Kein Logo hinterlegt

finanzen.net 
zero 
GmbH
Bewertungen

26 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,3Weiterempfehlung: 50%
Score-Details

26 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Vom modernen Remote-Arbeitgeber zur Kultur des Misstrauens

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Karlsruhe gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Trotz der vielen negativen Entwicklungen gibt es weiterhin einige positive Aspekte. Die Kollegen sind fachlich stark und der Zusammenhalt im Team funktioniert nach wie vor gut. Außerdem bietet die Arbeit grundsätzlich interessante und anspruchsvolle Aufgaben, die fachlich herausfordernd sind und Entwicklungsmöglichkeiten im Tagesgeschäft bieten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Besonders negativ fallen die neu geschaffenen künstlichen Hierarchieebenen auf. Früher funktionierten die flachen Hierarchien gut und Entscheidungen konnten schnell getroffen werden. Heute gibt es mehrere zusätzliche Managementschichten, die hauptsächlich Prozesse verlangsamen und die Distanz zwischen Mitarbeitern und Entscheidern vergrößern.

Hinzu kommt ein CEO, der bei öffentlichen Auftritten ständig die gleichen Management-Schlagworte wiederholt. Viele Aussagen wirken wie ein endloses Vorlesen aus der Liste den aktuell populären Unternehmensbegriffe. Der Bezug zur tatsächlichen Arbeit der Mitarbeiter fehlt dabei meist vollständig.

Verbesserungsvorschläge

Wenn 95 % der Mitarbeiter weit entfernt vom Head Office wohnen und ausdrücklich für eine 100-Prozent-Remote-Tätigkeit eingestellt wurden, sollte das Unternehmen diese Realität akzeptieren. Die aktuelle Back-to-Office-Strategie wirkt realitätsfern und schlecht durchdacht.

Statt Kontrolle und Misstrauen sollten wieder Vertrauen, Eigenverantwortung und Ergebnisse im Mittelpunkt stehen. Weniger Hierarchie, bessere Kommunikation und eine familienfreundliche Personalpolitik würden dem Unternehmen deutlich mehr helfen als weitere Büroanwesenheitstage. Insgesamt wäre eine Rückkehr zu den früheren, flachen Strukturen und einer echten Remote-Kultur ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre leidet massiv unter der Back-to-Office-Vorgabe. Viele Mitarbeiter wurden als Remote-Kräfte eingestellt und wohnen weit entfernt vom Head Office. Statt Vertrauen herrscht inzwischen Misstrauen. Es entsteht der Eindruck, dass Mitarbeiter grundsätzlich unter Verdacht stehen, nicht ausreichend zu arbeiten. Teilweise müssen Kollegen ihre Tätigkeiten minutengenau dokumentieren.

Image

nicht vorhanden

Work-Life-Balance

Eine echte Work-Life-Balance ist praktisch nicht mehr vorhanden. Mitarbeiter werden gezwungen, wochenweise ins Head Office zu reisen und mehrere Tage am Stück im Hotel zu leben. Für Familien mit Kindern ist das kaum machbar. Vielleicht kann sich das obere Management leisten, Haushaltshilfen oder zusätzliche Kinderbetreuung zu bezahlen. Für normale Arbeitnehmer sieht die Realität anders aus. Viele müssen selbst sehen, wie sie Familie, Kinder und Beruf unter einen Hut bekommen. Familienfreundlich ist das nicht.

Karriere/Weiterbildung

Karriereentwicklung und Weiterbildung spielen praktisch keine Rolle. Es gibt kaum strukturierte Programme oder erkennbare Förderung. Wer sich weiterentwickeln möchte, ist weitgehend auf sich allein gestellt.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt war bei der Einstellung durchaus attraktiv. Danach passiert jedoch oft nichts mehr. Gehaltsanpassungen sind intransparent oder finden gar nicht statt. Anfragen werden ignoriert oder verschleppt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

nicht gegeben

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist nach wie vor gut. Die Mitarbeiter unterstützen sich gegenseitig und versuchen gemeinsam, die schwieriger werdenden Rahmenbedingungen auszugleichen. Ohne die Kollegen wäre die Situation deutlich schwieriger zu ertragen.

Umgang mit älteren Kollegen

Älteren Kollegen gibt es nicht

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten ist enttäuschend. Vor allem auf den unteren Managementebenen fehlt häufig jede Kompetenz in Mitarbeiterführung. Entscheidungen werden von oben nach unten durchgereicht und ohne Diskussion umgesetzt.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen haben sich durch die Back-to-Office-Regeln massiv verschlechtert. Wer mit einem 100-Prozent-Remote-Vertrag eingestellt wurde, erwartet nicht plötzlich regelmäßige Pflichtaufenthalte im Head Office. Für viele Mitarbeiter bedeutet dies lange Reisen, Hotelaufenthalte und zusätzliche Belastungen im Privatleben.

Kommunikation

Die Kommunikation ist sehr schlecht. Wichtige Entscheidungen werden oft einfach verkündet, ohne die Betroffenen einzubeziehen oder nachvollziehbar zu erklären. Rückfragen bleiben unbeantwortet oder werden mit allgemeinen Floskeln abgetan. Besonders bei den Themen Remote Work und Büropräsenz fehlt jede offene Diskussion.

Gleichberechtigung

Eine Belegschaft, die zu 95 % aus weißen, jungen Männern besteht

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind grundsätzlich interessant und waren lange Zeit ein Grund, im Unternehmen zu bleiben. Allerdings wird dieser positive Aspekt zunehmend von Bürokratie, zusätzlichen Prozessen und organisatorischen Vorgaben überlagert. Die Arbeit macht immer weniger Spaß.

4Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Wenn Kontrolle als wandelnde Kultur verkauft wird.

1,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Karlsruhe gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

