Beruf und Privatleben ideal zu vereinen.
Prozesse: Einige interne Prozesse könnten noch optimiert werden, um noch effizienter zu arbeiten. Es gibt gelegentlich administrative Hürden, die den Ablauf verlangsamen.