Kann man machen, muss man aber nich
Gut am Arbeitgeber finde ich
man kriegt Gehalt :)
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
man kriegt nicht mehr Gehalt :(
Verbesserungsvorschläge
Monatliche ANONYME Umfragen starten, wo sich Mitarbeitende frei austoben können. Das sammeln und kategorisieren und ein ERNSTHAFTES Interesse haben, Dinge auch mal umzusetzen. Testet einfach.
Gründet einen Betriebsrat, legt Gehälter offen, schafft Vertrauen, geht auf die Leute zu, schafft Awork ab, schafft die Office-Pflicht, lasst die Leute auch mal Gewerke-übergreifen mischen ab und zu, stellt auch mal Leute ein, die wirklich führen können
Arbeitsatmosphäre
Das Level an Vertrauen zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern war nicht unbedingt das beste. Wertschätzung kam ab und zu ("a la wenn nichts gesagt wurde, war es gut). Monetäre Wertschätzung in Form von Boni gab es nie.
Image
Also ich muss schon ehrlich sein. Es hat bis jetzt noch nie jemand gut über FischerAppelt geredet. Es kann selektive Wahrnehmung sein, aber ich kenne sehr viele Leute, die die Erfahrung bei fA gern gemacht haben, jedoch nicht nochmal bei fA arbeiten wollen würden.
Work-Life-Balance
Ich hatte zwischendurch krankheitlich bedingt "ausgenockt" und durfte meine Arbeitszeit für eine kurze Zeit verkürzen, was ich FischerAppelt hoch anrechne bis heute. Allerdings sind die nicht sichtbaren Überstunden, gerade im Kreationsbereich, nicht wenig. Ich habe selten vernommen, dass man Überstunden ausgleichen kann. Hier wurde immer auf den Arbeitsvertrag verwiesen, in dem "Überstunden vertraglich geregelt sind". Egal wie viel du arbeitest, ausgeglichen wurde wenig.
Karriere/Weiterbildung
Ist da, aber ich hätte so kein Bock Senior oder higher level zu sein da. Das wärs dann mit der Work Life Balance. Und auf dem Level dann noch spontan Urlaub nehmen, Challenge: impossible.
Gehalt/Benefits
Gehalt war okay. Man musste nur kämpfen für ne Gehaltserhöhungen. Es gab zuweilen sogar einen Beförderungs-Stop. Neue Titel waren auch teilweise nicht mit dem Gehalt verknüpft, warum auch immer. Allerdings kann man loben, wie zügig die Gehälter immer da waren, da hatte ich nie ein Problem (Lob an die fA Buchhaltung, Kuss xx).
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Für Umwelt gab es interne Initiativen, was ich ganz cool fand. Sozial wurde sich auch oft bemüht (zB das Sammeln von Geschenken für bedürftige Kinder). Das würde ich aber abgrenzen vom Umwelt/- und Sozialbewusstsein im Hinblick auf Kunden. FischerAppelt hat Etats bei CDU, Unilever, Coca Cola, etc - weiß nicht, ob das da vertreten ist.
Kollegenzusammenhalt
Der Umgang untereinander war immer freundlich, man war oft direkt ehrlich und jeder hat da seine Chance zu connecten. Und oft hat eine gewisse "Unzufriedenheit" auch geeint. Das Team war (jeder unter CD Level, mit Ausnahmen) das beste was ich je hatte, auch wenn man auf verschiedenen Kunden gearbeitet hatte. Meine Kollegen waren das beste bei FischerAppelt.
Umgang mit älteren Kollegen
Also eig immer gut
Vorgesetztenverhalten
Meine vorgesetzten CDs waren immer richtig gut. Fachlich wie persönlich. Von den Leuten ÜBER den CDs in der Nahrungskette habe ich allerdings kaum irgendwas mitbekommen außer wenn jemand gekündigt, die Officepflicht nochmal ausgeweitet wurde oder man sich kurz in der Glastür verwirrt hat. Deshalb kann ich da soviel nicht sagen.
Arbeitsbedingungen
Im Hamburger Office zu Office-Tagen viel zu laut. Viel zu viel. Wirkungsgrad sehr schlecht (33% effizienter und guter Output, 66% Verwendung der Energie um sich Zusammenzureißen, mit Kollegen zu reden oder blank auf den Monitor zu starren, weil nicht mal die In-Ears gegen den Geräuschpegel helfen). Dann wird man im besten Falle noch angesteckt und darf die versäumte Zeit dann am nächsten Tag nachholen bis 22 Uhr Abends.
Sonst ganz nice. Technik hat meistens funktioniert.
Kommunikation
Der Versuch der Kommunikation zwischen den Hierarchie-Ebenen war... vorhanden. Dies ging aber öfter nach hinten los und warf mehr Fragen auf, als vor einem Austausch vorhanden waren. Vor allem beim Thema Personal, Zeit/Kundenmanagement, Ethik/Politik (CDU-Etat) und Office-Pflicht. Dass viele Angestellte sich nicht trauten Sachen zu kommunizieren, sagt dann auch schon viel.
Gleichberechtigung
Gender Pay Gap existiert immer noch. Selbst zwischen Kollegen, die genau dasselbe machen, gibt es Gehaltsunterschiede (vor allem zwischen Junioren, Midlevels). Von irgendeiner Art von Diskriminierung habe ich aber kaum etwas mitbekommen.
Interessante Aufgaben
Es gibt Leute, die bekommen die interessant Aufgaben. Und es gibt Leute, die malochen x Jahre, schrubben Social Media Assets ohne Ende, werden ab und zu auf Pitches geworfen. Und dann steht man ohne Inhalt fürs Portfolio da. Machste nix.