In den letzten Monaten habe ich erlebt, wie aus einer modernen Remote-Company schrittweise ein Unternehmen geworden ist, das immer stärker auf Kontrolle, Anwesenheit und Mikromanagement setzt.
Besonders frustrierend ist dabei die Diskrepanz zwischen den Aussagen des Managements und der tatsächlichen Wahrnehmung in den Teams. Entscheidungen werden regelmäßig mit Begriffen wie „mehr Zusammenarbeit“, „mehr Kultur“ oder „mehr Austausch“ begründet. Sobald jedoch nach konkreten Daten oder nachvollziehbaren Gründen gefragt wird, bleiben die Antworten oft oberflächlich oder widersprüchlich. Eine Arbeitskultur kann man nicht erschaffen oder vorgeben oder erzwingen. Diese Kultur ENTSTEHT.
Viele Mitarbeitende wurden mit dem klaren Versprechen von Remote-Arbeit und Flexibilität eingestellt. Heute werden genau diese Grundlagen Stück für Stück zurückgenommen. Gleichzeitig wird so getan, als wäre dies der Wunsch der Mehrheit. Mein Eindruck ist ein völlig anderer.
Hinzu kommt eine Kultur, in der Feedback zwar abgefragt wird, aber selten Konsequenzen hat. Teams weisen regelmäßig darauf hin, wenn Deadlines unrealistisch sind oder Prioritäten nicht funktionieren. Trotzdem werden Termine festgelegt, als wären die Einschätzungen derjenigen, die die eigentliche Arbeit leisten, irrelevant.
Besonders demotivierend ist, dass Projekte und Features teilweise über Wochen oder Monate entwickelt werden, kurz vor der Fertigstellung stehen und dann plötzlich gestoppt werden, weil angeblich wichtigere Themen auftauchen. Das Ergebnis ist, dass Arbeit verworfen wird, Motivation verloren geht und dieselben Fehler immer wieder passieren.
Parallel dazu werden neue Managementebenen geschaffen, neue Tracking-Tools eingeführt und immer mehr Kennzahlen erhoben. In Meetings sitzen mittlerweile Personen, deren Hauptbeitrag darin besteht mitzuschreiben, wie viele Story Points Teams erledigt haben. Statt die Ursachen für Probleme zu beseitigen, wird immer detaillierter gemessen, wie schnell Menschen arbeiten.
Nach mehreren Jahren im Unternehmen habe ich weder regelmäßige Entwicklungsgespräche noch eine ernsthafte Karriereplanung erlebt. Gehaltserhöhungen blieben aus. Stattdessen werden nun Performance Reviews eingeführt, ohne klaren Zusammenhang zu Gehaltsentwicklung, Weiterbildung oder Karriereperspektiven.
Besonders kritisch sehe ich den Umgang mit Mitarbeitenden in der Probezeit. Menschen, die bewusst einen Remote-Job angenommen haben, werden nachträglich mit geänderten Bedingungen konfrontiert und vor die Wahl gestellt, diese zu akzeptieren oder das Unternehmen zu verlassen. Für mich sendet das ein deutliches Signal darüber, welchen Stellenwert Zusagen gegenüber Mitarbeitenden haben.
Der traurigste Teil ist jedoch die Stimmung im Unternehmen. Die meisten Gespräche drehen sich längst nicht mehr um Produkte, Innovationen oder Verbesserungen. Stattdessen wird darüber gesprochen, welche neue Einschränkung als Nächstes kommt, welche Entscheidung wieder ohne Einbindung der Teams getroffen wurde oder welche Kolleginnen und Kollegen bereits gekündigt haben beziehungsweise aktiv nach Alternativen suchen.
Ich habe selten erlebt, dass innerhalb so kurzer Zeit so viel Vertrauen verspielt wurde.

Verbesserungsvorschläge

Mitarbeitenden wieder vertrauen.
Aufhören, unpopuläre Entscheidungen als Wunsch der Mehrheit darzustellen.
Ergebnisse statt Anwesenheit bewerten.
Weniger Management, mehr Produktentwicklung.
Versprechen aus dem Recruiting respektieren.
Ehrliche Kommunikation statt vorbereiteter Rechtfertigungen.

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung im Unternehmen befindet sich im freien Fall. Kaum hat man sich an die letzte Verschlechterung gewöhnt, folgt die nächste. Viele Mitarbeitende kommen nicht mehr zur Arbeit, um etwas aufzubauen, sondern fragen sich, welche Einschränkung als Nächstes beschlossen wird.
Was früher einmal ein motivierendes Arbeitsumfeld war, wird zunehmend von Frustration, Misstrauen und Resignation geprägt.

Image

Das Bild, das nach außen (wahrscheinlich auch den Stakeholdern) vermittelt wird, passt immer weniger zur Realität im Unternehmen und bei den Mitarbeitern.

Work-Life-Balance

Für mich wirkt diese Entwicklung eher wie der Beginn einer schrittweisen Abkehr von der bisherigen Work-Life-Balance. Viele Mitarbeitende wurden ursprünglich mit der Zusage von Full-Remote eingestellt. Nun wird zunehmend Präsenz im Büro erwartet. Auch wenn man dies aktuell als Vermutung ansehen könnte, haben sich in der Vergangenheit mehrere Entwicklungen, die intern bereits befürchtet wurden, später genau so bestätigt. Daher entsteht der Eindruck, dass die Remote-Regelung nach und nach weiter eingeschränkt werden könnte.
Flexible Arbeitszeiten wurden bereits abgeschafft.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Besonders widersprüchlich ist die Argumentation rund um Nachhaltigkeit.
Mitarbeitenden wird erklärt, man müsse den CO₂-Fußabdruck reduzieren und deshalb bestimmte Reisemöglichkeiten einschränken (z.B mit eigenem PKW anreisen). Gleichzeitig werden dieselben Mitarbeitenden verpflichtet, regelmäßig ins Büro zu pendeln (aber nur mit der Bahn).
Nachhaltigkeit wirkt dadurch weniger wie ein Unternehmenswert und mehr wie ein Argument, das dann genutzt wird, wenn es gerade zur gewünschten Entscheidung passt.

Karriere/Weiterbildung

Karriereentwicklung findet überwiegend auf dem Papier statt. Regelmäßige Entwicklungsgespräche und konkrete Perspektiven fehlen.

Kollegenzusammenhalt

Der einzige Grund, warum viele überhaupt noch bleiben, sind die Kollegen. Die Zusammenarbeit innerhalb der Teams funktioniert deutlich besser als die Zusammenarbeit zwischen Management und Belegschaft.
Mehr Flurfunk als das Management etwas offen kommuniziert.
Es wird in Meetings für "Flurfunk" entschuldigt. Der Fehler für die Flurfunk auf eigene Kappe genommen. Aber am Ende des Meetings kommt genau das, was im Flurfunk besprochen wurde.
Darüber hinaus sind alle Mitarbeiter mit der Arbeit und den Deadlines und kurzfristigen Priorität Änderungen massiv beschäftigt, dass man kaum Zeit für andere hat.

Vorgesetztenverhalten

In den letzten Monaten wurden immer mehr Managementebenen aufgebaut. Gleichzeitig wächst die Distanz zwischen Führung und Mitarbeitenden.
Anstatt Probleme zu lösen, wird immer mehr Zeit darauf verwendet, Arbeit zu kontrollieren, zu messen und zu dokumentieren. Vertrauen scheint durch Überwachung ersetzt worden zu sein.
Ich erinnere mich an Aussagen wie: "No Politics, no ego". Und, dass die Entscheidungen datenbasiert getroffen werden sollten.
Hier werden Entscheidungen Top-down getroffen. Mittlere Management sitzt zwischen 2 Stühlen. Die sind lediglich Lieferanten von schlechten Nachrichten. Sie haben keine Entscheidungsrecht.
Man wird offensichtlich angelogen, als würde die "große Mehrheit" Office-Work besser finden, obwohl großer Teil der Belegschaft in ganz Deutschland verteilt ist. Manche haben sogar 8 Std. fahrt bis zum nächsten Büro. Viele alleinerziehende Elternteile.
C-Level wird langsam zu "Friends & Family"-Gruppe. Es wurden alt Bekannte teilweise eingestellt.
Obwohl man beim Bewerbungsgespräch einen Kandidaten abgelehnt hat, wurde die Person in der folgenden Woche eingearbeitet.

