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Zuletzt aktualisiert am 1.2.2026
Die Bewertungen für die Firmengruppe Liebherr Deutschland zeigen ein überwiegend positives Gesamtbild. Mitarbeiter:innen schätzen besonders das kollegiale Umfeld und die flexiblen Arbeitszeitmodelle. Die Work-Life-Balance wird durch 35- bis 38-Stunden-Wochen, Gleitzeit und teilweise bis zu 80% Homeoffice-Möglichkeiten als gut bewertet. Auch die abwechslungsreichen Aufgaben und die Vergütung nach IGM-Tarif mit zusätzlichen Sozialleistungen werden positiv hervorgehoben. Der Kollegenzusammenhalt gilt als stark, besonders auf Teamebene, während die Kommunikation je nach Abteilung unterschiedlich bewertet wird.
Kritisch sehen die Mitarbeiter:innen das Führungsverhalten, das je nach Abteilung und Hierarchieebene stark variiert. Besonders das höhere Management wird für einen hierarchischen Führungsstil kritisiert, während...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei der Firmengruppe Liebherr Deutschland wird überwiegend positiv bewertet. Viele Mitarbeiter:innen beschreiben das Arbeitsumfeld als motivierend, fair und kooperativ. Sie schätzen besonders die gute Kommunikation mit Vorgesetzten auf Augenhöhe, das gegenseitige Vertrauen und den freundlichen Umgang mit Kolleg:innen. Das familiäre Gefühl und der starke Zusammenhalt im Team werden häufig hervorgehoben. Einige Mitarbeiter:innen berichten von einer ruhigen und entspannten Arbeitsumgebung, in der es Freude macht, zur Arbeit zu kommen.
Allerdings variiert die Arbeitsatmosphäre je nach Abteilung. Während in manchen Bereichen eine angenehme Stimmung herrscht, gibt es auch kritische Stimmen bezüglich der Führungsebene. Einige Mitarbeiter:innen bemängeln einen chaotischen Führungsstil und fehlende Transparenz. In wenigen Abteilungen wird von einem Gefühl der Unsicherheit oder zu hohem Druck berichtet. Besonders die Großraumbüros werden gelegentlich als laut oder unpersönlich empfunden. Trotz dieser Herausforderungen überwiegt jedoch insgesamt die positive Einschätzung der Arbeitsatmosphäre im Unternehmen.
Das Führungsverhalten bei der Firmengruppe Liebherr Deutschland wird von den Mitarbeiter:innen durchwachsen bewertet. Ein deutliches Muster zeigt sich in der Diskrepanz zwischen direkten Vorgesetzten, die häufig positiv wahrgenommen werden, und höheren Managementebenen, die kritischer gesehen werden. Während einige Abteilungen von einem modernen, kollegialen Führungsstil mit offener Kommunikation und Wertschätzung berichten, beschreiben andere eine stark hierarchische, teilweise autoritäre Führungskultur. Besonders problematisch werden Aspekte wie mangelndes Feedback, politisch motivierte Entscheidungen und unzureichende Kommunikation auf höheren Ebenen empfunden. Einige Mitarbeiter:innen bemängeln zudem, dass Kritik nicht erwünscht sei und Führungskräfte bei Fehlverhalten keine Konsequenzen zu befürchten hätten.
Die Qualität der Führung scheint stark von der jeweiligen Abteilung und den individuellen Führungspersönlichkeiten abzuhängen. Während manche Vorgesetzte als unterstützend und zugänglich beschrieben werden, berichten andere von Mikromanagement und fehlendem Vertrauen. Einige Mitarbeiter:innen empfehlen, wichtige Absprachen schriftlich festzuhalten, um spätere Missverständnisse zu vermeiden. Insgesamt zeigt sich ein gespaltenes Bild der Führungskultur, das die ausgeglichene Gesamtbewertung in dieser Kategorie erklärt.
Bei der Firmengruppe Liebherr Deutschland zeigt sich ein gemischtes Bild hinsichtlich der Kommunikation. Einerseits berichten Mitarbeiter:innen von guten Kommunikationskanälen, regelmäßigen Meetings und einer offenen Gesprächskultur über alle Hierarchieebenen hinweg. Transparenz wird in einigen Bereichen als Priorität beschrieben, und moderne Bürokonzepte fördern den schnellen Austausch. Andererseits werden erhebliche Mängel in der hierarchischen Informationsweitergabe deutlich.
Besonders problematisch erscheint die Kommunikation zwischen verschiedenen Abteilungen und von höheren Führungsebenen nach unten. Viele Mitarbeiter:innen beklagen, dass wichtige Informationen nicht oder zu spät ankommen, und der Flurfunk oft zuverlässiger funktioniert als offizielle Kanäle. Die interdepartmentale Zusammenarbeit leidet unter langsamen Prozessen und mangelndem Informationsaustausch. Einige Führungskräfte werden dafür kritisiert, Informationen zurückzuhalten oder einseitige Kommunikation zu praktizieren, während auf Werker- und Werkstattebene die Kommunikation tendenziell besser funktioniert.
Die Firmengruppe Liebherr Deutschland wird überwiegend positiv für ihre Work-Life-Balance bewertet. Besonders die Arbeitszeitmodelle mit 35- bis 38-Stunden-Wochen und Gleitzeitregelungen tragen zu einer guten Balance bei. Viele Mitarbeiter:innen schätzen die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten, die je nach Abteilung zwischen 40% und 80% liegen kann, sowie flexible Arbeitszeitgestaltung. Die Urlaubsplanung wird als größtenteils unkompliziert und kooperativ beschrieben, und Brückentage sind selbstverständlich.
Es gibt jedoch auch kritischere Stimmen. Einige Mitarbeiter:innen mit höherer Verantwortung berichten von ständiger Erreichbarkeit und Druck. In manchen Bereichen wird die Arbeitskultur als veraltet wahrgenommen, wo Präsenz über Leistung gestellt wird und familiäre Verpflichtungen wenig Berücksichtigung finden. Zudem variiert die Flexibilität stark je nach Führungskraft und Abteilung - während einige Teams von ausgezeichneten Bedingungen berichten, wünschen sich andere mehr Flexibilität bei Homeoffice-Regelungen und Arbeitszeitmodellen.
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