Finanz Informatik GmbH & Co.KG Logo

Finanz 
Informatik 
GmbH 
& 
Co.KG
Bewertung

TopCompany6 Jahre

Überforderte Führungskräfte vergraulen Topleute und wollen Ja-Sager

2,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Finanz Informatik GmbH & Co.KG in Münster gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Sozialleistungen
- Work-Life-Balance (abgesehen von den beschriebenen unnötigen Reisen)
- tolles Recruiting und Personalmarketing
- starker Betriebsrat
- Freundlichkeit der Belegschaft untereinander
- Kantinen und Cafébars an den Standorten

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Führungskräfte
- unehrliche, intransparente Kommunikation seitens der überforderten Führungskräfte
- sinnlose, ausufernde Reiserei zwischen den Standorten: Fachlich meist absolut unnötig, aber Hauptsache "Es ist doch schön, dass man sich mal wieder sieht!"
- endlose Abstimmungsrunden
- Belegschaft, die keine Entscheidungen trifft und jede Kleinigkeit mit zig Leuten abstimmen muss
- Kamerapflicht bei quasi jedem Meeting (es gibt keine offizielle Pflicht, aber je nach Bereich die Anweisung von der oberen Führungsriege und es wird dann natürlich nicht gern gesehen, wenn man sich nicht daran hält)

Verbesserungsvorschläge

- Führungskräfte-Check: Personen (vor der Beförderung!) auf Eignung prüfen und nachqualifizieren
- ehrliche und offene Kommunikation fördern, besonders bei schlechten Nachrichten oder unangenehmen Themen - sowas einfach zu ingorieren, auszusitzen oder hinterrücks zu belästern geht leider gar nicht und wird von der Führungsebene auch noch unterstützt.
- Die ausufernde Reiserei zwischen den Standorten hinterfragen: "Es ist doch schön, wenn man sich mal wieder sieht!" ist ein tolles Argument für eine Familienzusammenkunft zu Weihnachten, aber in einem Unternehmen mehr als fragwürdig. Umweltbewusstsein? Effizienz? Gesundheit der Mitarbeiter? Wirtschaftlichkeit? Alles egal, hauptsache "man sieht sich"!
- Offenheit für neue Ansätze: Oft hatte ich die Situation, dass mir etwas gezeigt wurde und ich sofort gesehen habe, dass es besser/schneller/effizienter geht. Diese Vorschläge wurden schnell verworfen mit der Begründung "Ne, mach das mal so, wie ich es dir gezeigt habe!". Auf die Rückfrage, warum es überhaupt so gemacht wird wie aktuell: "Weil mir das auch so gezeigt wurde." Hier wird "Wir haben das schon immer so gemacht!" leider offen gelebt.
- Meeting-Rallye, ganz schlimm: In manchen Bereichen wird mehr geredet als gearbeitet, man verliert sich in endlosen Abstimmungsschleifen... Die Mitarbeiter sollten ermutigt werden, eigene Entscheidungen zu treffen ohne das ganze Unternehmen konsultieren zu müssen

Arbeitsatmosphäre

Viel Ja-Sager-Mentalität, ansonsten drohen Probleme (die aber auch nicht offen angesprochen werden). Kollegen aber prinzipiell sehr freundlich und hilfsbereit.

Image

Kunden nehmen die oft FI nicht besonders ernst. Kommunikation (Support, Beratung) gleicht manchmal einem Spießroutenlauf.

Work-Life-Balance

Sieht man vom sinnlosen Quer-durch-Deutschland-Gependel ab: Gut!

Karriere/Weiterbildung

Selbst junge, unerfahrene und absolut inkompetente Personen kommen hier leicht an eine Führungsposition. Zum Leidwesen des Teams darunter.

Gehalt/Benefits

Ist in Ordnung, tolle Benefits. Allerdings ist die Eingruppierung oft Glückssache (Wie gefalle ich meinem Vorgesetzten?) und wird ansonsten teils mit hanebüchenen Begründungen viel zu gering angesetzt, auch wenn die Eingruppierung faktisch falsch ist (Arbeitsaufgaben entsprechen laut Definition in Tarifvertrag höherer Stufe). Hier muss man Glück oder Durchsetzungsvermögern haben. Dennoch kann einem eine korrekte Eingruppierung auch früher oder später auf die Füße fallen: Ich habe Kündigungen mitbekommen, bei denen die Eingruppierung mit als Grund genannt wurde.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Eine unnötige Dienstreise jagt die nächste. Gründe oft: "Es ist doch schön, dass man sich mal wieder sieht!"