Arbeitsbedingungen

Aus einer Remote-Company wird Schritt für Schritt eine Präsenz-Company gemacht – allerdings ohne dies offen so zu benennen.
Zusätzlich wurden neue Tracking-Mechanismen eingeführt. Mittlerweile sitzen Personen aus dem Management in Meetings und notieren mit, wie viele Story Points Teams erledigt haben.
Wer glaubt, dass sich die Qualität von Softwareentwicklung über verbrannte Story Points messen lässt, demonstriert vor allem eines: mangelndes Verständnis für Softwareentwicklung.
Außerdem werden die Entwickler/Mitarbeiter bloß nur als eine Ressource eingesehen. Einige denken wahrscheinlich, dass 9 Frauen 1 Baby in einem Monat auf die Welt bringen könnten.

Kommunikation

Die Kommunikation des Managements ist für mich einer der größten Kritikpunkte.
Entscheidungen werden getroffen und anschließend mit Argumenten begründet, die bei näherem Nachfragen nicht standhalten. Besonders in Erinnerung geblieben ist die Behauptung, die "große Mehrheit" würde die Rückkehr ins Büro begrüßen und gerne häufiger gemeinsam vor Ort arbeiten. Auf die Frage, auf welchen Daten diese Aussage basiert, stellte sich heraus, dass die Entscheidung letztendlich vom Management getroffen wurde. Später wurde weitere Führungskräfte als Unterstützer der Entscheidung genannt. Für mich wirkte das nicht wie eine Faktenbasierte Begründung, sondern wie der Versuch, einer bereits getroffenen Entscheidung nachträglich Legitimation zu verleihen.
Wer offene und ehrliche Kommunikation erwartet, wird enttäuscht.

Gehalt/Benefits

Seit mehreren Jahren im Unternehmen. Keine Gehaltsentwicklung. Keine regelmäßigen und strukturierten Mitarbeitergespräche. Keine erkennbare Karriereplanung.
Stattdessen werden nun Performance-Reviews eingeführt, ohne dass klar kommuniziert wird, welchen Mehrwert diese für Mitarbeitende überhaupt haben sollen.
Es entsteht der Eindruck, dass Leistung immer detaillierter bewertet werden soll, ohne dass daraus irgendeine Verbesserung für die Beschäftigten entsteht.

Gleichberechtigung

Die größte Ungleichbehandlung sehe ich bei der Vergütung. Langjährige Mitarbeitende verdienen teilweise weniger als Neueinstellungen in vergleichbaren Positionen, obwohl sie über deutlich mehr Erfahrung und Unternehmenswissen verfügen.

Interessante Aufgaben

Interessanten Aufgaben gibt es durchaus. Die Motivation leidet jedoch, wenn Projekte kurz vor dem Abschluss gestoppt oder verworfen werden. Der dabei entstehende Mehraufwand und die verlorene Arbeit führen häufig zu Frustration.

4Hilfreichfinden das hilfreich7Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Eure Kommentare nerven.

4,1
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Karlsruhe gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

redet miteinander, statt übereinander, wir sind alle Menschen und es nicht A gegen B

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist davon abhängig, mit wem du dich umgibst. Diese ganzen Kommentare hier nerven mich richtig. Ja, es hat sich viel verändert - aber auch ganz viel gutes. ich höre hier immer wir gegen die da oben - habt ihr mal versucht mit denen zu reden, statt euch hier hinter so kommentaren zu verstecken? ich habe das gemacht und habe ganz gute Erfahrungen gemacht - versuchts mal!

Image

Zero kennt keiner

Work-Life-Balance

aktuell alles easy - ab Januar 4 Tage im Monat im Büro - das ist mehr als fair

Karriere/Weiterbildung

sind schon ein paar Dinge losgegangen, gab jetzt Performance Reviews, Jobgradings... denke da kommt jetzt bald mehr

Gehalt/Benefits

Bin zufrieden. keine Überstunden im Homeoffice ist unnötig, aber dafür mache ich dann halt den Laptop wirklich aus

Kollegenzusammenhalt

den nehme ich bei uns als positiv wahr.

Umgang mit älteren Kollegen

keine auffälligkeiten

Vorgesetztenverhalten

die schlimmste Stimmung machen die zwischen ganz oben und der Basis - sprecht mal mit dem Management - die hören zu nach meiner Erfhrng

Arbeitsbedingungen

Büro ist ganz cool, besonders im Sommer und mit Grillen uns Eismann - da geht aber noch mehr

Kommunikation

man merkt, dass das langsam besser wird. der CEO hat sich hingestellt, die Fehler in der Kommunikation korriegiert - hört doch mal auf mit Steinen zu werfen!

Gleichberechtigung

keine auffälligkeiten

Interessante Aufgaben

liebe was wir hier tun


Umwelt-/Sozialbewusstsein

1Hilfreichfindet das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Viel Transformation, viel zu tun, aber es macht Spaß

4,1
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Finanzen / Controlling in Karlsruhe gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Einfach weiter die Kommunikation transparent halten. Das hilft allen gemeinsam an einem Strang zu ziehen und die Entscheidungen der Geschäftsführung zu verstehen

Arbeitsatmosphäre

Einige Kollegen sind nicht Fan der Transformation, was schade ist. Eigentlich ein cooles Umfeld in dem man gut wachsen kann und einiges vorangetrieben wird. Die Kollegen sind mega nett und die Company macht viel dafür, dass wir uns wohlfühlen (Events, transparente Kommunikation etc.)

Work-Life-Balance

Klar kann es mal mehr sein, aber Überstunden werden abgebaut und Vorgesetzte achtet auf meinen Workload

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ausbaufähig, aber es wird stark dran gearbeitet

Karriere/Weiterbildung

Wenn man anpacken möchte, darf man das auch und es wird geschätzt

Kollegenzusammenhalt

Wenn man das gesamte Unternehmen betrachtet, hat es leider etwas abgenommen, aber die Kollegen an den Standorten halten zusammen und alle sind mega freundlich

Vorgesetztenverhalten

Sehr auf Augenhöhe und auf den gemeinsamen Fortschritt als Team bedacht. Input ist erwünscht, wird positiv aufgefasst und man schaut zusammen, wie es umgesetzt werden kann. Eigentlich top.

Arbeitsbedingungen

Schönes Office mit Dachterrasse. Viele kleine Events und Goodies am Standort. Wenn man Equipment braucht, bekommt man es. Alles sauber und gepflegt

Kommunikation

So transparent wie es in einer Transformation eben geht. Änderungen werden ordentlich in großen Meetings geteilt, in denen die komplette Geschäftsführung anwesend ist und alle Fragen beantwortet. Kenne ich aus anderen Transformationsunternehmen nicht so

Gehalt/Benefits

Kann mich nicht beklagen

Gleichberechtigung

Fühle mich als junge Frau sehr wohl im Unternehmen. Kenne ich auch anders. Input wird gehört und geschätzt. Kann mich nicht beklagen

Interessante Aufgaben

Wenn man die Kapa hat und Themen angehen will darf man das auch


Image

1Hilfreichfindet das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Zero Kommunikation, Zero Wertschätzung

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Karlsruhe gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Spannendes Produkt, Kollegenzusammenhalt

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

neuer CEO

Verbesserungsvorschläge

CEO ersetzen, Büropflicht kippen.

