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Finance Elements 
GmbH
Bewertung

Selbstdarstellung top, Realität leider oft flop

2,7
Nicht empfohlen

Gut am Arbeitgeber finde ich

Tolle Location, super leckeres Essen und hervorragendes Feelgood-Management seitens des Marketingteams - vielen Dank hierfür!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Abseits der eingeschworenen "Führungsriege" fühlte es sich die meiste Zeit so an, als wäre man nur an günstigen "Arbeitstieren" interessiert. Unter dem Strich gibt es gute Gründe dafür, dass MA mit dem Gedanken spielen zu gehen und es in den letzten Monaten einige bereits getan haben.

Verbesserungsvorschläge

Offene, klare und vor allem PRÄGNANTE Kommunikation lernen und umsetzen. Dasselbe gilt für Zeitmanagement. Sehr wichtig: Führungspositionen sollten mit Führungskräften besetzt sein, die sich durch entscheidende Führungsqualitäten auszeichnen - das habe ich nicht miterlebt. Realisieren, dass die MA die mit Abstand wichtigsten "Assets" im Unternehmen sind und entsprechend wertschätzen (Gehalt, Benefits etc.). Altmodische Ansichten ablegen und das moderne Image auch wirklich leben!

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war meistens gut: Kollegiales lockeres, teils auch freundschaftliches Verhalten. Wenn man hinter die Kulissen blickte, haperte es jedoch leider immer wieder beim vordergründig lockeren/vertrauensvollen Klima. Im Laufe der Zeit zeichnete sich ab, dass es eine Bevorzugung von bestimmten Personen auf Grundlage von persönlichen Sympathien gibt.

Zeitmanagement im Zusammenhang mit Meetings war insbesondere bei den Führungskräften eine große Baustelle (Stichwort Pünktlichkeit). Zusätzlich wurden Meetings regelmäßig deutlich überzogen, ohne dass es einen Mehrwert darstellte.

Kommunikation

In einigen Fällen funktionierte die Kommunikation reibungslos, meist musste man sich wichtige Infos aber proaktiv und mühsam selbst einholen, um auf dem neuesten Stand zu sein. Paradoxerweise gab es recht viele Meetings, die aber meist verschwendete Zeit waren.

Kollegenzusammenhalt

Die Zusammenarbeit war - bis auf wenige Ausnahmen - effektiv und hat Spaß gemacht. Unter den Kollegen wurde meines Wissens nach immer professionell, ehrlich und direkt miteinander kommuniziert, was ich sehr gut fand.

Work-Life-Balance

Während Corona war Homeoffice gezwungenermaßen dauerhaft möglich. Arbeitsbelastung schwankte gerne mal wöchentlich. Urlaubsabstimmung war recht flexibel und fair. Abseits von Corona gab es leider einen recht deutlich spürbaren Gruppenzwang bei den Arbeitszeiten. Folge: Man saß teilweise unnötig seine Zeit ab, ohne noch sinnvoll an einer Aufgabe arbeiten zu können.

Vorgesetztenverhalten

Schwierige Kombination aus Wichtigtuerei, Inkompetenz, Inkongruenz und Intransparenz. Getreu dem stark vertrieblichen Hintergrund wurde meist eher das gesagt, was das Gegenüber vermeintlich hören wollte, als das, was Sache ist. Es gab regelmäßig substanzloses Gerede, was man auch prägnant in wenigen Sätzen hätte klarstellen können. Absprachen wurden teilweise nach kurzer Zeit wieder über den Haufen geworfen.

Interessante Aufgaben

Man konnte sich recht frei einbringen und bei zeitlichen Schwierigkeiten zu Wort melden, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Nach einer Weile wiederholten sich die prinzipiellen Aufgaben jedoch stark.

Arbeitsbedingungen

Die Location ist schon besonders mit den Büroräumen in sehr modernen, hellen und schön renovierten Bootshallen direkt am Wasser. Es gibt viel grün und man verbringt dort gerne mal ein paar Minuten draußen. Am Arbeitsplatz fehlte es an nichts und man konnte sich sehr bequem einrichten. Es gab immer kostenlos Getränke (Wasser, verschiedene Kaffeegetränke, Tee, Limonaden etc.) und oft auch frisches Obst.
Büro ist etwas umständlich zu erreichen, wenn man nicht gerade in Spandau wohnt. Im Sommer war es in den oberen Büros teilweise grenzwertig warm. Der Lärmpegel in der "Haupthalle" mit den Meetingräumen war immer wieder etwas zu hoch.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Man setzt sich definitiv an mehreren Fronten für Nachhaltigkeit ein. Indirekt im Endeffekt auch über das Geschäftsmodell.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehalt wurde pünktlich, aber eher spät gezahlt, dafür 2 Sterne.
Ansonsten kann ich nur sagen: Mit meinem Profil habe ich bei meinem neuen Arbeitgeber auf Anhieb 20.000€ pro Jahr mehr geboten bekommen bei mehr Urlaubstagen (FEG gibt 28), mehr Benefits und mehr Flexibilität.

Image

Die Kunden sind üblicherweise sehr zufrieden und loben die Zusammenarbeit. Intern stimmt das Image, das nach außen kommuniziert wird, leider in einigen Punkten nicht ganz mit der Realität überein.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen nur bei entsprechend längerer Betriebszugehörigkeit und nur, wenn es primär im Interesse des AG ist (hier wurde noch nicht verstanden, dass gut fortgebildete MA IMMER einen Zugewinn für die Firma darstellen). Klar müssen die Fortbildungen thematisch passen, aber es sollte doch etwas mehr Möglichkeiten geben.
Interne Entwicklungsperspektiven waren in meiner Zeit nicht erkennbar.