Finance Elements GmbH als Arbeitgeber

Finance Elements GmbH

Playzone statt workzone

2,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich IT gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kantine, einige genutzte Technologien, kurze Kommunikationswege in der Hierarchie, angebotene Benifits wie Obst, Getränke, Sportmöglichkeiten etc., Eigenverantwortung in den Projekten. FromZero2Hero-Potential. Events (Sommerfest, Get2gether, Grillen). Aufmerksamkeit an Geburtstagen und erster Arbeitstag (Süßigkeitentüte).

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kommunikation und Verhalten zwischen VG und MA (Bossing & Mobbing) und unter Kollegen. Keine Erfahrung in der Führung. Emotionale Diskussionen statt sachlich. Gruppenbildung unter MA. Ausgrenzung und Stigmatisierung von MA und unter den Kollegen. Es wird mehr auf Sympathie als auf Leistung und Qualität geachtet. Unterschätzen und Überschätzen von MA. Unprofessionelles Verhalten der Kollegen am Arbeitsplatz. Spielwiese statt Arbeitsfeld für viele Mitarbeiter. Sich als Unternehmen größer stellen als andere (Selbstverliebheit). Leere Versprechungen bzgl. der Karriere bei wenig Sympathie.

Verbesserungsvorschläge

Führungskräfte auf Schulungen schicken. Erfahrene Führungskräfte einstellen. Marktadäquate Gehälter zahlen. Auf Umsetzer, statt Verkäufer setzen. Effizient Arbeitskräfte einstellen und nicht auf Masseneinstellungen von Studenten setzen. Kommukationstraining. Wie erkäre ich ein Problem? Wie erstelle ich eine Anforderung? Wie funktioniert Projektmanagement richtig? Mehr Transparenz des Geschäftsmodells, so dass Unternehmen ihre Einsparungsmöglichkeiten verstehen.

Arbeitsatmosphäre

Coole Location, schöner Yachthafen, top Kantine, sehr naturreich und reich an Aktivitäten. Family-Image wird gehype. Die Arbeitsatmosphäre ist eher unglücklich. Oft hat man Leerläufe und weiß seiner Zeit nicht besser einzusetzen als irgendwelche PPTs zu schrubben oder sich dahinter zu verstecken, um den Schein zu erwecken, produktiv zu sein. Der Fokus liegt hier eher auf dem Vertrieb und Design als auf die nachhaltige oder professionelle Entwicklung. Hier will man gezielt Werkstudenten günstig einstellen, um diese "nachzuschüchten". Die meisten Werkstudenten haben oft selber keine gute Qualifkation oder Arbeitserfahrung und werden aus Sympathie oder Naivität eingestellt, weil sie auf dem Markt unglücklicherweise selbst nichts Besseres finden. Durch diese Diversität ist der Umgang und die Kommunikation unter Kollegen sehr unprofessionell, da sehr viele Kollegen den Unterschied zwischen Arbeit und Freundschaft schnell vergessen. Bei den Communityansprachen fühlt man sich wie in einer Sekte. Sich selbst reden hören und sich über andere große Unternehmen stellen, grenzt m.E. schon an Narzissmus, auch wenn das Geschäftsmodell eine Nische für sich ist und profitabel ist.

Kommunikation

Es gibt hier kurze Wege in der Hierarchie, um seine Meinung auch an die Entscheider zu äußern. Kommunikation lässt unter Kollegen zu wünschen. Die Mehrheit kommt unvorbereitet in Terminen und kommuniziert unstrukturiert. Oft verirrt man sich im Babbeln, statt sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Die meisten Vorgsetzten haben in Ihrer eigenen Umsetzung sicherlich was drauf, aber können nicht erklären. Oft springt man hin und her und erwartet von einem, es sofort zu verstehen, aber stattdessen ist man noch verwirrter. Wenn man nachhakt, wird es häufig als lästig empfunden. Sehr viele Mitarbeiter, lieben sich selbst reden hören. Kein Feingefühl in der Kommunikation mit Mitarbeitern bei den langjährigen Vorgesetzten, die sich selbst als Top-Manager bezeichnen. Bossing und Mobbing der Vorgsetzten und zwischen den Kollegen sind nicht selten. Man fühlt sich wie bei einer Verkaufsveranstaltung.