Arbeitsatmosphäre

Seit dem neuen CEO leider sehr schlecht. Klare "Belegschaft vs. Management" Stimmung. Früher haben alle an einem Strang gezogen.

Image

Seit dem neuen CEO gibt es eine Reihe von internen Schlagwörtern, in denen ziemlich oft das Wort "zero" vorkommt.

Work-Life-Balance

Schlecht, aber nur teilweise Schuld der Firma.

In den Handelszeiten muss Support sichergestellt werden, das ist geschäftsbedingt unvermeidlich. Das beinhaltet Rufbereitschaft und lange, nächtliche Einsätze.

Schuld hat die Firma allerdings an der sehr starken Ungleichverteilung dieser Aufgaben auf relativ wenige Personen. Abhilfe wird nur schleppend geschaffen.

Karriere/Weiterbildung

Minimales Budget für Videokurse, dafür extrem bürokratischer Prozess. Man wird für bestimmte Konferenzen freigestellt.

Kollegenzusammenhalt

Sehr stark, kein Konkurrenzdenken, alle helfen sich. Ein Stern Abzug aufgrund der Vielzahl von externen Beratern, die teilweise fragwürdige Leistung abliefern und unzureichend kommunizieren.

Vorgesetztenverhalten

Die direkten Vorgesetzten sind fast alles erfahrene, ehemalige Entwicklerkollegen.

Sie sind ernsthaft bemüht, aber unterscheiden sich teilweise sehr im Führungsstil und wurden eher für ihre Erfahrung als für direkte Management-Eignung ausgewählt. Man kann mit ihnen aber sinnvoll und meist auch sehr offen reden. Ein Führungskräfte-Coaching wäre aber wahrscheinlich trotzdem sinnvoll.

CTO spielt viel buzzword-bingo, trifft aber größtenteils nachvollziehbare Entscheidungen.

CEO und COO zeichnen sich leider durch Micromanagement, schlechte Kommunikation und zumindest extrem unbeliebte Entscheidungen aus. Ob diese Entscheidungen trotzdem sinnvoll sind, weiß ich nicht, da keinerlei stichhaltige Begründung geliefert wird.

Kommunikation

Katastrophal, der Flurfunk brodelt monatelang bis es konkrete Informationen vom Management gibt, obwohl Mitarbeiter auf allen zur Verfügung stehenden Kanälen lauthals um Klarheit gebeten haben.

Gehalt/Benefits

Einstiegsgehälter überdurchschnittlich, aber keinerlei Möglichkeiten für Gehaltserhöhungen, auch bei anderen Kollegen.

Zynisch könnte man hier von einer Falle ausgehen, aber wahrscheinlich ist es nur Planlosigkeit.

Interessante Aufgaben

Es finden sich tatsächlich viele, spannende Aufgaben und Gestaltungsspielraum, wenn man ihn sich freiräumt.

5Hilfreichfinden das hilfreich8Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

People Team

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen so ausführlich zu schildern. Es freut uns, dass du das Produkt, den Zusammenhalt im Team und die inhaltliche Tiefe der Aufgaben als echte Stärken erlebst. Gerade die gegenseitige Unterstützung und das gemeinsame Engagement unserer Teams sind wichtige Bestandteile unserer Unternehmenskultur.

Deine Kritik nehmen wir ernst. Klare und frühzeitige Kommunikation, besonders in Veränderungsphasen ist ein Thema, dem wir kontinuierlich Aufmerksamkeit widmen.

Wir arbeiten kontinuierlich daran, unsere Rahmenbedingungen für Führung, Weiterbildung und individuelle Entwicklung weiterzuentwickeln. Dazu gehören auch transparente Karriere- und Entwicklungsperspektiven. Das Feedback unserer Mitarbeitenden ist dabei ein wichtiger Bestandteil.

Falls du den direkten Austausch suchst, stehen wir dir gerne zur Verfügung.

Trauriger Niedergang

2,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Karlsruhe gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Hohe Seniorität der Kollegen innerhalb des Engineerings
- Das Gehalt kommt pünktlich

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

(Noch) kein Betriebsrat. Ich denke die Kommunikation zwischen Management und anderen Angestellten ist an einem Punkt, an dem er sehr hilfreich wäre.

Verbesserungsvorschläge

Das Management sollte anfangen ehrlich und öfters zu kommunizieren und zwar in einem Dialog, keinem Monolog. Die Präsenzpflicht ab nächstem Jahr ist nicht nachvollziehbar und der wahre Grund dafür sollte genannt werden. Womöglich wurde in der starken Wachtumsphase im letzten Jahr einfach overhired und jetzt soll die Firma wieder verschlankt werden, weil KPIs nicht passen, die die Muttergesellschaft fordert. Das wäre nicht schön zu hören, aber wenigstens noch besser zu verkraften als das die Begründungen, die bisher dafür abgegeben wurden - man wäre in der Lage es zu verstehen.

Geht doch mal in einen Dialog mit den Engineers und lasst uns ehrlich die harten Themen ansprechen und gemeinsam nach Lösungen suchen. Aktuell versucht das Management nur aus der Vogelperspektive selbst alles zu erfassen und darauf basierend zu entscheiden.

Arbeitsatmosphäre

Anforderungen werden von oben schlecht kommuniziert, was zu einem hohen Maß an Blindleistung führt. Anstatt besser zu kommunizieren übt das Management mehr Druck aus und beginnt sich im Micromanagement-Style in die agile Arbeit der Entwicklungsteams einzumischen (Tickets müssen jetzt so geschrieben werden, dass sie von Managern verstanden werden können). Die allgemeine Frustration ist sehr hoch und die Motivation, sowie der Spaß an der Arbeit niedrig, was auch durch Umfragen innerhalb des Engineerings belegt wurde.

Image

Obwohl die Arbeitsbedingungen in den letzten Monaten nicht gut waren, hat die Arbeit trotzdem noch Spaß gemacht, weil es sich so angefühlt hat als könnte man wirklich etwas bewegen. Mit der Ankündigung der Office-Pflicht ist gefühlt bei vielen Kollegen der Damm gebrochen und die sind einfach nur noch unglaublich enttäuscht.

Work-Life-Balance

Aktuell noch gut, bis die Präsenzpflicht ab Januar 2027 in Kraft tritt und eine seit Jahren bestehende full-remote Policy von einem hybriden Arbeitsmodell abgelöst wird.
Ab 2027 muss man mindestens 4 volle Arbeitstage pro Monat in Karlsruhe oder Berlin verbringen, die mit dem Team koordiniert werden müssen. An- und Abreisetage zählen hierzu nicht.

Karriere/Weiterbildung

Soweit ich weiß kein Budget für Weiterbildung. Es wurde vor kurzem ein Performance-Management Tool eingeführt, allerdings ohne Gehaltsbänder.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt als Software Engineer ist gut und entspricht ungefähr dem Durchschnitt eines deutschen Tech-Unternehmens mit vergleichbarem Umsatz.

