219 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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219 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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219 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Bei der Finalrunde etwas mehr Luft zwischen den Gesprächen einplanen. Vier bis fünf Termine direkt hintereinander sind an einem Tag ziemlich intensiv, gerade beim letzten Gespräch merkt man die Erschöpfung dann deutlich. Ein kurzer Puffer würde beiden Seiten helfen, das Beste aus dem Gespräch rauszuholen. Positiv hervorheben möchte ich, dass FINN nach der Absage aktiv ein detailliertes fachliches Feedback angeboten hat — das ist mir in keinem anderen Prozess so begegnet und zeigt echte Wertschätzung für die investierte Zeit.
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I highly recommend to NOT apply to Finn. When I was working on the case study, they told me they already had a hire - so my time was absolutely wasted working on that case study before even presenting it.
I know from other people from different areas that have the same experience with Finn.
Extremely unprofessional. Do not apply unless you want to waste your time.
Termineinhaltung, auch bei Absagen. Vorher genauer überlegen was in dem Job die Priorität ist
Anspruch und Realität lagen für mich leider auseinander
Ich habe mich auf die Position Team Lead Enterprise Account Management beworben.
Mein Interesse an FINN war von Beginn an groß – nicht nur wegen der Rolle selbst, sondern vor allem aufgrund der Unternehmenskultur, die das Unternehmen nach außen vermittelt. Kommunikation auf Augenhöhe, Ownership, Transparenz und Wertschätzung sind zentrale Bestandteile der Arbeitgebermarke und waren für mich ein wesentlicher Grund, mich zu bewerben.
Die Gespräche selbst waren angenehm. Insbesondere der Austausch mit der Recruiterin war offen, professionell und wertschätzend. Auch fachlich war der Bewerbungsprozess interessant und hat mir einen guten Einblick in die Rolle gegeben.
Leider entsprach der weitere Verlauf des Prozesses aus meiner Sicht diesem Anspruch nicht.
Mehrfach wurden konkrete Rückmeldungen angekündigt, die anschließend über Wochen ausblieben. Dass sich Entscheidungen verzögern oder Prioritäten in einem Scale-up verändern können, ist absolut nachvollziehbar. Aus eigener Führungserfahrung weiß ich, dass genau das zum Unternehmensalltag gehört. Gerade dann halte ich jedoch eine kurze und transparente Kommunikation für entscheidend.
Besonders nachdenklich hat mich der Umgang mit zusätzlichem Engagement gemacht.
Nach dem Fachgespräch habe ich mich intensiv mit dem Enterprise-Geschäft von FINN auseinandergesetzt und auf freiwilliger Basis eine Executive-Präsentation (eine Management-Präsentation mit einer strategischen Hyphothese…) mit einer strategischen Idee erstellt und an das Recruiting-Team geschickt. Dabei ging es ausdrücklich nicht darum, den Bewerbungsprozess zu beeinflussen, sondern einen Impuls zu geben, der aus den Gesprächen entstanden war.
Dass dieses Engagement in der weiteren Kommunikation keinerlei Erwähnung fand – nicht einmal ein kurzes „Vielen Dank für die Zeit und die Gedanken“ –, empfand ich als verpasste Chance und als nicht ganz passend zu dem kulturellen Anspruch, den FINN nach außen vermittelt.
Mein Feedback richtet sich ausdrücklich nicht an einzelne Personen, sondern an den Bewerbungsprozess insgesamt. Ich bin überzeugt, dass gerade Unternehmen mit einem hohen Anspruch an Candidate Experience von einer offenen und ehrlichen Rückmeldung profitieren können.
Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber:
Aus meiner Sicht sollte der Bewerbungsprozess konsequenter an den Werten ausgerichtet werden, die FINN als Arbeitgeber selbst kommuniziert.
* Angekündigte Rückmeldungen sollten – auch wenn sich Entscheidungen verzögern – eingehalten oder zumindest kurz aktualisiert werden.
* Transparente Kommunikation ist gerade dann wichtig, wenn Prozesse länger dauern oder sich Prioritäten ändern.
* Bewerber, die über das Erwartbare hinaus Eigeninitiative zeigen, sollten zumindest eine kurze persönliche Rückmeldung erhalten – unabhängig davon, ob ihre Ideen weiterverfolgt werden.
* Candidate Experience endet nicht mit einer Zu- oder Absage. Gerade die letzten Kontaktpunkte prägen nachhaltig das Bild eines Unternehmens und sollten deshalb mit derselben Sorgfalt gestaltet werden wie der Einstieg in den Bewerbungsprozess.
die Aufgaben zur Vorbereitung kann man teilweise nur lösen, wenn man schon jemanden kennt, der in der Materie ist oder selbst schon eine Weile dort gearbeitet hat.
Es ist auch sehr befremdlich, wenn das Gegenüber ständig den Finger in der Nase hat. Das ist widerlich, unprofessionell und sicher kein Verhalten, bei dem man in Zukunft gerne die Hand schüttelt. Über Kamera ist es sogar sehr aufgefallen. Nach dem 10. Mal habe ich aufgehört mitzuzählen
Gehaltsfrage/Gehaltsspanne proaktiver abklären
Keine Vorschläge
Mein Eindruck war, dass die Case Study primär darauf abzielte, konkrete Lösungsansätze und strategische Empfehlungen für aktuell zentrale Problemstellungen des Unternehmens zu erhalten, anstatt die Fähigkeiten und fachlichen Kompetenzen des Bewerbenden bewerten und einschätzen zu können. Der geforderte Detailgrad ging weit über das hinaus, was üblicherweise zur Einschätzung von Kompetenzen und Erfahrungen notwendig ist.
Besonders kritisch ist auch, dass die Ausarbeitung bereits vorab vollständig eingereicht werden musste, obwohl für das 1,5h Interview eine 40-minütige Präsentation angesetzt ist. Es wird also eher eine umfangreiche kostenfreie Unterlage als Ausarbeitung erwartet, als ein wirklicher Austausch. Der dadurch entstehende Aufwand wirkt unverhältnismäßig. Der gesamte Prozess hinterlässt einen wenig professionellen Eindruck und zeigt wenig Wertschätzung oder echtes Interesse.
So verdient kununu Geld.