2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Kollegen und die eigentliche Arbeit waren die größten Pluspunkte. Viele Mitarbeiter haben täglich mit großem Engagement dafür gesorgt, dass der Betrieb funktioniert. Schade ist nur, dass dieses Engagement aus meiner Sicht nicht immer die Anerkennung erhalten hat, die es verdient hätte.
Enttäuschend war vor allem die Diskrepanz zwischen den Erwartungen an die Mitarbeiter und der Wertschätzung, die ihnen entgegengebracht wurde. Während Leistung, Flexibilität und Loyalität eingefordert wurden, fehlte es oft an Anerkennung, fairer Entwicklung und nachhaltiger Mitarbeiterbindung. Dass viele Kollegen das Unternehmen verlassen haben, überrascht mich rückblickend nicht.
Hast du gut geputzt Die Geschäftsführung sollte sich fragen, warum so viele Mitarbeiter das Unternehmen verlassen haben oder aktiv nach Alternativen suchen. Wenn über Jahre hinweg immer wieder erfahrene Fachkräfte gehen, liegt das Problem irgendwann nicht mehr bei den Mitarbeitern. Der ständige Personalwechsel scheint eher als normaler Vorgang akzeptiert zu werden, statt die Ursachen ehrlich zu analysieren. Wer Mitarbeiter hauptsächlich als Kostenfaktor betrachtet, darf sich über mangelnde Loyalität und hohe Fluktuation nicht wundern.
Die Arbeitsatmosphäre war insgesamt eher angespannt. Wertschätzung und transparente Kommunikation hätten deutlich stärker ausgeprägt sein können.
Das Unternehmensimage wirkt nach außen besser als die Erfahrungen, die ich persönlich im Arbeitsalltag gemacht habe. Hier sehe ich eine Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität.
Die Work-Life-Balance war ausbaufähig. Kurzfristige Änderungen und hohe Flexibilität wurden häufig erwartet.
Möglichkeiten zur fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung waren aus meiner Sicht nur begrenzt vorhanden. Klare Perspektiven für die berufliche Entwicklung wurden nicht ausreichend aufgezeigt.
Die Vergütung stand für mich nicht im Verhältnis zu den Anforderungen der Tätigkeit. Trotz zusätzlicher Verantwortung und hoher Flexibilität gab es wenig Bereitschaft, die Leistung finanziell angemessen anzuerkennen.
…
Der Kollegenzusammenhalt war grundsätzlich gut. Mit einzelnen Kollegen gestaltete sich die Zusammenarbeit jedoch teilweise schwierig, da Teamarbeit nicht immer im Vordergrund stand.
Der Umgang mit langjährigen Mitarbeitern wirkte auf mich teilweise wenig wertschätzend. Erfahrung und Betriebstreue schienen nicht immer angemessen berücksichtigt zu werden, was sich negativ auf die Motivation auswirken kann.
Das Verhalten der Führungsebene hat bei mir einen nachhaltigen negativen Eindruck hinterlassen. Nach meiner Wahrnehmung wurden offene Themen nicht direkt angesprochen, sondern häufig über Dritte kommuniziert. Auch im Zusammenhang mit dem Arbeitszeugnis, der Rückgabe von Arbeitsmitteln und der Schlussabwicklung fehlte es aus meiner Sicht an Transparenz und einer klaren Organisation. Mehrfache Wege und Nachfragen wären mit einer einfachen vollständigen Information im Vorfeld vermeidbar gewesen. Insgesamt hatte ich nicht den Eindruck, dass ein fairer und wertschätzender Umgang mit ausscheidenden Mitarbeitern Priorität hatte.
Durch die Einsätze auf verschiedenen Werken wurde ein hohes Maß an Flexibilität erwartet. Die damit verbundene Verantwortung und Belastung spiegelten sich jedoch nicht immer in den Arbeitsbedingungen wider. Hier sehe ich Verbesserungsbedarf.
Die Kommunikation war insgesamt gut und unkompliziert. Informationen wurden meist zeitnah weitergegeben.
Der Umgang mit Mitarbeitern wurde nicht immer als gleichwertig wahrgenommen. Manche Beschäftigte schienen Vorteile zu genießen, während andere bei vergleichbaren Situationen anders behandelt wurden.
Die Tätigkeit bot zwar Einblicke in verschiedene Werke und Abläufe, insgesamt fehlten jedoch Entwicklungsmöglichkeiten und fachliche Perspektiven. Das Potenzial der Aufgaben wurde aus meiner Sicht nicht ausgeschöpft.