Kollegenzusammenhalt

Kollegen innerhalb des Engineerings halten gut zusammen

Umgang mit älteren Kollegen

Betriebszugehörigkeit hat wenig Bedeutung, wirklich "alte" Angestellt gibt es hier nicht

Vorgesetztenverhalten

EMs/Teamleiter verhalten sich respektvoll und man spricht auf Augenhöhe. Leider halten sie Entscheidungen vom Management nicht entgegen.

Arbeitsbedingungen

Aktuell hauptsächlich Home Office. Durchschnittliche Office-Ausstattung im Büro.

Kommunikation

Das Motto der Firma war lange Zeit "no ego, no politics". Wenn man an diese Zeite zurückdenkt (das war erst vor 3 Monaten), wirkt das wie ein schlechter Scherz. Gute Kommunikation gibt es nur innerhalb des Engineerings. Das Management stellt einen vor vollendete Tatsachen, ohne nachvollziehbare Gründe zu nennen - obwohl bei der Neujahrsfeier vom neuen CEO noch groß verkündet wurde, dass wichtige Entscheidungen nur datengetrieben stattfinden.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung basiert nicht auf Menschlichkeit, sondern klipp und klar darauf was in den teilweise sehr unterschiedlichen Arbeitsverträgen steht

Interessante Aufgaben

Die Systemlandschaft der Firma ist breit gefächert und bietet viel Potenzial für Optimierungen und um neues zu lernen. Als Softwareentwickler findet man hier fachlich einige interessante Themen, auch wenn manche Technologien veraltet sind.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

5Hilfreichfinden das hilfreich9Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

People Team

Vielen Dank für dein ausführliches Feedback. Besonders freut uns, dass du die hohe fachliche Kompetenz unserer Teams, den starken Zusammenhalt im Engineering sowie die technischen Herausforderungen positiv hervorhebst. Diese Aspekte sind ein wichtiger Teil dessen, was viele Kolleginnen und Kollegen an der Zusammenarbeit bei uns schätzen.

Gleichzeitig wird deutlich, dass die aktuellen Veränderungen bei einigen Mitarbeitenden Fragen und Diskussionsbedarf auslösen. Ein offener Austausch und transparente Kommunikation sind für uns wichtige Voraussetzungen, um Veränderungen nachvollziehbar zu gestalten.

Deshalb haben wir unter anderem regelmäßige Formate etabliert, in denen die Geschäftsführung über aktuelle Entwicklungen informiert und Fragen der Mitarbeitenden ausführlich beantwortet. Diese Formate werden wir weiterhin nutzen und ausbauen, um Transparenz zu fördern und unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen.

Mit dem weiteren Wachstum und der Professionalisierung unseres Unternehmens entwickeln sich auch Prozesse und Strukturen kontinuierlich weiter. Ziel ist es dabei, langfristig mehr Orientierung und Vergleichbarkeit zu schaffen sowie Entwicklungsperspektiven und Karrierewege noch transparenter zu gestalten.

Das Feedback unserer Mitarbeitenden ist für uns ein wichtiger Bestandteil der Weiterentwicklung unserer Organisation und fließt regelmäßig in unsere Arbeit ein. Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Sichtweise mit uns zu teilen.

Macht kein Spaß mehr

2,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Karlsruhe gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

- zuhören
- Mitarbeiter nicht nur als Ressourcen sehen
- CEO sollte an seiner Wirkung gegenüber seinen Angestellten arbeiten

Arbeitsatmosphäre

Druck vom Management neue Funktionalitäten schnell heraus zu bringen. Management lässt Entwicklerteams außen vor. Im vergangenen Jahr wurde Deutschlandweit Personal eingestellt. Nun zwingt man sie für 4-5 Nächte im Monat nach Berlin oder Karlsruhe zu kommen. GF verwendet nur irgendwelche Floskeln und stellen sich keinerlei Kritik. Am meisten stört mich jedoch die geringe Wertschätzung meiner Arbeit

Image

Das Image von außen ist eher negativ, da Finanzen.net als Werbeschleuder gesehen wird.

Work-Life-Balance

Viel Arbeit, viel Druck und trotzdem geringe Wertschätzung.

Kommunikation

Es gibt keinerlei Kommunikation vom Management. Man erfährt alles über Flurfunk.

Gehalt/Benefits

Einstiegsgehalt war ok. Seither ist nichts passiert. Keine anderen Sozialleistungen


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Interessante Aufgaben

7Hilfreichfinden das hilfreich10Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

People Team

Vielen Dank, dass du deine Wahrnehmung so offen teilst. Es tut uns leid zu lesen, dass du die aktuelle Situation als so belastend empfindest und dir vor allem mehr Wertschätzung, Transparenz und Einbindung wünschst.

Die von dir angesprochenen Punkte rund um Kommunikation, Arbeitsdruck und Zusammenarbeit nehmen wir sehr ernst. Uns ist bewusst, dass Veränderungen und Wachstum nur dann nachhaltig funktionieren, wenn sie gemeinsam getragen werden und Mitarbeitende sich gehört und mitgenommen fühlen.

Umso wichtiger ist es für uns, nicht nur Prozesse und Strukturen weiterzuentwickeln, sondern auch das Miteinander, den Austausch und das Vertrauen im Team zu stärken. Genau daran möchten wir gemeinsam arbeiten und uns Schritt für Schritt verbessern.

Danke dir auch für die positiven Hinweise zum Kollegenzusammenhalt und zu den Aufgaben. Solche Rückmeldungen helfen uns dabei, ein klareres Bild davon zu bekommen, wo wir besser werden müssen.

Kultur im Wandel - viel Neues, viele Chancen

4,3
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Karlsruhe gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Karrieremöglichkeit, Vertrauen in Mitarbeitende mit anspruchsvollen Projekten, tolles Team und großzügige Kostenübernahme bei allen Reisen zu anderen Standorten, bzw zu Firmen-/Teamtreffen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der Kurs wird aktuell sehr oft gewechselt und Flurfunk. Die Firma hört nicht genug auf die Stimmen der Belegschaft, die bisher ja auch sehr erfolgreiche Arbeit geleistet haben.

Verbesserungsvorschläge

Frühere und transparente Kommunikation, besseres Büro und Ausstattung

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist durch einen Wandel von Start Up Kultur hin zu zukunftsfähiger, erfolgreicher Firma, gerade gefühlt im Umbruch.
Manche stimmen finden das gut, andere weniger.
Man spürt überall die Unsicherheit, aber auch ebenso die Chance, an etwas ganz großem dabei zu sein.
Neues verunsichert viele, aber nicht alles daran ist schlecht.

Work-Life-Balance

Keine Urlaubssperren, flexible Arbeitszeiten, nach Rücksprache mit Führungskraft auch private Termine in der Kernarbeitszeit möglich, das ist schon alles sehr gut. Der Workload an sich und die Überstunden sind aktuell nur definitiv hoch.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wächst langsam

Karriere/Weiterbildung

Interne Beförderungen gibt es neuerdings vermehrt, aber keine Unterstützung zu Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

In meiner Abteilung ist der wirklich super und was ich von anderen so mitbekomme überwiegend auch.

