Starkes Team, wenig Wertschätzung von oben
Gut am Arbeitgeber finde ich
Den starken Zusammenhalt im Team und den respektvollen Umgang unter den Kolleginnen und Kollegen. Fachlich konnte ich in der Zeit einiges mitnehmen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Führungsverhalten in meinem Bereich und die geringe Wertschätzung von oben.
Verbesserungsvorschläge
Mehr ehrliches, wertschätzendes Feedback und eine präsentere Führung würden viel verändern. Auch eine strukturiertere Einarbeitung wäre eine echte Verbesserung.
Arbeitsatmosphäre
Für mein Empfinden stark von der Tagesform der Führung abhängig. An manchen Tagen war die Stimmung im Büro spürbar angespannt, was sich auf die gesamte Atmosphäre ausgewirkt hat.
Work-Life-Balance
Die Arbeitslast war dauerhaft ziemlich hoch und Überstunden eher die Regel als die Ausnahme. Richtig abschalten nach Feierabend fällt dadurch eher schwierig.
Gehalt/Benefits
Bei der Gehaltsentwicklung blieb für mich am Ende viel Luft zwischen meiner Erwartung und dem, was tatsächlich kam. Positiv war für mich die Möglichkeit, viel im Homeoffice zu arbeiten.
Kollegenzusammenhalt
Klar der beste Teil des Jobs. Der Umgang untereinander war offen, hilfsbereit und verlässlich, auf die Kolleginnen und Kollegen konnte man sich wirklich verlassen.
Vorgesetztenverhalten
In meinem Bereich war die Führung für mich der größte Schwachpunkt. Mein Eindruck war, dass eher kontrolliert als gefördert wurde und Anerkennung kaum vorkam. Eine motivierende, positive Grundstimmung habe ich dabei vermisst. Auch die Werte, die nach außen vertreten wurden, habe ich im Führungsalltag wenig wiedergefunden. In anderen Bereichen schien das positiver zu laufen.
Arbeitsbedingungen
Sehr schönes Büro. An den Vor-Ort-Tagen ist konzentriertes Arbeiten allerdings nicht immer leicht, da es im Großraumbüro mit vielen Menschen schnell laut werden kann. Hier stehen an den Präsenztagen eher der Austausch und das Zusammentreffen im Team im Vordergrund.
Kommunikation
Rückmeldungen kamen oft in Form von Kritik an, Anerkennung habe ich selten erlebt. Insgesamt wirkte die Kommunikation von oben wenig wertschätzend.

