3 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Schlecht
Schlecht
Was ist das?
Befriedigend
Ok
Geht so
Egoistisch
Naja
Schoecht
Im Job nicht wirklich
Gar nicht vorhanden
Nein
Immer
Inzwischen leider nur die Arbeit an sich selbst und die Kollegen.
Der schnelle Rausschmiss mit einer Art erpresserischem Aufhebungsvertrag hat in diesem Unternehmen Tradition. Noch nie habe ich ein Unternehmen erlebt, in dem in so kurzer Zeit so viele Kollegen gekündigt wurden.
Alleine in meinen fast zwei Jahren in diesem Unternehmen bei ca. 23 - 28 Mitarbeitern, wurden mindestens 12 Leute rausgeschmissen und ca. weitere 5 haben von sich aus gekündigt.
Ich sehe keine Optionen für Verbesserungen, solange man in der obersten Etage nicht einsieht, dass man auch selbst Fehler macht und diese nicht immer nach unten abwälzt, sowie endlich mal zu dem steht, was man zugesagt hat.
Auch wird man wohl nie verstehen, dass viele Arbeitsschritte weit komplexer und zeitaufwendiger sind, als es die Geschäftsleitung wahr haben will.
Im Grunde hat die Geschäftsleitung das ganze letzte Jahr fast nur noch schlechte Laune verbreitet. Es fehlt an Verständnis für die Aufgaben der Angestellten und dem damit einhergehenden Aufwand.
Der stete Unmut sorgt allgemein für Unsicherheit und erhöht damit auch die Fehlerquoten.
Die Firma lebt im Endeffekt von der Notwendigkeit der Arbeiten und der im Vergleich dazu geringen Konkurrenz. Nichtsdestotrotz schafft man es nicht wirklich gewinnbringend zu arbeiten.
Der Begriff "Work-Life-Balance" alleine löst schon Kopfschütteln bei der Geschäftsleitung aus und das meine ich wörtlich. Dieser "neumodische Kram" wird hier belächelt.
Wobei ich aber zugeben muss, dass diese in einem gewissen Rahmen trotzdem stattfindet und einem viele Freiheiten zugestanden werden. Allerdings werden diese einem zu gegebenem Anlass auch wieder vorgehalten und gegen einen verwendet. Auch hier will man sich oft genug an gewisse Zusagen nicht mehr erinnern.
Am Ende sind die einzigen Karrierepositionen fix besetzt und Weiterbildungen werden nur selten nach Notwendigkeit, sondern meistens nach Sympathie vergeben.
Wer es schafft, sich unentwegt einzuschleimen, kommt voran.
Eine leistungsgerechte Bezahlung ist hier bei Frauen nicht zu erwarten. Männer, die weit weniger leisten und geringere Befähigungen haben, wurden deutlich besser bezahlt.
Immerhin gibt es eine private Kranken-Zusatzversicherung.
Der Wille mag vorhanden sein, aber die Umsetzung von nötigem Umweltbewusstsein lässt am Ende schwer zu wünschen über.
Der Zusammenhalt unter den Kollegen war trotz der schwierigen Gesamtsituation immer sehr gut. Sicherlich gab es auch hier Diskrepanzen, aber diese ließen sich immer bereinigen und wurden einem nie nachgetragen.
Hier gab es nichts zu bemängeln.
Was ich nie erwartet hätte, dass sich meine Wahrnehmung zum Vorgesetztenverhalten so rapide ändern könnte. Trotz aller Schwierigkeiten hatte ich das Verhalten immer als akzeptabel hingenommen.
Doch zur Kündigung muss ich leider sagen, hat die Geschäftsleitung ihr wahres Gesicht gezeigt. Keine Vorwarnung, keine Einhaltung von getätigten Versprechen und am Ende ein Verhalten, das jedweden Stil vermissen lässt.
Meine Angebote auf eine gemeinsame gütliche Einigung wurde auf sehr unschöne Art vom Tisch gefegt, es gab nicht den Funken von Bereitschaft, die Bedingungen zu klären. Es ging am Ende nur darum mir eine auszuwischen und man wollte mich, mit schon fast erpresserischem Druck, zur Unterzeichnung von Vereinbarungen nötigen, welche mich nachweislich in Bedrängnis gebracht hätten.
Rein auf den Arbeitsplatz an sich gesehen sind die Zustände durchaus akzeptabel.
Der allgemeine Stress und die ständig schlechte Stimmung machen das jedoch kaputt.
Die Kommunikation zur Geschäftsleitung war katastrophal. Zum einen ist sie nicht in der Lage eigene Fehler einzugestehen und zum anderen haben Aussagen, Zusagen, Versprechungen und Anweisungen eine sehr kurze Halbwertszeit. Was eben noch als Zusage oder Anweisung ausgegeben wurde, kann schon einen halben Tag später falsch sein und niemand will sich dann daran erinnern.
Fakt ist, dass Frauen hier deutlich weniger wertgeschätzt werden als Männer. Das Alter oder andere Dinge spielten hier jedoch keine Rolle.
Wenn man nicht gerade in eine bestimmte Ecke gedrängt wird, kann der Job hier sehr abwechslungsreich sein und ich habe trotz großer Schwierigkeiten gerne dort gearbeitet.
Allerdings werden Weiterbildungen usw. mehr nach Sympathie als nach Notwendigkeit vergeben.