Umgang mit älteren Kollegen

Es ist eine recht junge Belegschaft, aber vorhandene ältere Kollegen werden identisch behandelt

Vorgesetztenverhalten

Entscheidungen werden so transparent wie möglich erklärt und wir haben eine offene Gesprächskultur.

Arbeitsbedingungen

Zu wenig Meetingräume, Großraumbüros und Ausstattung sehr simpel/alt/nichts ist wireless.

Aber die gesamte Ausstattung wird gestellt, auch fürs Home Office und vor Ort gibt es sonst alles was man braucht.

Kommunikation

An der Kommunikation kann die Firma wirklich noch arbeiten. Oft sind Themen über den Flurfunk schon bekannt geworden, ohne das je ausführlich etwas von oben erklärt worden wäre.

Gehalt/Benefits

Einstiegsgehalt ist gut, erste Gehaltsrunde steht noch aus. Benefits gibt es bisher kaum

Gleichberechtigung

Ich merke hier keinerlei Unterschiede

Interessante Aufgaben

Da die Firma schnell deutlich professioneller werden möchte, gibt es eine Art Vakuum, das es zu füllen gilt. Ich kann mir daher interessante Aufgaben suchen/nehmen und auch offen über Vorlieben sprechen.

HilfreichHilfreich?2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

People Team

Vielen Dank für dein ausführliches und ehrliches Feedback. Es freut uns sehr, dass du den Teamzusammenhalt, die spannenden Aufgaben und die Chancen im aktuellen Wandel positiv hervorhebst.

Gleichzeitig nehmen wir deine Hinweise zu Kommunikation, Transparenz und Ausstattung sehr ernst. Gerade in einer Phase mit vielen Veränderungen ist es uns wichtig, Mitarbeitende bestmöglich mitzunehmen und gemeinsam an Verbesserungen zu arbeiten.

Danke dir, dass du deine Wahrnehmung so differenziert teilst, so etwas hilft uns, die positiven Entwicklungen weiter auszubauen und an den richtigen Stellen nachzuschärfen.

Wenn Ego und Politik den Ton angeben

1,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Karlsruhe gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Produkt, die Arbeit selbst und vor allem die Zusammenarbeit unter den Entwicklern.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Büropflichten werden ohne erkennbaren Sinn eingeführt.

Zudem sollte auf Englisch bzw. Denglisch verzichtet werden, solange Deutsch die Unternehmenssprache ist. Ebenso ist es fraglich, Mitarbeitende einzustellen, die zwar standortnah wohnen, aber kaum Deutsch sprechen.

Leider agieren HR und die neue Geschäftsführung häufig an den Mitarbeitenden vorbei: Tools werden ohne Einbindung eingeführt, es entsteht zeitlicher Druck, und der Fokus liegt teils auf unrelevanten Themen wie T-Shirt-Größen oder technisch schwachen Schulungen – oft ohne ausreichende Kommunikation oder mit unplausiblen Begründungen.

Nicht jede Vorgabe ist ein Zugewinn, insbesondere wenn sie aus von der Geschäftsführung selbst gesetzten Zielen resultiert. Aussagen wie „no ego, no politics“ werden zwar formuliert, aber in der Praxis negiert.

Zudem besteht der Eindruck, dass KI als Ersatz für Mitarbeitende gesehen wird und gleichzeitig kreative Produkte hervorbringen soll – etwas, das in dieser Form selbst im Kleinen nicht zuverlässig funktioniert. Wer nur generisch arbeitet, wird langfristig ersetzbar.

Verbesserungsvorschläge

Rückbesinnung auf zentrale Werte wie Vertrauen, Wertschätzung, Gestaltungsfreiheit und echte Zuhörfähigkeit – denn nur gemeinsam entsteht das beste Produkt.

Geschwindigkeitsverlust durch das Management geschaffene Maßnahmen, obwohl diese das Gegenteil bewirken sollten.

Ergänzend sind Transparenz in Entscheidungen, klare Ziele sowie eine offene Fehlerkultur entscheidend für nachhaltigen Erfolg.

Wertschätzung sollte sich nicht an unklaren Karrierepfaden orientieren. Stattdessen braucht es durchdachte Perspektiven und Laufbahnen, die die jeweiligen Berufsbilder wirklich abbilden – anstatt pauschal Titel wie Analyst, Senior Analyst, Manager und Director ohne konkrete Ausgestaltung auf alle Mitarbeitenden anzuwenden.

Ebenso sollte die Annahme hinterfragt werden, dass Geschwindigkeit durch kurzfristige Aufstockung von Ressourcen (z. B. externe Mitarbeitende) entsteht. Stichwort: Brooks’ Law. Entsprechende Schulungen im Bereich Softwareentwicklung könnten hier für das Management hilfreich sein.

Ich würde gern etwas anderes schreiben, aber Kontrolle und Druck lassen sich nicht durch Zwang und fragwürdige Maßnahmen erreichen.

Arbeitsatmosphäre

Mit dem Wechsel von Springer zu Inflexion und den entsprechenden Neubesetzungen auf Führungsebene hat sich vieles verschlechtert.

Die Arbeitsatmosphäre ist mehr als angespannt. Erwartungen und Prioritäten ändern sich teilweise kurzfristig, wodurch verlässliche Planung erschwert wird. Prozesse wirken an einigen Stellen wenig transparent, was Unsicherheit erzeugt.

Aus meiner Sicht wird bei Problemen ein falscher Schluss gezogen: Statt Prozesse und Rahmenbedingungen ganzheitlich zu betrachten, wird pauschal eine ineffiziente IT unterstellt und mit Metriken gegengesteuert. Das führt insgesamt zu einer belastenden Arbeitsatmosphäre.

Entscheidungen wirkten häufig kurzfristig und für Mitarbeitende nicht nachvollziehbar, wodurch oft unnötige Mehrarbeit entsteht.

Work-Life-Balance

Der IT-Betrieb wird zu den Handelszeiten (7:30–23:00 Uhr) sichergestellt; ab 18 Uhr erfolgt dies über Rufbereitschaft. Am Wochenende kommen für ein Team zusätzliche Bereitschaften hinzu. Alarmprüfungen und Reaktionen erhöhen den Stress.

Dem stehen neue Büropflichten gegenüber. Da nicht alle in der Nähe wohnen, sind oft längere Bahnfahrten notwendig. Kernarbeitszeiten erschweren die Planung und Durchführung (z. B. von Spaplan-Ausführungen), insbesondere da Überstunden im mobilen Arbeiten begründet werden müssen. Auswirkungen auf die Betriebssicherstellung wurden dabei nicht ausreichend berücksichtigt.

Zudem führen viele Meetings zu wenig Fokuszeit und Arbeitsstau. Häufige Prioritäts- und Kontextwechsel erhöhen den Druck zusätzlich, verstärkt durch die Überstundenbegrenzung beim mobilen Arbeiten. Insgesamt wirkt der Prozess erneut an der Belegschaft vorbei entwickelt.

Erwähnenswert ist, dass Releases nachts erfolgen, da sie während der Handelszeiten in der Regel nicht möglich sind.

Positiv hervorzuheben ist der Arbeitszeitausgleich, der auch tageweise genommen werden kann.

