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Zuletzt aktualisiert am 1.11.2026
Die Firmengruppe Liebherr Deutschland erhält ein gemischtes Gesamtbild. Besonders auffällig sind die Schwächen in der Arbeitsatmosphäre: Viele Bewertende berichten von Unsicherheit durch Umstrukturierungen, mangelnder Wertschätzung und einem Klima, das von Misstrauen und Druck geprägt ist. Kritisch fällt auch das Vorgesetztenverhalten aus – Bewertende monieren fehlende Transparenz, Micromanagement und unklare Entscheidungsstrukturen. Die Kommunikation leidet nach Ansicht vieler Rezensent:innen unter Informationssilos und einer von oben nach unten gerichteten Einbahnstraße, statt auf echten Austausch zu setzen. Positiv sticht dagegen der Kollegenzusammenhalt hervor, der von vielen als verlässliche Stütze im Arbeitsalltag beschrieben wird. Die Work-Life-Balance schneidet gut ab: Flexzeitmodelle, Homeoffice-Möglichke...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei der Firmengruppe Liebherr Deutschland wird von den Nutzer:innen unterschiedlich bewertet. Besonders positiv hebt sich der Kollegenzusammenhalt hervor: Viele beschreiben ein kollegiales Miteinander auf Augenhöhe, und gerade Praktikant:innen berichten, gut ins Team integriert worden zu sein. Die direkte Arbeitsumgebung wird häufig als angenehm empfunden, wobei die Atmosphäre je nach Abteilung und Team variiert.
Dem stehen deutliche Kritikpunkte gegenüber, vor allem im Bereich Führung und Unternehmensstruktur. Viele Bewertungen beschreiben ein Klima aus Unsicherheit, mangelnder Wertschätzung und Misstrauen, das durch unklare Entscheidungen und fehlende Kommunikation seitens des Managements verstärkt wird. Personalabbau und drohende Umstrukturierungen belasten die Stimmung spürbar. Während Kolleg:innen oft als Stütze in schwierigen Zeiten wahrgenommen werden, gilt das Führungsverhalten für einige als zentrales Problem für eine belastete Arbeitsatmosphäre.
Die Kommunikation bei der Firmengruppe Liebherr Deutschland wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Das größte Kritikfeld betrifft den Informationsfluss seitens des Managements: Viele Bewertungen bemängeln, dass wichtige Informationen nicht aktiv weitergegeben werden, abteilungsübergreifende Abstimmung schlecht funktioniert und Entscheidungen zu langsam getroffen werden. Einige Nutzer:innen berichten zudem, dass sie benötigte Informationen selbst einfordern müssen und dass der inoffizielle Flurfunk schneller ist als offizielle Kanäle.
Dem gegenüber stehen positive Erfahrungen, die einen direkten und offenen Austausch loben. Kurze Kommunikationswege und transparente Weitergabe notwendiger Informationen werden dabei als angenehm empfunden. Einige Nutzer:innen heben hervor, dass das Management wöchentlich über aktuelle Entwicklungen informiert. Die Bewertungen zeichnen damit ein widersprüchliches Bild: Während ein Teil der Belegschaft die Kommunikationskultur als offen erlebt, sieht ein anderer Teil erheblichen Verbesserungsbedarf, insbesondere auf Führungsebene.
Der Kollegenzusammenhalt bei der Firmengruppe Liebherr Deutschland wird von Nutzer:innen mehrheitlich positiv bewertet. Besonders die unmittelbaren Teambeziehungen stechen hervor: Viele beschreiben die Zusammenarbeit als herzlich, hilfsbereit und von gegenseitiger Wertschätzung geprägt. Gemeinsame Aktivitäten wie Grillabende stärken den Zusammenhalt zusätzlich, und einige Bewertungen heben hervor, dass Teamarbeit aktiv gefördert und auch während der Arbeitszeit gelebt wird.
Weniger einheitlich fällt das Bild bei der abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit aus. Einige Nutzer:innen berichten von Reibungen zwischen Bereichen, die häufig durch Konflikte auf Führungsebene ausgelöst werden. Wenige kritisieren zudem, dass sich der Zusammenhalt seit Umstrukturierungen verschlechtert habe und Kolleg:innen Fehler eher intern vertuschten, als offen damit umzugehen. Auch das fehlende Engagement des Arbeitgebers beim Teambuilding wird bemängelt, da Mitarbeiter:innen Teamevents teilweise selbst finanzieren müssen. Der direkte kollegiale Zusammenhalt gilt dennoch für viele als eine der deutlichsten Stärken des Unternehmens.
Die Work-Life-Balance bei der Firmengruppe Liebherr Deutschland wird von Mitarbeiter:innen mehrheitlich positiv bewertet. Besonders die flexiblen Arbeitszeiten stoßen auf große Zustimmung: Gleitzeit, Homeoffice-Möglichkeiten sowie die 35- oder 38-Stunden-Woche in Verbindung mit 30 Urlaubstagen werden häufig gelobt. Auch die Urlaubsplanung gestaltet sich laut einigen Bewertungen unkompliziert, da spontane Anfragen oft problemlos genehmigt werden.
Kritischere Stimmen kommen vor allem aus dem Schichtbetrieb, wo Überstunden und körperliche Erschöpfung die Freizeitgestaltung einschränken. Wenige Bewertungen bemängeln zudem eine fehlende moderne Arbeitskultur, in der Präsenz höher gewichtet werde als Vertrauen, und Elternzeit oder Familie negativ aufgenommen würden. Mehrere Bewertungen weisen darauf hin, dass die Bedingungen stark vom jeweiligen Aufgabenbereich und den direkten Vorgesetzten abhängen, was auf eine uneinheitliche Praxis im Unternehmen hindeutet.
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