Eine Ausbildung bei Fielmann - Hier wird man kein Optiker sondern Fachverkäufer.
Arbeitsatmosphäre
Zu viele Kunden auf zu wenig Zeit & Mitarbeitern.
Karrierechancen
Wenn man sich keiner Gehirnwäsche unterziehen will, sich vom Charakter und den Ansichten nicht in eine homogene Gemeinschaft begibt und irgendein Maß an Ehrlichkeit behalten will, der hat hier keine Chance.
Arbeitszeiten
Die Arbeitszeiten sind schlecht und teilweise rechtswidrig bei Azubis. Urlaub wird einfach ohne Kommunikation umverplant und man erfährt erst im Nachhinein davon.
Ausbildungsvergütung
Die Vergütung in der Ausbildung ist okay, aber nicht gut. Sie ist ungerechtfertigt gering für den Stress und die Aufgabenmenge.
Die Ausbilder
Fachliche Kompetenz ist recht gering, handwerklich unterdurchschnittlich. Die Unterstützung in der Ausbildung ist primär in den externen Lehrwerkstätten vorhanden.
Spaßfaktor
Anfänglich vorhanden, sobald man aber in den Verkauf kommt ist man nur noch eine Nummer im System. Man existiert nur noch anhand der Stückzahlen, die man einbringt.
Übungszeit ist nicht existent.
Aufgaben/Tätigkeiten
Bereits seit ersten Lehrjahr sämtliche Tätigkeiten, bis auf Refraktion und Kontaktlinse. Der Kontakt mit Kunden macht Spaß, die Menge ist aber einfach überwältigend und man ist immer unterbesetzt. Es ist einfach zeitlich viel zu viel, man kommt nicht hinterher und ist den ganzen Tag im Stress.
Variation
Die Variation ist nicht vorhanden. Man macht jeden Tag das selbe und soll sich immer an die Leitfäden halten, man kann dabei probieren auf individuelle Wünsche einzugehen, bekommt aber direkt eine Ansage, wenn man Abweicht oder zu lange braucht.
Respekt
Der Respekt gegenüber Auszubildenden ist nicht vorhanden. Eine Situation ist mir dabei besonders im Kopf hängen geblieben, als (vermutlich Spaßeshalber) gesagt wurde, dass man bei einen Diebstahl mit Waffe ja einfach einen Azubi davor schmeißen könnte, der sei ja weniger wert.