Karriere/Weiterbildung

Die neuen Karrierepfade wirken willkürlich – technisch kann man auf Architektenniveau arbeiten und dennoch als Analyst eingestuft werden.

Zusätzlich werden unterschiedliche Rollen – beispielsweise Senior Frontend- und Backendentwicklung – anhand identischer Kriterien bewertet, obwohl die Anforderungen deutlich voneinander abweichen.

Diese Unterschiede werden im eingesetzten Tool unzureichend berücksichtigt, wodurch Bewertungen und Einstufungen erneut stark subjektiv wirken.
Die Karriereentwicklung fühlt sich dadurch teilweise wie Orientierung ohne klare Leitplanken an.

Gehalt/Benefits

Gehaltsgespräche gab es bisher nicht; nun werden sie auf Basis von Self- und Performance-Reviews eingeführt.

Die zugrunde liegenden Bewertungsmechanismen sind für viele IT-Mitarbeitende jedoch kaum nachvollziehbar und wirken eher subjektiv als objektiv.

Dadurch entsteht der Eindruck, dass Bewertungen leicht beeinflussbar sind und das gewählte Tooling ungeeignet ist. Um es mit den Worten des Tools auszudrücken: „Entspricht nicht den Erwartungen“ in der Kategorie „Zweckerfüllung“ – definiert auf Analyst-Niveau als: „Etwas erfüllt seinen Zweck, wenn es genau das leistet, wofür es gedacht oder vorgesehen ist.“

Positiv hervorzuheben ist, dass die Einstiegsgehälter gut sein können – auch wenn es dafür keine Garantie gibt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wer Umweltumfragen durchführt und gleichzeitig eine Officepflicht einführt, handelt widersprüchlich – daran ändert auch Bahnfahren nichts.

Kollegenzusammenhalt

Unter Kollegen besteht ein sehr guter Zusammenhalt, insbesondere innerhalb der Teams auf gleicher Ebene. Viele unterstützen sich gegenseitig und versuchen, die täglichen Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen.

Gleichzeitig wirkt die allgemeine Unternehmenskultur teilweise von Unsicherheit und fehlendem Vertrauen geprägt, was durch neu geschaffene Hierarchien geprägt ist.

Umgang mit älteren Kollegen

Ich habe hierzu weder negative noch positive Punkte und würde es insgesamt neutral bewerten.

Vorgesetztenverhalten

Stark von der Führungskraft abhängig; insgesamt wirkt das Verhalten jedoch häufig unprofessionell. Teilweise – ich betone: nicht alle, auch unter Führungskräften gibt es Unmut – sind einige so stark an den Vorgaben des Managements ausgerichtet, dass sie dessen Interessen konsequent und ohne Hinterfragen umsetzen.

Arbeitsbedingungen

Effizientes Arbeiten wird durch häufige Richtungswechsel und mangelnde Prozessklarheit erschwert. Entscheidungen und Prioritäten ändern sich teils kurzfristig, was zusätzlichen Druck und vermeidbare Mehrarbeit verursacht.

Zudem schränkt eine hohe Meetingdichte die Fokuszeit ein. Viele Abstimmungen wirken wenig zielführend und bieten keinen klaren Mehrwert für Sprint- oder Projektziele. Unzureichend vorbereitete fachliche Themen erschweren Refinements, verlängern Termine unnötig und behindern effiziente Entscheidungen in der Sprintplanung.

Deadlines sind teilweise schwer nachvollziehbar oder unrealistisch. Auch eingesetzte Tools wirken nicht immer praxisnah gewählt und unterstützen zentrale Arbeitsabläufe oder HR-Vorgaben nur unzureichend. So lassen sich im Reisetool nicht einmal einfache Fahrten buchen, und im Personaltool können Rufbereitschaften seit Monaten nicht erfasst werden.

Neue Mitarbeitende werden an OKRs gemessen und müssen nach der Probezeit gehen, wenn diese nicht erreicht werden. Selbst wenn sie es schaffen, wird kurz davor noch die Büropflicht schriftlich verankert. Leider hat man hier mal wieder das Prinzip nicht verstanden.

Kommunikation

Die interne Kommunikation ist unzureichend, da neugeschaffene Hierarchien dazu geführt haben.

Informationen scheinen nicht immer vollständig oder konsistent bei den Teams und teilweise auch nicht bei den Führungskräften anzukommen. Dadurch entsteht häufig der Eindruck, dass informelle Gespräche und ‚Flurfunk‘ oft verlässlichere Informationen liefern als offizielle Kommunikation.

Positive Meinungen werden bevorzugt. Konstruktive Kritik ist dagegen eher weniger gerne gesehen.

Gleichberechtigung

Im Hinblick auf Gleichberechtigung und Chancengleichheit hätte ich mir mehr Transparenz bei Personalentscheidungen gewünscht. Fehlende Nachvollziehbarkeit führte teilweise zu Spekulationen innerhalb der Belegschaft – insbesondere, wenn geschätzte Kollegen und Kolleginnen trotz sehr guter Leistungen sowie positiver Rückmeldungen durch Team und Engineering Manager die Probezeit nicht bestanden haben.

Ein weiterer relevanter Punkt ist die unterschiedliche Behandlung von Überstunden bei mobiler Arbeit und Büroarbeit. Beim mobilen Arbeiten muss bereits ab einer Stunde eine Rechtfertigung erfolgen, während dies bei Anwesenheit im Büro nicht erforderlich ist.

Interessante Aufgaben

Thematisch gibt es interessante Aufgaben, die jedoch zunehmend in Meetings und unnötigen Diskussionen untergehen. Häufige Prioritätswechsel führen zudem dazu, dass entwickelte Features gar nicht erst releast werden – was vom neuen Management sogar als Vorteil dargestellt wird.


Image

5Hilfreichfinden das hilfreich9Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

People Team

Vielen Dank für deine ehrliche und umfangreiche Rückmeldung. Auch wenn deine Bewertung überwiegend kritisch ausfällt, schätzen wir deine Offenheit und die Zeit, die du dir für diese detaillierte Einschätzung genommen hast.

Es freut uns zu hören, dass du das Produkt, deine Aufgaben und besonders den starken Zusammenhalt in den Teams positiv hervorhebst. Gleichzeitig wird deutlich, dass die aktuellen Veränderungen für dich sehr belastend sind.

Die Themen, die du ansprichst, treffen genau die Herausforderungen, die mit Wachstum und strukturellen Veränderungen einhergehen: neue Abläufe, veränderte Entscheidungsstrukturen, mehr Abstimmungsrunden und der Versuch, klarere Steuerung zu etablieren. Wir verstehen, dass dies im Arbeitsalltag zu Reibungen, erhöhtem Stress oder dem Gefühl mangelnder Einbindung führen kann; vor allem, wenn Kommunikation nicht klar oder einheitlich genug erfolgt.

Deine Punkte zu Transparenz bei Entscheidungen, Mitarbeitendenbeteiligung, Führungsverhalten, Meeting-Kultur und nachvollziehbaren Prozessen und Karrierewegen sind für uns sehr wertvoll. Auch dass du wahrnimmst, dass sich Prioritäten schnell ändern oder Entscheidungen nicht ausreichend erklärt werden, nehmen wir ernst.

