Extrem schlechte Erfahrung, Kündigung war eine gute Entscheidung
Kommunikation
Die Geschäftsführung ist absolut intransparent was Gehalt, Beförderungen oder potenzielle Projektwechsel angeht. Diese Kultur des nicht-Kommunizierens wird leider auch von vielen Managern aufgegriffen.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt auf Consultantebene ist grundsätzlich gut. Man ist außerdem verbunden durch weitgehend kollektive Unzufriedenheit mit der Unternehmensführung.
Work-Life-Balance
Im Vorstellungsgespräch wird einem hier sehr viel versprochen, letztendlich ist man jedoch vollkommen abhängig von der Projektleitung. Wenn die nichts von Work-Life-Balance hält, kann es hier sehr schlecht aussehen.
Vorgesetztenverhalten
Meine Erfahrung war hier einfach nur schlecht. Keinerlei Empathie, People-Management Skills, intransparente Bewertungen (ähnliche Berichte von anderen (Junior-)Consultants), schlechte Kommunikation
Interessante Aufgaben
Die Projekte sind zum Teil interessant.
Gleichberechtigung
Frauen werden konsequent benachteiligt. Während ich im Unternehmen war hat daher auch der Großteil wieder gekündigt. Außerdem werden jüngst hinzugekommene Kolleginnen und Kollegen in Bezug auf Jahre bis zu Beförderungen deutlich benachteiligt im Vergleich zu Kollegen, die schon länger da sind.
Arbeitsbedingungen
Die Kündigung bei Firstwaters hat mir hier ein gutes Update gebracht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gibt einige nette Initiativen.
Gehalt/Benefits
Die Strategie ist hier: Konsequente Unterbezahlung, wenn das 2 von 3 mit sich machen lassen, ohne nach spätestens einem Jahr zu kündigen, scheint es sich zu lohnen.
Karriere/Weiterbildung
Aus im Vorstellungsgespräch „äußerst steile Karriereleiter und schnelle Beförderungen“ wird bei den meisten neuen Kolleginnen und Kollegen zu „du wirst nicht Befördert, weil das nach einem Jahr einfach nicht mehr gemacht wird nun bei uns“.