Fielmann niewieder
Verbesserungsvorschläge
Kritik ernst nehmen, Gehälter verbessern, Arbeitszeiten verbessern, versuchen Personal zu halten
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war geprägt von einem starken Fokus auf Fehler, wodurch häufig nach Schwächen einzelner Teammitglieder gesucht wurde. Konstruktive Kritik oder das Ansprechen von Missständen wurde nicht immer wertschätzend aufgenommen und führte teilweise zu negativen Konsequenzen für engagierte Mitarbeiter. Zwar gab es auch Momente des Zusammenhalts und des gemeinsamen Lachens, diese wurden jedoch durch interne Konflikte, Spannungen und eine ausgeprägte Kultur des Lästerns überschattet.
Kommunikation
Die Kommunikation mit der Führungskraft gestaltete sich über einen längeren Zeitraum schwierig. Gespräche verliefen häufig wenig zielgerichtet, sodass Anliegen und Probleme nicht klar angesprochen oder nachvollziehbar kommuniziert wurden. Konflikte innerhalb des Teams wurden oftmals nicht aktiv begleitet, wodurch die Mitarbeiter gezwungen waren, Lösungen eigenständig zu finden. Insgesamt fehlte es an einer offenen, klaren und konstruktiven Kommunikation, was zu Unsicherheiten führte und die Zusammenarbeit im Team erschwerte.
Kollegenzusammenhalt
Viele Kollegen teilten zwar ähnliche Herausforderungen und Unzufriedenheiten, dennoch fehlte es häufig an Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstützung. Statt gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, entstand oftmals der Eindruck, dass eher gegeneinander als miteinander gearbeitet wurde, was das Arbeitsklima zusätzlich belastete.
Work-Life-Balance
Die Arbeitszeiten waren überwiegend von 9 bis 18 Uhr beziehungsweise von 9 bis 19 Uhr, wodurch nach Feierabend nur wenig Zeit für Erholung und Freizeit blieb. Die regelmäßige Arbeit an Samstagen, häufig bei knapper Personalbesetzung, führte zusätzlich zu einer hohen Arbeitsbelastung und einem erhöhten Stressniveau im Umgang mit der hohen Kundennachfrage. Darüber hinaus entstand der Eindruck, dass Termine und Arbeitsaufgaben nicht immer ausgewogen verteilt wurden, was die Belastung einzelner Mitarbeiter zusätzlich verstärkte.
Die Urlaubsplanung gestaltete sich häufig schwierig und war mit großer Unsicherheit verbunden. Genehmigte Urlaube wurden teilweise kurzfristig verschoben oder abgelehnt, sodass eine verlässliche Planung kaum möglich war. Dies führte insbesondere dann zu Problemen, wenn Reisen bereits im Voraus gebucht und bezahlt wurden, um von günstigeren Preisen zu profitieren. Die fehlende Planungssicherheit stellte daher für viele Mitarbeiter eine zusätzliche Belastung dar.
Vorgesetztenverhalten
Obwohl nach außen eine Unternehmenskultur mit flachen Hierarchien und einer offenen Du-Kultur vermittelt wurde, entsprach dies nicht meiner persönlichen Erfahrung im Arbeitsalltag. Die Führungskraft betonte wiederholt die bestehende Hierarchie und machte deutlich, dass sie sich in einer übergeordneten Position sieht. Dadurch entstand nicht das Gefühl einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Vielmehr war eine klare Machtdistanz spürbar, die auch in Teammeetings offen zum Ausdruck gebracht wurde. Dies erschwerte eine offene Kommunikation und stand aus meiner Sicht im Widerspruch zu den kommunizierten Unternehmenswerten.
Aus meiner Sicht zeigte die Führungskraft wiederholt ein Verhalten, das ich als unangemessen und teilweise sexistisch empfand. Insbesondere entstand der Eindruck, dass weiblichen Mitarbeitern nicht stets mit derselben Wertschätzung und dem gleichen Respekt begegnet wurde. In Situationen, in denen sich Mitarbeiterinnen durch das Verhalten anderer Personen unwohl fühlten oder Belästigungen wahrnahmen, fehlte häufig die notwendige Unterstützung und ein klares Eingreifen seitens der Führungskraft. Dadurch entstand bei Betroffenen das Gefühl, mit ihren Sorgen nicht ausreichend
Gleichberechtigung
Keine Gleichberechtigung bei Urlaubsplanung oder Lohn
Karriere/Weiterbildung
ich hatte in der gesammten Zeit keine Fortbildung gehabt