Gerade wenn sich Strukturen weiterentwickeln, wollen wir nicht nur effizienter werden, sondern auch Vertrauen, Orientierung und gute Zusammenarbeit sicherstellen. Dass uns das aus deiner Sicht momentan nicht überall gelingt, ist ein wichtiges Signal für uns.

Nochmals danke für dein ehrliches Feedback und deine konkreten Verbesserungsideen; sie helfen uns dabei, an den richtigen Stellschrauben zu drehen.

From Hero to Zero

1,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Karlsruhe gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kollegen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Im Prinzip alles was seit dem neuen CIO eingeführt wurde:
Schrittweise Abschaffung von Home-Office, Abschaffung flexibler Arbeitszeiten, unschaffbare Deadlines und gleichzeitig die Überstunden auf 30min/tag begrenzen, quasi keine Kommunikation durch C-Level, Misstrauen gegenüber der Angestellten, Einführung von Überwachungstools, keine Gehaltserhöhungen, neuen Mitarbeitern wird kurz vor Ende der Probezeit das Ultimatum gestellt, kündigen oder ins Office kommen (obwohl sie ein paar Monate davor noch für einen angeblich 100% Remote-Job unterschrieben haben.
Feedback durch Retros wird im übrigen gekonnt vom C-Level ignoriert

Verbesserungsvorschläge

Alle CIO Entscheidungen rückgängig machen. Vertraut euren Angestellten wieder. Es mag verrückt klingen, aber tatsächlich sind wenige, motivierte und glückliche Angestellte produktiver, als viele unglückliche. Statt mit Geld um sich zu werfen um Büros anzumieten, externe Mitarbeiter zu engagieren und Hotelrechnungen für Mitarbeiter zu bezahlen, die man ins Büro zwingt, könnte man das Geld auch sinnvoll nutzen und aktuellen Angestellten endlich ihre verdienten Gehaltserhöhungen zahlen, auf die sie schon ewig warten. Das würde die Produktivität dann auch tatsächlich steigern und zeigen, dass man das was bisher geleistet wurde wertschätzt (falls dem so ist).

Arbeitsatmosphäre

Anfangs einer für alle und alle für einen. Jetzt Management vs Angestellte. Seit der Übernahme und insbesondere neuem CIO könnte die Arbeitsatmosphäre kaum schlechter sein. Unverständnis über seltsame C-Level-Entscheidungen, die auch meist nicht klar, verständlich kommuniziert werden, sorgen für schlechte Laune und wenig bis gar keine Motivation in den Teams. In Meetings gibt es ewige Diskussionen über immer wieder neue Management-Entscheidungen. Ständig werden neue Tools eingeführt die offensichtlich zur Kontrolle der Mitarbeiter dienen. Insgesamt erweckt der respektlose Umgang des Managements den Eindruck, als wollte man Stellen abbauen. Anders kann man sich das alles kaum noch erklären.

Image

Innerhalb der Firma katastrophal. Kundenbeschwerden häufen sich in letzter Zeit ebenfalls

Work-Life-Balance

Alle Benefits die das Unternehmen bisher ausgezechnet hat (100% Homeoffice, flexible Arbeitszeiten, kurzfristige Urlaubsplanung) werden nach und nach abgeschafft. Viel Druck, wenig Zeit. Überstunden die 30min / Tag überschreiten müssen gerechtfertigt, aber Deadlines gleichzeitig eingehalten werden

Karriere/Weiterbildung

Es soll wohl ein kleines Budget dafür geben, jedoch bleibt durch den Management Druck für so etwas keine Zeit

Gehalt/Benefits

Es gab mal die Aussage man würde daran arbeiten Gehälter an den aktuellen Markt anzupassen und ähnliche Stellen auf ein ähnliches Gehaltsniveau bringen. Nach über einem Jahr ist noch immer nichts passiert. Seit Jahren keine Möglichkeit für Gehaltsverhandlungen. Wünsche nach Gehaltserhöhungen werden mit immer wieder neuen Ausreden teilweise über Jahre hinweg hinausgezögert

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kollegen war immer sehr stark. Inzwischen liegt der Fokus aber weniger auf der Arbeit, als auf der aktuellen Situation und wie wir gemeinsam durch diese schwierige Zeit kommen. Leider fühlt man sich durch das Management inzwischen gezwungen, sich eher mit sich selbst und seiner Zukunft zu beschäftigen, als mit dem Team.

Vorgesetztenverhalten

Zero Kommunikation, Zero Transparenz, Zero Vertrauen in Angstellte

Arbeitsbedingungen

Einmal im Monat muss sich jedes Team jetzt in Karlsruhe treffen. Dass das für nicht wenige Kollegen eine Anreise von teilweise bis zu 8h bedeutet interessiert die Geschäftsführung nicht. Der Frage nach Sinnhaftigkeit dieser Entscheidung weicht das Management aus, vermutlich weil es keinen Sinn gibt

Kommunikation

Nahezu ausschließlich über Flurfunk. Offene und klare Kommunikation ist seit neuem CIO nicht mehr existent.

Interessante Aufgaben

Teilweise gegeben. Jedoch sind inzwischen auch Entscheidungen zur Produkt-Entwicklung kaum noch, oder nur schwer nachvollziehbar. Selbst interessante Aufgaben machen durch unnötig komplizierte Arbeitsprozesse kaum noch Spaß


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

5Hilfreichfinden das hilfreich9Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

People Team

Danke für dein ehrliches Feedback.

Es ist schade zu lesen, dass du insbesondere die Veränderungen seit dem Wechsel in der Geschäftsführung so negativ wahrnimmst. Wenn ein Unternehmen wächst, sich Strukturen verändern und neue Führung dazukommt, verändert sich zwangsläufig auch die Art, wie Entscheidungen getroffen, Prozesse aufgebaut und Prioritäten gesetzt werden.

Wir verstehen, dass sich gerade dieser Wandel für Mitarbeitende manchmal nach Kontrollverlust oder weniger Mitsprache anfühlen kann, besonders wenn frühere Arbeitsweisen anders erlebt wurden. Gleichzeitig ist es in einer Phase starken Wachstums notwendig, Strukturen weiterzuentwickeln und Entscheidungen neu auszurichten.

Das bedeutet nicht, dass Themen wie transparente Kommunikation, ehrlicher Austausch und gute Zusammenarbeit an Bedeutung verlieren, im Gegenteil. Genau daran müssen und werden wir weiter arbeiten. Danke, dass du deine Wahrnehmung so klar teilst.

Positiv ist, dass der Kollegenzusammenhalt bei euch nach wie vor stark ist, das zeigt, dass das Fundament für gute Teamarbeit da ist.

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 28 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird finanzen.net zero durchschnittlich mit 3,5 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Finanz (3,7 Punkte). 35% der Bewertenden würden finanzen.net zero als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 28 Bewertungen gefallen die Faktoren Umgang mit älteren Kollegen, Kollegenzusammenhalt und Gleichberechtigung den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 28 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich finanzen.net zero als Arbeitgeber vor allem im Bereich Kommunikation noch verbessern kann.