Als Werkstudent ist fiege Top
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist durchweg positiv und wertschätzend. Als Werkstudentin erhält man überraschend schnell ein hohes Maß an Vertrauen, sei es durch flexible Homeoffice Regelungen oder durch die eigenständige Bearbeitung anspruchsvoller Projektaufgaben. Dieses Vertrauen motiviert und fördert die persönliche sowie fachliche Weiterentwicklung enorm.
Besonders hervorzuheben ist das Miteinander im Team. Man spürt im Arbeitsalltag kaum, dass man „nur“ Werkstudentin ist. Die Zusammenarbeit findet auf Augenhöhe statt, Meinungen werden ernst genommen und man wird aktiv in Entscheidungsprozesse eingebunden. Das schafft ein starkes Zugehörigkeitsgefühl und echte Identifikation mit den Projekten.
Gleichzeitig entsteht ein sicheres Arbeitsumfeld. Fehler werden nicht sanktioniert, sondern als Lernchancen verstanden. Es gibt immer Kolleginnen oder Kollegen, die unterstützen, Feedback geben oder einem den Rücken stärken. Dadurch traut man sich, Verantwortung zu übernehmen und über sich hinauszuwachsen.
Auch unter den Werkstudierenden herrscht ein sehr angenehmes Klima. Es gibt regelmäßige Treffen, beispielsweise monatliche Lunches, die den Austausch fördern und den Teamzusammenhalt stärken
Kommunikation
s.O
Kollegenzusammenhalt
S.o
Work-Life-Balance
Die Work Life Balance ist insgesamt sehr gut. Es besteht ein hohes Maß an Flexibilität, insbesondere durch die Möglichkeit zum Homeoffice. Dieses wird nicht nur angeboten, sondern teilweise auch aktiv genutzt, beispielsweise an Tagen mit hoher Büroauslastung. Dadurch entsteht eine pragmatische und moderne Arbeitskultur, die auf Vertrauen basiert.
Überstunden waren in meinem Fall die Ausnahme und traten vor allem in projektintensiven Phasen auf. Diese sogenannten heißen Phasen gehören in der Projektentwicklung dazu, wurden jedoch nie als selbstverständlich vorausgesetzt. Wenn Mehrarbeit erforderlich war, wurde sie wertgeschätzt und anerkannt.
Besonders positiv hervorzuheben ist die klare Haltung gegenüber Werkstudierenden. Das inoffizielle Credo lautete stets Studium first, Unternehmen second. Prüfungsphasen, Abgaben oder universitäre Verpflichtungen wurden ernst genommen und respektiert. Diese Priorisierung hat nicht nur Druck genommen, sondern auch Loyalität und Motivation gestärkt.
Vorgesetztenverhalten
Das Vorgesetztenverhalten ist geprägt von Menschlichkeit, Wertschätzung und Professionalität. Der Umgang erfolgt respektvoll und auf Augenhöhe. Regelmäßige Feedbackgespräche bieten Orientierung und fördern die fachliche wie persönliche Weiterentwicklung.
Positiv hervorzuheben ist zudem, dass Führung aktiv weiterentwickelt wird, beispielsweise durch gezielte Führungsseminare. Das zeigt den Anspruch, Leadership nicht als Selbstverständlichkeit, sondern als Kompetenz zu verstehen und kontinuierlich auszubauen.
Interessante Aufgaben
Ich durfte regelmäßig mit auf die Baustelle und erhielt dadurch praxisnahe Einblicke in die Projekte. Gleichzeitig fielen jedoch auch einige organisatorische Tätigkeiten und Botengänge an, was manchmal überhand nehmen konnte.
Gleichberechtigung
Diversity ist willkommen und wird begrüßt, aber noch nicht gelebt
Umgang mit älteren Kollegen
Alle sind gleichermaßen integriert
Gehalt/Sozialleistungen
Durchschnitt bis unteres Drittel im Bereich Energy und Real Estate (Deckelung im Gesamtunternehmen: kein Raum für Verhandlungen)
Zusätzliche Sozialleistungen im klassischen Sinne stehen für Werkstudierende naturgemäß weniger im Fokus.