Kollegenzusammenhalt

Wenn man einer Gruppe zugehörig ist, wird man auch geschätzt. Man hat viel Spaß und unterstützt sich auch gegenseitig. Einige unternehmen auch privat viel miteinander. Allerdings kommt man sich hier wie in einer Clique vor, in der reiner Gossip herrscht. Es wird unglücklicherweise schlecht über Kollegen gesprochen. Es gibt hier klare Alphatiere, die in der "Community" das "Sagen" haben und andere stark beeinflussen. Vom Klassenclown bis zu Sprücheklopfer ist alles vertreten. Gute fachliche und technische Mitarbeiter, die zielstrebig und diszipliniert arbeiten, werden oft als Außenseiter betrachtet und ausgegrenzt.

Work-Life-Balance

Man muss nicht am WE arbeiten. Die Arbeitszeit ist nicht wirklich flexibel, wie es am Anfang behauptet wird. Man spricht von selbstverantwortliche Einteilung der Zeit und ergebnisorientierter Leistung. Leider wird das nicht wirklich gelebt. Home-Office ist erst seit Corona eine Option. Die 40-Stunden-Woche sollte man mindestens erfüllen, sonst wird man nicht wahrgenommen. Es wird einem suggeriert länger zu bleiben. Behördengänge, private Angelegenheiten oder Krankschreiben kommen nicht wirklich gut bei den Vorgesetzten an.

Vorgesetztenverhalten

In ihrer Umsetzung haben sie sicherlich was drauf, aber unprofessionell im Führungsstil. Leider keine Erfahrung in der Personalführung. Hier ist das Unternehmen sich zu schade, die Vorgesetzten auf eine Personalführungsschulung zu schicken. Bossing und Mobbing der Vorgsetzten sind nicht selten. Macht und Status werden gegenüber Mitarbeiter klar demonstriert. Fachliche oder sachliche Diskussionen werden häufig zum Nachteil des Mitarbeiters gedreht und auf die persönliche Ebene genommen. Nachtragende Vorgsetzte, die Mitarbeiter meiden oder mit belanglosen Aufgaben beschäftigen. Das Arbeitszeugnis lässt zu wünschen übrig. Oft werden die Zeugnisse Monate später verfasst, nachdem man das Unternehmen verlassen hat. Zudem halbherzig und nicht tätigkeitstreu.

Interessante Aufgaben

Kreativ in der Gestaltung und auch interessante Aufgaben, die kniffelig sind. Man kann sich in Ruhe auf seine Aufgaben konzentrieren. Man begleitet das Projekt eigenverantwortlich von Anfang bis Ende. Unglücklicherweise gibt es hier kein richtiges Anforderungsmanagement. Der Fachbereich ist nicht in der Lage ihre Anforderungen klar zu stellen. Es wird eher verbal kommuniziert als es irgendwo schriftlich festzuhalten. Businessprozesse, werden nicht richtig erklärt. Hier ist die Erwartung es selbst herauszufinden oder seinen "gesunden Menschenverstand" zu nutzen. Kein Scrum/Agile Development kann gelebt werden, obwohl sie es wünschen. Die Beste Aussage des meiner Berufserfahrung: "Mach doch einfach Scrum?". Alleine? Das zeigt leider die mangelhafte Erfahrung einiger Vorgsetzten. Qualitätsmanagement/Testmanagement wird auch halbherzig vom Fachbereich betrieben bzw. nicht Teil ihrer Aufgabe gesehen.

Gleichberechtigung

Nur, wenn man blind der Masse folgt und sich nicht zu kritisch äußert.
Kaum Wertschätzung in der geleisteten Arbeit, da oft die Erfahrung fehlt. Der Klassiker:" Das kann ich auch in Excel ganz einfach abbilden." Man fühlt sich eher unbedeutend. Wenn man kein geborener Verkäufer ist, hat man es leider schwer. Sympathie zum Vorgesetzten bringt einen mit einer höheren Wahrscheinlichkeit weiter.

Umgang mit älteren Kollegen

Es herrscht eine klare Dutz-Kultur. Die älteren Kollegen sind auch offen und gehen auf die jüngere Generation zu.