Kollegenzusammenhalt

Es gibt scheinbar überall linke Menschen, die sich hinterrücks über andere beschweren und dann nichts mehr davon wissen wollen. Sonst gut. Aber dieses beschriebene Verhalten wird leider nicht nur toleriert, sondern durch die Führungskräfte auch noch gefördert. Daher nur 2/5 Sternen hier, auch wenn es nur wenige Personen betrifft, die so sind. Aber wenn dies so gefördert wird, ist das für mich kein kollegiales Verhalten.

Umgang mit älteren Kollegen

Einige ältere Kolleginnen und Kollegen werden trotz offensichtlicher Demotivation und auch wenig Leistung freundlich durchgeschleift, ohne dass etwas befürchtet werden muss. Beispiel: "Mein Internet zu Hause ging 2 Tage nicht, daher konnte ich nicht wirklich arbeiten." -> Ohne Versuch, das Problem zu lösen, ins Büro zu gehen o.ä. - Chef hat es lediglich zur Kenntnis genommen. Einfach mal 2 Tage nicht arbeiten ohne Konsequenzen kann man sich auch nur als langjährige/r Angestellte erlauben,

Vorgesetztenverhalten

Viele junge, überforderte Führungskräfte. Dank Vitamin B kommt man hier an Führungspositionen, auch ohne Eignung. Was dabei herauskommt, sieht man an vielen Teams, die wie ein Haufen kopfloser Hühner führungslos machen (oder auch eben nicht), was sie wollen.
Aber auch erfahrenere Führungskräfte agieren teils link und unsouverän.

Arbeitsbedingungen

Trotz vieler (unnötiger) Dienstreisen sehr schwere Notebooks. Offenes Bürokonzept mit viel Lautstärke, wenn viel los ist. Oft ist aber auch einfach eh keiner da, trotzdem wird man ins Büro oder per Dienstreise sinnloserweise an einen anderen Standort gezwungen, nur um dort allein herumzusitzen. Prima!

Kommunikation

Kommunikation der Führungskräfte teilweise auf Grundschulniveau. Überforderte Jung-Führungskräfte leben Nicht-Kommunikation.
Nicht-Ja-Sager, die das Team mit Ideen und neuen, guten Ansätzen voranbringen wollen, werden auch gern mal rausgworfen (alles schon mitbekommen).

Zudem verliert sich die Belegschaft (zumindest für den mir bekannten Bereich) in endlosen und unzähligen Abstimmungsschleifen. Keiner traut sich scheinbar, irgendeine Etnscheidung auch mal allein zu treffen. Für jede Kleinigkeit wird sich abgestimmt. Scrollt man durch einige Kalender durch, sieht man mehrfach am Tag Termine wie "Abstimmung", "kurze Abstimmung" usw.

Gleichberechtigung

Die männlichen Kollegen haben gern den ein oder anderen sexistischen Spruch auf Lager oder erschrecken teilweise durch übergriffige Verhaltensweisen. Das betrifft aber bei weitem nicht alle. Trotzdem aufgrund der Erfahrung nur 3 Sterne.

Interessante Aufgaben

Viel Routine, langweilig und stupide. Wirklich innovative Ansätze werden weggewischt ("Wir haben das schon immer so gemacht" (...und daran soll sich auch nichts ändern)).

2Hilfreichfinden das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Personalbereich der Finanz Informatik

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank, dass du dir die Zeit für ein ausführliches Feedback genommen hast.

Vorab: Wir freuen uns sehr darüber, dass du unsere Benefits- und Sozialleistungen, unser Personalmarketing sowie den kollegialen Zusammenhalt schätzt.
Wir bedauern jedoch sehr, dass du in einigen Aspekten eher weniger gute Erfahrungen gemacht hast. Dein Fazit entspricht in keiner Weise dem Anspruch, den wir an unsere Führung und unser Miteinander stellen. Wertschätzendes, respektvolles Verhalten sowie transparente, ehrliche Kommunikation steht bei uns an oberster Stelle. Rückmeldungen wie deine nehmen wir sehr ernst. Darüber hinaus achten wir im Sinne unseres Nachhaltigkeitsverständnis selbstverständlich auf Klimaschutz und Energieeffizienz sowie auf die Arbeitsbedingungen unserer Belegschaft. Auch unsere Eingruppierungen sind durch unseren Haustarifvertrag transparent geregelt.

Um konkrete Verbesserungen aus dein Feedback ableiten zu können und/oder an der ein oder anderen Stelle gegebenenfalls gemeinsam etwas bewegen zu können, freuen wir uns sehr über deine Kontaktaufnahme über hr.feedback@f-i.de

Loading...
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.