Arbeitsbedingungen

IT-Ausstattung gut. Teurere Technologien im Einsatz. BGA auch gut. Sehr gute Kantine. Viele sportliche Aktivitäten, denen man sich anschließen kann. Im Sommer ist es eine Qual. Keine Klimaanlage, stattdessen Ventilatoren, die die warme Luft durchpusten. Im Winter sind die Räume nicht ausreichend geheizt, so dass man oft mit der Jacke arbeiten muss.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Müll wird getrennt. Es gibt eine Tochterfirma die GreenTechnology-Analysen macht.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehaltsniveau als Entwickler sehr niedrig. Oft sympathieabhängig. Ungerechte Gehaltsverteilung im Vergleich anderer Kollegen, die nicht das technische Handwerk beherrschen. Weit unter dem Marktdurchschnitt. Gehaltserhöhung mangelhaft. Noch nicht mal der Inflationsausgleich wird hier berücksichtigt. Eher wird ein Bonus angeboten, was einem nicht erklärt wird, wie man diesen freischaltet. Selbst bei Einhalten der Zielvorgaben, werden belanglose Gründe gesucht, die Beförderung nicht zu geben. Fehler werden nicht im Verhältnis zur Gesamtleistung gestellt bzw. werden irgendwelche Fehler weit hergeholt, erfunden und verkauft. Es ist ein vertriebliches Spiel in der Gehaltsverhandlung, bei der man eher den Kürzeren zieht, da man laut Aussagen einiger Vorgesetzten schnell durch 2 Werkstudenten ersetzt werden kann.

Image

Die FEG legt sehr viel Wert auf das Image nach außen. Mit den Sportangeboten, Feelgood-Management und das Community-Leben wirbt man sehr stark. Mit Universitäts/FH-Veranstaltung/Workshops wird ein Einblick in die Firma gewährt. Man ist offen für Studenten. Für Studenten ist es ein guter Einstieg, da man selbstverantwortlich Projekte umsetzen kann. In den sozialen Medien ist man auch vertreten. Allerdings werden belanglose Sachen gepostet, die wenig Aussagekräftig sind. Geschäftsmodelle werden aufgrund interner politischer Entscheidungen für potentielle Kunden komplex gehalten, da man sich vor Konkurrenz fürchtet. Dabei erlangt man eben in heutiger Zeit einen Pitch, indem die Komplexität simplifiziert erläutert wird. Die Komplexität ist ja eben das Hoheitswissen, dass die Konkurrenz nicht hat. Das erkärt u.a. die wenigen Follower und der hohe Aufwand im Vertrieb (Kaltakquise).

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung genießt man nur, wenn man seine Rente bei der FEG plant. Wenn man sich technologisch (DWH/BI) weiterentwickelt, hat man auf dem Markt noch eine Chance. Viele BWL'er haben es schwer, da es sich bei der FEG um einen absoluten Nischenbereich handelt. Wer Karriere machen will, ist gezwungen dort zu bleiben, auch wenn immer die Rede vom "Gefährliches Randwissen" ist. Unglücklicherweise bringt dich das in großen Unternehmen nicht weit, da die Einsparmaßnahmen für die FEG zwar viel sind, aber für die Unternehmen ein geringer Betrag, dass es sich kaum lohnt Aufwand zu investieren. Hier müssen die Vertriebler Überzeugungsarbeit leisten. Die Königsdisziplinen in Unternehmen sind immer noch das klassische Controlling und Rechnungswesen. Die Titel der Positionen sind auch sehr weit hergehollt. Als Finance Manager/Projektleiter/Financial Analyst etc... wirst du in großen Unternehmen wieder schnell als Junior/Associate eingestuft.

Arbeitgeber-Kommentar

People + Culture, FINANCE ELEMENTS GmbH
People + CultureFINANCE ELEMENTS GmbH

Wir danken Dir für die bisher längste – leider aber auch fast schlechteste – Bewertung. Du hast kein Bewertungskriterium ausgelassen und hast Dir die Zeit wahrscheinlich auch genommen, weil Du Dich über uns ärgerst. Die FEG liegt uns am Herzen, deshalb ist es nicht schön für uns zu lesen, wie Du gewisse Verhaltensweisen und Situationen wahrgenommen hast. Trotzdem sind wir dankbar für Deine Offenheit.

Weiterbildungen sind ein wichtiger Teil der Personalentwicklung. Führungskräfteschulungen gehören auch dazu. Ist es so, dass die Kompetenz der Führungskraft mit der Anzahl an Führungskräfteschulungen steigt? Kann man gekonnter kommunizieren, wenn man zuvor eine Kommunikationsschulung besucht hat? Wenn man als Student, Angestellter oder Führungskraft den Bedarf sieht sich theoretisch weiterzubilden, sind wir dafür offen. Einen großen Wert legen wir auf das lebenslange Lernen in der Praxis. Dazu gehört es auch Fehler zu machen und aus diesen zu lernen, beispielsweise durch einen konstruktiven Austausch, welcher nicht ausschließlich von „oben“ sondern von mindestens zwei Seiten gesteuert ist.

Du hast geschrieben, dass Arbeitszeugnisse halbherzig und nicht pünktlich herausgegeben werden. Das tut uns Leid und soll so nicht sein. Wenn hier noch Klärungsbedarf besteht, schreib uns bitte an hr@finance-elements.com, damit wir uns den konkreten Fall anschauen und bearbeiten können. Die Möglichkeit, ein Arbeitszeugnis nachträglich korrigieren zu lassen, kann jeder Mitarbeiter bei uns aber auch in anderen Unternehmen nutzen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn die Fachabteilung gegebenenfalls nicht alle Projekte aufgelistet hat an denen der- oder diejenige über den angegebenen Zeitraum gearbeitet hat.

Du hast auch den Fokus auf unseren Vertrieb erwähnt. In den letzten Jahren sind wir personell stark gewachsen und haben auch immer wieder neue Tochtergesellschaften gegründet. Das war eine aufregende und lehrreiche Zeit. Seit Januar diesen Jahres konzentrieren wir uns durch FEG Focus voll und ganz auf unser Kern- und Ursprungsgeschäft. Somit steht der Vertrieb unserer Dienstleistungen, aber auch die Beratung, dieses Geschäftsjahr im Vordergrund. Hierzu tragen alle Tochtergesellschaften ihr Bestes bei. Das ist unser USP, das ist unser Können und dazu stehen wir auch.

Eine Grüppchenbildung in größeren Mannschaften bleibt meistens nicht aus. Innerhalb der Community gibt es Teams, die bereits langjährig zusammenarbeiten und dadurch auch über die Arbeit hinaus als Freunde zusammengewachsen sind. Diese Freundeskreise schließen neue Mitarbeiter nicht aus. Wenn die Grüppchenbildung allerdings dazu führt, dass sich Mitarbeiter unbedeutend und nicht wertgeschätzt fühlen geht das ganz klar entgegen der Richtung, die wir gehen möchten. Hier möchten wir noch sensibler die Stimmung wahrnehmen und durch unser Feelgood Management die Community Mitglieder individuell und besonders ansprechen.

Dass Du das Gefühl hattest Dich nicht kritisch äußern zu dürfen alarmiert uns. Wir wollen diverse Teams, wir wollen Querdenker, wir wollen Andersdenker, wir wollen kritische Fragen – nur so können wir uns alle weiterentwickeln. Lass Dir das nicht nehmen und wir müssen dies noch weiter fördern.

Wir freuen uns, dass Dir unsere kurzen Kommunikationswege gefallen haben. Auch die Idylle am Campus und die Arbeitsbedingungen hier vor Ort hast Du fast durchgehend gut bewertet. Zwei Punkte Abzug gab es hier für die hohe Temperatur im Büro. Während wir das hier schreiben sind über 30 Grad in Berlin, wir wissen also ganz genau wo von Du sprichst. Am Wasser vor der Bootshalle mit einem leichten Wind im Schatten, in POW!WOW!, der Factory und im Maschinenraum ist es gut auszuhalten. Die anderen Büros sind diese Woche sehr aufgeheizt und die Klimaanlagen scheinen, wie Du geschrieben, keine große Hilfe zu sein.

Die Home Office Regelung hat sich bei uns seit der COVID-19 Pandemie und unserem World Cafe übrigens stark verändert. Diese neuen Möglichkeiten würden Dir vielleicht besser gefallen. Da, wo Du jetzt bist, gefällt es Dir hoffentlich und wir wünschen Dir alles Gute. Abschließend noch einmal vielen Dank für Deine Bewertung und vielen Dank für Deine Aufrichtigkeit.